Re: Des Himmelreichs Schlüssel...
• Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!
Geschrieben von Sylvie am 23. Mai 2004 21:33:45:
Als Antwort auf: Re: Des Himmelreichs Schlüssel... geschrieben von Epidophekles am 23. Mai 2004 11:25:49:
Hallo lieber Epi, hallo lieber Tawa
sehr interessiert habe ich euer Gespräch verfolgt, und ich hoffe, ihr nehmt es mir nicht übel, wenn ich hier versuche, mich einzuschalten, um meinen Senf dazu zu geben, (der im übrigen auch bald nur eine Antwort auf Epis Post ist).>Was du als Teil-Eigenschaft Gottes bezeichnet hast (den Heiligen Geist), würde ich nun einfach als vollwertige Eigenschaft Gottes bezeichnen, vielleicht aber nicht einmal als 'Eigenschaft', sondern als einen Teil-Bereich seines Wesens.
Es ist immer ziemlich schwer für mich, in Begriffen zu denken, und diese auch auszudrücken, wenn es im Eigentlichen um etwas Immaterielles geht.
Meiner Ansicht nach ist die Betitelung der Dreieinigkeit eine genauere Erklärung des Wesen Gottes, und somit unserer Selbst.
Gott ist Vater als Schützer und Weiser und Geleiter durchs Leben mit seinem ewigen Rat, den wir mit unserem Willen annehmen können, er ist alles durchdringender heiliger Geist, den auch wir zu durchdringen vermögen -und ich meine, dass ist auch das, was Tawa meint, wenn er sagt, wir könnten auf die Erfahrungen unserer Brüder und Schwestern zurückgreifen, denn schließlich befindet sich alles in diesem Einen, was auch wir selbst sind -, und er ist Sohn, damit mir sehen, dass wir Bestandteil dieser alleinigen Einheit sind.
Eine Weisheit Jesu ist mir zu Ohren gekommen durch die Heilige Schrift, und die wollte mir sagen: uns ist alles möglich, ob es nun ist, Kranke zu heilen oder Stein zu Brot werden zu lassen, wenn wir nur eines erkennen: dass wir eines sind mit Jesu Christo und somit eins mit dem Vater und Eins in Allem. Wenn wir das glauben und wissen und erkennen, ist Gott uns offenbar und uns ist in voller Bewusstheit bewusst, dass der heilige Geist und also Gott usw. usw., alles durchdringt, also auch uns, und dass er alles ist und wir also mit ihm alles sind.>Da frage ich mich, was noch zu tun ist, wenn wir letzten Endes in alles Einsicht nehmen und sich alle gleich sind, weil sich alle durchschauen und keiner mehr den andern ergänzen kann. Wie sieht dann das Leben aus, wenn keine Liebe mehr geübt werden kann, jegliche Betätigung überflüssig ist?
Die, die sich der Einheit Gottes bewusst sind, und vielleicht auch die, die es nicht sind, nehmen, wenn sie in der Liebe Gottes sind, diese auch wahr. Sie unterstellen dem anderen nichts, sondern lassen einfach alles fließen, ohne zubetrachten oder Gleichnisse zu erstellen. Dass führt dazu, als wären ihre Schwingen erhöht, dass sie, als erspührten sie das Wollen ihres Nächsten, sich ganz so verhalten, wie es in Gottes Liebe nur möglich ist. Und sie fühlen sich gut dabei, sind guter Dinge, frisch und frei, und sorglos in jeder Hinsicht und genießen den Augenblick als dass, was er ist: lebendiger Teil Gottes.
Das klingt blöd, wenn man es so hinschreibt, denn es ist ja ein Erleben, welches mit Worten gar nicht zu fassen ist, aber ich kann dir sagen: jeder kennt diese glücklichen Momente, wo alles im Fluss zu sein scheint und miteinander verbunden (ob nun in Bewusstheit oder nicht).
Anstatt, dass man jemanden durchschaut, erahnt man vielmehr sein Wesen, und man kann erst recht Liebe an ihm üben.Liebe Gott über alles und deinen Nächsten wie dich selbst ???
wichtig ist hier meines Erachtens immer: wie dich selbst
denn du bist ja dein nächster selbst, da er dich spiegelt in der Resonanz.
Du wirst immer das zurückerhalten, was du aussendest, und wenn du etwas anderes bekommst, weißt du, dass evil Satan alles verdreht *grins*
aber im Großen und Ganzen kann man schon sagen, dass jegliche Zwischenmenschliche KOntakte in ihrem Erfolg auch davon abhängen, inwieweit man selbst offen dafür ist, nicht seine schlechten *Schwingungen* auf andere zu übertragen. Und wer sich selbst lieben will, muss zusehen, dass er sich so formt, dass er sich für sich selbst liebenswürdig macht, und wie sollte er nicht, wenn er an sich schleift, auch anderen liebenswürdig erscheinen. Umso leichter fällt es ihm ja dann auch, geliebt zu werden. Wie sollte ich die Liebe eines Mitmenschen annehmen könne, wenn ich mich selbst in jedweder Beziehung nicht liebenswürdig erachte? Und wenn Gott alles ist, dann muss man es einfach lieben, wie sollte man sonst geliebt werden, von diesem Allem, wenn man doch selbst dieses alles ist. Du musst dich also schon selbst lieben und also deinen nächsten und also Gott, damit du dich selbst, und dein Nächster Dich und Gott dich gleich dem liebst, wie du dich in allem liebst - wenn doch alles eines ist...?Den Unterscheid zwischen Satan und uns sehe ich darin: wir wollen uns in der Einigkeit Gottes wiederfinden, und Satan nicht.
Was ich aber denke: er ist ein Geschöpf Gottes, und vielleicht sogar eines, was Gott von sich selbst abzuspalten sucht, da er das Üble daran erkannt hat.
Das müssen wir auch, damit wir beginnen können, den Teufel aus uns quasi herauszutreiben, um uns dem zu nähern, was Gott ist, nämlich schon getrennt von Satan. Da er aber immer noch der alleinige Schaffer und Schöpfer ist, kannst du davon ausgehen, dass Satan nichts verrichten kann, was wirklich von absolutem Übel ist, denn über allem steht immer noch Gott. Und selbst Goethe erkannte seiner Zeit schon, dass Mephisto zwar das Böse will, aber trotz allem immernoch das Gute schafft.>Einen Teil dieser Wahrheit drückst du vielleicht in diesen Worten aus:
>Auch wenn wir die Schöpfungskräfte des Vaters in jeder Zelle von uns tragen, so sind wir doch nur Kinder, nur Lehrlinge, welche sich vervollkommnen (annähern). Der Meister ist und bleibt der Meister.
>
>Noch eine Frage zu Folgendem:
>Die nächste Entwicklungsstufe wird wohl die Trennung zwischen Materie und Geist teilweise aufheben, so daß diese wieder eins sein können. Dies mag für uns heißen, daß wir im Vorfeld häufiger Einsichten aus uns "unbekannten" Gefilden haben, Gesichte etc., aber auch, daß wir in der Lage sein werden, Geisteskräfte auf Erden "bewußter" einzusetzen bzw. unserem Auftrag, an der Schöpfung mitzuwirken, durch die Öffnung des Herzens, durch das Erkennen des Einsseins als wichtigem Faktor in der Entwicklung.
>Nur den ersten Satz finde ich fragwürdig: Wie geht das vor sich und was etwas genauer sind die Folgen, wenn sich Geist und Materie - teilweise, habe ich nun noch etwas deutlicher gelesen - aufheben? Hat nicht die Materie noch einen längeren Weg vor sich, um sich aufzulösen und rein geistig zu werden?
>
hierzu denke ich, dass wir schon jetzt in der Lage sind, Energieniveaus zu erreichen, die quasi wirklich eine Schwinungserhöhung sind, wodurch wir in anderer Frequenz schweben, und auch geradezu unsichtbar werden.
Da Satan die Welt regiert, versucht er mit allen möglichen Mitteln zuverhindern, dass wir diese Niveaus ganzheitlich erreichen (was in erster Linie durch propagierte (Fehl)Ernährungslehren geschieht, sowie durch einigess anderes, worauf ich jetzt nicht näher eingehen möchte, weil es vielleicht den Rahmen dieses Forums sprengt). Das Reich Gottes könnte viel eher auf Erden entstehen, wenn sich die Menschen dieser Kraft bewusst würden.
Du kannst dich vielleicht an Kindheitswünsche erinnern, in denen du dir vorstelltest, von hier auf jetzt an einem anderen Ort zu sein. Das sind alles Erinnerungen an die Existenz des Lebens im Geist... mehr braucht man dazu eigentlich nicht zu sagen. Wir werden es wieder lernen, und quasi Herr über die Materie werden, indem wir sie selbst erschaffen, wie der Schöpfer sie erschafft.
Angeblich gibt es ja in Tibet eine Gruppe von Leuten, die weltweit solche Sachen praktizieren, um durch ihre Gebete die Auswirkungen des Armaggedon zu mildern.
Dazu überqueren sie die Grenzen zwischen Materie und Geist.
!
Ansonsten muss ich sagen stimme ich Tawa im weiteren zu.
Ich bin eigentlich immer etwas verhalten, wenn es darum geht, auszudrücken, was ich glaube, weil es mir im Klang oftmals so scheint, als redete ich Blasphemie.... Aber genau das soll ich ja denken....deshalb wollte das Volk ja auch Jesu am Kreuz hängen sehen, weil keiner sich die Wahrheit eingestehen wollte und auch noch will, weil alle anscheinend viel lieber und leichter dem Teufel ihr Vertrauen schenken, und ihm folgen wie feige Hündchen, die aus lauter Furcht vor der Wahrhheit dem Mörder aus der Hand fressen, obschon sie ahnen mögen, dass der Fraß vergiftet ist.... Und überhaupt geben sie ihm lieber alles und Versklaven sich vor ihm und unterjochen sich selbst, anstatt sich zu lieben und zu ahcten und zu ehren als Geschöpf Gottes.So long, ihr Lieben+
ich find es sehr anregend mit euch, und ich hoffe, ich hab euer Gespräch jetzt nicht allzu weit auseinandergesprengt.
Liebe Grüße, Schutz und Geleit
sylvie
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