Re: Wahrheitsklau und -missbrauch in prophetischer Hinsicht
Endzeitprophetie
Geschrieben von Epidophekles am 13. April 2007 10:51:40:
Als Antwort auf: Re: Wahrheitsklau und -missbrauch in prophetischer Hinsicht geschrieben von Frank B. am 12. April 2007 22:45:19:
Lieber Frank, du sagst es schön und sagst es gut, richtig und wahr, das freut mich sehr.
Wir sind immer wieder darüber unterrichtet worden, es ist uns vor langer Zeit schon gesagt worden, wohin eine solche Einstellung führt, in welche die Menschheit gefallen ist. Und man will nicht hören, obwohl die Zeichen doch so deutlich und die Worte der Aufklärung leicht zugänglich sind. Ich allein schon habe viele anzusprechen versucht, Menschen in verschiedenen Stellungen: Politiker, Anwälte, Journalisten, Theologen, Sozialämter, Staatsbetriebe, den einfachen Mann usw. Sie können und wollen nicht anders, leider. Warum?Es sind sogar schon viele ehemalige Dudde-Leser, welche abgeflacht sind und deren Kundgaben sehr relativieren, ehemals gute Freunde. Ihr Glaube ging in eine andere Richtung. Doch die Zeichen mehren sich zusehends, und jene, die verstehen und glauben, was uns für die Endzeit offenbart wurde, werden bestärkt, wenn sie nur ihren Glauben weiter vertiefen und ihre Liebe mehren. Glauben vertiefen können wir nur, wenn uns nicht alles bewiesen ist und es scheinbar nicht so läuft, wie wir es gerne hätten oder verstanden haben, und wenn wir um den Glauben kämpfen, uns immer wieder in Frage stellen, nicht Gottes Liebe und Weisheit, welche wir zu verstehen suchen sollen, um glauben zu können.
Das Ende kommt bestimmt! Nur wann, das wissen wir nicht. Die Zeichen können wir beobachten, aber noch mehr sollten wir uns zurichten, um jederzeit der Liebe Gottes sicher zu sein. Es kommt noch vieles auf uns zu, um uns die Möglichkeit zur Bewährung zu geben, doch wir werden immer wieder wunderbar hindurchgeführt, so wir uns nur immer Jesus Christus zuwenden und uns von IHM führen lassen, indem wir im Glauben auch tätig sind und nicht nur abwarten und ohne eigenes Innenleben alles nur über uns ergehen lassen. Der eigene Wille soll im Glauben aktiv sein, ansonsten ist es kein Glaube mit Kraft. Und immer müssen wir uns wieder selbst hinterfragen - was ja Demut bezeugt -, um nicht einem falschen Licht nachzueifern, das uns solches verspricht, was uns noch gar lieb und wert wäre hier in dieser vergänglichen, verhärteten Welt.
Das Ende dieser Zivilisation und aller darauf lebenden Wesen kommt ganz bestimmt, so wie schon andere Katastrophen in kleinerem Ausmass vor unsere Augen getreten sind. Alles sind Mahnungen an unsere Vergänglichkeit. Die mahnenden Worte sind längst gesprochen worden und sind immer noch und oft noch eindringlicher zu hören. Und keiner kann sagen, es sei hinterlistig von Gott, seine Schöpfung mit Kraft, Weisheit und Macht seinem Plan gemäss zur Selbständigkeit zu führen, indem Er dem Unwilligen das Leben wieder entzieht, wenn es missbraucht wird. Denn Selbständigkeit in des Vaters Wille ist eine andere als die zumeist von uns angestrebte, die nur Eigennutz und Selbstbeglückung zum Ziele hat. Das Werk Gottes ist viel, viel grösser, tiefer, umfassender, weiser und vollendeter als es sich der Mensch vorstellen kann. Was uns leiden lässt, ist immer nur das Streben nach eigener Macht, das Ansichreissen des Lebensodems zum Zwecke der Selbstbefriedigung und Fremdbestimmung.
Es sind einige grundlegende Erkenntnisse, welche uns zu anderem Verhalten veranlassen könnten. Doch am Anfang jeder rechten Erkenntnis steht der rechte Glaube und die Liebe zur Wahrheit. Früher wurden uns von Gott Gebote gegeben, ohne lange Erklärung, warum Er das von uns verlangt, zumindest ist es nicht mehr als Schrift erhalten geblieben. Heute erhalten wir wahrscheinlich mehr Hilfe und eindringlichen Zuspruch, weil die Situation des inneren und äusseren Menschen eine andere geworden ist, weil der Mensch von viel mehr anderen Dingen abgelenkt ist und zu sehr Verstandesmensch geworden ist - und doch will es der Mensch nicht hören. Er ist so eingenommen von sich selbst und glaubt sich gescheit genug, um von der Oberfläche auf die Tiefe schliessen zu können. - Wir können unsern Verstand sehr wohl nutzen, um zu prüfen, was als Wahrheit anzusehen sei, warum Glauben von uns verlangt wird und welches Ziel der Glaube haben soll. Gott will uns nicht bestimmen und unselbständig machen, sondern freie Kinder schaffen durch Lehre, Vorbild und Gnaden des Glücks.
Glaube, liebe, werde stille und bete! Dann wirst du und ein jeder, der so tut, das Leben erhalten und stark sein. Ich freue mich an dem, was bereits geworden ist und sichtbar ins Leben tritt, bei dir und bei mir und jedem andern. Glaube an Jesus Christus, den Erlöser der gefallenen Schöpfung und den König des Weltalls, den Vater der zum Leben erwachenden Kinder. - Wer IHN verwirft, ist eigensinnig, kann IHM nicht glauben, liebt die Wahrheit nicht und wählt die Leere und das Nichts. Doch kann er sich selbst nicht auflösen, sondern er vegetiert je länger desto mehr einfach dahin, sich immer wieder mal in einem letzten Versuch aufbäumend - und erhält zuletzt ein anderes Kleid verpasst, das ihn zurückversetzt in jenen Zustand, wo ein neues Erwachen beginnen kann: ins tiefe Innere der Erde in der harten Materie.
Den Plan Gottes kann kein Wesen in seiner ganzen Fülle ermessen und endgültig verstehen, immer wird Liebe allein nur verstehen können, und das ist unsere Seligkeit.
Liebe Grüsse
Epidophekles
Endzeitprophetie