Die Kraft des Wortes und des Geistes
Endzeitprophetie
Geschrieben von Jack Deere am 06. Juni 2006 07:10:04:
Die Kraft des Wortes und des GeistesJean Raborgs Leben im Jahr 1965 konnte als amerikanischer Traum bezeichnet werden. Sie war in einer christlichen Familie aufgewachsen. Ihre Mutter war Organistin in einer Kirche, in Phoenix, Arizona. Sie war mit John, ihrem Jugendfreund von der Highschool verheiratet, den sie auf der Universität wiedergetroffen hatte. Sie lebten in San Diego, Kalifornien und hatten zwei reizende Kinder. Ihre Tochter Jeanelle war neun Jahre alt, ihr Sohn John war sechs.
Sie war Lehrerin in der Kearny Mesa Oberschule, war bei allen sehr beliebt und unterrichtete Haushaltsfächer (Kochen, gesunde Ernährung und Haushaltsführung). Sie liebte nicht nur ihren Beruf, sondern auch ihre Schüler. Die jungen Leute spürten ihre Liebe. Sie wussten, dass sie von ihr akzeptiert wurden und kamen deshalb oft mit ihren Problemen zu ihr. Für Jean war es selbstverständlich, für ihre Schüler zu beten und manchmal betete sie auch mit ihnen. 1965 konnten SchulIehrer noch mit ihren Schülern beten, ohne befürchten zu müssen, dass sie ihre Stellung verlieren.
Jeans Mann hatte eine vielversprechende Stellung als Agent einer Lebensversicherung. Er war bereits mehrmals ausgezeichnet worden. Sie befanden sich auf dem Weg zu finanziellem Wohlstand. Mit ihrem Einkommen waren sie in der Lage, sich ein wunderschönes Haus in einem Vorort nördlich von San Diego zu kaufen. Sie schafften sich neue Möbel an und dank Jeans Fähigkeiten und ihrem guten Geschmack glich ihr Heim bald einem der Häuser, wie man sie in einer Zeitschrift wie »Schöner wohnen« abgebildet sieht. Was hätte sich ein junges Ehepaar mehr wünschen können als ein schönes Haus, Arbeit, die Freude macht, eine wunderbare Ehe, reizende Kinder und finanzielle Sicherheit?
In Jeans Leben gab es auch eine sehr wichtige geistliche Dimension. Seit ihrem vierzehnten Lebensjahr liebte sie Jesus von ganzem Herzen. Als sie neunzehn war, hatte sie eine Begegnung mit Gott, die ihr den Glauben an die Gaben des Heiligen Geistes schenkte. Sie und John hatten sich einer Kirche angeschlossen, in der man an ein übernatürliches Wirken Gottes glaubte. Obwohl beide von ihrem Beruf sehr in Anspruch genommen wurden, beteiligten sie sich mit Elan an der Gemeindearbeit. Kurz gesagt: Jean besaß alles. Sie war mit dem Mann verheiratet, den sie als einzigen geliebt hat. Gott hatte ihr eine wunderbare Familie geschenkt. Sie war wohlhabend und hatte eine enge Beziehung zu Gott. Ihr Leben war vollkommen. Sorgen und Depressionen kannte sie nicht.
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Es gab nur ein Problem in Jeans Leben. Sie war eine Perfektionistin ...
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