rosi weist alois zurecht


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von rosi / Epidophekles am 06. Juli 2007 01:33:57:

Als Antwort auf: ... wer will es mir verübeln? geschrieben von Epidophekles am 04. Juli 2007 13:34:22:

an meine vier geschwister
im namen jesus christus unseres himmlischen vaters, der uns in seiner liebe
sandte, um heiligen dienst in seinem wort an alle geschwister zu tun.

jesus wahre jünger werden durch sein wahres wort belehrt und in alle
wahrheit eingeführt und so zu erkenntnis um alles geschehen kommen.
bevor sie dieses nicht wissen, können sie auch nicht recht lehren.

ich habe euch das wort gottes gesandt, doch ob ihr dieses so gelesen habt,
wie ich es versenden sollte, bleibt offen.

jesus christus möchte seine schafe sammeln und seine sorge um die
abtrünnigen verlorenen schafe ist gross.
sie sind nur mit viel liebe, warmherzigkeit der worte und ewiger geduld
wieder einzufangen.

ein guter hirte lockt die schafe nicht mit überheblichen worten und wo ein
schaf nicht gleich dem rufe folgt, weil es noch anderweitig denkt zu grasen,
so soll es dennoch nicht verachtet und fallen gelassen werden.

nicht mit der zuchtrute strenger worte soll nach ihm gesschlagen werden.
böcke die eigene wege ohne jesus gehen, kann man im moment nicht einfangen,
denn diese gehören der welt an.
die schafe des herrn sind zu erkennen, am glauben in jesus christus namen.
mögen sie im moment auch noch alle verschieden grasen, auf fremden weiden
und unwillig sein für den ruf eines hirten, so werden sie doch aufhorchen,
wenn die zeit gekommen ist und der vater seine schafe zusammentreibt durch
willige hirten.

wahre jünger des herrn nehmen willig das wort gottes in sich auf.
sie lernen durch das wort gottes seinen willen kennen.
sie sind nicht überheblich und denken schon genug gelernt zu haben.
das wort gottes verausgabt sich nie.

sie verlassen den vater nicht um eigene wege zu gehen ohne die führung jesus
christus.
sie geben nichts von sich, ohne dafür berufen zu sein durch inneren drang.
sie haben keinen anteil am weltgeschehen und nehmen den namen jesus christus
nicht dazu her um sich unter diesem schutz namen vorrechte im weltgeschehen
zu ermöglichen.

sie verurteilen ihre brüder nicht, die da noch in finsterer nacht ihres
geistes leben und noch nicht geweckt werden können.

denn sie stehen im wissen um der tiefsten finsternis der welt.
das alles im banne des fürsten der lüge ist und nur mit liebe, sanftmut und
geduld aus dieser geführt werden kann.

dies bedeutet für die jünger des herrn - selbstdisziplin - zurückhaltung -
erkennen der eigenen schwäche - und tiefste demut vor der eigenen
unfähigkeit aus sich selbst auch nur irgend etwas verändern zu können.

einzig und allein im gebet zu jesus christus, in der bitte um seinen schutz,
seine führung und der gnade - er möge uns seinen heiligen geist senden - der
uns erhellung schenkt in unserem finster des denkens.

wahre hirten üben keinen zwang und keine drohung gegenüber den noch von gott
entfernten schafen aus.
die da glauben das richtige gras schon zu fressen.
jesus führt seine kleine herde in den rechten pferch.
das kann nur geschehen, wenn die dazu gedingten hirten sich ganz unter seine
führung stellen.
wenn sie ihren auftrag erkennen und sich durch das wort gottes belehren
lassen.

wahre jünger sammeln die schafe und zerstreuen sie nicht.
euer bruder hat einen auftrag von jesus durch einen traum bekommen. vier
silben aus dem griechischen.

epi do ph ekles
dies ist kein name sondern hat eine tiefere bedeutung.

darum soll ich dieses schreiben, denn der alois ist gerufen. der vater hat
seiner alten eiche seinen willen kundgetan.
doch alois kann dies nicht erkennen.
zu sehr beschäftigt er sich noch mit dem weltgeschehen und der natur.

jesus hat ihn gerufen, damit er sich aufmache, das wort den noch schlafenden
kindern zu bringen.
damit die kleine herde jesus wachse in der wahrheit und verantwortung dem
herrn gegenüber.

ein prophet des herrn bleibt fest im wort seines lehrers und geht nicht
eigene wege.
ein prophet des herrn hat nur worte in der bezeugung jesus christus und
dessen väterliche zuneigung und liebe zu allen erdenkindern.
zu allen seelen ob hier oder im jenseits.
ein prophet des herrn lässt sich durch nichts ablenken, denn er ist gerufen,
heiligen dienst im namen jesus christus zu tun.
ein prophet des herrn lässt alle willigen kinder kommen. ob gross im namen
oder klein und unscheinbar.
niemals weisst er einen ab und sieht ihn unter seiner würde.
denn jesus ist sein lehrmeister und brachte auch den heiden das evangelium
der liebe.
in der liebe zum vater und den geschwistern sind wir gesandt, heiligen
dienst zu tun, an denen, die noch weit getrennt sind vom vater.
in jesus liebe sollen wir wirken, sein wort weitergeben in liebe, geduld,
sanftmut und demut des herzens.
erkennen, dass wir selbst nichts ohne den vater vermögen.

das der vater aus uns wirken möchte und wir unsere herzen gestalten sollen
zu tempeln, in denen er einziehen kann.
da ist dann kein raum mehr für weltliches geschehen.
die welt macht, was die welt wünscht.
die welt hört nicht auf propheten.

die materie ist gebundenes geistiges.
auch die natur, die alois so liebt.
jedes blümchen in seiner allerherrrlichsten pracht, enthält seelenpartikel,
die darauf harren, sich verkörpern zu dürfen.
alles, aber auch alles ob stein, pflanzen oder tierreich wird vergehen und
selbst der mensch, der seine seele nicht zur liebe gestaltet hat wird
vergehen.

alles ist dem feuer aussgeliefert. dem reinigenden feuer gottes, dass nun
bald über die erde kommt.
alles wird umgewandelt. eine neu gestaltete erdoberfläche mit neuen
schöpfungen wird entstehen.
die propheten des herrn werden die kleine herde des vaters weiden in seinem
wort auf der neuen erde.
daher müssen sich des vaters jünger in sein wort vertiefen und seine
wahrheit aufnehmen, bevor der grosse tag, die letzte mahnstimme des vaters
ertönt.

siehe des bruders traum. der vater will sammeln, seine jüngerschar und alois
versteht es nicht.
dass dies sein forum ist. das haus in dem die jünger sich einfinden.
so wie du, fritz, andre und lars. wie auch die anderen, die noch schweigen.

sie werden kommen, wenn alois einsieht, dass er an diesen platz gestellt
ist. am wort des vaters, von dem die wahrheit ausgeht.
wenn er die kinder gottes gewähren lässt in dieses haus zu kommen, damit
auch sie zeugen können von ihrer liebe zu jesus christus.
jeder, sowie er es im herzen empfindet.

das er sich nicht über die worte der geschwister erhebt und alles abweisst,
was seinem verständnis nicht entspricht.
denn jesus führt seine kinder. jedes auf seine weise und nach seiner
möglichkeit.

die verletzte amsel in seinem traum, sind auch all diejenigen, die er mit
worten verletzte aus seinem ego, seinem ich-denken.
die von ihm wegflogen und doch wiederkommen möchten zu künden, was ihnen ihr
herz sagt.

jesus christus will seine kleine herde sammeln und nicht zerstreuen.
darum hat er alois einen auftrag gegeben.
er soll jesus kinder wieder in sein haus kommen lassen und ihnen nicht
ironisch und argwöhnisch entgegen kommen.
ob da ein dr. oder ein einfacher mensch worte sendet.
solange sie von der liebe gottes zeugen, darf ihnen nicht der eingang
verwehrt werden durch überhebliches denken.
alois ist der führer des forums und wehrt jedoch den kindern jesus christus
den zutritt. so dass sie zwar lesen können aber sich der harten natur dieser
alten eiche nicht entgegenstellen trauen.

nicht was dem alois gefällt und schmeichelt, soll gesprochenes oder
geschriebenes wort sein.
das was dem herrn wohlgefällig ist soll gesprochen oder geschrieben werden.

er ist unser aller führer, lenker und leiter. er hat uns an bestimmte plätze
gestellt, von da aus er unsere gedanken leitet.
auch seine alte eiche der alois muss sich seinem willen beugen um das haus
jesus zu füllen mit kindern die gläubigen herzens sind.
wird er sie weiter ausschalten und ihnen den eingang zu diesem haus
verwehren durch seine hartherzigkeit, so wird der vater ihn züchtigen in
seiner ordnung.

in brüderlichkeit, gerechtigkeit, in liebe und eintracht sollen die kinder
unseres geheiligten vaters jesus christus seite an seite stehen.
und niemand denke, er wäre grösser im wissen und denken und in der aufgabe
des herrn.
jeder bekommt die aufgabe, die er auch erfüllen kann.

möge jesus christus all seine kinder lenken und segnen. möge er seinen
heiligen geist ausgiessen, über alle liebeerfüllten menschen, die zwar noch
nicht recht um der wahrheit wissen, aber doch vom namen jesus christus
zeugen.
möge der vater die herzen der brüder besänftigen,damit sie nicht
gegeneinander sondern miteinander streiten um den namen jesus christus und
seinem evangelium der liebe

GRIECHISCH:
epi do ph ekletes
epi do ph eklätäs

epi do ph ekles


epi - dienstbar machen
do - erlösungbringendes opfer
ph - licht bringen
ekles - kirche

so ist an alois in griechischer sprache ein ein auftrag erteilt worden:
mache dich dienstbar.
bringe ein erlösendes opfer
licht in meine kirche.


dies ist es was ich euch schreiben soll.
die liebe und sorge jesus christus gilt ganz besonders seiner verstreuten
herde.
grosse ernte will er halten.
sein wort wird verbreitung finden unter den menschen, wenn sie erst die
notwenigkeit erkennen durch das weltgeschehen.
dann werden ihre herzen auch zugängig sein für gottes wort.
millionen können durch das wort ihre gewänder weiss waschen.

nichts wird geschehen, bevor die jünger jesus christus nicht in der vollen
wahrheit und erkenntnis aus seinem wort belehrt sind.
dies ist noch ein langer weg, den selbst die, denen das wort gottes gebracht
wurde, haben es noch nicht ganz in ihrer tiefe verstanden.

möge jesus christus allen willigen kindern seinen heilgen geist schenkne in
seinem erbarmen um seiner gefallenen geschöpfe willen.
möge er die herzen der menschen lenken in ihren gedanken, worten und taten.

seid mir gegrüsst meine geschwister
roswitha

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BD 1147
Ruf aus der Höhe.

Ihr vernehmet den Ruf aus der Höhe, und es wird euch dadurch ein Gnadenmaß
zuteil, das euch unsagbaren geistigen Erfolg sichert, so ihr des göttlichen
Wortes achtet und das Empfangene in euren Herzen bewegt.
Doch müsset ihr nun auch dazu beitragen, daß dieses Wort verbreitet wird,
und es darf euch kein Hindernis abschrecken, es dort zu verkünden, wo die
Seelen in geistiger Not sind.
Und daher habe Ich es euch zur Aufgabe gemacht, zu wirken unentwegt.

Ihr sollt nur dieses Ziel verfolgen, daß Meine Lehre Eingang findet unter
den Menschen.
Ihr sollt ohne Bedenken tätig sein nach Meinem Willen, indem ihr das Wirken
für Mich allem anderen voransetzet.
Denn was Ich euch gebe, ist außergewöhnlich, und so muß auch eure
Einsatzbereitschaft außergewöhnlich sein, d.h., ihr müsset Mir dienen mit
aller Hingabe und dürfet nicht Grenzen setzen nach eurem Gutdünken.
Die Kraft werde Ich euch geben jederzeit, und also gebet Mir euren ganzen
Willen und ihr bezeuget Mir gleichzeitig eure Liebe zu Mir und zu Meinen
Geschöpfen, denen ihr Hilfe bringt in seelischer Not. Und so betrachtet das
Wirken für Mich als wichtigste und bedeutungsvollste Erden-Aufgabe, und
leget der irdischen Tätigkeit nicht allzuviel Wert bei, so Ich euch diese
Aufgabe stelle, die weit nötiger und dringlicher ist, denn sie soll doch
Ewigkeitserfolg zeitigen.

Irdische Tätigkeit nützet nur dem Leib, die geistige Fürsorge aber der Seele
und ist sonach unvergänglich und bei weitem nötiger für diese. Und so will
Ich, daß sich Meine Kinder von Mir lenken lassen, daß sie Mir willig dienen
und immer nur ausführen, was ihnen Meine Liebe gebietet, denn es hat nur das
bleibenden Wert, was sich auf das geistige Leben bezieht.

Und so Ich euch benötige, dürfet ihr Mir nicht widerstehen, sondern müsset
euch mit vollem Willen einfügen und der Welt Kunde zugehen lassen von Meiner
sichtbaren Willensäußerung, denn diesen euren Willen brauche Ich, so Ich den
vielen Irrenden beistehen und ihnen Hilfe senden will. Ihr müsset immer
wissen, daß ihr nur die Ausführenden Meines Willens seid, so euer Wille
nicht sich bewußt diesem widersetzet. Und darum gehorchet der Stimme in
eurem Herzen, die es euch deutlich verkünden wird, so ihr Mir dienen sollt.

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BD 1139
Wegbereiter .... Hinweis auf Geschehen .... Aufgeklärte.

Ihr Meine Getreuen sollet Mir auf Erden Wegbereiter sein und Mich und Meine
Macht verkünden allen, die euren Weg kreuzen.
Und ihr sollt ihnen kundtun, was unmittelbar bevorsteht.
Ihr sollt sie hinweisen auf das kommende Geschehen, auf daß sie erkennen die
Glaubhaftigkeit des Wortes, das ihnen durch euch vermittelt wird.
Und ihr werdet Anhänger Meiner Lehre finden und also Mich und Mein Wort
allen zugänglich machen und Mir dienen und Meinen Willen den Menschen auf
Erden vermitteln. Und so Mein Wort das Ohr jener berühren wird, die an Mich
glauben, werden sie hoffnungsfroh der kommenden Zeit entgegensehen, sie
werden nicht ängstlich und verzagt sein, sondern im Vertrauen auf Mich und
Meine Hilfe das Geschehen erwarten, und ihnen wird das Entsetzliche nicht im
ganzen Umfang zum Bewußtsein kommen, denn es sollen nicht vom Leid getroffen
werden, die Mir gläubig anhangen.

Und es wird Meine kleine Gemeinde verschont bleiben und in Meiner Gnade
stehen, und darum sollet ihr noch eifrig wirken und diese Gemeinde zu
vergrößern suchen, denn es ist der Tag nicht mehr fern und die Not unsagbar
groß.
Ein jeder Tag führt euch dem Zeitpunkt des Geschehens näher, und daher soll
auch ein jeder Tag genützet werden, und nimmer sollt ihr lau oder träge
werden, denn nur so ist die Errettung irrender Seelen möglich.
Die Mich lieben, erkennen Mich und bedürfen der Sorge nicht so sehr als die
Abtrünnigen und besonders die Aufgeklärten, die im Weltwissen stehen und
also in vollster Weisheit sich wähnen und daher keine Belehrungen zu
benötigen glauben.
So diesen gegenüber Erwähnung getan wird von dem Kommenden, so wird sich
zwar ihr Wille sträuben, dies als Wahrheit hinzunehmen, doch so das
Geschehen eingetreten ist, werden sie der Worte gedenken und Fühlung suchen
mit dem Geistigen, und dies ist erst von rechtem Wert.

Und so müsset ihr jede Stunde nützen und Mir rüstige Arbeiter sein in Meinem
Weinberg, denn es ist noch ein großes Feld zu bebauen es ist noch so
unsagbar große Arbeit zu leisten, und Meiner wahren Gläubigen sind nur
wenige, die in Meinem Willen wirken.
Unsagbar Schweres wird die Welt durchzumachen haben, so sie sich nicht
umkehrt und Mein Wort annimmt.
Es erbarmet Mich die Menschheit, Ich möchte ihr Liebe geben, doch sie achtet
dieser nicht und fordert Meinen Zorn heraus, und grenzenloses Elend ist die
Folge ihrer Abwehr und ihres Lebens ohne Glauben. Und dieser Not könnet ihr
noch Einhalt tun, so ihr Mich reden lasset durch euren Mund, so ihr Mir
euren Willen gebt und also Ich wirken kann durch euch.

Jedes Leid, daß ihr willig traget für Mich, wird euch gesegnet sein, und
jeder Funken Liebe, den ihr in euch entzündet, zieht Mich zu euch. Also
müsset ihr leiden und lieben, und ihr werdet Menschen erlösen durch solches
Leid, das in Liebe von euch getragen wird.

Und in der kommenden Zeit werdet ihr viel Leid sehen und tröstend euren
Mitmenschen beistehen müssen, doch so ihr die Liebe euch zur Richtschnur
machet, wird dieses Leid veredelnden Einfluß ausüben auf die Menschen, und
sie werden Meiner und Meines Wortes gedenken in letzter Stunde. Und Ich
werde sie hinlenken zu den Orten, da Mein Wort verkündet wird.

Und es wird angenommen werden von den Herzen derer und so manchen erretten
vor dem Abgrund, dem sie in ihrer Glaubenslosigkeit zusteuerten. Und daher
seid emsig tätig und trachtet danach, Mein Wort zuzuführen allen, die Meine
Liebe euch zuführen wird.

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BD 1128
Vermittlung des göttlichen Wortes .... Geistiges Arbeiten.

Vereinigt euch, ihr Meine Getreuen, und werdet Mir Streiter auf Erden und
verkündigt ihnen Mein Wort.
Der Geist der Neuzeit geht andere Wege, und es schweben die Menschen in
größter Gefahr, so ihnen nicht Mein Wort zugeführt wird, und ihre Seelen
wenden sich Mir hilfeflehend zu, wenn auch unbewußt.
Denn sie erkennen den Leerlauf ihres Lebens sie haben sich verirrt und
finden nicht mehr aus dem Wirrsal des Lebens heraus. Und so sende Ich ihnen
Meine Hilfe durch euch, auf daß ihr ihnen Kunde gebt von Meiner Liebe und
Meiner Fürsorge um alle diese Irrenden.

Und ob ihnen auch der Glaube noch mangelt, sie spüren doch, auf rechter
Fährte zu sein, und begehren Aufklärung. Und sie achten aller
Zeiterscheinungen von nun an aufmerksamer, und Mein Mahnruf verhallt nicht
ungehört.
Wie sonderbar Ich die Wege derer lenke, die einander beistehen sollen,
werdet ihr des öfteren erfahren, denn ihr seid alle Meine Kinder, und euch
gehört Meine Liebe bis in alle Ewigkeit.

Gebet ihr euch vertrauensvoll Mir hin, so erkennet ihr auch Meine Führung
und leistet Mir keinen Widerstand. Und dann wird Mein Wirken durch euch
erfolgreich sein, es wird Mein Wort begehret und freudig aufgenommen, es
werden die Gedanken schweifen zur Höhe, der Geist wird erwachen und sich
frei machen von seiner Hülle es wird der Mensch streben nach Vollkommenheit,
er wird Mich erkennen und Mir in Liebe anhangen, er wird um Zuwendung der
Gnade bitten, er wird liebend tätig sein und sich also erlösen durch die
Liebe.

Denn Mein Wort soll dies zuwege bringen, Mein Wort soll euch erwecken aus
der Lethargie des Geistes, Mein Wort soll euch zur Höhe führen.
Es soll Mein Wort euch Kraft und Stärke sein auf dem Wege zur ewigen Heimat,
es soll euch zurückführen zu Mir, die ihr Mir noch so entfernt seid, denn
alle Meine Liebe gilt den Kindern, die Mich noch nicht als ihren Vater
erkannt haben und doch ihr Sein Mir allein verdanken. Und es sind deren noch
viele, die den rechten Weg noch nicht gefunden haben. Alle diese will Ich
sammeln und sie dorthin lenken, wo ihnen Mein Wort vermittelt wird und sie
sollen aufmerken auf dieses Wortes Macht und Kraft.
Sie sollen innewerden, daß nur eine höhere Gewalt dort tätig sein kann, wo
das Wort den Menschen vermittelt wird in edelster Form sie sollen
innewerden, daß Sich die ewige Gottheit Selbst mit Ihren Geschöpfen
verbindet, um emporzuziehen alle Wesen aus der Tiefe des Unglaubens zur
höchsten Erkenntnis.

Der Segen der fortgesetzten geistigen Arbeit wird nicht ausbleiben und sich
äußern in immer tieferer Verbundenheit mit Mir und immer tieferem geistigen
Erleben. Und dies ist von unermeßlichem Wert, denn es fließen dir nun die
Gedanken in aller Fülle zu, und es wird dein Wissen bereichert auf allen
Gebieten. Der Trieb zur geistigen Arbeit wird immer mächtiger werden, um
endlich das ganze Leben auszufüllen, denn es wird dein Verlangen nur noch
auf das Geistige gerichtet sein, und deine Liebe wird allein nur Mir gelten,
und in dieser Liebe wirst du wirken für Mich.

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D 1149
Vereinigung mit Gott.

In verhältnismäßig kurzer Zeit vermag die Seele, sich mit dem Geist zu
einen, so es dem Menschen ernstlich daran gelegen ist, die Verbindung mit
der ewigen Gottheit einzugehen, und er also alle Schranken niederreißt, die
zwischen ihm und dem Vater im Himmel aufgerichtet waren.

Der Wille zur Vereinigung mit Gott beseitigt ein Hindernis nach dem anderen,
denn das größte Hindernis war ja, das Abwenden von der ewigen Gottheit aus
freiem Willen.
Je inniger das Erdenkind die Vereinigung erstrebt, desto offener bekundet es
nun seinen Willen, und es ist sonach das Denken dessen in der rechten Bahn,
die zur Erkenntnis der ewigen Wahrheit führt.
Es wird nun auch die Lüge scheuen und jegliche Überheblichkeit verlieren, es
wird alles tun, um der ewigen Gottheit zu Willen zu sein, und es wird bewußt
ablegen, was dem Zusammenschluß mit Ihr hinderlich sein könnte, und dies
kann der Mensch in kurzer Zeit zuwege bringen und sich erlösen, denn die
Liebe und das Verlangen zum Vater läßt das Kind den rechten Weg finden.

Es zieht der Vater kraft Seiner Liebe das Kind zu Sich hinan, Er findet
keinen Widerstand, und so kann die Vereinigung stattfinden in kurzer Zeit.
Und es kann nun das Erdenkind wohl seinen Weg auf Erden fortsetzen, ist aber
gewissermaßen der Erdenschwere enthoben, denn sein Geist weilet nicht mehr
auf dieser Erde, sondern in hohen und höchsten Regionen. Und die nun
folgende Erdenzeit ist unvergleichlich erfolgreich zu nennen, denn mit Gott
vereinigt zu sein heißt, in Seinem Willen wirken zu können und also
ausführen, was göttlicher Wille ist.
Es ist dann der Mensch vom Geist Gottes getrieben er kann nichts anderes als
das tun, was Gott ihm vorschreibt, d.h., er spürt im tiefsten Herzen den
Auftrag des Vaters als Drängen und führt sodann diesen aus mit vollster
Überzeugung und Hingabe.
Er wird sichtlich gelenkt und bestimmt, das oder jenes zu tun, und folgt
willig jedem Ruf des Vaters, horcht nur stets auf die Stimme des Herzens und
führt die Weisungen aus, die ihm, im Herzen spürbar, zugehen. Und so muß der
Mensch nur das eine überwinden, sein eigenes Wollen herrschen zu lassen er
muß sich völlig unter den göttlichen Willen stellen und ohne Zögern diesen
in Empfang nehmen, so er durch die Stimme des Herzens ihm vermittelt wird.

Dann schwindet auch bald jeder feindliche Einfluß, und es kann der Mensch
sich nun unzweifelhaft verlassen auf die inneren Einflüsterungen, und er
erkennet den göttlichen Willen bald als die Triebkraft seines Handelns, denn
er muß nun stets tun, was ihm von Gott Selbst vermittelt wird.

Es äußert Sich die ewige Gottheit klar und verständlich und also auch nicht
im geringsten zweifelhaft. Es kann der Geist aus Gott im Menschen alles
bewirken, so ihm volle Freiheit gewährt wird.
Er vermag also alles, weil das Wirken des Geistes nichts anderes als Gottes
Wirken ist, und folglich wird der Mensch, der also ganz und gar in den
Willen Gottes eingegangen ist, das Wunderbarste zustande bringen, denn es
ist nicht sein Geist, sondern der Geist Gottes, der in ihm wirket. Darum
strebet zuerst nach der Vereinigung mit Gott suchet gänzlich eins zu werden
mit Ihm gehet in Seinen Willen ein, und ihr werdet dann nur ausführen, was
Gottes Wille ist und wozu Er euch berufen hat seit Ewigkeit.

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BD 1141
Weg zur Wahrheit .... Geistiger Einfluß .... Gedanke - Ausstrahlung.

Der Weg zur Wahrheit soll von allen beschritten werden, denn nur dadurch
gelangt ihr zur rechten Erkenntnis. Wer im festen Vertrauen auf Gott die
Frage richtet an die wissenden Kräfte, dessen Gedanken werden auch dem
rechten Wissen zugeführt.

Wer jedoch mutmaßet, diesen und jenen Gedanken bewegt und wieder verwirft,
der stehet nicht im Glauben an Gott, und also ist sein Denken nicht bestimmt
und klar, sondern verworren und wechselnd.
Denn es sind die Gedanken nur geistige Übermittlungen derjenigen Wesen, die
euch beeinflussen, und es gewinnet die geistige Macht über euch Gewalt, der
ihr selbst euch ausliefert.
Euer Zuwenden zu Gott bezeigt euren Willen, euch dem göttlichen Einfluß zu
überlassen, doch wer Gott abweiset oder Ihn nicht beachtet, locket selbst
die Gegenkräfte herbei und gibt sich in deren Gewalt.
Und so kann sich alles Denken eines tief gläubigen, sich Gott hingebenden
Menschen nur in der Wahrheit bewegen, da ihm die göttlichen Kräfte reinste
Wahrheit vermitteln, und so ist der Mensch selbst der Urheber sowohl des
rechten wie des falschen Denkens.
Er bestimmet selbst den Grad der Wahrheit, in dem er zu wandeln gedenkt.

Die vielerlei Meinungen unter der Menschheit sind alle darin begründet, daß
auch die Einstellung zu Gott .... der Glaube .... ganz verschiedenartig
gestaltet ist.
Je oberflächlicher das Verhältnis ist zu Gott und je seichter der Glaube,
desto mehr entfernen sich die Menschen von der reinen Wahrheit.

Während der immer tiefer und fester werdende Glaube auch die Menschen zu
immer tieferer Erkenntnis führt. Und darum nützet alles Verstandes-Wissen
dem Menschen nicht, so er nicht gleichzeitig in der ewigen Gottheit seinen
Ausgang und sein Ende erkennt so also in ihm der tiefe Glaube wurzelt, daß
er als Geschöpf Gottes in einem bestimmten Verhältnis zu Ihm steht und
dieses Verhältnis auch ein bestimmtes Verhalten in der Erdenzeit der
Gottheit gegenüber bedingt.

Nur der gläubige Mensch wendet sich in allen Fragen, die ihn beschäftigen,
bittend an Gott, daß ihm Erleuchtung werde, und daher kann auch nur der
gläubige Mensch der rechten Antwort gewürdigt und die Wahrheit also ihm
klarstens vermittelt werden.
Alles, was vollkommen ist, steht im engsten Verband mit Gott, kann also
nichts anderes als von Gott-Gewolltes ausstrahlen. Und jeder Gedanke ist die
Ausstrahlung göttlicher Wesen, den der Mensch auf Erden empfangen kann und
auch ablehnen.
Der willige, Gott zugewandte Mensch wird jedoch annehmen, denn er erkennt
die Wahrheit dessen, was ihm vermittelt wird, da sein Wille nach der
Wahrheit verlangt und ihm solche also zugeht. Und er wird stets abweisen,
was ihm von unlauterer geistiger Seite vermittelt werden möchte, denn es ist
der Geist aus Gott, der in ihm wirket.
Und dieser Geist weiß die Wahrheit wohl zu unterscheiden von der Lüge. Er
wehret sich gegen die Lüge und weiset sonach jeden falschen Gedanken ab,
denn er ist ja selbst der Ausfluß der Göttlichkeit und kann niemals in den
Bann der Lüge geraten, doch jederzeit wird er sich zur Wahrheit bekennen,
die doch gleichfalls göttlich ist und also vom göttlichen Geist im Menschen
erkannt wird, weil der Mensch bewußt sich im Glauben an Gott mit der ewigen
Wahrheit in Verbindung setzt.
Es erklärt dieser Vorgang in verständlicher Weise, wann der Mensch den Weg
zur Wahrheit beschritten hat und wann ihm reine Wahrheit gewährleistet ist.

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BD 1151
Wirken für den Herrn.

Es wird euch die Kraft zugehen von oben, so ihr wirken sollet im Auftrag des
Herrn, und Er Selbst wird euch nahe sein, und alles Bangen wird von euch
weichen, denn der Herr braucht frohe, kampfesmutige Streiter und lässet euch
nicht verzagten Sinnes werden, so ihr immer nur euren Willen gebet und Ihm
zu dienen bereit seid.

Des Lichtes Leuchtkraft wird so weit im Umkreis strahlen, daß es unmöglich
ist, in Dunkelheit den Weg zu gehen, und ob auch die Menschheit das Licht
scheut, sie kann sich dem hellen Schein nicht entziehen, und ihr Streben
wird sein, es zum Verlöschen zu bringen, und daher ziehet sie zu Felde wider
die Streiter Gottes und wendet alle erdenklichen Mittel an, die der
Verdunkelung des Geistes gelten.
So aber der Herr will, daß das Licht leuchten soll über die ganze Erde, wird
Er überall erwecken Seine Streiter, die kämpfen sollen für Sein Wort. Alle
verfügbaren Kräfte müssen gesammelt werden, und es soll keiner zurückstehen
und Ihm die Treue brechen, denn nun erst wird es sich beweisen, wer tief im
Herzen für den Herrn und Heiland, den göttlichen Erlöser aller Menschen,
einsteht.
Nun erst werden die Erdenkinder ihre Liebe zu Ihm beweisen können, denn es
wird ein Kampf einsetzen gegen alles, was göttlich ist es wird eine letzte
Löse stattfinden sollen von Dem, Der aller Welt Sündenschuld auf Sich nahm.
Und wer sich bewußt zu Ihm bekennt, dessen Kraft wird wachsen, sein Geist
wird erleuchtet sein, und es stehen ihm die undenklichsten Mittel zu Gebote,
die irdische Gegenmacht abzuwehren.

Und so also die Zeit des Wirkens gekommen ist, belebet euch alle Sein Geist,
ihr werdet über euch selbst hinauswachsen, ihr habt nun ungeahnte
Gelegenheiten, diese eure Kraft zu erproben, und müsset dies auch tun, denn
ihr müsset nützen, was euch der Herr gibt, um eure Kraft zu stärken.

Der leiseste Widerstand schwächt diese göttliche Kraft, denn um geben zu
können, müsset ihr empfangen wollen und das Empfangene nun auch recht
nützen.
Und es wird Sich euch auch der Vater offenbaren und euch Seinen Willen
kundtun, und das in solcher Weise, daß jeder Zweifel von euch genommen und
ihr freudigen Herzens einwilligt, in Seinen Dienst zu treten.
Nur versäumet nicht, allzeit im Gebet zu bleiben, erbittet euch die Kraft,
und bezeuget durch das Gebet euren Willen, das zu tun, was Gott von euch
fordert, und ihr werdet alle guten Kräfte aus Gott zu eurem Dienst bereit
finden, es wird euch Beistand werden in jeder Lebenslage, und sie werden
euch helfen, euer Los auf Erden zu tragen und für den Herrn in vollster
Einsatzbereitschaft zu stehen, so Er euch benötigt.

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BD 1148
Befolgen der Gebote im Zwangszustand.

Der Zwang beeinträchtigt den Wert einer Handlung.
Wie oft gerät der Mensch in Versuchung, zu glauben, daß er seiner Pflicht
genügt habe, so er eine Handlung ausgeführt hat, die einem vorgeschriebenen
Gesetz entspricht. Es gilt dies im besonderen von solchen Gesetzen, die den
Menschen gegeben wurden ohne Machtbefugnis und deren Innehaltung gefordert
wurde, um dadurch wieder irdische Macht zu stärken. Nichts ist wertloser vor
Gott als das Befolgen solcher Gebote im Zwangszustand. Und nichts gefährdet
mehr das Seelenheil des Menschen als der Glaube, seiner Pflicht genügt zu
haben.

Denn es verhindert dieser Glaube das bewußte Streben nach Vollkommenheit. Es
wähnet sich der Mensch auf einer Stufe, die er noch lange nicht erreicht
hat, denn er glaubt, die Forderung Gottes erfüllt zu haben, und ist
lediglich Menschen-Gebot nachgekommen und dies ist ohne Nutzen für die
Ewigkeit.
Jede Pflichterfüllung ist eine Art Zwangszustand wohl im irdischen Leben
anerkennenswert, für das geistige Leben jedoch ohne nennenswerten Erfolg,
denn Gott verlangt, daß jeder Handlungsweise der freie Wille zugrunde liegt.
Es soll der Mensch alles tun ohne Antrieb von außen, und sich von innen
heraus zu seinem Handeln veranlaßt fühlen.
Er soll alles, was er tut, freiwillig und ungezwungen vollbringen und weder
durch Drohungen noch durch Versprechungen zu seinem Handeln veranlaßt
werden.
Erst dann wirkt sich dieses Handeln wahrhaft nutzbringend für seine Seele
aus. Der göttliche Wille allein soll vollauf genügen, das Erdenkind nun
entsprechend handeln zu lassen, jedoch durch irgendwelchen Zwang oder
Druck auf die Handlungsweise der Menschen einwirken zu wollen ist nicht
göttlicher Wille.
Gebote hat nur Gott allein gegeben, doch die Menschen glaubten, diese
göttlichen Gebote verschärfen zu müssen, und so hat sich bald ein Mißstand
gebildet, der allgemein bedrohlich ist für die Erdenkinder, denn es wird
wieder mehr die äußere Erfüllung der Gebote beachtet, und dies ist an sich
ganz verdienstlos.
Es ist nur eine Form, der man genügt, die aber wertlos ist vor Gott.

Allzueifrig sein wollende Diener Gottes haben somit einen Mißstand
heraufbeschworen, der sich für die Seele ganz erschrecklich auswirkt.
Man beachte nur das eine, wie stark die Ansicht vertreten ist, daß nur der
Kirchenbesuch den Menschen der Gottheit näherbringe, und wie daher der
Menschheit dieser zur Pflicht gemacht wurde menschlicherseits.
Und wie sonach der Glaube Wurzel gefaßt hat, daß nur der Gott dienet, der
dieser Pflicht nachkommt wie jedoch gerade der Kirchenbesuch in Zwang
jegliches tiefes Empfinden zur ewigen Gottheit tötet, wenn er
vorschriftsmäßig zur bestimmten Zeit ausgeführt und also zur bloßen
Angewohnheit wird, die nichts mehr mit (dem Wort) "Gottes-Dienst" gemein
hat.
Und wie gleichzeitig durch die Erfüllung dieses Gebotes der Mensch zum
Schein-Gottesdienst erzogen wird, da alles, was er nun tut, Vorschrift ist,
also keinerlei eigener Wille oder Herzensbedürfnis ihn dazu treibt, Gott
wahrhaft zu dienen.

Es ist ein planloses Ausüben von Handlungen, die nur Menschenwerke sind,
oder menschliche Verfügungen, die unter dem Deckmantel "Äußerungen des
göttlichen Willens" getroffen wurden, um die Menschen zwangsmäßig einer
bestimmten Kirche anzugliedern, um deren Macht zu vergrößern. Und es wird
gerade das Gegenteil mit solchen Zwangshandlungen erreicht es wird
mechanisch etwas ausgeführt, was tiefstes, innerliches Verlangen sein soll,
und es wird aller äußere Schein gewahrt, während das Herz leer und tot dabei
sein kann, und es bleibt solche Handlungsweise ohne Wert vor Gott, eben weil
sie einen gewissen Zwangszustand als Voraussetzung hat und daher nicht so
bewertet werden kann, weil es nicht dem göttlichen Willen entspricht.

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BD 1150
Verstandes- und Herzdenken .... Lehrende Tätigkeit .... Hypnose.

Es ist die irrige Ansicht vertreten, daß nur der hochentwickelte menschliche
Verstand einzudringen vermag in das Wissen um Dinge, die noch unerforscht
sind, und daß sich also nur der im Weltwissen Stehende Erfahrungen zu eigen
machen kann, die in das Reich des Unerforschten hineingreifen und den
Schlüssel geben zum Wissen um dieses.
Wohl soll der Mensch seinen Verstand gebrauchen, er soll auch alles bedenken
und prüfen und nicht gedankenlos alles als Wahrheit hinnehmen, was ihm
unterbreitet wird jedoch sich nur auf den Weltverstand verlassen ist
törichter als etwas ungeprüft annehmen, das ein gläubiger Mensch ihm
vermittelt.
Es ist der Glaube an Gott eine größere Garantie für die Wahrheit einer Lehre
als die vollendetste Schulung durch weltliche Lehrende.
Um zur Wahrheit zu gelangen, ist der Glaube an Gott unerläßlich.
Nun kann jedoch das Erdenkind vermöge der Schärfe seines Verstandes dem im
Weltwissen Stehenden weit überlegen sein, wenn es das ihm geistig
Vermittelte zugleich begehret für seine Mitmenschen wenn es das Gebotene
gern und willig weitergeben möchte und also außer dem eigenen Wissen um
verborgene Dinge auch die Gabe anfordert, lehrend wirken zu können.

Was der Mensch erkennt in sich, genügt nicht immer zum Darbieten dessen den
Mitmenschen gegenüber.
Der Gedanke kann blitzschnell das Erdenkind erleuchten, er kann empfangen
und willig aufgenommen werden, jedoch zur Wiedergabe ist das
Gedanklich-Empfangene oft nicht genügend, denn es muß erst der Verstand
aufnehmen und verarbeiten, was das Herz empfangen hat.
Es gehört dazu auch ein rechtes Verstandes-Denken.

Die göttliche Wahrheit kann wohl allen geboten werden, doch der Umstand, daß
diese
weitergeleitet werden soll, bedingt außer der Aufnahmefähigkeit des Herzens
auch ein gutausgebildetes Verstandesdenken.
Die Gabe zu lehren muß gleichfalls dem Erdenkind vermittelt werden, und also
muß dieses auch dazu Kraft anfordern, will es dem göttlichen Willen
entsprechen und sich lehrend betätigen. Denn wiederum ist auch hier der
freie Wille ausschlaggebend. Ein Erdenwesen in den Zwangszustand zu
versetzen, zu lehren in bestimmten Zeiten, entspricht nicht dem göttlichen
Willen es wäre dies wieder den Menschen gegenüber ein zu offensichtliches
Wirken Gottes, das die Glaubensfreiheit beschneiden könnte.
Daher ist es auch nicht Gott-gewollt, daß in unbewußtem Zustand Menschen
lehrend auftreten, ist doch dieser Zustand eine Willensschwäche des
Menschen, der gleicherweise ausgenutzt werden kann von Gott abgewandten
Kräften wie von willensstarken Erdenmenschen und die Ergebnisse die durch
diese den Menschen vermittelten Lehren nicht unbedingte Wahrheit zu sein
brauchen.

Sich eines willensschwachen Menschen zu bedienen, um durch diesen sich
äußern zu können, entspricht nicht dem Willen Gottes, dagegen ist ein Ihm in
vollem Willen ergebenes Erdenkind vollauf befähigt, den göttlichen Willen
auszuführen, denn Gott Selbst kann durch dieses wirken.

Er gibt ihm äußerste Kraft und vollstes Verständnis, jedoch muß es auch
diese sich erbitten und somit den vollen Willen bekunden, für Gott tätig zu
sein.
Nichts ist unausführbar, was ein solches Erdenkind sich vornimmt, so alles
dem Übermitteln der göttlichen Wahrheit gilt.
Und so kann wohl das menschliche Wissen eines Ungläubigen das des Gläubigen
weit übertreffen, es wird aber der letztere in jeder Streitfrage, die in das
Gebiet der göttlichen Wahrheit greift, den Redesieg davontragen, denn Gott
erleuchtet ein Ihm bewußt sich zur Verfügung stellendes Kind und gibt ihm
die Fähigkeit, auch sein Verstandesdenken so zu gebrauchen, daß es
blitzschnell erfaßt und jeglichen Einwand widerlegen kann nach göttlichem
Willen.
Und so bleibt selbst der weiseste Weltkluge weit hinter dem Wissen eines
solchen Werkzeuges Gottes zurück, sofern er ohne jeglichen Glauben an Gott
eine Beweisführung erbringen möchte über tiefe Probleme, die in geistiges
Gebiet hinüberragen.

Das Gott dienende Erdenkind aber muß sein Verstandes-Denken gleichfalls
gebrauchen, denn erst, wenn Herz und Verstand zusammenwirken, ist das von
Gott empfangene Wissen auch den Mitmenschen zuzuführen, und deshalb sind die
jenseitigen Lehrkräfte unermüdlich bestrebt, die Denktätigkeit anzuregen,
auf daß eine Mission erfüllt werde, die ungemein wichtig ist in den Zeiten
geistiger Not.

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BD 1166
Widersacher.

Dies soll euch kundtun Meinen Willen, daß in euch der Geistesfunke lebendig
ward, daß ihr das Göttliche in euch erweckt habt und daher von Mir göttliche
Gabe empfangen habt.

Und so bleibet denn in Meiner Liebe, und achtet nicht dessen, was von außen
an euch herantritt, sondern folget nur der Stimme in euch, denn sie leitet
euch auf rechter Bahn.
Wessen Herz soll Ich wohl bedenken, wenn nicht das des gläubigen, Mir
ergebenen Erdenkindes? Welche Macht kann wohl Meinem Willen zuwiderhandeln,
und welche Früchte zeitigt eine Mir abgewendete Macht?
Sehet, so Ich dem Erdenkind beistehen will und sein gläubiges Gebet erhöre,
wird niemals der Widersacher zu diesem Kind gelangen können, solange es Mir
ergeben ist. Und wonach sollte wohl der Widersacher streben? Den Menschen
göttliche Lehren zu verkünden?

Bleibet eingedenk dessen, daß ihr Jünger Meines Namens seid.
Ihr sollt für Mich und Meinen Namen streiten und stehet also in Meinem Sold.
Die Lehren der Finsternis aber verfolgen einen anderen Zweck den der
endlichen Trennung von Mir.

Ihr Meine Kinder müsset stark sein im Glauben und jegliche Prüfung bestehen,
sollt ihr dereinst wirken können für Mich und Meinen Namen.
Denn sehet, es werden noch viele Anfechtungen über euch kommen, es wird die
Welt sich gegen euch stellen und euch niederzuzwingen suchen, und das auch
kraft des Wortes, das ihnen der Widersacher eingibt.
Und dann sollt ihr bestehen können, ihr sollt sie bekämpfen durch das
Schwert eures Mundes.
Ihr sollt ihnen Meine Worte kundtun ihr sollt Mir euren Mund leihen, auf
daß Ich durch diesen reden kann.
Und darum müsset ihr felsenfest im Glauben stehen.
Ihr dürfet nicht wankend werden und dem Widersacher Gewalt einräumen über
euch durch Zweifel oder schwachen Glauben. Kommet zu Mir, auf daß Ich euren
Glauben stärke, und nehmet aus Meiner Hand entgegen, was euch
widerstandsfähig macht gegen alle Anfeindungen von außen.

Es ist dies Mein Wort, das euch Kraft und Gnade vermittelt.
So ihr in engstem Verband mit Mir steht, steht ihr auch im Stromkreis Meiner
Liebe und Gnade, und diese lässet euch nicht fallen, so euer Trachten nur
danach steht, Meinen Willen zu erfüllen.

Der Menschheit Denken geht noch sehr falsche Wege, und selbst, die Mir
dienen wollen, sind des göttlichen Geistes in sich noch nicht innegeworden,
und daher tappen sie noch im Dunkeln und lehnen doch das Licht ab, das ihnen
Erhellung bringen soll.

Ich führe und lenke alle Meinem Wort entgegen, doch sie gehen einen anderen
Weg und suchen und forschen in der Ferne, und Ich stehe ihnen so nahe und
möchte Meinen Geist auch mit ihrem Geist verbinden, auf daß Ich Selbst sie
belehren könnte.
In der geistigen Not der Menschheit ersehen sie noch nicht die Dringlichkeit
Meiner Hilfe, und also erkennen sie auch nicht Mich Selbst, wo Ich dieser
geistigen Not steuern möchte.

So sie jedoch in Mir den Geist der Liebe erkennen wollen, müßte es ihnen
auch begreiflich sein, daß Ich Meine Erdenkinder nicht schmachten lassen
kann und Ich ihnen also außergewöhnlich beistehen muß, auf daß sie nicht des
Glaubens an Mich verlustig gehen.
Und die Ich erwähle, stehen in Meinem Schutz.

Sie sollen nicht angetastet werden, bis sie ihre Mission erfüllt haben, sie
sollen auch nicht zu leiden brauchen, so sie nur in aller Not gläubig zu Mir
kommen und Meine Hilfe erflehen, denn die Meinen Willen erfüllen, sind Meine
Kinder, und diese lasse Ich nicht in der Not der Seele.

Und ihr alle, die ihr noch nicht den Weg zu Mir gefunden habt, lasset euch
sagen:
Der im Himmel thront und Dem alles gehorchen muß, Der lässet Seiner nicht
spotten und noch viel weniger lässet Er in Seinem Namen reden, die Böses
wider Ihn im Schilde führen.
Und Er lässet nicht ein Kind deren Opfer werden, das zum Vater im Himmel die
Hände bittend erhebt und reinste Wahrheit begehrt.

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BD 1165
Irrige Ansicht übereifriger Diener .... Gottes Wort.

Siehe, nicht allen Menschen wohnt das Verlangen inne, Mir zu dienen und
Meinen Willen zu erfüllen, und es ist oft maßlos schwer, unter
Berücksichtigung des freien Willens ihnen Meinen Willen zu offenbaren.
Es ist wie eine geheime Flucht vor allem, was den Menschen Klarheit bringen
könnte.

Die Seelen verharren ängstlich in selbstgeschaffenen Grenzen und wagen
nicht, diese zu überschreiten.
Ich nähere Mich immer wieder solchen Blinden im Geiste und möchte ihnen
Licht bringen. Ich führe sie den Erkennenden zu und möchte ihren Sinn
ändern, doch dieser ist unbeugsam und doch im Irrtum verfangen.
Und darum stärke Ich die Kraft derer, die auf Mich hören, Ich entfache in
ihren Herzen die Liebeglut. Ich ziehe sie immer näher zu Mir hinan und
ermahne sie zu treuem Aushalten.

Ich helfe ihnen, den feindlichen Versuchungen zu widerstehen, Ich gebe ihnen
Klarheit und Festigkeit im Glauben und beschütze sie vor geistigem
Niedergang. Noch sind so viele der irrigen Ansicht, daß Meine Liebe sich
verausgabt habe mit dem Verkünden Meines Wortes.

Immer und immer wieder dürfen Meine Stimme vernehmen, die Mir ihren Willen
opfern.
Und es wird die ewige Wahrheit immer die gleiche bleiben, es wird Mein Wort
immer und ewig das gleiche, unveränderte Wort sein, das Ich Selbst auf Erden
Meinen Jüngern gab.

Doch alles menschliche Beiwerk wird Anlaß geben zu Streitfragen.
Wo Ich Selbst aber die Lüge von der Wahrheit scheide, dort sollen die
Menschen sich nicht an Meinem Wort stoßen.
Mir ist alles im Himmel und auf Erden untertan. Warum sollte Ich Mich nicht
Meiner Erdenkinder von neuem annehmen und ihnen Meine Boten entgegensenden,
um sie einzuweihen in die reinste, göttlichste Lehre?
Und wie selten finde Ich den ergebenen Willen eines Erdenkindes, das Meiner
Stimme mehr Glauben schenkt als den Worten der Welt.

Ich erkenne den Eifer Meiner Diener auf Erden, warne sie aber vor allem
Übereifer, der zur Entfremdung der Meinen führen kann und Mir wahrlich kein
Dienst ist.

Es leget sich die Welt Mein Wort nicht richtig aus, sie trennt nicht
voneinander das reine Wahrheitsverlangen und Wißbegierden aller Art, die
nichts mit geistigem Wissen zu tun haben.
Es kann wohl der Mensch einen Blick ins Jenseits tun wollen aus niedrigen
Gründen, die nicht Meine Zustimmung finden, so ihn aber nur das Verlangen
dazu treibt, der reinen Wahrheit näherzukommen, und somit das Wesen der
Gottheit zu ergründen, so gilt das Verlangen Mir, und solches Verlangen
werde Ich auch erfüllen jederzeit.
Ihr Menschen wisset nicht, welch ungeheure Verantwortung ihr auf euch ladet,
so ihr Meinem Willen entgegenhandelt oder die Mitmenschen zu bestimmen
sucht, Mir zu widerstehen. Ihr suchet die Macht anderswo.
Ihr sprechet sie lieber dem Widersacher zu und bedenket nicht, daß Meine
Liebe allein euch Menschen die Möglichkeit schaffen möchte, leicht mit Mir
in Verbindung treten zu können. Ihr sehet dort, wo sich Meine Liebe äußert,
nur die Auswirkung böser Macht. Ihr vergesset, daß Meine Macht über allem
steht und daß Ich es wahrlich nicht zulassen würde, daß Mein Name in solcher
Weise mißbraucht werde und sich unlautere Kraft der Seele dessen bediene,
der Mir seinen ganzen Willen gibt.
Ein Kind, das Mich um Hilfe anruft und um Schutz gegen alles Böse, wird
wahrlich nicht diese Meine Hilfe zu entbehren brauchen, und wer Mir dienen
will, über den hat der Widersacher seine Macht verloren.
Doch der seinen Herrn nicht erkennt, so Er zu ihm spricht, dessen Ringen auf
Erden wird noch schwer sein, denn er nahm die Kraft nicht in Empfang, die
ihm seinen Lebensweg erleichtern sollte. Doch Meinen Segen sollen empfangen,
die Mir in Treue dienen und in starkem Glauben sich Mir überlassen.

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BD 1152
Eigendünkel .... Selbsterkennen.

Das ist des Menschen ärgster Feind, daß ihn der Eigendünkel nicht verläßt,
denn er ist dann gleichsam ohne Selbsterkenntnis.
Er sieht sich in falschem Licht und tut sonach nichts, als diesen noch zu
erhöhen, anstatt in aller Demut sich selbst zur Rechenschaft zu ziehen,
seine Fehler und Mängel zu erkennen und sie zu bekämpfen.
Jedem Streben nach Vollkommenheit muß das Erkennen vorangehen, doch wer sich
im Spiegel der Gerechtigkeit und Unantastbarkeit sieht, der strebet nicht
nach oben, sondern wähnet sich schon oben;
er hat auch kein Verlangen nach Höher-Entwicklung, weil ihm sein
mangelhafter Reifezustand nicht zum Bewußtsein kommt.
Und er wird auch selten einen diesbez. Hinweis annehmen, da er sich seines
Wertes bewußt ist und er daher ungemein entfernt ist vom wahren Erkennen
seines Seelenzustandes.
Und also wird es sehr schwer möglich sein, einem vom Wert seiner
Persönlichkeit überzeugten Menschen die Notwendigkeit des Strebens nach
Vollkommenheit klarzumachen, denn immer wird er dieses wohl bei seinen
Mitmenschen angebracht finden, niemals aber bei sich selbst.

Er erkennt seinen eigenen größten Fehler nicht und findet somit schwerlich
den Weg zur Erkenntnis er hat ein gewisses übergroßes Selbstgefühl, das ihn
hindert, sich demütig bittend dem Vater im Himmel anzuvertrauen, und also
ist dieses Selbstgefühl der größte Feind seiner Seele er beugt sich nicht
vor dem Vater und noch viel weniger dienet er.
Und dies hindert ihn an der Höher-Entwicklung seiner Seele, denn es kann der
Mensch nichts Hohes erreichen, so er nicht bewußt danach strebt und
wiederum wird er nicht streben nach etwas, was er zu besitzen glaubt.
Nur wer sich klein und schwach dünkt, bittet um Hilfe.
Doch der Große und Starke glaubt sie nicht zu benötigen. Und also geht er
leer aus und hat letzten Endes keinerlei Aufstieg zu gewärtigen, denn jede
Höhe muß erstrebt werden. Wenn nun das Selbstgefühl eines Menschen so stark
entwickelt ist, dann ist ihm auch die Entfernung von der ewigen Gottheit
nicht recht verständlich, und er tut nun seinerseits nichts, um diese
Entfernung zu vermindern.
Er läßt im Gegenteil die irdische Welt noch auf sich einwirken, daß der
Abstand von Gott immer merklicher zutage tritt, denn er glaubt sich selbst
so im Wissen stehend, daß er alles ihm für sein Seelenheil Gebotene
überlegen abweist, immer von dem Gesichtspunkt seiner Unantastbarkeit und
seines Wertes ausgehend.
Er betrachtet sich selbst als vorbildlich und will keinen anderen gelten
lassen, er nimmt keine Lehren an und ist nach wie vor ablehnend, so von ihm
eine Umgestaltung seines Wesens gefordert wird, denn dieses dünkt ihm über
alles erhaben und ist doch das größte Hindernis auf dem Wege zur rechten
Erkenntnis, denn es kann nur der die Höhe erlangen, der sich in tiefster
Tiefe wähnt denn dieser bittet Gott innig um Seine Hilfe, die ihm vom Vater
liebevoll gewährt wird, während jener sich nicht so bedürftig glaubt, um die
Hilfe des Vaters zu erbitten, und also ohne jegliche Hilfe auch nicht nach
oben gelangen kann.

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BD 1146
Nachlassen in der Arbeit für Gott.

Ein ungewisses Schicksal ist den Menschen beschieden, die unter dem Einfluß
des göttlichen Wirkens stehen, sich für dieses einsetzen sollen und säumig
ihres Amtes walten.

Denn sie sind in großer Gefahr, die Fühlung mit ihrem Schöpfer zu verlieren
und vom rechten Pfad abzuweichen.
Es stürzen sich alle Kräfte der Unterwelt auf ein den göttlichen Willen
nicht erfüllendes Erdenkind und suchen es gänzlich vom Wirken für den Herrn
abzubringen.

Und so gefährdet sich der Mensch oft leichtsinnigerweise, sofern er den
Regungen nachgibt, die ihn von geistiger Arbeit zurückhalten.
Andererseits jedoch kann ein Widerstand, der ein Nachlassen in geistiger
Tätigkeit bezwecken soll, die Triebkraft und den Willen zur geistigen Arbeit
erhöhen und außerordentliche Ergebnisse zuwege bringen, wenn der Wille stark
ist und der Gottes-Dienst jeder anderen Arbeit vorangesetzt wird. Dann sucht
der Mensch immer und überall die Gelegenheit, geistige Erfolge zu zeitigen,
und bleibt in stetem Verband mit Gott trotz scheinbarer Schwierigkeiten;

es ist dann der Einfluß der bösen geistigen Welt unbedeutend und scheitert
am Willen und Glauben des Menschen. Es kann ein so ernstlich Strebender mit
Sicherheit in göttlichem Schutz sich stehend wähnen, und er braucht keine
äußeren Feindseligkeiten zu fürchten, während ein den göttlichen Willen
mißachtendes, oder träge und lau werdendes Menschenkind sich selbst eine
Gefahr schafft, die darin besteht, daß es selbst nicht mehr voll und ganz
zur Sache steht, nachläßt im Gebet und Sich-Empfehlen der göttlichen Gnade
und also alle Gnadenmittel, die ihm zu Gebote stehen, verschmäht und sich
langsam in einen Hilflosigkeitszustand verirrt, der unsagbar nachteilig ist
für die Seele des Menschen.
Je nach der Tiefe des Empfindens und nach der mehr oder weniger tiefen
Gläubigkeit hat der Mensch Versuchungen zu überwinden, und er muß sich in
solchen Versuchungen behaupten können, ansonsten er untauglich ist für die
Verbreitung der Lehre Gottes.

Wer nun vorzeitig versagt, hat doppelt schwer zu kämpfen, will er wieder
sich voll und ganz der Arbeit für Gott hingeben, und es ist nur das Gebet,
was ihm die alte Kraft wiedergeben kann.
Es soll das Gebet gepflegt werden ohne Unterlaß es soll keinerlei Lauheit
darin eintreten, und es soll das innige Gebet in erster Stelle dem geistigen
Wollen und dem Zuwenden göttlicher Kraft gelten.

Denn dann könnet ihr alles durchführen, was euch der Herr zur Aufgabe
gemacht hat, und ihr werdet dann auch nie zu fürchten haben, daß euch die
Welt etwas antun kann, das dem göttlichen Willen widersprechen könnte.
Dagegen kann des göttlichen Schutzes nicht bedingungslos sich erfreuen, der
Ihm nicht die Treue hält, sondern wankelmütig und seichten Glaubens seine
geistige Arbeit unterbricht und der Welt mit ihren Einwendungen und Zweifeln
mehr Glauben schenkt ihn wird der Vater im Himmel genauso verlassen, wie das
Kind Ihn verlassen hat, und er wird einer ungewissen Zukunft entgegengehen.


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BD 1164
Göttliche Führung.

Das unbegrenzte Vertrauen zur göttlichen Führung muß tief in euch Wurzel
fassen, dann erst könnet ihr alles Schwere mit Leichtigkeit überwinden.
Es muß der Leitfaden alles Denkens sein, daß der göttliche Herr und Schöpfer
eines jeden einzelnen Leben führt so Er nicht auf Widerstand stoßet immer
der Vollendung zu.
Der Mensch muß wissen, daß nicht ein einziger Moment des Lebens unbedacht an
ihn herantritt, sondern daß alles nur immer Mittel ist, der Seele zu helfen.

Daß zwar der Mensch selbst oft Ursache ist, wenn die Begleiterscheinungen
des Lebens ihm schwer und untragbar erscheinen.
Daß er durch eigenen Willen seine Seele oft so in Gefahr bringt, daß sie nur
durch schweres Leid und Schicksalsschläge auf den rechten Weg zurückgeführt
werden kann. Es sind so vielerlei Entwicklungsstadien dem Aufenthalt im
menschlichen Körper vorausgegangen es haben diese alle dazu beigetragen,
einen gewissen Reifegrad zu erwirken, und eines jeden Menschen Lebenslauf
ist dazu geeignet, die diesen Körper bewohnende Seele zur Vollendung zu
bringen, vorausgesetzt allerdings, daß sie alle ihr gebotenen Möglichkeiten
nützet.
Tut sie das nicht, so verdicken sich verständlicherweise die Umhüllungen der
Seele, anstatt sich aufzulösen, und es müssen nun die Lebensverhältnisse so
eintreten, daß sie der Seele indirekte Hilfe bringen können.
Und darum ist nicht ein Geschehen im menschlichen Dasein sinn- und zwecklos,
nicht ein einziger Moment zugelassen ohne Willen des Herrn. Wenn sich der
Mensch dies vor Augen hält, daß er ständig geführt wird von der
treusorgenden Vaterhand, nur um sein letztes Ziel zu erreichen, so muß sein
Vertrauen zu dieser göttlichen Führung wachsen und schließlich so stark
werden, daß er sich willig dieser führenden Vaterhand überläßt.
Er muß alles, was ihm begegnet auf seiner Erdenlaufbahn, hinnehmen in der
felsenfesten Überzeugung, daß es nur gut ist zu seinem Seelenheil.
Er muß in größter Geduld ertragen alles Leid oder kleine Widerwärtigkeiten
des Lebens und nur den himmlischen Vater walten lassen er wird in jeder
Prüfung nur den Mahnruf des Vaters erkennen, dem er willig Folge zu leisten
bestrebt sein soll.
Und so er sich ganz hingebend der Führung des Vaters überläßt, wird ihm bald
Erleichterung werden, denn seine Seele tut willig, was ihr dienlich ist, und
bedarf verschärfter Mittel nicht mehr zum Ausreifen.
In Tagen der Not das gläubige Vertrauen beweisen ist unendlich förderlich
für den Seelenzustand. Denn es erkennet der Mensch dann die höchste Gewalt
an und beugt sich willig allen Anordnungen.

Er weiß, daß ihm Hilfe wird zur rechten Zeit, er harrt dieser geduldig und
bäumt sich nicht auf gegen den göttlichen Willen. Und in tiefem, kindlichen
Vertrauen sein Gebet zum Vater emporsenden ist sicherste Gewähr für die
Erfüllung dessen. Denn der Vater will, daß Sein Kind zu Ihm kommt in jeder
Not der Seele.
Er will ihm Hilfe zukommen lassen, denn es bekennet ja die Seele ihre
Schwäche und ihren Glauben an Ihn.
Sie ist auf dem rechten Wege, und also kann das Leid wieder von ihr genommen
werden. Darum soll sich der Mensch niemals vom Leid niederdrücken lassen,
sondern in gläubigstem Vertrauen sich dem Vater im Himmel empfehlen.
Es ist alles nur zu seinem Besten vom Vater ihm auferlegt, und so das Kind
dies erkennt, wird es auch den rechten Weg gehen, dem göttlichen Willen
entsprechen und in aller Not und Drangsal zum Vater flüchten, Der es
befreien wird von aller Not.

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BD 1160
Wirken des Geistes .... Kraft aus Gott.

Nur so ist das Wirken des Geistes zu verstehen, daß sich der Mensch eine
Kraft vorstelle, die in ihm tätig ist.
Er muß einen Unterschied machen in der Art und Weise der Tätigkeit des
Geistes und der der Seele.
Es ist die Seele der Lebensodem, und es wird jeder Körper leben, so in ihm
die Seele wohnt.
Er kann jedoch mit dieser Seele ein Leben führen, das gleichsam mechanisch
genannt werden könnte daß der Körper wohl alle Funktionen verrichtet, die
zum Erdenleben erforderlich sind, was er ohne die Seele also nicht könnte.
Doch er tut das ohne jeglichen Zusammenhang mit Gott.
Er nützet nur die von Gott erhaltene Lebensfähigkeit, doch nicht für Gott,
sondern ausschließlich für sich und Gott entgegengesinnter Macht.
Er hat sein Erdenleben zuvor bewußt angefordert von Gott zum Zweck der
Annäherung an Ihn, aber nun diesen Zweck nicht erfüllt, jedoch die Tätigkeit
der Seele vollauf in Anspruch genommen.

Er hat nicht die Kraft aus Gott .... den göttlichen Geist .... angefordert,
der die einzige Möglichkeit zur Annäherung zu Gott ist.
Er hat den göttlichen Funken, der ihm ward als köstlichste Gabe Gottes,
unbeachtet gelassen.
Der Liebegeist .... das Göttliche im Menschen, war nicht tätig, und somit
wurde der Geistesfunke nicht zum Leben erweckt, und es konnte nicht die
Kraft aus Gott dem Menschen übermittelt werden.
Es kann Sich Gott nicht dem Menschen im Geist offenbaren es ist die
Verbindung nicht hergestellt mit Gott, also kann auch die Annäherung nicht
stattfinden es ist keine Möglichkeit, die Trennung zu überbrücken, solange
der Geist aus Gott im Menschen nicht tätig ist.
Der Geist aus Gott ist Kraft Gottes.
Es kann der Mensch leben und doch tot sein, so nicht die geistige
Wiedergeburt stattgefunden hat. Es muß die Fühlung mit Gott gesucht werden
es muß durch tätige Liebe zum Nächsten das Göttliche in ihm zum Erwachen
gebracht werden, und es wird sodann der Geist aus Gott im Menschen tätig
sein.
Er wird die Seele beeinflussen, alles Denken, Tun und Wollen diesem Geist in
sich zu unterordnen; es wird die Seele nicht mehr dem Verlangen des Körpers
Rechnung tragen, sondern einzig und allein auf den göttlichen Geist in sich
horchen;
es wird nun Gott Selbst Sich äußern. Es ist der Geist aus Gott in jeden
Menschen hineingelegt, jedoch nicht jeder Mensch nützet dieses Köstlichste
in sich, und dann bleibt sein Leben auf Erden ein verfehltes und hat dem
Wesen keinen Fortschritt gebracht, denn ohne den Geist aus Gott in sich zu
erwecken, kann die Einigung mit dem Vatergeist nicht stattfinden, die jedoch
der einzige Zweck im Erdenleben ist.

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BD 1143
Kraft der Liebe.

Der Liebe Kraft muß alles überwinden, sie muß erziehen den Menschen zur
Sanftmut und Geduld, sie muß leiden können und sich aufopfern für den
Mitmenschen. Und so darf sich der Mensch nur üben in der Liebe, und er wird
siegen über alle Widrigkeiten des Lebens. Und in dieser Erkenntnis wird dir
auch die folgende Kundgabe verständlich sein.
Es bleibet der Mensch für die Zeit seines Erdendaseins abhängig davon, wie
er sein Leben der Liebe widmet. Dementsprechend wird er sich in Gott-Nähe
oder auch getrennt von Ihm befinden, und ebenso wird es ihm überlassen
bleiben, wie er dieses Leben nützet.

Er kann die Eigenliebe voransetzen und tut dann nichts für seine
Höherentwicklung.
Er kann aber auch die Liebe zu Gott sich als erstes Prinzip setzen und sich
selbst in kürzerer Zeit erlösen. Denn in Liebe wirken heißt, sich mit Gott
zu vereinen, Der die Liebe Selbst ist.

Ihr dürfet also die ewige Gottheit keineswegs dort suchen, wo die Liebe
nicht gepflegt wird.
Ihr dürfet nicht glauben, daß ihr zu Gott gelangen könnt, ohne wahrhaft in
der Liebe tätig zu sein, und ihr dürfet auch nicht annehmen, daß eure
Mission auf Erden erfüllt sei, wenn das Erdenleben bar aller Liebe an euch
vorübergegangen ist.
Wollet ihr empfangen von Gott, so müsset ihr auch geben, ihr müsset in
wahrer, uneigennütziger Weise Werke der Liebe verrichten an euren
Mitmenschen, so dürfet auch ihr in Empfang nehmen, was Gott euch zugedacht,
und ihr werdet Seiner Liebe Macht und Kraft an euch selbst erfahren.

Göttliche Liebe ist das Schönste und Herrlichste, was euch zuteil werden
kann, und diese Liebe umfasset euch mit aller Gewalt, so ihr gleichfalls
Liebe gebet denen, die eurer Liebe bedürfen.

Es wird der Mensch, der immer liebend tätig ist, sich selbst nur wenig
beachten, jedoch immer wird ihm das Wohl des Mitmenschen am Herzen liegen,
und er wird sich nicht genugtun können an Werken der Nächstenliebe.
Denn er spüret dann auch instinktiv, daß er sich der ewigen Gottheit dadurch
immer mehr nähert und ihn sein Lebenswandel zur Gottheit führt. Er erkennet
sonach sein eigenstes Licht und gerät in den Stromkreis dieses Lichtes,
d.h., sein Lebenswandel wird von nun an unter der Einwirkung dieser
göttlichen Liebe stehen.
Er wird Gott dienen wollen und seinerseits alles tun, um sich der göttlichen
Liebe würdig zu erweisen.
Er wird alle Tugenden üben und nach Vollendung streben denn er sehnet sich
nach der Liebe Gottes.
Es ist die Liebe Gottes das wahre Leben, das Leben in der Ewigkeit, der
Seligkeitsbegriff, und es teilet sich diese Liebe allen Seinen Geschöpfen
mit, und daher muß gleicherweise auch ein jedes Geschöpf für das andere
Liebe empfinden, weil die göttliche Liebe der Ursprung aller dieser
Geschöpfe ist.
Wer also bestrebt ist, seinem Mitmenschen Gutes zu tun, der erfüllet das
erste göttliche Gebot, und der Vater im Himmel kann Sich ihm nähern und ihm
gleichfalls zukommen lassen, was für ihn der Inbegriff der Seligkeit
bedeutet. Er kann bei Seinem Kind sein in allen Werken der tätigen
Nächstenliebe und also dieses unsagbar beglücken, das Liebe gibt allen
denen, die liebender Hilfe bedürftig sind.

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BD 1159
Sendungen vom Himmel .... Vorbedingungen.

Die Mich begehren, sind Mir willkommene Diener, denn Ich sehe ihren Willen
und ihr allzeit Mir zugewandtes Herz.
Die Bereitschaft, für Mich und Meinen Namen zu kämpfen, sichert ihnen Meine
immerwährende Liebe, und es müssen zur Höhe gelangen, die Meine Liebe erfaßt
und zu Mir hinanzieht.
Die Vereinigung mit dem Vater des Alls werdet ihr erstreben mit allen
Sinnen, denn Ich lasse euch nicht, so Meine Liebe euch einmal erfaßt hat. I
ch weise euch den Weg so deutlich, und euer Herz wird euch allzeit Meinen
Willen kundtun.
Darum seid ihr in Meinem Schutz und wohlgeborgen, solange ihr auf Erden
wandelt, denn das Licht der Sonne leuchtet euch am Tage und der Leitstern
Meiner Liebe in der Nacht.

Meine Gnade ist in jedem Strahl der Sonne und in jedem Stern, den euer Auge
erblickt. Immer und überall ist Meine Liebe für euch bereit, und nimmer bin
Ich euch fern, denn euer Gedanke allein genügt, daß Ich euren Ruf nach Mir
erkenne, und Ich folge diesem Ruf jederzeit, Meinem Kind auf Erden Schutz zu
gewähren gegen alle Not und Gefahr.
Und so das Kind keinen Schritt geht ohne Mich, werde Ich bald ganz in sein
Herz einziehen und immer bei ihm verbleiben bis in alle Ewigkeit. So lasset
dies zum Trost euch sagen:

Die Sendungen vom Himmel bestätigen euch diese Meine Worte. Sie können nur
dem Erdenkind geboten werden, das Mir sein Herz anträgt, und der Wille, mit
Mir vereinigt zu sein, ist Vorbedingung, Mein Wort zu vernehmen.
Und so also das Wort zu euch herniedersteigt, so muß sich der Geber des
Wortes mit dem Empfänger vereinen.
Und doch soll das Kind in aller Tiefe und Gründlichkeit sich gestalten und
muß daher ständig dazu angeregt werden, auf daß die Sehnsucht so stark
werde, daß es nur noch der Vereinigung mit Mir lebt, daß alle seine Gedanken
sich vergeistigen und es mit allen Sinnen nach Vollkommenheit strebt, um
Mich aufnehmen zu können in sein Herz, und so muß das Leben scheinbar ohne
äußerliche Veränderungen vorübergehen, auf daß das Erdenkind nicht erlahme
in seinem Streben, auf daß es nicht vorzeitig sich reif wähnt, sondern
unausgesetzt die Hände bittend zum Vater emporstreckt, daß Er es schütze und
der großen Gnade würdig mache.

Denn es sollen Meine Kinder vollkommen werden und teilhaben an aller
Herrlichkeit, die Meine Liebe ihnen dereinst bieten möchte.
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BD 1154
Ewige Wahrheit .... Wort Gottes.

Die sich der ewigen Wahrheit verschließen, sind unsagbar armselig zu nennen,
denn ihnen geht alles verloren, was dem Leben erst den wahren Sinn gibt.
Nur im Empfangen dieser Wahrheit aus Gott wird das Leben recht genützt, und
nur das göttliche Wort hat Ewigkeitswert, denn es verbindet dies ja den
Schöpfer mit dem Geschöpf und hebet so die Trennung zwischen beiden auf, die
wieder die alleinige Ursache ist, daß Gott Sich im Wort äußert.
Wer das Wort Gottes aufnimmt mit dem Herzen, ist reich zu nennen schon auf
Erden.
Er ist mit dem Vater verbunden und empfängt unausgesetzt göttliche Gnade.
Er ist in Zeiten irdischer Not nicht verlassen, sondern empfängt ständig
Trost und Beistand.
Er hat auch nicht zu fürchten, daß ihm diese Gnade genommen werden könnte,
solange er selbst diese begehrt. Denn Gott kennt keine Grenzen Seiner Liebe.

Das Kind, das empfangen will, wird ständig gespeist mit dem Brot des
Himmels, welches ist die ewige Wahrheit. Nichts in der Unendlichkeit ist
kostbarer denn diese, es ist die göttliche Wahrheit das allein
Erstrebenswerte, denn wer diese hat, hat alles.
Wer in der Wahrheit steht, ist gleichsam eingeweiht in das Wirken Gottes,
ihm wird alles offenbart, was wissenswert und dem Menschen von Nutzen ist.
Ihm wird auch gleichzeitig das Verständnis geweckt für alles geistige
Wirken, es wird ihm das Wissen vermittelt zum Zwecke des geistigen
Ausreifens;
es wird ihm die Aufgabe gestellt, sich als Bildner der menschlichen Seele zu
betätigen, er wird in die undenklichsten Gebiete eingeführt und empfängt
darüber Belehrungen unbegrenzt, denn sein Wissen soll dazu dienen, den
Mitmenschen gleichfalls zu belehren.
Und jedem Menschen steht es frei, sich zu beteiligen an dem geistig
Gebotenen, jedem Menschen steht es frei, gleichfalls göttliche Weisheit zu
empfangen und sein Wissen zu bereichern, so wie es nur sein Wille ist.
Und wer die göttliche Gnadengabe erkennt und sie dankend in Empfang nimmt,
hat so unsagbar viel gewonnen, denn er gelangt zur Erkenntnis und geht
fortan den rechten Weg zur Höherentwicklung seiner Seele, er legt den
Lebensweg nun nicht mehr vergeblich zurück, sondern ist eifrig bedacht,
alles, was ihm durch das Wort Gottes vermittelt wird, zu befolgen. Er
beachtet das göttliche Gebot der Liebe und trachtet also danach, sich zu
erlösen.
Er hat nur ein Ziel vor Augen, die Sonne des Geistes aufgehen zu sehen.
Er trachtet danach, in die Strahlen der göttlichen Gnadensonne zu kommen, um
nur immer deren Wirkung an sich zu verspüren er kommt dem göttlichen Willen
nach mit allem Eifer, und seine Sorge ist nicht nur sein Seelenheil, sondern
auch das Seelenheil der Mitmenschen, denn er erkennt in diesen das gleiche
Erzeugnis göttlicher Vaterliebe, er erkennet, daß alle Menschen des gleichen
Geistes sein sollen und daher unausgesetzt den göttlichen Geboten Rechnung
getragen werden muß, daß ein jeder Mensch sorge in Liebe für den
Mitmenschen, daß die Liebe alle untereinander verbinden und füreinander
tätig sein soll.
Es soll die göttliche Weisheit .... das empfangene göttliche Wort .... dies
zuwege bringen, daß sich der Mensch geistigen Reichtum sammle auf Erden und
also reich bedacht eingehe in die Ewigkeit, allwo die geistigen Gaben allein
gewertet werden und somit die göttliche Wahrheit bestehenbleibt bis in alle
Ewigkeit.

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BD 1151
Wirken für den Herrn.

Es wird euch die Kraft zugehen von oben, so ihr wirken sollet im Auftrag des
Herrn, und Er Selbst wird euch nahe sein, und alles Bangen wird von euch
weichen, denn der Herr braucht frohe, kampfesmutige Streiter und lässet euch
nicht verzagten Sinnes werden, so ihr immer nur euren Willen gebet und Ihm
zu dienen bereit seid.
Des Lichtes Leuchtkraft wird so weit im Umkreis strahlen, daß es unmöglich
ist, in Dunkelheit den Weg zu gehen, und ob auch die Menschheit das Licht
scheut, sie kann sich dem hellen Schein nicht entziehen, und ihr Streben
wird sein, es zum Verlöschen zu bringen, und daher ziehet sie zu Felde wider
die Streiter Gottes und wendet alle erdenklichen Mittel an, die der
Verdunkelung des Geistes gelten.
So aber der Herr will, daß das Licht leuchten soll über die ganze Erde, wird
Er überall erwecken Seine Streiter, die kämpfen sollen für Sein Wort.
Alle verfügbaren Kräfte müssen gesammelt werden, und es soll keiner
zurückstehen und Ihm die Treue brechen, denn nun erst wird es sich beweisen,
wer tief im Herzen für den Herrn und Heiland, den göttlichen Erlöser aller
Menschen, einsteht.
Nun erst werden die Erdenkinder ihre Liebe zu Ihm beweisen können, denn es
wird ein Kampf einsetzen gegen alles, was göttlich ist es wird eine letzte
Löse stattfinden sollen von Dem, Der aller Welt Sündenschuld auf Sich nahm.
Und wer sich bewußt zu Ihm bekennt, dessen Kraft wird wachsen, sein Geist
wird erleuchtet sein, und es stehen ihm die undenklichsten Mittel zu Gebote,
die irdische Gegenmacht abzuwehren.
Und so also die Zeit des Wirkens gekommen ist, belebet euch alle Sein Geist,
ihr werdet über euch selbst hinauswachsen, ihr habt nun ungeahnte
Gelegenheiten, diese eure Kraft zu erproben, und müsset dies auch tun, denn
ihr müsset nützen, was euch der Herr gibt, um eure Kraft zu stärken.

Der leiseste Widerstand schwächt diese göttliche Kraft, denn um geben zu
können, müsset ihr empfangen wollen und das Empfangene nun auch recht
nützen.
Und es wird Sich euch auch der Vater offenbaren und euch Seinen Willen
kundtun, und das in solcher Weise, daß jeder Zweifel von euch genommen und
ihr freudigen Herzens einwilligt, in Seinen Dienst zu treten.
Nur versäumet nicht, allzeit im Gebet zu bleiben, erbittet euch die Kraft,
und bezeuget durch das Gebet euren Willen, das zu tun, was Gott von euch
fordert, und ihr werdet alle guten Kräfte aus Gott zu eurem Dienst bereit
finden, es wird euch Beistand werden in jeder Lebenslage, und sie werden
euch helfen, euer Los auf Erden zu tragen und für den Herrn in vollster
Einsatzbereitschaft zu stehen, so Er euch benötigt.

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BD 8582
Was war der Mensch und was ist seine Erdenaufgabe?

Wohl tretet ihr als Mensch wieder in das Stadium des ichbewußten Wesens ein,
ihr erkennet euch selbst als etwas Wesenhaftes, doch ihr seid euch nicht
bewußt, in welch hoher Vollendung ihr einstens standet und daß euer Dasein
als Mensch zu Beginn eurer Verkörperung nur ein ganz schwacher Abglanz ist
eures einstigen Seins.

Ihr seid wohl wieder das gleiche Wesen, das sich selbst als ein ichbewußtes
Wesen erkennt, das Verstand hat und freien Willen, aber es fehlt euch ein
bestimmter Reifegrad, der euch erst als göttliches Wesen kennzeichnet; ihr
seid unvollkommen geworden durch euren einstigen Abfall von Gott und müsset
nun erst wieder zu dieser Vollkommenheit gelangen, die uranfänglich euch
eigen war.

Dennoch seid ihr ichbewußte Wesen, die denken können und einen freien Willen
haben und die nun den Willen und ihren Verstand nützen sollen zum letzten
Ausreifen auf dieser Erde. Und um dieses Ausreifen vollbewußt in Angriff zu
nehmen, müsset ihr zur Kenntnis gelangen, in welchem Verhältnis ihr stehet
zu Dem, Der euch erschaffen hat, ihr müsset wissen, daß ihr einstens in
engstem Verband standet mit diesem eurem Gott und Schöpfer und daß ihr euch
freiwillig entferntet von Ihm daß ihr aber, um wieder vollkommen zu werden,
um eure Urbeschaffenheit wieder anzunehmen, euch auch wieder Ihm anschließen
müsset, ansonsten ihr ohne Kraft
und Licht bleibet, weil Er allein der Kraft- und Lichtquell ist von
Ewigkeit, von Dem auch alle geschaffenen Wesen Kraft und Licht
entgegennehmen müssen, um wieder zu werden, was sie waren im Anbeginn.
Höchst vollkommene Wesen, Ebenbilder Gottes.
rechte Kinder des Vaters, Der ihnen das Leben gab. Dieses Heranreifen zu
vollkommenen Wesen ist die Erdenaufgabe des Menschen, der darum auch die
Fähigkeit hat, ein Wissen aufzunehmen und in sich zu verarbeiten, gedanklich
sich mit diesem Wissen auseinanderzusetzen und es zu verwerten immer im
Sinne seiner Vollendung.
Denn diese Möglichkeit ist ihm gegeben während seines Daseins als Mensch,
daß er verstandlich (verständlich) Stellung nimmt zu dem Wissen, das ihm von
seiten Gottes zugeführt wird, das ihm sowohl von außen durch Boten als auch
direkt durch die Stimme des Gewissens zugetragen werden kann, denn er kann
und soll die Gabe seines Verstandes gebrauchen, und er wird dann auch bei
gutem Willen eindringen in tieferes Wissen wenn er dem inneren Drängen
seines Gewissens nachgibt und in Liebe tätig wird.

Dann tritt er den Weg der Rückkehr zu Gott an, dann beginnt er wieder, den
Anschluß zu suchen an Den, Der sein Vater ist von Ewigkeit.
Dann wird er auch langsam ausreifen und die Höhe erreichen können, in der er
einstens gestanden hat und die auch wiedererreicht werden muß, will das
Wesen wieder in den Besitz von Licht und Kraft und Freiheit gelangen, die
uranfänglich es unaussprechlich beseligten.

Bedenket, ihr Menschen, welch eine Aufgabe ihr im Erdenleben erfüllen
sollet, daß ihr euch aus einem Zustand der Schwäche und Finsternis erheben
sollet und heraufarbeiten zu hellem Licht und stärkster Kraft daß ihr das
wohl könnet, wenn nur euer Wille gut ist und ihr dem göttlichen Willen
nachkommet, indem ihr einen Lebenswandel in Liebe führet. Was Gott von euch
verlangt, daß ihr vollkommen werdet, könnet ihr wohl erfüllen, denn Er
versieht euch reichlich mit Kraft und Gnade, Er ist stets mit Seiner Hilfe
bereit, euch beizustehen, und Er legt euch auch Seinen Willen ins Herz, so
daß ihr nur achtsam zu sein brauchet und eurem Empfinden nachgeben sollet,
das euch zu guten Taten, guten Reden und gutem Denken veranlassen wird,
sowie ihr nur bereit seid, eure Erdenaufgabe zu erfüllen.
Denn im Zustand des Ichbewußtseins als Mensch wird euch Menschen auch immer
das Wort Gottes unterbreitet, in welcher Weise es auch sei. Ihr werdet
Kenntnis erlangen von einem Gott und Schöpfer, und ihr werdet dann auch
selbst nachdenken können und dann aus dem geistigen Reich Aufschluß erlangen
auf gedanklichem Wege.
Die Möglichkeit, euch zu vollenden auf Erden, ist einem jeden von euch
Menschen gegeben. Denn ihr seid nicht mehr gebunden in der Form, ihr geht
durch eure letzte Verkörperung auf dieser Erde hindurch, und ihr besitzet
alle jene Fähigkeiten, die euch einen Aufstieg sichern nur besitzet ihr auch
einen freien Willen, der allein bestimmend ist, wie ihr eure Fähigkeiten
nützet.

Und diesen Willen müsset ihr selbst recht richten, und darum wird euch immer
wieder Kenntnis gegeben über die Bedeutung eures Erdenlebens. Es kann euer
Verstand dazu Stellung nehmen und den Willen bestimmen. Ihr behaltet aber
immer die freie Entscheidung, und das ist eure Verantwortung, denn
entsprechend wird einmal das Los sein in der Ewigkeit. Denn ob ihr auch
nicht ewig verlorengehet, so kann doch der Zustand der Kraftlosigkeit und
Finsternis eures Ichs noch endlos lange Zeiten währen und für euch wieder
Qualen bringen anstatt Seligkeit. Doch in aller Willensfreiheit müsset ihr
selbst im Erdenleben die letzte Entscheidung treffen, und wohl dem, der zu
Gott hindrängt und mit Ihm sich wieder vereinigt auf Erden.

Amen






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