Re: BEDEUTUNG des Erlösungswerkes Jesu
Endzeitprophetie
Geschrieben von Religionsforum am 29. Juli 2007 13:52:
Als Antwort auf: BEDEUTUNG des Erlösungswerkes Jesu 3 geschrieben von BD am 28. Juli 2007 07:35:
http://f23.parsimony.net/forum45852/messages/27658.htm
Gott hat zugelassen, dass dieser Mensch Jesus das Kreuz trug.
Gott wollte es nicht (als Zwang, als Soll, als Muß)Gott lässt z.B. Kriege zu.
Mord. Vergewaltigung.
Es ist aber sicher nicht Sein Wille,
dass gemordet und vergewaltigt wird.Zu diesen deinen Worten:
Was sagt uns das Ganze? Mir sagt es, dass Gott logische Grenzen gesetzt sind und darum Gott mit der Vernunft und der Logik erkannt werden kann.
Nach meiner Ansicht ist Gott nicht vom "Menschengeist" zu erfassen und zu erkennen.
Gott ist ungeschaffen (war schon immer)
Er ist unendlich.
Gott ist allwissend usw.Das ist für einen Menschengeist nicht zu fassen.
Aber als Vater ist er für Seine Kinder
zu erkennen. In Seinen väterlichen Eigenschaften.
In Seinem väterlichen Wesen,
in dem Göttliche Eigenschaften wie die Macht Seines Willens
zurückgehalten wird.Gott kam zu Seinen Kindern indem Er ins Fleisch incarnierte.
Damit Er zu sehen und zu fühlen und zu erkennen war für Seine Kinder im Fleisch.
(Erdenmenschen)Deshalb konnte Jesus mit Recht sagen:
Siehst du Mich,
so siehst du den Vater.Jesus sprach nie von Gott, wenn Er von Sich und Dem sprach der Ihn gesand hatt.
Er sprach immer vom Vater.-------------------------------------------
Verstehst du das Erlösungswerk Jesus Christus ...
Kennst du die Seele des Menschen ...
Kennst du das Wesen der Materie ...Um näher zu begründen sind es erst mal kleine Steine, welche der Verstand bewältigen muss, will er in das Innere vordringen, aufzunehmen.
Zu sehr betrachtest du die Erscheinung und zu wenig achtest du der geistigen Tätigkeit.
Alles was du zu sehen vermeinst ist unreifes Geistiges, denn nur das unreife Geistige ist sichtbar dem fleischlichen Auge.
Bedenke das reife Geistige, das die Regie führt.
Auch ein guter Schachspieler opfert, und weiß seine Züge im voraus, um den Gegenspieler matt zu setzen. Begrenze Gott nicht in der Sicht eines Menschen und begrenze ihn schon gar nicht in einer Person eines Menschen, selbst wo Guerrero noch Zweifel hegt, meinst du nicht auch, dass auch ein Simon bewegt wurde von der Kraft aus Gott? Nichts geschieht im Leben ohne die Zulassung Gottes, denn er alleine bewegt Alles.
Mittels Verstand und Logik, kann man Gott nicht erfassen, das wollte wohl Guerrero auch sagen, hat aber das "nicht" vergessen zu schreiben, aber alles ist Zulassung und alles hat seinen Sinn.
Verstehst du, es gibt kein Gefäß, das Gott in seiner ganzen Fülle fassen kann, selbst der Seele Jesus währe es nicht möglich, eben weil Gott Vollkommen ist und das Unvollkommene das Vollkommene nicht tragen kann. Genau so wenig konnte sich Gott vollkommen aus der Seele Jesus zurückziehen, sondern erhielt den Schwächezustand, in dem ein Mensch geboren ist, in der Ordnung, in der sich das Fleisch bewegen kann. Jesus trat in den Zustandes des ersten Menschen, dem Adam, in seinem Kreuzgang, nur mit dem Unterschied, dass sein Wille in vollkommener Liebe zu Gott gerichtet war, sein Wille auch im vollkommenen Willen Gottes war.
Der Freiheit der Menschenseele wegen, musste dieses Erlösungswerk vollzogen werden, nicht, weil die Schaffenskraft Gott drohte zu erdrücken, sondern weil er ein Wesen erschuf, Gott gleich, soweit gleich, das es gleiche Macht und Kraft hatte wie Gott, nur das es eben nicht Gott selbst war, aber in der Vollkommenheit Gottes stand. Diese Freiheit drohte die Menschenseele zu "versteinern", zu erdrücken, wurde zur Sebstüberhebung und Verblendung. Gottes Kind drohte zu verderben, darum opferte die Liebe sich selbst, damit das Kind lebe. Gott opferte sich aber nur in dem Willen eines Kindes, das ihm gleich gerichtet war, in der Seele Jesus Christus. Jesus Christus nahm aus freien Willen diesen Liebesdienst an. Darum musste das Weizenkorn ersterben, auf dass es neu im Leben geboren wurde. Es ist die Bewegung des Lebens, welches sich im ganzen All vollzieht.
Ein Opfer für die Liebe, bis zur vollkommenen Erkenntnis der Göttlichkeit des Seins.
Sieh dieses Kreuz, oder diesen Stein, als Wille der Welt, das drückt gegen die Liebe und die Weisheit, oder der Druck des Verstandes gegen den Geist. Dem Menschen ist das Denkvermögen gegeben, auf dass es hilft zu tragen im Leben. Aber nur die Liebe lässt erkennen im Wandel des Seins, denn sie ist der Ursprung aller Bewegung, das Bindeglied in der Kette. Beachte die Gesetze des Seins, nichts ist vergänglich, alles äußert sich nur in anderen Kräften, tritt in anderen Dimensionen und Erscheinungen wieder hervor. Alles ist Geist und alles wird durch Gottes Willen gehalten und bestimmt. Der Liebeswille bestimmt die Grenzen, die sich ein Mensch setzt in seiner Erscheinung. Die Liebe selbst ist in dem Sein der Menschwerdung getreten, weil der Mensch sie nicht mehr erkannt hat, sie hat sich verkörpert in Jesus Christus, welcher diesen Geist der Liebe wieder als schaubares Bild gegeben hat, Jesus Christus hat gesagt, wer mich sieht, der sieht den Vater, der durch mich wirkt. Verzerrt wurde die Liebe durch das Eigendenken, die Eigensucht, die Eigenweisheit des Menschen. Ein Denken, welches dem freien Willen zufolge entstanden ist, zufolge des Spiegelbildes Gottes. Ein Mysterium, das nur der Geist aus Gott erfassen kann.
Endzeitprophetie