Wann ist das Gericht?


Endzeitprophetie

Geschrieben von BD 5162 LAQs am 16. August 2004 21:07:51:

Als Antwort auf: Lebensverhältnisse nach der kommenden Not geschrieben von 2454 PZAi am 15. August 2004 22:07:37:

.
Zeitbestimmung des Endes - Falsche Propheten
B.D. 5162 / 1.7.1951

Das kommende Weltgericht zeitmäßig bestimmen zu wollen entspricht nicht Meinem Willen und Meiner Weisheit, die sehr wohl erkennt, daß ein Wissen um Zeit und Stunde für euch Menschen unzuträglich ist, da es sowohl euer Denken als euer Handeln beeinflussen würde und deshalb von Mir geheimgehalten wird, trotz Meiner ständigen Ankündigungen und Warnungen und Mahnungen.

Ihr Menschen müsset im freien Willen eure Lebensführung wandeln, wozu wohl immerwährende Hinweise auf das nahe Ende gut sind, nicht aber das genaue Wissen um Zeit und Stunde.

Wohl ist das Ende, das Weltgericht, sehr nahe, und immer wieder gebe Ich euch dies kund, dennoch werdet ihr alle überrascht sein, denn niemand wird es sicher erwarten und an das baldige Ende glauben.


Wer aber Zeit und Stunde angeben zu können glaubt, der ist nicht Mein Abgesandter, und seinen Worten glaubet nicht, wenngleich er für Mich zu reden vorgibt, wenngleich er auch die Mitmenschen hinzuführen sucht zum rechten Glauben an Mich. Dennoch ist diese Behauptung nicht von Meinem Geist ihm vermittelt, sie ist nicht von Mir ausgehend, sie ist eigenes Gedankenerzeugnis, dessen er selbst sicher ist als Wahrheit und sie deshalb zu verbreiten sucht. –



Als Gott und Schöpfer der Unendlichkeit weiß Ich wohl seit Ewigkeit um diesen Tag und diese Stunde, doch Meine Weisheit hindert Mich, euch Menschen dieses Wissen kundzutun. Denn es geht um den freien Willen des Menschen, der nicht angetastet werden darf, aber durch jede bestimmte Eröffnung des letzten Tages angetastet wird. –
Der Tag ist wohl festgelegt seit Ewigkeit, ebenso festgelegt sind aber auch alle Ereignisse zuvor, die beitragen sollen zur Willenswandlung des Menschen ohne Zwang.

Und so wird alles von Mir aus getan, was dem Menschen dienlich ist, in rechter Verfassung am letzten Tage Mein Gericht erwarten zu können. - Doch so es von dem Menschen selbst nicht genützt wird, ist sein Los schon entschieden für endlos lange Zeit.

Ein Wissen um den Tag und die Stunde des Endes nun würde eine Zwangsänderung seines Wesens zur Folge haben, das aber weder zum Eingang in das Lichtreich noch in das Paradies der neuen Erde berechtigt, aber auch den Menschen nicht dem ewigen Verderben ausliefern würde - weil Angst und Furcht seinen Willen bestimmt, nicht aber die Liebe, die alleiniger Anlaß sein soll zur Willenswandlung. Die Liebe also wäre noch gering, und das berechtigt nicht, von einer Wesenswandlung zu sprechen; der Wille aber, das Rechte zu tun, müßte dem Wesen angerechnet werden; es wäre gewissermaßen das Wesen gehorsam, aber nicht aus Liebe, sondern aus Furcht. - Am Ende aber entscheidet die Liebe! –


Denn Ich will die Böcke von den Schafen trennen, Ich will eine Reinigung herbeiführen, wodurch ein Erlösungsabschnitt beendet ist, bevor ein neuer beginnt. - Darum muß ein klarer Willensentscheid stattfinden, wozu die Menschen reichlich Zeit und Gelegenheit haben und als Antrieb ihnen das nahe Ende angekündigt wird.

Doch völlig ohne Zwang müssen sie sich entscheiden.



.




Antworten:


Endzeitprophetie