Das Frauenhaar in der Vril-Weltsicht


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von Epidophekles am 12. April 2007 07:33:34:

Als Antwort auf: Re: Karthagische- Prophezeiung geschrieben von Epidophekles am 12. April 2007 05:52:28:

Die über den Äther in das Diesseits dringenden Schwingungen jenseitiger Herkunft werden durch Schwingungsaffinität angezogen, mittels der Gedankenkräfte. Diese Anziehung erfolgt in das Frauenhaar, welches die Kräfte in sich binden kann.

Sollten dergestalt aufgespeicherte Schwingungen für hochmagische Zwecke eingesetzt werden, so hieß es, die magisch aufgeladenen langen Haare abzuschneiden. Nur die obersten etwa 15 bis 20 Zentimeter bei Stirn- und Deckhaar mußten unbedingt unbeschädigt bleiben, stets mit Seitenscheitel (nach Ordo-Bucintoro-Darstellung nur eine Handbreite, gemessen an der der betreffenden Frau). Auf jeden Fall ist das unbeschädigte Erhaltenbleiben der Mindesthaarlänge sehr wichtig für den astralen Atem, sie muß daher auf jeden Fall beachtet werden.

Der „magische Haarschnitt“ hat also Präzisionsarbeit erfordert. Der Vorgang konnte langwierig sein, je nach Kompliziertheit der Aufgabe und Konzentrationsvermögen der Frau. Diese mußte die benötigten Schwingungen gewissermaßen in ihre Haare „hineindenken“. Zur Unterstützung dieses Vorgangs hatte sie eine Tafel, auf der die für die Schwingung stehenden Zeichen, Linien etc. aufgemalt waren. All dies mußte sie mittels ihrer Gedanken als Gedankenbilder in ihre Haare projezieren.

Das Schneiden begann während der letzten Phase der Geisteskonzentration, und zwar von der Seite aus, auf welcher der Scheitel lag. So wurden die aufzuspeichernden Schwingungen also etappenweise, Schnitt für Schnitt, in den Haaren fixiert. Dazu gab die magisch handelnde Frau ihrer Gehilfin jeweils das Zeichen zum nächsten Schnitt, sobald sie konzentrationsmäßig so weit war. In der Regel erfolgte solch ein Haarschnitt ungefähr auf Kinn-Nacken-Höhe. Beim „Sacerdotessa-Schnitt“ wurde kürzer und stufig geschnitten. Ob dies tatsächlich auch einen höheren Wirkungsgrad erbringt als etwa gleichmäßige Kinnlänge, ist umstritten, möglicherweise spielten da auch optische Schönheitsvorstellungen eine Rolle (der Sacerdotessa-Schnitt ist dem kurzen „Isais-Kopf“ sehr ähnlich, siehe z.B. Livia). Er dürfte jedenfalls sehr kompliziert gewesen sein. In jedem Fall legte man Wert darauf, daß der optische Eindruck nachher ästhetisch-schön war.

Die Gehilfin, welche den Haarschnitt ausführte, brauchte ein hohes Maß an Geschicklichkeit.

Die abgeschnittenen Haare wurden nachher meist zu einem Schweif zusammengebunden oder, je nach Verwendungszweck, dieser zu einem Zopf geflochten. Das Schneiden erfolgte aber stets bei offen Haaren, zumindest bei der meistens angewendeten Methode.

Nicht bloß der optimale Erhalt mit den gewünschten Schwingungen aufgeladener Haare war wichtig, sondern ebenso das genaue Gelingen des kurzen Haarschnitts, weil zwischen den frisch abgeschnittenen langen und den nunmehr kurzen Haaren der Frau weiterhin Schwingungskommunikation bestand und auch unbedingt bestehen mußte. Die magische Apparatur funktionierte also nicht ohne das Mittun der Frau, deren Haare sich in ihr befanden (bei Schwingungsschreinen, in denen sich mehrere Schweife befanden, genügte eine der betreffenden Frauen). Der richtig ausgeführte Schnitt war also für die dauerhafte Bindung der Schwingungen durch die Willenskraft der Frau sehr wichtig. Die vordersten Haare mußten immer am relativ längsten bleiben, da die Stirnhaare die bewußten Willenskräfte steuern. Deshalb der Seitenscheitel, durch diesen blieben die vorderen Haare länger in Relation zu den anderen. Wenn die speziellen Proportionen des Haarschnittes stimmten, dann bedeutete die verlorene Länge für die Frau keinen Nachteil, wenigstens nicht bezüglich der Schwingungskräfte (das Optische ist natürlich Geschmacksache).

http://www.causa-nostra.com/_private/vril.weltsicht_causa_nostra_com.htm






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