Re: Glaube und Liebe


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von MARIA - Mutter Jesus am 09. August 2007 10:44:11:

Als Antwort auf: Glaube und Liebe geschrieben von Frank B. am 09. August 2007 09:09:02:


BD 5856
Zweifel an göttlichen Offenbarungen .... List des Gegners

Doch wisset auch, daß ihr in der Endzeit lebet und daß der Gegner
Gottes mit allen Kräften versuchet, die Zahl seiner Anhänger zu
erhöhen;
wisset, daß er wütet kurz vor dem Ende und daß er ganz besonders dort wirket, wo Licht von oben ihn zu entlarven droht wisset, daß er auch in den Reihen der Gott-Ergebenen Verwirrung anzurichten bestrebt ist und daß er alles versucht, um eine Spaltung herbeizuführen wisset, daß er auch den Blick derer trüben kann, die ihm die kleinste Handhabe bieten durch verkehrten Willen, durch geistige Überheblichkeit, durch lieblose Gedanken und daß er dort stets Erfolg hat, ohne jedoch jene Menschen von Gott trennen zu
können.
Doch ihr Denken verwirrt sich, und sie erkennen die reine Wahrheit
nicht mehr sie erkennen nicht die Stimme des Vaters, weil sie jener
Stimme Gehör schenkten.

Ihr Wille bleibt aber dennoch Gott zugewandt, und sie fallen nicht
den Bemühungen des Gegners zum Opfer. Nur ist es ihm gelungen,
eine Spaltung hineinzutragen in einen Kreis, die vereint für Gott wirken wollten.
Ihr Menschen kennet nicht seine Macht und List, ihr kennet nicht
seine Tarnung und fallet dann seinem Ränkespiel zum Opfer, wenn
in euch ein Zweifel auftaucht, der gleichzeitig ein Zweifel ist an der
Liebe und Allmacht und Weisheit Gottes.

Amen

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BD 6673
Beantwortung von Fragen über unbefleckte Empfängnis und Vorzug der
Lichtseelen.

In jeder irdischen und geistigen Not will Ich euch beistehen, auf
daß ihr glaubet an Meine Liebe, an Meine Weisheit und Macht.

Denn Ich liebe euch, Meine Geschöpfe, unendlich, und Ich will auch
eure Liebe gewinnen.
Ich weiß um eure Not und auch, wie sie zu beheben ist, und Ich
besitze die Macht, sie zu beheben. Und wie gern beweise Ich Meine
Liebe, Weisheit und Macht den Kindern, die sich an ihren Vater wenden
und Ihn zutraulich bitten, ihrer zu gedenken und ihnen zu helfen.

Irdische und geistige Not will Ich von euch nehmen, doch in irdischer
Not fordere Ich zuweilen eure Geduld, weil Ich allein es weiß,
weswegen sie über euch kommen mußte. Aber Ich nehme sie
von euch.

Wer aber in geistiger Not sich befindet, der wird nicht lange zu
warten brauchen, denn so er nur Mich anrufet, seiner zu gedenken,
bin Ich auch schon bereit zu helfen. Geistige Not ist: seelische
Schwäche, also geschwächter Wille, Finsternis des Geistes und
immer wiederkehrende Zweifel geistige Not ist Meines Gegners
Wirken und Einfluß, der sich sehr oft gerade an die Menschen
heranwagt, die schon Mein sind und die er wieder zurückgewinnen
möchte unter seine Gewalt.

Und solange der Mensch auf Erden lebt, wird er diesen seinen
Einfluß auszuüben suchen und immer wieder ihn schwächen wollen.
Doch sowie sich der Mensch an Mich wendet, verdrängt er jenen,
und Ich lasse Meine Kraft überströmen und bringe dem Menschen
Licht und Erkenntnis, Ich erfülle seine Bitte, die geistige Not
abzuwenden.

Ihr müsset wissen, daß es Meinem Gegner daran gelegen ist, das
Licht der Wahrheit zu verlöschen, das allerorten mit seinem hellen
Schein durchbricht und die Finsternis verjagt, in deren Bereich
allein Mein Gegner wirken kann. Also wird er versuchen, das Licht
zu verlöschen.
Er wird Schatten darüber breiten wollen, indem er also zweifelnde
Fragen den Menschen einflüstert und dadurch das Licht der
Erkenntnis zu trüben suchet.

Aber Ich lasse letzteres nicht zu, sondern desto heller wird Mein Licht der Wahrheit herniederstrahlen, und das Licht, das er zu verdunkeln suchte, wird desto heller in die Nacht hineinleuchten.
Und wo noch ein Schatten vorhanden ist, wird dieser von dem alles
durchstrahlenden Licht aus Mir aufgezehrt, denn in diesem Licht kann
nichts bestehen, was dunkel ist. Und so wird euch das
„Ewige Licht Selbst“ künden:

Ihr, die ihr auf Erden lebet sowie alles Geistige, das schon einmal durch das Erdenleben hindurchgegangen ist als Mensch ihr seid
„einst gefallenes Geistiges“, mit wenigen Ausnahmen;

denn es verkörpern sich auch Lichtwesen auf dieser Erde.

Also es steigen aus dem Reiche des Lichtes Wesen zu euch
Menschen herab, um euch zu helfen in tiefer geistiger Not.
Ihr müsset also unterscheiden:
von Gott abgefallene und bei Gott verbliebene Urgeister erstere als Anhang Meines Gegners sich in der Tiefe befindlich und letztere in aller Vollkommenheit bei Mir verblieben.
Ihr müsset weiter unterscheiden:
den Willen des Gegners noch in sich tragende und schon in Meinen Willen eingegangene, aber noch nicht vollendete Wesen, die darum
seinem Einfluß noch ausgesetzt sind.

Und dann werdet ihr es auch verstehen können, daß letzteren
geholfen werden muß, weil sie zu schwach sind dessen Einfluß
gegenüber.
Also wird euch auch die Mission jener Lichtwesen erklärlich sein, die sich freiwillig auch auf Eden verkörpern, um jenen zu helfen. Und dann begreifet ihr auch die Mission des Menschen Jesus der als ein solches Lichtwesen ein Rettungswerk vollbringen wollte, das die Macht Meines Gegners brach.

Alle waren Kinder Meiner Liebe sowohl die gefallenen als auch die bei Mir verbliebenen Wesen, aber es blieben diese Wesen nicht gleich, sie waren nun unterschiedlich geworden es waren strahlende und lichtlose Wesen, die auch nicht in gleichen Sphären weilen konnten.

Und also war das „Reich des Lichtes“ und das „Reich der Finsternis“ Aufenthalt geworden dieser verschieden gearteten Wesen.

Und es gab keine Brücke zwischen diesen beiden Reichen bis zur
Niederkunft Jesu, eines bei Mir verbliebenen Engelsgeistes, Der
diese Brücke schlagen wollte und geschlagen hat durch ein
Erbarmungswerk einmaliger Art.

Die Wesen, die einstmals ihre Vollkommenheit einbüßten durch ihre Auflehnung wider Mich, benötigten einen Helfer, weil sie allein zu schwach waren, auch wenn eine Brücke geschlagen war, weil auch Mein Gegner über große Kraft verfügte, die er seinen einstigen Anhängern gegenüber anwenden konnte.
Aber auch die bei Mir verbliebenen Wesen waren kraftvoll, weil sie
unausgesetzt von Meiner Liebekraft sich durchstrahlen ließen.
Also hätte die Kraft eines nicht gefallenen Engelsgeistes vollauf genügt, um einen Sieg zu erringen über Meinen Gegner und ihm seinen Anhang zu entreißen.

Doch solches widersprach Meinem Gesetz ewiger Ordnung, weil dann
der freie Wille ungeachtet geblieben wäre aller der Wesen, die einst
Meinem Gegner freiwillig gefolgt sind, und ein solcher errungener Sieg ein Vervollkommnen der Wesen ausgeschaltet hätte.

Darum also mußte ein anderer Weg gesucht werden.
Die „Liebe“ mußte ein Opfer bringen, und es mußte einem jeden
gefallenen Wesen freistehen, sich jenes Opfers zu bedienen, also
zu wollen, daß es auch für es gebracht worden sei.
Ein Opfer bringen kann aber nur ein Mensch;

ein Lichtwesen kann wohl den Willen haben, sich selbst zu opfern,
es muß aber dann als Mensch das Opfer leisten, weil es als Lichtwesen
nicht leiden kann und auch über so viel Kraft verfügt, daß ihm alles
möglich ist.
Ein Mensch aber ist ein schwaches, mangelhaftes, für Leid und Qual
empfindliches Wesen, das nun eine übergroße Willensstärke
aufbringen muß, wenn es freiwillig Leiden und Qualen auf sich
nimmt, um nicht für sich selbst, sondern für seine Mitmenschen
etwas zu erreichen, das seine Liebe den unglücklichen Menschen
schenken möchte.

Es mußte als „nur Mensch“ ein Opfer bringen für seine Mitmenschen.
Es mußte zu leiden und zu sterben fähig sein.
Und so werdet ihr nun begreifen, daß der Mensch Jesus keinerlei
Vorzüge aufweisen durfte, die Ihn als einen Mensch außergewöhnlicher
Art kennzeichneten, selbst wenn Seine Seele einLichtgeist war.

Sie war zwar nicht durch die Schöpfung gegangen gleich den Seelen
der Menschen, der gefallenen Brüder;
dennoch war diese Seele, als sie den Fleischleib bezog der wie der Leib anderer Menschen eine Zusammenballung von unreifem Geistigen war, also auch mit den gleichen Empfindungen, Begierden und Leidenschaften erfüllt, die der Mensch Jesus in Seinem Erdenleben überwinden lernen sollte.

Denn Seine Mission war außer der Erlösung derTilgung schwerster
Sündenschuld den Menschen das Leben vorzuleben, das allein ihnen
eine Rückkehr zu Mir sicherte.
Wurde also von völlig unzulänglichen, schwachen und durch
Leidenschaften-gebundenen Menschen etwas verlangt, so mußte es auch möglich sein, dies Verlangte auszuführen.
Und wollte der Mensch Jesus als Beispiel dienen, dann mußte Er genau so beschaffen sein wie Seine Mitmenschen.

Seine ungewöhnliche Herkunft wie auch die der auf der Erde
verkörperten Lichtwesen, die den Menschen helfen wollen, läßt keineswegs auf ungewöhnliche Fähigkeiten oder Vorzüge schließen, die einen weniger harten Kampf mit sich selbst erfordert hätten, um also auf Erden den Zusammenschluß mit Mir zu finden, der Ziel und Aufgabe eines jeden Menschen auf Erden ist und für den der Mensch Jesus das Beispiel gab, daß er erreicht werden kann.

Was Jesus als Lichtgeist auch voraushatte, gab Er hin vor Seiner
Verkörperung als Mensch, ansonsten Sein Werk nicht das hätte
sein können, was es ist:
ein von der Liebe gebrachtes Opfer, dessen Segen allen Menschen
zukommen sollte.
Aber es kann auch niemals geleugnet werden, daß „Gott Selbst“
jenes Opfer brachte, weil die Liebe bestimmend war, die den Menschen
Jesus so erfüllte, daß Ich Selbst also in Ihm sein konnte, nachdem Er als Mensch Sich im freien Willen so gestaltet hatte, daß Ich Mich in Ihm bergen konnte, daß Er Mir zum Aufnahmegefäß wurde und Er also nun
Kraft und Licht in Fülle besaß wieder ein Vorgang, der nicht nur im
Menschen Jesus stattfinden konnte, sondern den alle Menschen an sich
vollziehen sollen und auch können, weil diese nun eine Hilfe haben im
göttlichen Erlöser Jesus Christus weil Er als Mensch durch Sein Erlösungswerk ein Gnadenmaß erwarb, das nun jedem Menschen zugänglich ist.

Und wer sich dessen bedienet, der kommt auch zum Ziel. Er wird auf
Erden gleichfalls den Zusammenschluß finden mit Mir, er wird Licht und
Kraft empfangen können unbegrenzt.

Es soll euch aber noch weiterhin Aufklärung gegeben werden, denn
solange noch Fragen in euch auftauchen, ergibt sich auch die
Notwendigkeit, euch rechte Antwort zukommen zu lassen.
Und je inniger ihr diese Antwort begehret, desto schneller wird sie
euch werden:
Aus der Tiefe sich entwickelnde Seelen haben als letztes Stadium
ihrer Entwicklung auf Erden die Verkörperung als Mensch zu gewärtigen, dann ist der Entwicklungsgang auf der Erde beendet, und die Seele betritt das geistige Reich, ganz gleich, wie sie gestaltet ist beim Ablegen ihrer körperlichen Hülle.

Diese Seelen also gehen den Gang nach göttlicher Ordnung, sie erlösen
sich aus der harten Materie durch Dienen und steigen doch langsam zur
Höhe.

Auf der Erde verkörperte Lichtseelen aber steigen nur zum Zweck
einer Mission zur Erde herab, sie beziehen also gleich den menschlichen Leib, um dann zwar auch den Gang auf Erden zurückzulegen wie jeder andere Mensch und also auch allen Naturgesetzen unterworfen zu sein und ebenso auf Erden ringen zu müssen.

Also es wird ihre Außenhülle ihnen die gleichen Anforderungen stellen, weil sie zusammengefügt ist aus noch gänzlich unentwickeltem Geistigen, aus Seelenpartikelchen eines einst gefallenen Urgeistes, der noch ganz im Widerstand gegen Gott verharrt und den die Seele auch erst sänftigen und wandeln muß, was immer Kampf kostet.

Die Seele ist sich ihres zuvorigen Lichtzustandes nicht bewußt, der irdische Leib trägt ihr die gleiche Verdunkelung ein, nur wird die Liebe in einem solchen Menschen schneller und stärker entflammen und also auch schneller die Dunkelheit verjagen.

Es wird eine Seele von oben ihre Augen auch stets nach oben wenden zu
Gott, Den sie überaus schnell erkennen lernt.
Eine solche Seele braucht zumeist nicht so lange Zeit, daß sie sich einet mit dem göttlichen Funken in sich, der nun leicht sie beeinflussen kann und nun Geist und Seele auch ihre Außenhülle zu beeinflussen suchen, und dies mit Erfolg.

Die Tatsache nun, daß die Seele den Gang über die Erde zurücklegt, ist immer mit der Selbstverständlichkeit verbunden, daß die Seele kämpfen muß, weil sie in dieser irdisch-materiellen Welt ständig Hindernisse zu überwinden hat, um das geistige Ziel zu erreichen.

Also es kann keine Seele quallos zur Höhe gelangen, auch nicht eine Seele des Lichtes, weil sie bei Beginn ihrer Verkörperung sich in die Tiefe begeben hat, in einen Zustand der Erkenntnislosigkeit, der Gebundenheit und der Schwäche.
Dies also ist immer in Erwägung zu ziehen, wenn eines verkörperten
Lichtwesens Erdengang als entsprechend leichter angesehen wird. Der
irdische Leib ist und bleibt eine Fessel für die Seele, bis sie ihn verläßt.

Und doch kann auch der Körper noch unterschiedlich sein. Es kann das
Fleisch noch tief in der Sünde stecken, also noch viel des Luziferischen in sich haben, wenn es geboren wird aus der Sünde, wenn nur satanische Eigenschaften die Menschen beherrschen, die ein neues Leben erzeugen.

Und es kann wiederum ein zum Leben neu erwecktes Wesen dem Liebedrang
zweier Menschen sein Leben verdanken, es können gute Triebe daher auch in jenes Wesen überwiegend eingeströmt sein, und also wird auch die Außenhülle entsprechend beschaffen sein.

Sie wird viel des „Erbgutes“ in sich tragen und also mehr oder weniger hart kämpfen müssen im Erdenleben und darum auch schwerer oder leichter das Ziel erreichen.

Doch kampflos bleibt keines Menschen Erdendasein.
Und oft sogar ist das Erdenleben eines Lichtwesens außergewöhnlich schwer, weil die Seele unbewußt des Grundes den Aufenthalt in der irdischen Welt als Qual empfindet und auch um ihrer Mission willen oft ein sehr schweres Erdenlos auf sich nimmt.

Der Vorgang der Zeugung nun ist durch Adams Versagen ein ungesegneter, denn er entsprach nicht dem Willen Gottes, Der Seinen Segen dem ersten Menschenpaar geben wollte zur rechten Zeit.

Es war Luzifer an der Zeugung der Menschen beteiligt, und er wird dieses sein (durch Adams Willen-ihm-eingeräumtes) Recht auch niemals aufgeben.

Er wird immer beteiligt sein bei der Entstehung neuen Lebens, wenn
auch der Liebegrad der Menschen ihm bis zu einer gewissen Grenze
wehren kann und Gottes Schutz gegen ihn erbeten wird.

Und nun wird es euch auch verständlich sein, daß Gott Selbst aber
Seinem Gegner wehret, wenn Er Sich Selbst eine körperliche Hülle
schafft, die Er einmal in Besitz nehmen will und die Ihm schon bei
der Geburt zum Aufenthalt dienen sollte. Denn Gott Selbst wird
Sich nie und nimmer mit Seinem Gegner verbinden in Seinem Wirken.

Und ebenso wird Er auch den natürlichen Träger dieser Seiner Hülle
nicht von Seinem Gegner in Beschlag nehmen lassen.
Denn Er, der Gott und Schöpfer von Ewigkeit, Der alles erstehen ließ,
Der allem seinen Zweck und seine Bestimmung zuwies, Der hat wahrlich
die Macht, alles, was Er will, aus Sich herauszustellen also wird es Ihm doch auch möglich sein, einen Menschen erstehen zu lassen ohne den gesetzlichen Zeugungsakt;
und es wird Ihm wahrlich auch möglich sein, Seinen Gegner
fernzuhalten, bis Sein Wille geschehen ist.

Denn Gott birgt Sich nur in einer reinen Hülle, Er verbindet Sich nicht mit etwas Unreinem was aber nicht ausschaltet, daß dennoch der Mensch in diesem Reich der Unvollkommenheit, in dem Reich, das Seinem Gegner gehört, nun auch allen Bedrängungen ausgesetzt ist und daß sein Erdengang darum nicht weniger leidvoll und kampfreich ist wie das seiner Mitmenschen.

Denn ohne Kampf könnte es auch keinen Sieg geben.
Der Gegner Gottes aber mußte besiegt werden, und es hat Jesus wahrlich den schwersten Kampf bestanden, der je auf Erden ausgefochten wurde und Er hat ihn als Mensch bestanden, nicht als Gott.

Amen

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BD 5806
Marienerscheinungen.

Was immer ihr auch erbittet, es wird euch gegeben, so es euch zum
Heile der Seele gereichet. Jeder geistigen Bitte öffne Ich Mein Ohr,
und eines jeden Erkenntnis lasse Ich wachsen. Und so auch berichtige
Ich, was als irrige Lehren bei euch Menschen Eingang gefunden hat.

Doch Glauben finden werden Meine Worte nur bei wenigen, denn die Menschen sind schon zu sehr im Irrtum verstrickt, als daß dieser so schnell ausgerottet werden könnte, wenngleich ein gesunder Verstand allein schon das Unsinnige dessen erkennen müßte, was ihnen als Wahrheit hingestellt wird:

Ich bin wahrlich darum bemüht, die Erdenkinder den Weg zu Mir finden zu lassen, und Ich würde wahrlich alles tun, um ihnen ein helles Licht zu geben. Doch immer muß Ich den freien Willen des Menschen berücksichtigen, und Ich kann darum nicht offensichtlich ein Gebäude zusammenstürzen lassen, das sich die Menschen selbst erbaut haben.

Ich kann nicht den Gedankengang der Menschen zwangsläufig recht leiten, Ich kann ihnen immer nur Aufklärung geben, durch die sie von selbst recht denken lernen könnten wenn sie es wollen.

Ebender Wille ist bei vielen Menschen überaus stark gerade dem Irrtum zugewandt, und sie halten daran mit Zähigkeit fest.

Und der Irrtum besteht darin, daß die Menschen eine Straße wählen, die nicht geraden Weges zu Mir führt.... daß sie einem Ziel zustreben und alle Kräfte dafür verwenden, das höher gestellt wird als Ich, was aber menschlich verstanden heißt:
Du sollst keine fremden Götter haben neben Mir.

Und das ist das Werk Meines Gegners, der die Menschen zu verwirren sucht, die das Rechte tun wollen.
Es geht um den Willensentscheid des Menschen, um die Entscheidung zwischen Mir und ihm, die einzigster Erdenlebenszweck ist.

Um Mich nun zu verdrängen aus den Gedanken der Menschen, die ihm nicht offensichtlich angehören, sucht er ihnen ein scheinbar gleichwertiges Ziel anstrebenswert zu machen.... er arbeitet unter dem Deckmantel der Frömmigkeit gegen Mich.... Den zu erreichen die ganze Willenskraft und ungeteiltes Streben erfordert.... und er nimmt also den Menschen viel Zeit, die scheinbar zu geistigem Streben verwendet wird.
Er fand überall dort guten Boden für seine Gegenarbeit, wo ein zweites Bild neben Mir schon aufgerichtet war.... wo die Verehrung der Gottesmutter Maria weit über dem Streben nach innigem Zusammenschluß mit Mir stand. Dort hat er leichtes Spiel, und er kommt als Engel des Lichtes, um die Menschen in desto stärkerer Dunkelheit zurückzulassen.

Wohl können sich auch die Wesen des Lichtes den Menschen in Erscheinung bringen mit Meiner Zulassung, wo große geistige Not dies erfordert, doch sie werden stets nur zu Mir hinweisen, sie werden die Menschen in wahres Denken zu leiten suchen .... sie werden die Menschen vom Irrtum bekehren wollen, nimmermehr aber einen schon bestehenden Irrtum bekräftigen, indem sie sich diesem Irrtum anzupassen suchen... und nimmermehr werden sich Lichtwesen, die in Meinem Auftrag den Menschen Hilfe bringen wollen, unmündigen Kindern offenbaren, denn jegliche Offenbarung aus dem geistigen Reich hat den Zweck, Meinen Willen allen Menschen kundzutun.

Mein Gegner aber will nur Verwirrung anrichten, Mein Gegner will alles unterbinden, was eine erlösende Folge haben könnte, Mein Gegner will die innige Zwiesprache mit Mir .... das Gebet im Geist und in der Wahrheit, das nur in kurzen Worten oder innigen Gedanken bestehen kann .... unterbinden, indem er die Menschen veranlaßt, mechanische Gebete zu verrichten, um sich als Engel des Lichtes glaubhaft zu machen. Und er will dadurch den Menschen kostbare Zeit rauben, die sie besser für ihre eigene Vollendung nützen würden, so sie sich in aller Einfalt und Liebe Mir Selbst zuwenden und Meine gnadenvolle Hilfe erbitten möchten.

Mein Gegner arbeitet mit viel List und Tücke .... Er scheut sich nicht, sich in ein Gewand zu hüllen, in das Gewand der Königin des Himmels, des reinsten lichtvollsten Wesens, das mir in glühendster Liebe ergeben ist .... das kein anderes Ziel kennt, als die Erdenmenschen Mir zuzuführen und das darum niemals hervortreten würde, um die Gedanken der Menschen sich selbst zuzulenken .... in der Erkenntnis des Lebenszweckes und Zieles der Menschen auf Erden....

Dennoch hindere Ich Meinen Gegner nicht in seinem Wirken, denn alle diese Erscheinungen sind die Wunder der falschen Christi und Propheten, die Wunder, die aus falschem Denken und falschem Glauben hervorgehen, die ihm das Recht und die Möglichkeit geben, in Erscheinung zu treten, und die nur ihn selbst kräftigen, daß die Irrlehren stets fester geglaubt werden.

Doch Ich nehme Mich der Irregeführten stets liebevoll an, die guten Willens sind indem Ich Mich in ihre Gedanken dränge, daß sie das rechte Ziel erkennen und mit Hilfe der Lichtwesen, die in Meinem Auftrag wirken, doch zum Licht gelangen.

Doch die nicht nachdenken, denen wird der Weg zu Mir gar sehr verlängert, denn bevor sie nicht den Ballast hinwegräumen, finden sie nicht den kurzen Weg, der aber beschritten werden muß, um zu Mir zu gelangen den Weg der reinen Wahrheit, auf dem ein jeder in kurzer Zeit zum Ziel gelanget.

Amen
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BD 7389
Falsche Christi und Propheten .... Marien-Erscheinungen.

In der kurzen Zeit, die euch noch bleibt bis zum Ende, wird noch
vieles geschehen, was euch immer wieder hinweiset, daß Meine
Ankündigungen Berechtigung haben, denn es erfüllet sich die Schrift,
die alles das voraussagt, was ihr werdet beobachten können, wenn ihr
nur aufmerket.
Und Ich habe euch gesagt:
„Achtet der Zeichen, die das nahe Ende ankünden“, „es werden falsche Propheten aufstehen und falsche Christi“

Es wird der Name Christi mißbraucht werden, indem Er in Zusammenhang
gebracht wird mit Erscheinungen, die Mein Gegner hervorrufen wird, um
die Menschen zu täuschen, die allzuschnell bereit sind, einen göttlichen Ursprung bei den Erscheinungen anzunehmen.

Und das ist ein Zeichen dieser Art von Erscheinungen, daß sie alle von da ausgehen, wo man besondere Gläubigkeit zur Schau trägt, wo Jesus Christus gleichsam nur zur Verherrlichung der Gottesmutter beiträgt, also letztere das Motiv einer Erscheinung ist, die dann als göttlich zur Geltung kommen soll, wobei Jesus Christus erwähnt wird, Den die Gottesmutter wohl bestätigt, aber mehr für sich selbst Ehre und Anerkennung sucht als für den Gottessohn.

Es ist dies ein Satansspiel ersten Ranges, das so gut getarnt ist, daß es selten nur erkannt wird als Trugbild des Gegners, und das darum auch weit eher anerkannt wird als die Tatsache, daß Jesus Selbst spricht zu den Menschen und Er darum in Seinem Wort nicht erkannt und darum abgelehnt wird.

Das Gotteswort, das direkt aus der Höhe kommt, erkennen die Menschen
nicht als Stimme des Vaters, dagegen nehmen sie sofort an, wenn sich ein Ungeist in Erscheinung bringt, und sie erkennen ihn nicht als falschen Propheten, wenngleich dessen Wort nicht mit dem reinen Wort Gottes übereinstimmt, weil er den Menschen langes Leben verspricht und ein Leben in Wohlstand.

Und solchen Worten wird eher Glauben geschenkt als Meinem reinen Wort
aus der Höhe, das ihnen ein Beenden der Erlösungsepoche voraussagt und das sie ständig ermahnt, sich vorzubereiten auf die letzte Zeit.

Denn der Gegengeist wird diese letzte Zeit nicht ankündigen, er wird die Menschen irritieren und ihnen allen noch eine glückliche Zeit versprechen, wenn die Menschen nur der Gottesmutter huldigen, die Mein Gegner nützet, um hinter ihr lügnerische Prophezeiungen zu bergen, die den Menschen angenehmer klingen als die reine Wahrheit von oben.

Die Verkünder der reinen Wahrheit aber werden als falsche Christi und falsche Propheten hingestellt, ihnen wird die Wahrheit ihrer Voraussagen abgesprochen, denn wenig nur wird die reine Wahrheit begehrt und nur von solchen auch als Wahrheit erkannt.

Es ist aber in der Schrift schon darauf hingewiesen worden und also gewarnt vor falschen Christis und falschen Propheten.

Wo aber suchen die Menschen dann die rechten Propheten, wenn sie alles verneinen, was ihnen Einblick verschafft auf die Ereignisse in der letzten Zeit.

Gern hören sie, wenn ein Ende als fragwürdig hingestellt wird, wenn alles verneint wird, was durch Gottes Sendboten angekündigt wird, um die Menschen zu warnen und zu mahnen in der letzten Zeit.

Und diese sind die falschen Propheten, die die reine Wahrheit nicht annehmen wollen und die Menschen immer wieder beruhigen und ein nahes Ende streiten.

Auch die Menschen, die es mit der Liebe Gottes als unvereinbar halten, daß Er die Erde heimsucht mit Gerichten ungewöhnlicher Art und die daher auch ihre Mitmenschen in ihrem Sinne zu beeinflussen suchen, können zu jenen falschen Propheten gerechnet werden, selbst wenn ihr Wille gut ist und sie auch das Gute anstreben.

Aber ihnen fehlt die Erkenntnis das Wissen darum, in welcher Phase der geistigen Entwicklung die Menschheit angelangt ist und warum Gott eingreift, wenn die Frist abgelaufen ist, die der Menschheit gesetzt wurde zum Ausreifen.

Die Liebe Gottes ist immer am Werk, auch wenn ihr Menschen das nicht begreifen könnet, und die Liebe Gottes mahnet und warnet die Menschen rechtzeitig und weiset sie auf solche ungewöhnliche Geschehen hin, auf daß sie Zeit finden, ihr Leben danach einzurichten, auf daß sie jederzeit sich verantworten können, wenn jene Geschehen plötzlich über die Menschen hereinbrechen.

Und diese Mahnungen und Warnungen werden immer von oben kommen,
d.h., durch den Geist wird Gott die Menschen ansprechen, die sich bereitwillig der Stimme des Geistes öffnen.

Und so wird reinste Wahrheit zur Erde geleitet, und jene Übermittler werden niemals zu falschen Propheten gezählt werden können, denn sie übermitteln den Menschen nur die reine Wahrheit aus Gott.

Daß diese Voraussagen nicht immer den Menschen angenehm sind, gibt
ihnen jedoch kein Recht, alles zu verwerfen als Lüge oder Irrtum und mit der Wahrheit zugleich auch die Künder der Wahrheit anzugreifen als falsche Propheten, denn anders als durch den Geist kann der Menschheit keine Kunde zugehen über das, was hereinbrechen wird in kürzester Frist.

Anders als durch Gottes Wort kann Er Selbst die Menschen nicht unterrichten über die letzte Zeit und das Ende.

Jenen Kündern also wird nicht geglaubt werden, dagegen werden die Menschen Glauben finden, die ihren Mitmenschen ein langes Leben in Wohlstand künden und von einer geistigen Wende sprechen im Sinne einer Rückkehr der Menschen zum Glauben und zu Gott.

Diese geben sich selbst aus als Heilsbringer, die jede
Endprophezeiung als widergöttlich ablehnen, die also irdisch sich eine Besserung erwarten zugleich mit einem geistigen Aufstieg der Menschheit.

Diese schädigen die Menschen insofern, als daß sie ihnen die Verantwortung nehmen, daß sie die Seelenarbeit als unwichtig hinstellen und stets nur irdische Interessen in den Vordergrund stellen, bis einmal das Ende über die Menschen kommen wird und sie in völliger Unreife nun zur Verantwortung gezogen werden mit dem Ergebnis, daß sie nicht den geringsten Grad erreicht haben, der ihnen den Eingang ins Lichtreich ermöglicht, und es für sie nur noch das Los der Neubannung in der festen Materie gibt was Gott eben zu verhindern sucht durch Seine Voraussagen durch Seher und Propheten.

Ihr Menschen sollt nicht verantwortungslos diese letzte Zeit dahinleben, ihr sollt wissen, daß nicht mehr lange Zeit euch vergönnt ist und daß ihr diese kurze Zeit noch gut nützen könnet, wenn ihr glaubet und guten Willens seid wenn ihr die Propheten höret, die Gottes Liebe euch immer wieder in den Weg sendet, um euch zu retten vor dem Verderben, vor dem Los der Neubannung in den Schöpfungen der Erde.

Amen
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BD 4322
(Fatima) Nach Lesen darüber.

Ein Spiel der Dämonen ist es, wenn leichtgläubigen Menschen
der Blick getrübt wird durch Erscheinungen mannigfacher Art,
die für die Verbreitung von Irrtum und Unwahrheit geeignet sind,
die nur dazu angetan sind, schon bestehende Irrlehren zu bekräftigen
und die Menschen von dem rechten Weg, dem direkten Weg zu Mir,
abzudrängen.

Es ist leicht für einen erweckten Menschen, dieses Spiel zu durchschauen, schwer aber für Menschen, die den Irrlehren schon anhangen und geleitet werden von blinden Führern, denen selbst jedes Wissen mangelt und die auch nicht nach der Wahrheit verlangen, sondern sich zufriedengeben mit übernommenem Geistesgut, ohne es zu prüfen auf seinen Ursprung.

Eine Kette von Irrlehren gliedert sich zusammen aus verschiedenen falschen Begriffen, und zur Bekräftigung dieser Irrlehren ist auch den Menschen, die solche vertreten, jedes Mittel recht, denn ihr Bestreben ist es nicht, Licht zu bringen, sondern die Menschen in der Dunkelheit des Geistes zu erhalten.

Und es ist dies ein großes Unrecht, weshalb Ich ständig Vertreter Meiner reinen Lehre ihnen beigeselle, die wider die Unwahrheit und den Irrtum auftreten und die Mitmenschen aufzuklären suchen.

Nimmermehr geschehen Meine Offenbarungen in der Weise, daß unmündigen
Kindern Mein Wille kundgetan wird, sondern es hat eine jede Offenbarung den Zweck, verbreitet zu werden zum Segen aller, denn Ich bediene Mich nur eines Mundes, um zu allen Menschen zu sprechen durch jenen.

Nimmermehr werde Ich denen Stillschweigen gebieten, die Mich zu hören
vermögen, sondern ihnen den Auftrag geben, Meinen Willen den Mitmenschen kundzutun.
Mein Wille ist, daß die Menschen einander lieben und durch die Liebe zur Seligkeit gelangen.

Wird Mein Wille nicht erfüllt, dann bleibt der Mensch unvollkommen und kann nicht seiner Sündenschuld ledig werden, die ihm anhaftet und die er durch lieblose Handlungen ständig erhöht.

Niemals kann ein anderer seine Schuld auf sich nehmen oder abbüßen denn dafür starb Jesus am Kreuz.
Der die Sündenschuld der Menschheit auf Sich nahm, um sie zu erlösen.

Es kann wohl der Mensch sich am Erlösungswerk Christi beteiligen, indem er durch ein vorbildliches Liebeleben gewissermaßen als Beispiel die Liebelehre Christi verbreitet und in den Mitmenschen die Liebe erweckt, er kann ferner mitwirken an der Erlösung irrender Seelen durch Übermittlung des Evangeliums, der reinen Wahrheit, die jeder in sich trägt, der selbst in der Liebe lebt.

Er kann auch durch Fürbitte aus liebendem Herzen den Mitmenschen Kraft zuwenden, jedoch immer muß der Wille dessen bereit sein, jede Kraftströmung aufzunehmen, denn jedem Menschen liegt selbst die Verantwortung ob für seine Seele, und diese kann ihm in keiner Weise abgenommen werden, ansonsten Meine Gerechtigkeit in Frage gestellt und auch alle Menschen sofort erlöst wären, weil liebende Wesen des
Lichtes stets ihre Liebe den Unglücklichen, Unerlösten zuwenden und ihre Kraft wahrlich genügte, um alle Menschen selig zu machen.

Jeder einzelne Mensch muß selbst zu Mir finden er muß seine Sündenschuld erkennen und ihrer ledig zu werden suchen, er muß sie abbüßen selbst durch Ewigkeiten hindurch oder sich erlösen lassen von Jesus Christus durch bewußtes Anerkennen Seines Erlösungswerkes und Bitte um Vergebung seiner Sünden.

Die Liebe eines Menschen zum Mitmenschen kann wohl dessen Bekehrung erflehen, doch nur insofern, als daß diesem weitgehende Unterstützung gewährt wird von geistiger Seite, daß er in Lebenslagen gebracht wird von Lichtwesen, wo er sich wandeln kann, wenn er will, wo seine Gedanken hingelenkt werden auf Menschen, die einen rechten Lebenswandel führen, daß ihm jeglicher Beistand gewährt wird
zur Gewinnung der Seelenreife und ihm auch vermehrte Kraft zugeht, die ihm die Fürbitte erworben hat.

Wie er aber die Kraft auswertet, ist allein sein Wille. Daß dessen Sünden nun von liebenden Erdengeschwistern für ihn gesühnt werden können, ist eine irrige Auffassung und kennzeichnet nur das Mißverstehen Meiner Lehre, die in voller Klarheit geboten, aber vielfach verunreinigt wurde durch menschlich falsche Vorstellung.

So Liebe der Fürbitte zugrunde liegt, wird sie niemals ohne Erfolg bleiben, doch die Auswirkung ist eine andere, denn jeder Mensch muß sich für seine Sünden selbst verantworten.

Und so ist es eine immerwährende Irreführung, den Menschen von überirdischen Erscheinungen Kenntnis zu geben, die eine gewissenhafte Prüfung niemals vertragen und mit der von Mir zur Erde geleiteten Wahrheit niemals in Einklang gebracht werden können.

Es ist dämonisches Blendwerk, das guten Nährboden fand in der Leichtgläubigkeit der Menschen und ihrem irregeleiteten Denken.
Denn wo Ich in Erscheinung trete, komme Ich nicht in Prunk und Glanz, doch jedem erkennbar, der Mich erkennen will und guten und reinen Sinnes ist.

Amen

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BD 0756
Verehrung der Jungfrau Maria .... Geburt Christi.

Das Leben Jesu auf Erden war bedingt durch eine normale Geburt.
Es wollte Sich die Gottheit im Leib eines Menschen verkörpern auf
Erden, und es mußte sonach dieser Leib den natürlichen Ursprung
haben aus dem Schoß einer Frau hervorgegangen sein. Nun hatte
zu Jesu Zeiten alles Außergewöhnliche eine schnelle Erklärung als
mit dem Teufel im Bunde stehend.

Man suchte zwar hinter eine natürliche Erklärung zu kommen, doch
war diese auf einfachem Wege nicht zu finden, so genügte man sich
mit ebendiesem Urteil und brachte dadurch unzählige Menschen in den
Ruf von Gott-Abtrünnigen.

Die Geburt Jesu war nun nach menschlichem Ermessen ebenfalls ein
Akt, dem alle Voraussetzungen fehlten und so geschah es daher, daß
man die gleiche Erklärung geltend, machen wollte bei einer allenthalben als äußerst fromm bekannten Jungfrau.

Die außergewöhnlichen Erscheinungen bei der Geburt befremdeten wohl
manche, doch die meisten legten ihnen wenig Bedeutung bei. Und so kam
es, daß nur ein kleiner Kreis Kunde hatte von einer Geburt seltenster Art von einer Erweckung eines Lebens, das jeder natürlichen Voraussetzung entbehrte und somit ein durch Gottes Willen und Allmacht bedingtes Geschehen war.

Es ist dies nun in der Weise ausgewertet worden, daß die Menschen nun in der Gestalt der Mutter Maria sich ein Wesen schufen, dem ihre Verehrung, Andacht und Liebe gilt in einem Maße, das den Menschen beeinträchtigt in seiner größten Erdenaufgabe die Verbindung mit dem Herrn und Heiland Selbst herzustellen.

Es gilt dies sowohl für die außergewöhnliche Inanspruchnahme der Fürbitte als auch in der unsinnigen Verehrung, die jeder Begründung entbehrt, denn es war die Mutter Jesu von Gott auserwählt infolge ihrer Frömmigkeit jedoch keineswegs sich der übergroßen Gnade bewußt, die ihr zuteil ward sie war eine erwählte Dienerin Gottes, darum nur Gott allein die Ehre gebührt, denn alle Wesen sind Sein Werk.

Amen
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BD 8324
Einstellung der Menschen zu Maria, der Mutter Jesu.

Ich bin immer bereit, euch zu antworten, wenn euch eine geistige
Frage bewegt, denn ihr, die ihr die Wahrheit aus Mir verbreiten sollet, ihr müsset auch selbst in der Wahrheit stehen, ihr müsset Irrtum von der Wahrheit zu unterscheiden vermögen.

Und es muß euch darum ein Licht angezündet werden, wo es noch dunkel ist im Geist, wo noch Unklarheiten bestehen.
Denn das sei euch gesagt, daß eine irrige Lehre immer wieder neuen
Irrtum nach sich zieht.

Über die Einstellung von euch Menschen zu Maria, der irdischen Mutter
Meines Leibes, sind euch immer wieder Erklärungen zugegangen in dem
Sinne, daß sie wohl das verehrungswürdigste Wesen in Meinem Reiche
des Lichtes genannt werden kann, der ihr Menschen auch eure Liebe
schenken dürfet, doch immer mit der Einschränkung, daß sie als
„Kind Gottes“ durch ihren hohen geistigen Reifegrad in Meinem Reich
weilt, in dem Ich Selbst als Gott und Schöpfer, als Vater, als Urquell des Lichtes und der Kraft, als höchster und vollkommenster Geist in der Unendlichkeit regiere.

Sie ist also Mein als Kind zu Mir zurückgekehrtes Geschöpf während Ich der Schöpfer Selbst bin und darum von euch Menschen die unbegrenzte Liebe erfahren möchte die ihr Mir auch schenken werdet, wenn ihr gänzlich in Meinen Willen eingegangen seid und nun den Zusammenschluß mit Mir ersehnet aus ganzem Herzen.

Diese uneingeschränkte Liebe von euch will Ich besitzen, und alle
Wesen in Meinem Lichtreich, die Mich ebenso innig lieben, werden
immer nur bemüht sein, so auf die Menschen einzuwirken, daß diese
sich Mir zuwenden.
Niemals aber werden sie dazu beitragen, daß die Liebe der Menschen
sich ein anderes Ziel sucht als Mich was aber dann geschieht, wenn ein Lichtwesen ungewöhnliche Verehrung genießet von seiten der Menschen, die allein Mir gelten soll.

Und darum wird niemals ein solches Lichtwesen sich den Menschen in
einer Weise in Erscheinung bringen, die zur vermehrten Verehrung
Anlaß gibt.
Denn es würde eine solche Erscheinung immer nur eine falsche Lehre
bekräftigen, als welche die Verehrung der „Gottesmutter Maria“, wie
sie bei den Menschen durchgedrungen ist, anzusehen ist.

Ich Selbst würde niemals Vorschub leisten und irrige Lehren begünstigen.
Und da alle Lichtwesen völlig in Meinen Willen eingegangen sind und auch selbst über die Nachteile solcher Irrlehren für die Seelen der Menschen wissen, wird auch nicht von seiten der Lichtwesen ein solcher Versuch unternommen werden, wohl aber bedienet sich Mein Gegner gerade eines solchen auf falschen Weg geratenen Glaubens, und er sucht ihn zu untermauern mit Erscheinungen, deren Urheber er selbst ist.

Denn sowie es ihm gelingt, das Augenmerk der Menschen stets mehr auf
„fremde Götter“ neben Mir zu lenken, verdrängt er Mich Selbst, Der Ich das alleinige Ziel des Sehnens der Menschen sein will.

Mein Gegner versucht durch List und Tücke alles, um nur die Menschen in irriges Denken zu leiten, und er kann verständlicherweise am besten dort wirken, wo durch irrige Lehren schon der Boden bereitet wurde für die Aufnahme seines giftigen Saatgutes.

Immer wieder offenbarte sich Meine Liebe, Weisheit und Macht durch
Zuleitung Meines Wortes, auf daß die Menschen in die Wahrheit eingeführt wurden.
Und so auch wirket Mein Gegner, indem er durch Ankündigungen von
Ereignissen, über die er sehr wohl Kenntnis hat, den Glauben der Menschen zu gewinnen sucht.

Und da Ich Selbst nicht direkt wirken kann bei Menschen, die auf
seinem Fundament gebaut haben, tut er es eben durch Blendwerke,
und die Menschen erkennen sie nicht als Blendwerk des Gegners, der
sich nicht scheut, unter der Maske eines der höchsten Lichtwesen
aufzutreten, weil er unter dieser Maske Zutritt hat zu ihnen.

Daß auch geistig ausgereifte Menschenseelen in besonderen Fällen
geistig zu schauen vermögen, wird nicht gestritten, doch sowie es
sich um Übermittlungen handelt, die den Menschen Meinerseits gemacht werden sollen zum Heil ihrer Seelen, geschieht dies auf dem Wege einer direkten Offenbarung durch den Geist, die dann aber auch mit dem Auftrag verbunden ist, den Mitmenschen diese Offenbarung zuzuleiten.

Niemals aber werden solche Offenbarungen durch unmündige Kinder gegeben mit dem Verbot, darüber zu sprechen.
Schon daraus sollten die Menschen auf den Urheber solcher
Erscheinungen schließen.

In der Zeit des Endes hat Mein Gegner große Macht, und die nützet
er wahrlich gut.
Und wo Irrtum ist, wird auch sein Wirken Wurzeln fassen, es wird
der Irrtum immer mehr gestärkt werden, und daß Irrtum euch Menschen geboten wird, geht schon daraus hervor, daß immer wieder das Lichtwesen in den Vordergrund gestellt wird, das allen seinen Einfluß
nur darauf verwenden möchte, die Menschen zu Mir als dem göttlichen
Erlöser hinzuführen, weil es weiß, in welcher Fessel sie schmachten, und sie nur Erlösung finden können durch Jesus Christus.

Solche Erscheinungen haben aber immer nur den Erfolg, daß die
Verehrung der Gottesmutter ungewöhnlichen Auftrieb erhält was
auch der Wille Meines Gegners ist:
daß sich die Menschen fremde Götter schaffen, um diese anzubeten.

Es ist ein großes Lügengebäude errichtet worden, dessen Mauern
stets mehr verstärkt werden das aber nur durch die reine Wahrheit
zerstört werden kann, die von Mir aus zur Erde geleitet wird.
Und wer in der Wahrheit zu stehen begehrt, der wird auch klar
erkennen und die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden vermögen.

Er wird Mich Selbst anrufen um Klärung, und Ich werde ihm wahrlich
nicht die Wahrheit vorenthalten.

Amen
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BD 4328
Gemeinschaft der „Heiligen“ .... Fürbitte sinnlos.

Es ist eine überaus große Hilfe nötig für euch Menschen von seiten
der geistigen Welt, wollet ihr den letzten Kampf auf Erden bestehen,
doch diese Hilfe steht euch im vollsten Maß zur Verfügung, so ihr sie
nur anfordert.
Und darum soll euch erklärt werden, in welcher Form euch Hilfe
gewährt wird und wie ihr sie erbeten könnet. Es ist, wie ihr Menschen
es nennt, die Gemeinschaft der Heiligen, die euch helfend zur Seite steht;

doch der Begriff „Heilige“ ist nötig geklärt zu werden, sollet ihr in der Wahrheit unterrichtet und frei von irrigen Vorstellungen sein.

Es sind die Lichtwesen die treuesten Führer und Helfer der Menschen,
die immer bereit sind, so sie nur gerufen werden. Doch wie sie den
Menschen zugeteilt sind, das bestimmt Gott in Seiner Weisheit, wie Er
auch, dem Vollkommenheitsgrad entsprechend, die geistigen Wesen mit
Licht und Kraft erfüllt.

Menschen können aber nicht den Reifegrad eines Mitmenschen
ermessen, weshalb sie daher auch nicht das Recht und die Fähigkeit
haben, ihn zu einem Heiligen zu erheben, denn nur Gott weiß, wie die
Seele dessen beschaffen ist, so er, durch den Leibestod frei geworden, in das geistige Reich eingeht.
Gott allein weiß, in welchem Verhältnis der Mensch auf der Erde gestanden hat zu Ihm und wieweit er in der Liebe tätig war.

Liebeswirken allein ist ausschlaggebend und kann ihm Licht und Kraft in aller Fülle auch schon auf Erden eingetragen haben, so daß er Außergewöhnliches schon auf Erden wirken konnte, wenn es sein Wille war.
Doch Er behält es sich vor, solche reife Seelen dem Wirkungskreis im Jenseits zuzuführen, der ihrem Reifegrad entspricht.

Er weiset ihnen die Tätigkeit im geistigen Reich zu, wie Er auch die Art der Hilfe bestimmet, die den Menschen auf Erden gewährt werden soll.
Die Lichtwesen sind voller Kraft, ihnen ist alles möglich, weil sie mit Gott und in Seinem Willen wirken und weil sie ständig von Seiner Kraft durchstrahlt werden.
Das Lichtwesen steht aber auch völlig im Willen Gottes, d.h., es kann selbst nichts anderes wollen, als was Gottes Wille ist, weil es den Zusammenschluß mit Gott schon hergestellt hat und deshalb völlig im Willen Gottes aufgeht.
Es erkennt aber auch, da es voller Weisheit ist, die Unzweckmäßigkeit mancher Bitten von seiten der Menschen und muß deshalb auch versagen, wo eine Erfüllung von Schaden wäre für die Seele.

Es ist die dem Menschen gewährte Hilfe für das Lichtwesen ein
Zustand der Beglückung, weshalb es also auch von Gott aus zulässig
ist, daß die Menschen die Lichtwesen um Beistand angehen, es ist aber
niemals richtig, bestimmte Heilige zu rufen, weil deren Tätigkeit und
Bestimmung eine ganz andere sein kann und die Menschen in ihrer
Unkenntnis auch ein Wesen anrufen können, das weitab ist von der
Vollkommenheit, dem sie sich durch den Anruf nun ausliefern und wenig
vorteilhaft von diesem nun beeinflußt werden können.

Denn die Gerufenen erscheinen, sie drängen sich sofort in engste
Nähe des Rufers und suchen ihm ihre Gedanken aufzudrängen, die
nicht der Wahrheit zu entsprechen brauchen.

Zudem ist die Heiligsprechung von menschlicher Seite in erster Linie
abhängig von einem Lebenswandel entsprechend einer
Kirchengemeinschaft, d.h., es wird eine Frömmigkeit zur Voraussetzung gemacht, die niemals von Gott, jedoch von jener Kirche verlangt wird, und dieser entsprechend erfolgt die Heiligsprechung, was aber niemals der Wille Gottes sein kann.

Folglich braucht nicht ein jeder solcherart Heilig-Gesprochene ein Lichtwesen zu sein, wie jedoch viele Lichtwesen im geistigen Reich sind, deren Lebenswandel wohl dem Willen Gottes entsprach, nicht aber den Forderungen, die von einer kirchlichen Gemeinschaft gestellt wurden.

Allen diesen Lichtwesen wohnt Kraft aus Gott inne, die sie verwerten möchten, und darum sind ihnen Menschen zur Betreuung übergeben, deren Vollendung sie fördern sollen und auch können, wenn der menschliche Wille nicht dagegengerichtet ist.

Ein Anruf der Wesen wird niemals ohne Erfolg bleiben, während ein
Anruf bestimmter Wesen ebensogut auch schädigend sein kann, während Hilfe von ihnen erwartet wird.

Irrig aber ist der Gedanke, von jenen Lichtwesen Fürbitte erlangen
zu können.
Das Gebet ist ein Bittruf zu Gott.
Und es wird dann die Verbindung hergestellt von dem Menschen zu Ihm, die Gott Selbst verlangt, weil der Bittruf die Willenszuwendung zu Ihm bekundet.

Es sollen also menschlicher Ansicht nach die Lichtwesen diese Bindung
mit Gott herstellen, die jedoch schon in engstem Zusammenschluß mit
Ihm stehen, es wäre der Mensch dann dieser Verbindung enthoben, die
aber Zweck und Ziel seines Erdenganges ist, weil in der Verbindung mit Gott erst der Kraftzustrom möglich ist, ohne den ein Ausreifen der Seele nicht stattfinden kann.

Die Kraft kann aber nicht von dem Lichtwesen dem Menschen zugeführt
werden, weil es auch im geistigen Reich Gesetze gibt, denen sich seine Bewohner beugen in der Erkenntnis, daß sie von Gottes Liebe und Weisheit gegeben worden sind.
Die Wesen sind in jedem Falle hilfsbereit und stellen sich unter den Willen Gottes, folglich muß der Mensch sich den Willen Gottes zuerst geneigt machen, um nun von Ihm bedacht zu werden direkt oder auch durch die Lichtwesen, die wahrlich keinen Menschen ohne Hilfe lassen, so dies Gottes Wille gutheißt.

Und so wird der Anruf der Lichtwesen um Hilfe niemals vergeblich sein, jedoch der Anruf um Fürbitte ist sinnlos, weil das Kind in aller Vertraulichkeit selbst zum Vater kommen soll, auf daß die Liebe des Vaters sich ihm schenken kann, und weil niemals dieses vertraute Verhältnis hergestellt wird, so der Mensch glaubt, durch Fürbitte gleichfalls zum Ziel zu kommen.

Gott ist ein Gott der Liebe, und Er will nicht, daß sich die Menschen fürchten, zu Ihm zu kommen;
Er will der Vater Seiner Kinder sein, nicht aber ein strenger Richter
und Machthaber;
diese sucht man durch Fürbitte sich geneigt zu machen, jenem aber
kommt man zutraulich entgegen, und diese Zutraulichkeit verlangt
Gott von Seinen Geschöpfen, weil Er sie unendlich liebt und Er ihnen
auch jede Bitte erfüllen wird.

Amen




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