Re: Endlösung der Professoren und Doktoren


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von ISquare am 08. Juli 2007 00:51:59:

Als Antwort auf: Re: Endlösung der Professoren und Doktoren geschrieben von Frank B. am 30. Juni 2007 15:38:13:

Hallo Frank, hallo Epi!

du fragst mich u. a., wie ich, unabhängig von den bekannten Prophezeiungen, die Naherwartung einer beginnenden oder bereits präsenten Endzeit einschätze. Und ich antworte dir: Die einzigen Anzeichen, die mich überzeugen könnten, wären der überall zu bemerkende geistige Verfall der Menschheit. Die bisher erlebten Naturkatastrophen wie auch diverse Kriegsschauplätze in Ost und West sind für mich kein Hinweis auf eine hypothetische Endzeit. Klimaveränderungen hat es zu allen Zeiten gegeben, und zwar weit krasser, als wie sie gerade erleben; ebenso hat es im Abstand von einigen Millionen Jahren mächtige Asteroidenimpakte gegeben, welche erheblich in das sich entwickelnde Leben eingegriffen haben.

Zum Datum 2012 möchte ich behaupten, dass es sich dabei um reine Hysterie handelt, ähnlich dem Geschwätz zum Thema Y2K kurz vor der Jahrtausendwende. Es wären bis 2012 ja nur noch 5 Jahre, viel zu wenig, um eine Endzeit mit all ihren vorausgesagten Ereignissen geschehen zu lassen. Wenn wir z. B. über das Auftreten des angekündigten Antichristen spekulieren möchten, so würde ich eher einen Zeitraum von 30 - 50 Jahren von jetzt an ansetzen, damit sich alles abspielen kann, was prophezeit worden ist. Die Schauungen diverser Seher wie z. B. Irlmaier ordne ich als für unsere globale Entwicklung nicht bedeutsam ein; kein Zweifel besteht für mich, dass diese Schauungen tatsächlich gesehen wurden - jedoch erhebliche Zweifel, dass sie 1:1 in unsere physikalische Realität umzusetzen sind. Diverse Diskussionen, wie man sie etwa in den bekannten Vorsorgeforen immer wieder lesen kann, beruhen auf teilweise hysterischen und paranoiden Ängsten, die sich bei nüchterner Betrachtung in Nichts auflösen - ein Grund übrigens, weshalb ich mich aus derartigen Gruppen als aktiv Schreibender vollständig zurückgezogen habe. Diese Personengruppe, die sich ängstlich auf einen totalen oder partiellen Niedergang unserer Ordnung "vorbereiten" will, ist aus meiner Sicht als Gesprächspartner nicht mehr ernst zu nehmen, zumal immer wieder erhebliche Ungenauigkeiten in der Argumentation dieses Personenkreises sowie ein eklatanter Mangel an der Bereitschaft zum selbstkritischen Denken festzustellen ist, was einen sinnvollen geistigen Austausch in letzter Konsequenz verunmöglicht.




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