Re: Abrahams Leben


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von Frank B. am 18. April 2007 21:55:46:

Als Antwort auf: Abrahams Leben geschrieben von Frank B. am 17. April 2007 19:15:26:

Abraham Teil 3

Abraham erhielt laut Verheißung von Sara einen Sohn, Isaak, das heißt Sohn des Lachens und der Freude und er wurde am achten Tag beschnitten.
Aber noch stand im die letzte und schwerste Prüfung bevor.
Spricht der Herr zu ihm:
„Nimm deinen einzigen Sohn, den du lieb hast, den Isaak, und zieh ins Land des Gesichtes, und opfere ihn daselbst zum Brandopfer auf einem Berge, den Ich dir zeigen werde.“
Welch ein unbegreiflicher, furchtbarer Befehl!
Jedes Wort ist wie ein zweischneidiges Schwert, das sein Vaterherz durchbohrt.
Doch Abraham nimmt das Wort in seiner Gottesfurcht an.
Noch in derselben Nacht steht er auf, gürtet den Esel, nimmt zwei Knechte und Isaak mit sich. Als sie am dritten Tage am Fuße des Morija angelangt waren, legte Abraham das Holz zum Brandopfer auf Isaaks Schultern, er selber trug das Feuer und das Schwert.
Unterwegs sprach Isaak zu seinem Vater:
„Siehe, da ist Feuer und Holz, aber wo ist das Schlachtopfer?“
In stummen Schmerze blickte Abraham zum Himmel, dann sprach er:
„Mein Sohn, Gott wird sich schon ein Schlachtopfer ausersehen.“
Als sie am Orte angekommen, errichtete Abraham den Altar, legte das Holz darauf, und traurigen Herzen offenbarte er Isaak Gottes Befehl, denn seine Hand wollte das Schwert nicht erheben gegen seinen Sohn, welchen er von Gott erhalten hatte.
Isaaks Herz aber war der Liebe zum Herrn und zu Abraham so voll, auf dass er sagte:
„So Gott will, Vater, so soll es geschehen, so opfere mich, ich will dieses Opfer auf mich nehmen., wenn Gott mich zu sich nehmen will. Beider Gottesliebe und Gottesfurcht war übermächtig. Sie kannten die Strafgerichte Gottes, welche folgen, hört man nicht sein Wort und sie kannten den Segen, welche der Herr ihnen gab, waren sie in seinen Willen tätig.
Nachdem er seinen Sohn Isaak gebunden darauf gelegt hatte, fasste er das Schwert voller Schmerz, um ihn zu opfern.
Und siehe, die Stimme des Herrn rief vom Himmel;
„Abraham, Abraham, strecke deine Hand nicht aus über den Knaben und tue ihm nichts zu leid; denn nun erkenne ich, dass du Gott fürchtest und deines einzigen Sohnes nicht geschont hast um seinetwillen.“
Da erhob Abraham seine Augen und sah rücklings einen Widder, der mit den Hörnern in den Hecken hing; den nahm er und brachte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes statt.
Und der Herr sprach:
„Ich habe bei Mir selbst geschworen, spricht der Herr, weil du dies getan, so will Ich deinen Samen mehren wie die Sterne und wie der Sand, der am Ufer des Meeres ist; dein Same soll besitzen die Thore seiner Feinde und in ihm sollen gesegnet werden alle Völker der Erde.“
Das ist der Lohn gläubiger Opferwilligkeit! Jede Engherzigkeit und Selbstsucht, ist sie in unseren Augen auch noch so gerecht, sollen wir opfern dem Herrn, wie er verlangt. Das liebste was man besitzt, verlangt der Herr von einem, um zu prüfen die Gottesliebe der Seele.
Sehen wir aber immer, welches Verlangen da vom Herrn kommt, und wie er auf Herz und Nieren prüft die Seele, nicht für deren Untergang, sondern für deren Leben in der Wahrheit. Für den Herrn zählt der ihm zugewande gläubiger Wille, und dann erfahren wir Barmherzigkeit.
Gott lässt in Isaak uns das kommende Opfer Jesus Christus erblicken, die verheißene Zeit der Erlösung, seinen eingeborener Sohn, durch welchen die ganze Menschheit ihr Heil erfährt.
Auf dem Berge Moria, wurde auch das Opfer Jesus verlangt. Dort stand später die Königsburg Herodes. So wie Isaak am Leben blieb, durch den Gottesglauben, so stand Jesus wieder vom Tode auf nach drei Tagen, durch seine Gottesliebe. Der Herr sprach: Siehe, ich mache alles neu! Bereit zum Hingeben, wie Abraham sollte man sein, alles was Gott von einem verlangt, auch das weltliche Leben und dessen Begierden welches den geistigen Ausdruck des Opfers Isaaks darstellte, erst dann erfüllt Gott einem mit seiner Unsterblichkeit. So sollen wir uns gestalten zu einem leeren Gefäß, zu einen reinen Gefäß, in dem die ganze Fülle und Liebe Gottes einziehen kann.
Bevor Abraham starb, wollte er dafür sorgen, dass sein geliebter Sohn Isaak eine gottesfürchtige Frau bekam und so die Nachkommenschaft rein erhalten bleibe; denn im Lande Kanaan waren die Töchter sehr verdorben. So erhielt Isaak Rebekka, eine Tochter Bathuels und Enkelin Nachors.
Abraham besaß noch kein festes Eigentum in Kanaan, sondern benutzte nur als Fremdling die Weideplätze. Da kaufte er den Acker des Kanaaniters Ephron, Mambre gegenüber, zu einer Grabstätte für sich und sein Weib Sara. Diese Grabstätte war somit der erste Besitz des Volkes Gottes im heiligen Lande. Als nun Abraham im hohen Alter starb, da wurde er an der Seite Saras, seines Weibes auch dort begraben und Isaak empfing den Segen des Allerhöchsten. Rebekka gebar nach langer kinderloser Zeit, die Zwillinge Esau und Jakob.
Gelobt sei der Herr, sein Segen und seine Hilfe sei mit uns.






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