Re: @ Frank B. - Selbsterkenntnis !
Endzeitprophetie
Geschrieben von Wille zur Erlösung am 19. Juli 2007 11:17:08:
Als Antwort auf: Re: @ Frank B. - Selbsterkenntnis ! geschrieben von AndreRademacher am 18. Juli 2007 19:20:56:
BD 8777 empfangen 12.3.1964
Gottes Vollkommenheit kennt keine Begrenzung von Zeit und Raum.Äonen sind schon vergangen, und Äonen werden noch vergehen, und immer noch wird es Schöpfungen geben im Universum, weil des einst-gefallenen Geistigen unendlich viel noch der Erlösung harret, weil noch zahllose geistige Wesen verhärtet in ihrer Substanz ihres Wandels zur Materie harren und die Aufwärtsentwicklung alles dieses Geistigen Ewigkeiten erfordert, bis es wieder zu einem ichbewußten Wesen geworden ist, das nun seine Entwicklung zum Abschluß bringen kann, ebenso aber ein Versagen möglich ist, was wieder endlose Zeiten erfordert bis zu seiner endgültigen Vergeistigung.
Und ihr Menschen werdet euch fragen, warum Ich, als der Ewige Gottgeist, als der Schöpfer und Herr alles Bestehenden, überhaupt ein solches Wirken in der Unendlichkeit Mir vorgenommen habe, warum Ich Geister schuf und es nicht verhinderte, daß diese in die Tiefe stürzten, daß sie sich erhoben wider Mich und Mir gleichsam gegnerisch gesinnt waren .... und warum Ich die Gesinnung aller dieser Geister wieder Mir zuwenden will.
Und ihr werdet euch fragen, was Mich dazu bewogen hat, zahllose Schöpfungen erstehen zu lassen, die im Grunde des Grundes jene gefallenen Geister sind.
Und immer wieder werde Ich euch antworten müssen, daß Mich Meine endlos tiefe Liebe bewog, sowohl zum Erschaffen vollkommener Wesen als auch zur Rückgewinnung der unvollkommen-gewordenen Wesen und daß Meine unübertreffliche Weisheit auch einen Plan entwarf, durch den Ich Mein Ziel einmal erreiche .... daß Meine unbegrenzte Macht alles erstehen lassen konnte, was Ich nur wollte, und darum Mir keinerlei Grenzen gesetzt sind und dieses Bewußtsein Meine ganze Seligkeit ist, an der Ich jedoch auch andere Wesen teilnehmen lassen möchte, diese aber dann auch so beschaffen sein müssen wie Ich Selbst.Und es dienet all Mein Walten und Wirken in der Unendlichkeit nur diesem einen Zweck, aus Meinen einst „erschaffenen Werken“ wahre Götter heranzubilden, in höchster Vollkommenheit stehende Wesen, die als Meine „Kinder“ nun schaffen und wirken können mit Mir und im gleichen Willen.
Da Ich vollkommen bin, gibt es für Mich auch keine Begrenzung, und darin ist auch die endlose Zahl der erschaffenen und der gefallenen Geister und die ewig währenden Zeiten begründet, die jene Geister benötigen, bis sie das sind, was Ich Selbst Mir nicht schaffen konnte:
rechte Kinder, Meine Ebenbilder, die in unfaßlicher Seligkeit tätig sind im geistigen Reich.
Wenn ihr Menschen euch einen rechten Begriff von Mir und Meinem Wesen machet, dann muß euch auch als erstes klar sein, daß es für Mich keine Begrenzung geben kann, ansonsten Ich nicht höchst vollkommen genannt werden könnte, denn die Begrenzung ist immer das Merkmal des Unvollkommenen.
Für Mich ist weder Zeit noch Raum begrenzt, noch Liebe, Weisheit und Macht.
Und also wirke Ich immer und ewig und habe dennoch ein Ziel:
die restlose Vergöttlichung alles von Mir ins Leben gerufenen Wesenhaften.
Und diese restlose Vergöttlichung fordert den freien Willen des erschaffenen Wesens, und dieser kann sich Mir und Meinem Willen anschließen, aber auch sich Mir widersetzen, woran das Wesen nicht gehindert wird. Denn erst der freie Wille ist das rechte Leben ohne diesen Willen ist alles nur ein totes Werk, das aus Meiner Macht hervorgegangen ist, wobei aber Liebe und Weisheit unbeteiligt wären.Denn die Liebe schuf Sich Wesen, die Sie beglücken wollte, und die Weisheit entwarf den Plan zur „Vergöttlichung“des „Geschaffenen“.
Die Liebe gab dem Wesen das „Leben“, denn erst der freie Wille bedeutete Leben, während das Wesen, das im Zwang Meinen Willen erfüllen müßte, ein totes Wesen wäre und bliebe, ein Werk, das zwar höchst vollkommen erschaffen war, aber mit dieser Vollkommenheit nichts anfangen könnte, wenn es gebunden wäre an Meinen Willen.
Es wären dann auch alle erschaffenen Wesen nur Abspaltungen von Mir gewesen, jedoch nichts Selbständiges, aus Mir Heraus-Gestelltes, das auch nicht frei wollen und handeln konnte wie Ich Selbst.
Und das wieder hätte Meine Liebe und Weisheit in Frage gestellt, die aber Inbegriff Meines Wesens, Inbegriff der höchsten Vollkommenheit sind. Von Meinem Erschaffungsakt Kenntnis zu haben erfordert einen Reifegrad der Seele, die sonst nicht aufnahmefähig wäre für ein solches Wissen, denn es geht nicht nur um die Kenntnis dessen, sondern um das Verständnis für Vorgänge, die das Erstehen der gesamten Schöpfung betreffen, sowie auch für die endlosen Zeiten, die benötigt werden, um das Rückführungswerk zu Ende zu führen.Und weil ihr Menschen euch keine Vorstellung machen könnet von endlosen Zeiten und unbegrenztem Raum, kann euch auch nur andeutungsweise darüber Aufschluß gegeben werden. Ihr sollet aber dennoch wissen, daß vor Mir tausend Jahre sind wie ein Tag und daß einmal für jedes von Mir ausgegangene Wesen der Tag der Heimkehr ins Vaterhaus kommt, und ob noch Ewigkeiten darüber vergehen, daß die Seligkeit dann alle vorangegangenen Qualzustände ums Tausendfache aufwiegt und auch diese Seligkeit keine Begrenzung finden wird .... was ihr Menschen ebenfalls nicht verstehen könnet, weil ihr immer nur begrenzt zu denken vermögt .... daß ihr dann aber auch Mich Selbst, euren Gott und Schöpfer, euren Vater von Ewigkeit, lieben werdet aus ganzem Herzen, mit aller Innigkeit, derer euer Wesen fähig ist, und daß ihr euch an der Erlösung oder Seligwerdung aller Wesen mit ganzem Eifer beteiligen werdet, die noch nicht das letzte Ziel erreicht haben.
Denn euch treibt die Liebe dazu, die dann auch einen Grad erreicht haben wird, daß ihr alles auszuführen fähig seid, was ihr wollet. Denn dann ist euer Wille ganz in den Meinen eingegangen, und ihr seid also zu Göttern geworden, zu Meinen Kindern, die Ich nun ewig nicht mehr verlieren werde.
AmenBD 8969 empfangen 26.4.1965
Ist der Wille das Erste oder die Gnade.
Lasset euch genügen an Meiner Gnade, denn Ich bedenke euch reichlich damit, weil ihr nur durch Gnaden selig werden könnet.
Und Ich will, daß ihr euch immer dessen bewußt seid, welches Gnadengeschenk für euch das Erdenleben ist, das euch aber erst auf den rechten Weg bringt, wenn ihr es auch auswertet als solches, denn ebenso könnet ihr es ungenützt an euch vorübergehen lassen, und ihr stehet dort, wo ihr zu Anfang eurer Verkörperung standet, es ist für euch ein Leerlauf gewesen.
Und Meiner Gnadengaben Höchstes und Wertvollstes ist Mein Wort, das ihr zu hören vermögt jederzeit, wenn ihr es zu hören begehret. Doch tief im Herzen müsset ihr danach verlangen, dann ist euer Geistesohr aufgeschlossen, und ihr vernehmet Mich, und ihr werdet beglückt sein, denn ihr tretet dann in den Urzustand ein, es ist euer Weg nicht mehr weit zur Vollendung, wo euch Mein Wort ertönte und ihr unermeßlich selig waret.
Darum müsset ihr stets euren Willen tätig werden lassen, damit ihr die Gnaden, die euch geboten werden, auch annehmet.Also ist der Wille das Erste, und ob euch auch die Gnaden zugehen ungemessen .... wenn der Wille nicht bereit ist, sie anzunehmen und auszuwerten, dann zieht ihr keinerlei Nutzen daraus, und euer Zustand ändert sich nicht, ihr bleibt unvollkommen, wie ihr zu Anbeginn eurer Verkörperung gewesen seid.
Es ist also falsch, zu sagen, daß Ich die Gnaden austeile nach Meinem Gutdünken, denn euch allen steht das gleiche Maß an Gnaden zur Verfügung, ansonsten Ich Selbst die Vollendung Meiner Geschöpfe bestimmen würde.
Es ist dieser Gedanke so falsch, daß Ich Selbst euch „auserwählt habe zur Seligwerdung oder zur Verdammung“ .... wo dies doch allein euer freier Wille bestimmt.Über die Freiheit des Willens ist euch schon genügend Auskunft gegeben worden, so daß ihr jeden solchen Einwand widerlegen könnet.
Und dennoch wird er vertreten von denen, die auf Grund falsch verstandener Schriftstellen jene Behauptungen aufstellen, wie:
„Gott ist es, Der in euch wirket, das Wollen und das Vollbringen nach Seinem Wohlgefallen.“
Auch diese Schriftstelle wird völlig falsch ausgelegt, wenn ihr dadurch glaubet, daß Ich alles bewerkstellige nach Meinem Willen.Ich wirke wohl in euch, weil ihr nichts tun könntet, ohne die Kraft von Mir zu empfangen. Ich bin es auch gewesen, Der euch mit dem freien Willen ausstattete, ihr aber müsset diesen Willen selbst zur Entfaltung bringen, und Ich bedenke euch daher mit einem Gnadenmaß, das euch auch die Vollendung mit Sicherheit einträgt, wenn ihr es nützet, wozu aber immer erst der Wille bereit sein muß.
Und deshalb tragt ihr eine große Verantwortung, und es kämpfen um euren Willen sowohl die Lichtwesen als auch die Kräfte der Finsternis, die einen, um den Willen Mir zuzuwenden und dem Guten gänzlich geneigt zu machen, während das Bestreben der finsteren Kräfte ist, eurem Willen eine falsche Richtung zu geben, also von Mir ab, und euch so hindern, die Vollendung anzustreben.
Aber dennoch werdet ihr jederzeit einen Gnadenreichtum empfangen können, weil dieser euren Willen dazu veranlassen kann, daß ihr ihn recht nützet, und es immer nur darauf ankommt, ob ihr Mich erkennet als den Gnadenquell .... dann wird auch euer Wille bereit sein.Und wird euch also Mein Wort geboten, das in ungewöhnlicher Weise zur Erde geleitet wird, dann könnte jeder Mensch es erkennen als eine ungewöhnliche Gnade, denn auch der Verstand brauchte sich nur zu fragen, wie es zustande kommt, und es müßte dem Menschen zu denken geben.
Wenn er es aber trotzdem ablehnet, dann ist sein Wille dagegengerichtet, und dieser Wille ist entscheidend. Dann besteht er die Willensprobe nicht, und entsprechend ist auch sein Los in der Ewigkeit, wenn er nicht noch dort sich ändert und langsam zur Erkenntnis kommt.Amen
BD 3277 empfangen 2.10.1944
Hat Jesus Christus alle Menschen erlöst, oder sind alle Menschen erlöst?Es lesen die Menschen das Wort, doch den Sinn fassen sie nicht, und so entstehen irrige Lehren durch irrige Auslegungen von seiten derer, die Mir dienen wollen, sowie sie sich nicht in jeder Frage zuvor Mir innigst verbinden und Aufschluß darüber begehren und, so sie diesen bekommen, ohne Widerstand annehmen.
Die Menschen halten starr fest an Meinem Wort, daß Ich die Menschen erlöst habe durch Meinen Kreuzestod von der Sünde.
Doch sie dringen nicht in das Wesen des Wortes ein, sie dringen nicht ein in die Bedeutung des Erlösungswerkes. Also verstehen sie auch nicht, inwiefern der Mensch selbst tätig sein muß, um in die Schar derer zu gehören, die Mein Blut von der Sündenschuld erlöst hat.
Für alle Menschen bin Ich gestorben .... sowie sie Mein Erlösungswerk annehmen wollen.
Ich habe keine Begrenzung gemacht, die Menschen aber setzen Grenzen, wo Mein Erlösungswerk nicht anerkannt wird. Und diese schließen sich selbst aus dem Kreise derer aus, für die Ich am Kreuz gestorben bin.Und also kann nur denen die Sünde vergeben sein, die sich erlösen lassen durch ihren Glauben an Mich und Meinen Tod am Kreuze, während den anderen, die Mich und Mein Erlösungswerk ablehnen, die Sünden nicht vergeben sind, weil sie sich nicht von Meinem Blut reinwaschen lassen und weil sie nicht zu jenen gehören wollen, für die Ich gestorben bin.
Wieder ist der freie Wille des Menschen entscheidend, und diesen freien Willen achte Ich. Würde den Menschen die Sündenschuld vergeben sein auch ohne den Glauben an Mich und Mein Liebeswerk, dann würde der Mensch wider seinen Willen in einen freien Zustand versetzt.Dies aber ist wider Meine Ordnung, denn dann schaltet sowohl Meine Gerechtigkeit wie Meine Liebe aus, denn der Mensch nützet dann diesen Zustand weder zum Anschluß an Mich, noch bereut er jemals seine Sünde.
Mein Wort ist Wahrheit, und niemals ist darin eine Unwahrheit zu finden, daß Ich für alle Menschen gestorben bin, daß Ich alle Menschen erlöst habe von ihren Sünden.
Doch ihr freier Wille muß selbst bestimmen, ob sie sich erlösen lassen wollen, ob sie Mein Liebeswerk annehmen wollen, denn den Willen bestimme Ich nicht.Darum kann die ganze Menschheit frei sein von Sündenschuld, sowie sie nur an Mein Erlösungswerk glaubt, wie sie aber auch in tiefster Finsternis und im Banne ihrer Sünden ist und bleibt, so sie Mich ablehnt als Erlöser der Menschheit.
Und darum wandelt der größte Teil der Menschheit nun in der Sünde, er ist ohne Vergebung, weil er Mich nicht mehr anerkennt und somit Mein Erlösungswerk wirkungslos geworden ist für sie.Die „Vergebung der Sünde“ darf daher nicht mißverstanden werden, sie darf nicht bezogen werden auf jene, die Mir völlig abseits stehen, doch nicht Ich dränge sie von Mir, sondern sie selbst entfernen sich von Mir, sie fliehen Mich, Der Ich Mich ihnen antrage und immer wieder um ihre Seelen werbe.
Ich stelle ihnen ein Gnadengeschenk zur Verfügung, das sie frei macht von der Sünde und ihrer Schuld;
so sie es aber abweisen, bleibt es an ihnen wirkungslos, ihre Schuld ist ihnen nicht vergeben, denn sie gehören denen an, die gegen Mich für Meinen Gegner kämpfen und die darum von ihm noch gebunden sind, bis sie sich von Mir erlösen lassen.Und es ist darum irrig, Mein Erlösungswerk so hinzustellen, als seien alle Menschen Nutznießer dessen, was wohl ihr freier Wille sich aneignen kann, was aber ebenso dieser Wille sich verscherzen kann durch Abweisen oder völlige Glaubenslosigkeit.
Nur der Mein Gnadengeschenk annimmt, der wird auch seiner Sünden ledig, denn für ihn habe Ich die Schuld getragen, für ihn habe Ich gelitten und den Kreuzestod auf Mich genommen. Ich starb wohl für alle, aber alle nehmen Mich nicht an. Ich nahm die Schuld aller auf Meine Schultern, aber nicht alle fühlen sich schuldig und bürden Mir darum ihre Last nicht auf.
Und also werden sie ihre Schuld auch nicht abtragen können, denn sie ist zu gewaltig, als daß sie allein damit fertig werden, weil sie nun auch noch die Schuld hinzufügen, Meine Liebe zurückzuweisen.Wie aber können diese die Vergebung ihrer Sünden erhoffen?
Wie können die Menschen glauben, daß sie ohne eigenes Zutun, ohne eigenen Willen, aller Schuld ledig werden?
Unfaßbar groß ist die Gnade für euch Menschen, daß Meine Liebe sich für euch geopfert hat, daß Mein Blut euch reingewaschen hat von aller Sünde. Ihr aber müsset diese Meine Liebe auch entgegennehmen wollen, ihr dürfet sie nicht abweisen, ansonsten sie nicht an euch wirksam werden kann, ansonsten Ich die Sündenschuld nicht tilgen kann, ansonsten ihr weiter mit euren Sünden behaftet bleibt, bis ihr euren Willen wandelt und Mich als den göttlichen Erlöser anerkennt, Der am Kreuz für euch gestorben ist, um euch zu erlösen.Amen
BD 8771 empfangen 5.3.1964
Begründung des freien Willens des Menschen.Und so stehet ihr als Mensch in dem Stadium, wo ihr wieder über euren Willen frei bestimmen könnet.
Was das heißt, werdet ihr auch erst dereinst erkennen, wenn ihr im Licht stehet, wenn ihr die endlos lange Zeit überschauen könnet, da ihr im Mußzustand über die Erde gegangen seid, da ihr gebunden waret in Schöpfungen aller Art, wo ihr die Tätigkeit ausführen mußtet laut göttlichem Naturgesetz .... dem ihr euch nicht widersetzen konntet.Nun aber .... als Mensch .... erhaltet ihr euren freien Willen zurück, der euch zu einem göttlichen Wesen stempelt, das ihr einmal gewesen seid, und ihr nun als Mensch den göttlichen Geistesfunken in euch berget, der euch unauflöslich mit dem Feuer der göttlichen Liebe verbindet .... der von dem Vatergeist von Ewigkeit untrennbar ist und bleibt bis in alle Ewigkeit.
Und dieser freie Wille ist das Merkmal eines göttlichen Wesens, denn was aus Gott einstmals hervorgegangen ist, war vollkommen, und zur Vollkommenheit gehört der freie Wille.
Immer wieder müsset ihr Menschen um die Zusammenhänge wissen, ihr müsset wissen, daß und warum ein freier Wille nicht geleugnet werden kann .... ihr müsset ferner wissen, daß kein Mensch oder dessen Seele zur Verantwortung gezogen werden könnte, wenn er keinen freien Willen hätte .... ihr müsset wissen, daß Gott wahrlich alle Macht zu Gebote steht, schlagartig alle Wesen in den Zustand höchster Vollkommenheit zu versetzen, daß aber immer nur diese Wesen „Werke“ Seiner Macht wären, niemals aber „Kinder“ Seiner Liebe.Letztere aber können sich nur gestalten dazu im freien Willen, und die Seligkeit Gottes besteht darin, daß Wesen im freien Willen jene Vollkommenheit anstreben, daß sie im freien Willen Ihm Selbst zustreben, daß sie auch sich entfernen und fernhalten können von Ihm und doch als letztes Ziel Ihn zu erreichen suchen. Denn der freie Wille wird immer von der Liebe bestimmt, ganz gleich, ob er positiv oder negativ gerichtet ist, denn entsprechend ist auch die Liebe positiv .... wenn Gott ihr Ziel ist, oder negativ .... wenn sie dem Gegner Gottes gilt, wenn die Liebe nur Eigenliebe ist, die nur eigene Vorteile anstrebt .... während die positive Liebe göttlich ist und immer nur geben und beglücken will. Und das bestimmt der freie Wille, und darum kann nur der Wille allein verantwortlich sein.
Den freien Willen des Menschen zu streiten würde vieles sinnlos erscheinen lassen, und auch das Bild des Gottes und Schöpfers von Ewigkeit würde eine Verzerrung sein, weil jegliche Unvollkommenheit, jegliches Unheil, der geistige Tiefstand der Menschen und ihr widergöttliches Gebaren dann auch als von Gott gewollt angesehen werden müßte und ein Gott der Liebe nimmermehr erkannt werden könnte.
Es würde alles Unheil in der Welt immer dem Schöpfer Selbst zur Last gelegt werden müssen, wenn nicht der freie Wille des Menschen selbst jenes veranlaßt hätte.
Bedenket doch, daß Gott dann Selbst gegen Sein Gesetz der Ordnung verstoßen würde, denn einer nur kann verantwortlich gemacht werden für alles. Gott oder Sein Geschöpf, der Mensch.Gott aber kann nur höchst vollkommen wirken, und nichts wird gegen Sein Gesetz der Ordnung verstoßen. Der Mensch dagegen kann aus der Ordnung heraustreten kraft seines freien Willens, weil er solange er noch als Mensch über die Erde geht .... unvollkommen ist und er eben nur zu dem Zweck lebt auf Erden, daß er wieder in die gesetzliche Ordnung sich einfügt, die er einst freiwillig umstieß und wieder vollkommen werden soll, wie er war im Anbeginn.
Ein jeder Mensch sollte sich einmal ernstlich damit auseinandersetzen, daß es nicht so in der Welt aussehen könnte, wie dies in der Endzeit der Fall ist, wenn er keinen freien Willen hätte. Dann würde allein Gottes Wille bestimmend sein, und dieser wird wahrlich nicht alles aus der Ordnung bringen .... was jedoch der Fall ist.
Es müßte also dann Gott für alles verantwortlich gemacht werden, was in der Welt geschieht.
Dieser Gedanke ist so absurd, daß wahrlich der Mensch bei einigem Überlegen selbst die innere Überzeugung gewinnen könnte, im Besitz eines freien Willens zu sein. Und immer wieder muß betont werden, daß es um das innerste Wollen geht, nicht um die Ausführung dessen, was der Mensch will.
Diese kann wohl verhindert werden von einer höheren Macht oder auch von seiten des Mitmenschen, dennoch bleibt der Wille verantwortlich, ganz gleich, wie er sich auswirkt. Denn auch eine schlechte Tat, die der Mensch im freien Willen vollbringt, kann durch Mein Gegenwirken sich an dem Mitmenschen für dessen Seele günstig auswirken, dennoch muß er sich für seinen schlechten Willen verantworten, weil dieser frei ist.
Solange ihr Menschen einen freien Willen streitet, ist euch auch euer Ausgang nicht bewußt, oder ihr erkennet Gott nicht als höchst vollkommenes Wesen an, Der euch das Leben gab.Ein Wesen, geschaffen ohne freien Willen, wäre mangelhaft gestaltet, es wäre nur ein totes Werk, und erst der denkende Wille macht es zu einem Wesen. In der Zeit, wo nun das Wesen gebunden ist in Schöpfungswerken und sich den Naturgesetzen unterstellen muß, ist es auch von jeder Verantwortung frei, weil es nicht gegen den Willen Gottes wirken kann.
Im Zustand als Mensch aber kann es nach eigenem Gutdünken handeln, denken und wollen und muß sich auch nun dafür verantworten, weil dies sein eigentlicher Erdenlebenszweck ist, den freien Willen recht zu richten, d.h. Gott zu, von Dem es sich einstens abgewandt hatte.Und es kann der Mensch seine Verantwortung nicht abschütteln, er kann sie nicht einem anderen aufbürden, er muß selbst die Folgen seines Willens tragen, und es bestimmt somit auch sein freier Wille das Los der Seele in der Ewigkeit. Sie kann völlig frei werden aus jeglicher Fessel, aber auch ihre Fesseln wieder verhärten und zurückfallen zur Tiefe.
Niemals aber wird Gottes Wille ihren Zustand bestimmen nach seinem Leibestode, sondern der Mensch selbst schafft sich sein Los, weil er einen freien Willen hat.Amen
BD 8774 empfangen 9.3.1964
Das Unterordnen des Willens unter den göttlichen Willen macht den Menschen tauglich.Mein Wille wird immer bestimmend sein für euren Erdenlebensweg, sowie ihr euren Willen dem Meinen unterstellt.
Dann seid ihr in Meinen Willen eingegangen, und all euer Denken, Wollen und Handeln wird nun Meinem Willen entsprechen, denn ihr traget Meinen Willen nun in euch und könnet nichts anderes wollen, denn Ich Selbst wirke dann in euch.Und so bleibt euer Wille frei und ordnet sich doch von selbst Mir unter, und dann kann es für euch nur einen geistigen Aufstieg geben, dann wird euer Erdenleben euch den Erfolg eintragen, zwecks dessen ihr hindurchgeht durch dieses Erdental. Und dann werdet ihr es auch offensichtlich erkennen, daß und wie Ich Selbst in euer Leben eingreife.
Ihr haltet stets mit Mir die Bindung aufrecht, und alles, was ihr unternehmet, wird auch seinen Segen in sich tragen, weil Mein Wille mitwirket und Ich es wahrlich weiß, was euch dienet zur Vollendung.Ihr könnet aber auch dann alles mit der größten Gelassenheit an euch herankommen lassen, denn Ich Selbst füge es so, wie es kommt, weil Ich Mir daraus geistige Erfolge ersehe.
Und so werde Ich euch auch immer die Menschen zuführen, die von Mir und Meinem Wort in Kenntnis gesetzt werden sollen, Ich werde euch stets das rechte Lehrgut verabreichen, wenn ihr jene Menschen aufklären sollet, denn euer Wille, der Mir nun voll und ganz gehört, läßt dieses zu, daß Ich euch als taugliche Knechte in Meinem Weinberg nützen kann, die immer nur ausführen, was ihr Herr bestimmt.Und eine solche Arbeit muß gesegnet sein, sie muß von Erfolg sein, und darum setze Ich auf euch, die ihr Mir bewußt dienen wollet, noch große Hoffnung, daß ihr Mir Seelen zubereitet, die Ich dann auch Selbst ansprechen kann und die Ich dann auch gewonnen habe für ewig. Einstmals wandte sich euer Wille von Mir ab, und das war euer Abfall von Mir, eurem Gott und Schöpfer.
Wendet ihr Mir nun ungezwungen wieder euren Willen zu, dann ist auch schon die Rückkehr vollzogen, dann habt ihr die Erdenlebensprobe bestanden, und dann ist es nur noch nötig, daß ihr eurer Seele zum Ausreifen verhelfet, daß ihr die Liebe in euch so hell aufflammen lasset, daß sich alle Schlacken, welche der Seele noch die Anstrahlung des Lichtes verhindern, auflösen und ihr nun voll und ganz von Meiner Liebekraft durchstrahlt werden könnet.Dafür steht euch das Erdenleben zur Verfügung, und es bieten sich euch fortgesetzt Möglichkeiten, wo ihr in Liebe wirken könnet. Nützet diese und bleibt Mir stets verbunden in Gedanken, und wahrlich, ihr werdet noch im Erdenleben einen Reifegrad erreichen können, der euch den Eingang in das Lichtreich sichert, denn jeglicher Widerstand in euch ist gebrochen, und ihr gehöret wieder Mir an, wie im Anbeginn.
Ich verlange nicht viel von euch, um euch aber mit ungeahnten Herrlichkeiten bedenken zu können, wenn ihr das jenseitige Reich betretet.
Ich verlange nur von euch, daß ihr euch Mir zuwendet, daß euer Wille Mir wieder gehört, daß ihr euch freiwillig löset von Meinem Gegner, und Ich werde euch wahrlich mit Kraft versehen, daß ihr euer Ziel erreichet:
den endgültigen Zusammenschluß mit Mir.
Und wo es der eine schon erreicht hat, dort führe Ich auch andere hin, die sich an ihm ein Beispiel nehmen sollen, die angeregt werden, sich ebenfalls mit Mir zu verbinden, weil auch ihr innerer Widerstand gegen Mich schon erheblich nachgelassen hat, und auch diese werden sich langsam Meinem Willen unterwerfen, und der Akt der Rückkehr hat stattgefunden.
Denn keinen lasse Ich nun von Mir, der Mir einmal seinen Willen zugewendet hat. Doch eines ist dazu nötig, daß der Mensch Mich erkennt in Meinem Wesen.
Denn er wird immer nur anstreben, was ihm begehrenswert erscheint, und begehrenswert werde Ich ihm erst dann sein, wenn er über Mein vollkommenes Wesen wahrheitsgemäß unterrichtet ist, wenn er weiß, daß das Wesen, Das ihn erschaffen hat, Liebe, Weisheit und Macht und überaus vollkommen ist.Und dieses Wissen soll allen Menschen zugeleitet werden.
Darum leite Ich Selbst es zur Erde und beauftrage euch, Meine Diener, es wieder zu verbreiten, auf daß die Mitmenschen Kenntnis nehmen können davon und nun auch sich selbst entscheiden können für Mich.Die Wege aber weiß Ich genau, auf denen ihr Menschen einander begegnet, die ihr euch austauschen könnet und um Meinen Willen erfahret. Erst wenn ihr um Meinen Willen wisset, kann sich euer Wille entscheiden, sich dem Meinen unterordnen, und dann aber seid ihr auch aller Verantwortung enthoben, dann ist euer Wille in den Meinen eingegangen, dann wird auch euer Denken und Wollen und Handeln Meinem Willen entsprechen, und dann ist der Weg zur Vollendung nicht mehr lang.
Doch wie oft leistet der Mensch Mir Widerstand, wie oft glaubt er über sich und sein Leben selbst bestimmen zu können, wie oft hört er auf Meinen Gegner, der ihm Mein Wesen verzerrt hinstellt, so daß der Mensch keine Liebe empfinden kann für ein Wesen, dem die Vollkommenheit nach der Darstellung Meines Gegners abgesprochen werden muß.
Ich will eure Liebe gewinnen, und Ich werde euch dann auch ansprechen können, sei es direkt oder indirekt durch Meine Boten, die Ich aber einem jeden zuführe, der nur den ernsten Willen hat, sein Ziel auf Erden zu erreichen, der nach Meinem Willen leben will und sich dann auch vollenden kann auf dieser Erde.Amen
BD 8238 empfangen 12.8.1962
Kirchliche Organisation.Ich habe euch noch viel zu sagen, denn es ist noch viel Irrtum auszuscheiden, wenn ihr Menschen in der Wahrheit wandeln wollet.
Doch es kann Mein Geist nur wirken in einem beschränkten Maß, in dem Maße, wie euer Reifezustand beschaffen ist. Denn um ein Wissen aufnehmen zu können, das euch noch völlig fremd ist, muß die Hingabe des Empfangenden an Mich so innig sein, daß ohne jegliches Hindernis Mein Geistesstrom einfließen kann.
Ihr Menschen werdet fragen, warum Ich eine so starke Verbildung der Wahrheit, die ursprünglich von Mir ausging, zugelassen habe, so daß es zu so tiefem Geistesdunkel unter der Menschheit kommen konnte.Und immer wieder muß Ich euch antworten, daß der freie Wille des Menschen nicht zuläßt, daß er beschränkt wird, wenn der Mensch Meinem Gegner hörig und in dessen Willen auch tätig ist auf Erden.
Da es Meinem Gegner allein darum geht, daß die Menschen auf Erden nicht zur Erkenntnis ihres Gottes und Schöpfers gelangen .... da ihm nur daran gelegen ist, jedes Licht aus Mir zu verlöschen oder zu trüben, und er das gleiche Anrecht hat, auf den Willen des Menschen einzuwirken, wird die Wahrheit immer wieder verunreinigt werden, denn der Gegner will Mein Bild verzerren, er will den Menschen Mich so darstellen, daß sie keine Liebe für Mich empfinden sollen, und ihm ist dazu jedes Mittel recht.
Als Ich Mein Erlösungswerk auf Erden vollbracht hatte, wurde Mein reines Evangelium durch Meine Jünger hinausgetragen in die Welt. Sie hatten von Mir die Wahrheit in reinster Form entgegengenommen und gaben sie ebenso rein weiter, weil sie vom Geist erfüllt waren.
Die Menschen aber waren verschieden geartet, denn ihre Seelen standen noch unter der Last der Ursünde, und sie waren auch noch Anteil Meines Gegners, wenngleich dieser sie nicht zwingen konnte, ihm gänzlich zu Willen zu sein.
Doch die Erbübel .... Hochmut und Herrschsucht .... waren noch stark in ihnen vorhanden. Und diese nützte er, um einzuwirken und auch unter die Anhänger Meiner Lehre, des reinen Evangeliums, Zwietracht zu säen.
Und es traten einzelne besonders hervor, und sie gründeten von sich aus Organisationen, erhoben sich zu deren Vorständen und errichteten so ein Aufbauwerk mit vielen irdischen und weltlichen Interessen, und also hatte Mein Gegner schon Anteil daran, und dessen größtes Bestreben war, die Wahrheit des Evangeliums zu untergraben.Also das Licht trübte sich stets mehr, und gegnerischer Einfluß stellte andere Lehren auf, die nicht erkannt wurden als Irrlehren, aber mit großem Eifer verfochten als angeblich von Mir diesen Leitern gegeben, die nun auch den Glauben daran forderten von denen, die jener Organisation angehörten, die sich zu einem Machtgebilde formte von größtem Ausmaß.
Es hätte jeder Mensch erkennen können und müssen, daß ein Gebäude, wo man herrschen wollte, niemals von Mir errichtet sein konnte, denn Meine Lehre ist:
„Dienen in Liebe“,
des Gegners Wirken aber fördert Herrschsucht und Machthunger.Und jeder Mensch kann heut noch sich selbst ein Urteil bilden, wo diese Anzeichen noch deutlich zu erkennen sind. Aber er hat freien Willen. Hätte Ich nun kraft Meiner Macht solche Organisationen zerstört, so wäre das ein Eingriff in den freien Willen des Menschen, weil das Ausreifen der Seele während des Erdenlebens ein vollkommen freier Willensakt sein muß, wenn es dem Menschen die Vollendung bringen soll.
Mein Gegner hat zwar ein Blendwerk errichtet, das viel Unheil gebracht hat für die Seelen der Menschen, doch Ich habe dem Menschen den Verstand gegeben, und er wird reichlichst mit Gnaden bedacht.Ich gab ihm die Gnade des Gebetes, und Ich habe Mich den Menschen so nahegebracht, daß sie zu Mir rufen konnten im Gebet. Und hätte ihr Gebet nur der Zuführung der Wahrheit und Schutz vor Irrtum gegolten .... wahrlich, deren Geist wäre erhellt worden, und sie hätten sich nicht in die Lüge und den Irrtum verstricken können.
Ein jeder Mensch soll nachdenken, denn dazu ist ihm der Verstand gegeben;
unterläßt er es, so ist es auch sein Verschulden, wenn er weitab von der Wahrheit steht, wenn er sich gefangennehmen läßt von irrigen Lehren.
Denn ein jeder Mensch ist Mein Geschöpf, das auf Erden zur Reife gelangen soll. Ich ersehne seine Rückkehr zu Mir und werde ihm wahrlich dazu alle Möglichkeiten erschließen, aber er muß sie nützen im freien Willen.
Denn diesen zwinge Ich nicht, aber auch Mein Gegner kann ihn nicht zwingen. Und wenn ihr alles dieses bedenket, so wird es euch auch verständlich sein, daß Ich immer wieder dafür sorge, den Menschen die reine Wahrheit zuzuführen, Irrlehren aufzudecken, zu begründen und zu brandmarken, so daß es wohl möglich ist, daß sich der Mensch, der es ernstlich will, in der Wahrheit bewegt.Aber er muß sich auch ernstlich zu lösen suchen von dem Lügenwerk dessen, der immer nur die Finsternis auf Erden zu verdichten sucht und gegen das Licht ankämpfen wird mit allen Mitteln. Doch schwer ist es, mit der Wahrheit durchzudringen, weil das Denken der Menschen schon so verbildet ist, daß es sich von alt-übernommenem Geistesgut nicht frei machen kann und daher jeder Lichtträger angegriffen werden wird, dem Ich den Auftrag gebe, Mein Licht zu verbreiten.
Doch solange den Menschen nicht restlose Aufklärung gegeben wird, kann auch keine Klarheit sein, und immer wieder werden die Menschen streiten gegeneinander, solange sie nicht zu Mir kommen im ernsten Verlangen nach der Wahrheit. Dann erst wird ihnen Licht werden, und dann werden sie sich zu lösen suchen von einem Geistesgut, das sie vertreten haben als Wahrheit und das doch von jenem ausgegangen ist, der ein Feind der Wahrheit ist, weil er Mir Selbst feindlich gegenübersteht.
Amen
BD 8240 empfangen 14.8.1962
Gottes reichliches Gnadenmaß vor dem Ende.Noch steht euch ein großer Gnadenschatz zur Verfügung, denn Ich weiß, daß ihr einen solchen brauchet in dieser Zeit, die dem letzten Ende vorangeht.
Mit List und Tücke geht Mein Gegner vor, denn er weiß, daß seine Zeit abgelaufen ist und ihm bald die Macht entrissen wird, die er jetzt noch besitzet, weil er einen großen Anhang hat, der ihm hörig ist und der also seine Macht stärkt.
Und da die Menschen auch von ihm nicht gezwungen werden können, vielmehr freiwillig ihm angehören, entreiße Ich ihm seine Macht erst dann, wenn der Tag des Endes gekommen ist, wenn Ich Abrechnung halte und jedem Wesen das Los zugewiesen wird, das es verdient.Aber Ich helfe den Meinen, daß sie Widerstand leisten können, weil er auch sie hart bedrängen wird. Ich schütte noch reichlich Gnaden aus und fordere euch Menschen immer nur auf, sie zu nützen und recht auszuwerten.
Ich Selbst weile mitten unter euch in Meinem Wort.
Ich lasse Meine Stimme ertönen und rede euch an.
Ich unterweise euch und gebe euch alle Zusammenhänge kund, Ich weihe euch ein in Meinen Heilsplan, Ich lasse euch Kenntnis nehmen von Meinem Walten und Wirken, von Meiner Liebesorge um euch, von (und) eurer Schwäche und öffne euch einen Kraftquell, damit ihr nicht ermattet am Wege niedersinket, den ihr noch zurückzulegen habt vor dem Ende.
Ich helfe euch, daß ihr den Gang mit Erfolg zurückleget, der herausführt aus dem Tal des Todes in die Gefilde des ewigen Lebens.Und ihr brauchet wahrlich nicht verzagt zu sein, ihr brauchet nicht ängstlich in die Zukunft zu blicken, ihr werdet auch die letzte kurze Wegstrecke zurücklegen und an das Ziel gelangen, weil ihr Mir angehören wollet, also Mein seid, und Ich die Meinen nicht verlasse, was auch kommen mag.
Doch um der gesamten Menschheit willen wird noch unsagbar viel Leid über die Erde gehen, das Ich nicht abwenden kann, weil es noch das letzte Rettungsmittel ist, um die Lauen zur Rückkehr zu Mir zu bewegen, um sie von dem Abgrund zurückzureißen, dem sie unwiderruflich entgegengehen, wenn sie den Weg weiterwandeln wie bisher.
Auch die große Trübsal, die noch kommt, ist eine Gnade Meinerseits, denn sie kann noch eine Wandlung bringen, sie kann noch Menschen zu Mir hintreiben, sie können in größter Not ihres Gottes und Schöpfers gedenken und zu Ihm rufen, und dann werden auch sie Gehör finden bei Mir, Ich werde sie annehmen noch in letzter Stunde.Ich werde wahrlich mit Meiner Gnade euch bedenken im Übermaß, denn Ich weiß es, daß ihr schwach seid und viel Hilfe benötigt, und diese Hilfe will Ich euch leisten, um euch vor dem schweren Schicksal einer Neubannung zu bewahren, die aber euer Los ist, wenn ihr Meine Gnade unausgewertet lasset.
Doch das Treiben des Gegners veranlaßt Mich, im gleichen Maß ihm entgegenzuwirken, wenngleich immer wieder der freie Wille des Menschen das Entscheidende ist .... und dieser euch belassen bleiben muß.
Die Erlöserarbeit in der letzten Zeit ist sowohl auf Erden wie im jenseitigen Reich umfangreich, weil alles lichtvolle Geistige dem Unreifen, Unerlösten helfen will, und es wird jeder gesegnet sein, der sich dieser Erlöserarbeit anschließt, der Mir ein eifriger Mitarbeiter sein will in Meinem Weinberg, der Mir als Knecht treu dienet und dem Ich darum die Arbeit zuweisen kann, die Mir Erfolg einträgt.
Ich muß euch immer wieder das gleiche sagen, und ihr sollet daraus ersehen, wie viel Mir an eurer Mitarbeit gelegen ist und wie Mir ein jeder genehm ist, der Mir dienet im freien Willen. Denn es geht die Zeit zu Ende.
Nur eine kurze Frist bleibt euch Menschen noch, und diese soll noch vielen Rettung bringen, auf daß ihr nicht wieder verlorengehet auf ewige Zeiten, auf daß ihr zum Leben gelanget, das ewig währet.amen
Endzeitprophetie