@Dunkelelbin und Backbencher - Gericht


Endzeitprophetie

Geschrieben von Epi/Jeremia am 01. August 2004 19:39:31:

Als Antwort auf: Jeremia - Auszüge Kap. 1-10 Götzendienst geschrieben von Jeremia am 01. August 2004 18:34:32:

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Was fanden eure Väter Unrechtes an Mir, daß sie sich von Mir entfernten,
nichtigen Göttern nachliefen und so selber zunichte wurden?

Schlimm und bitter es ist, den Herrn, deinen Gott, zu verlassen und keine Furcht vor Mir zu haben - Spruch Gottes, des Herrn der Heere.

Du aber sagst: Nein, laß mich! Denn ich bin verliebt in die Fremden und will ihnen nachlaufen.
Sie sagen ja zum Holz: «Du bist mein Vater», und zum Stein: «Du hast mich geboren». Sie kehren mir den Rücken zu und nicht das Gesicht.


Erkenne deine Schuld: Dem Herrn, deinem Gott, hast du die Treue gebrochen,
überallhin bist du zu den fremden Göttern gelaufen, auf meine Stimme aber hast du nicht gehört.

An jenem Tag wird es geschehen - Spruch des Herrn: Vergehen wird der Mut des Königs und der Mut der Machthaber. Die Priester werden starr sein vor Schrecken, die Propheten werden sich entsetzen.
Ein Wind, der viel heftiger ist, kommt auf Meinen Befehl. Jetzt spreche Ich Selbst das Urteil über sie.

Seht, wie Wettergewölk zieht Er herauf, Seine Wagen gleichen dem Sturm, Seine Rosse sind schneller als Adler. Weh uns, wir sind verloren!
Dein Verhalten und Tun haben dir das eingebracht. Deine bösen Taten sind schuld, daß es so bitter steht, daß es dich bis ins Herz trifft.


Wenn man dann fragt: Weshalb hat der Herr, unser Gott, uns das alles angetan?, so sag zu ihnen: Wie ihr Mich verlassen und fremden Göttern in eurem Land gedient habt, so müßt ihr Fremden dienen in einem Land, das euch nicht gehört.

Hör das, du törichtes Volk ohne Verstand:
Augen haben sie und sehen nicht; Ohren haben sie und hören nicht.

Ja, Frevler gibt es in Meinem Volk; sie lauern, gebückt wie Vogelsteller, Fallen stellen sie auf, Menschen wollen sie fangen.

Das Wort des Herrn dient ihnen zum Spott; es gefällt ihnen nicht.
Darum bin ich erfüllt vom Zorn des Herrn, bin es müde, ihn länger zurückzuhalten. -



Darum hört, ihr Völker, und erkennt, was Ich ihnen antun will.
Höre es, Erde! Schon bringe Ich Unheil über dieses Volk als die Frucht seiner bösen Gesinnung. Denn auf Meine Worte haben sie nicht geachtet, und Meine Weisung haben sie verschmäht.

Was soll Mir der Weihrauch aus Saba und das gute Gewürzrohr aus fernem Land?
Eure Brandopfer gefallen Mir nicht, eure Schlachtopfer sind Mir nicht angenehm.


Aber tun sie wirklich Mir weh, und nicht vielmehr sich selbst, zu ihrer eigenen Schande?


Darum - so spricht Gott der Herr: Seht, Mein Zorn und Grimm ergießt sich über diesen Ort, über Menschen und Vieh, über die Bäume des Feldes und die Früchte des Ackers; er brennt und wird nicht erlöschen.

Hört auf Meine Stimme,
dann will Ich euer Gott sein, und ihr sollt Mein Volk sein.
Geht in allem den Weg, den Ich euch befehle, damit es euch gut geht.


Bis auf den heutigen Tag sandte ich zu euch immer wieder alle Meine Knechte, die Propheten. Aber man hörte nicht auf Mich und neigte Mir nicht das Ohr zu, vielmehr blieben sie hartnäckig und trieben es noch schlimmer als ihre Väter.

Sag ihnen also: Dies ist das Volk, das nicht auf die Stimme des Herrn, seines Gottes, hörte und sich nicht erziehen ließ. Die Treue ist dahin, aus ihrem Mund verschwunden.


In jener Zeit - Spruch des Herrn - wird man die Gebeine der Könige von Juda, die Gebeine seiner Beamten, die Gebeine der Priester, die Gebeine der Propheten und die Gebeine der Einwohner Jerusalems aus ihren Gräbern holen.
Man wird sie hinstreuen vor die Sonne, den Mond und das ganze Himmelsheer, denen ihre Liebe galt, denen sie dienten und nachliefen, die sie befragten und anbeteten.

Keiner bereut sein böses Tun und sagt: Was habe ich getan? Jeder wendet sich ab und läuft weg, schnell wie ein Roß, das im Kampf dahinstürmt.

Wie könnt ihr sagen: Weise sind wir, und das Gesetz des Herrn ist bei uns?
Ja! Aber der Lügengriffel der Schreiber hat es zur Lüge gemacht.
Zuschanden werden die Weisen, sie stehen bestürzt da und werden gefangen.
Das Wort des HERRN haben sie verworfen, und ihre eigene Weisheit, was nützt sie ihnen?

Darum - so spricht der Herr der Heere: Ja, Ich werde sie schmelzen und prüfen; denn wie sollte Ich sonst verfahren mit der Tochter, Meinem Volk?
Ein tödlicher Pfeil ist ihre Zunge, trügerisch redet ihr Mund; «Friede» sagt man zum Nächsten, doch im Herzen plant man den Überfall.
Sollte Ich sie dafür nicht bestrafen und an einem solchen Volk keine Rache nehmen? Wer ist so weise, daß er dies einsieht? Zu wem hat der Mund des Herrn geredet, daß er verkünden kann, warum das Land zugrunde geht, warum es verwüstet ist gleich der Wüste, die niemand durchzieht?
Weil sie Meine Weisung aufgaben, die Ich ihnen vorgelegt habe, nicht auf Meine Stimme hörten und nicht Meine Weisung befolgten, sondern dem Trieb ihres Herzens folgten und den Baalen nachliefen, an die ihre Väter sie gewöhnt hatten.


Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums.
Nein, wer sich rühmen will, rühme sich dessen, daß er Einsicht hat und Mich erkennt, daß er weiß: Ich, der HERR, bin es, Der auf der Erde Gnade, Recht und Gerechtigkeit schafft. Denn an solchen Menschen habe Ich Gefallen.


Die Gebräuche der Völker sind leerer Wahn. Ihre Götzen sind nur Holz, das man im Wald schlägt, ein Werk aus der Hand des Schnitzers, mit dem Messer verfertigt.
Er verziert es mit Silber und Gold, mit Nagel und Hammer macht er es fest, so daß es nicht wackelt.
Sie sind wie Vogelscheuchen im Gurkenfeld. Sie können nicht reden; man muß sie tragen, weil sie nicht gehen können. Fürchtet euch nicht vor ihnen; denn sie können weder Schaden zufügen noch Gutes bewirken.
Sie alle sind töricht und dumm.
Was die nichtigen Götzen zu bieten haben - Holz ist es.
Sie sind gehämmertes Silber aus Tarschisch und Gold aus Ofir,
Arbeit des Schnitzers und Goldschmieds;
violetter und roter Purpur ist ihr Gewand;
sie alle sind nur das Werk kunstfertiger Männer.


Der HERR aber ist in Wahrheit GOTT, LEBENDIGER GOTT und EWIGER KÖNIG.
Vor Seinem Zorn erbebt die Erde, die Völker halten Seinen Groll nicht aus.
Die Götter, die weder Himmel noch Erde erschufen, sie sollen verschwinden von der Erde und unter dem Himmel.

Er aber hat die Erde erschaffen durch Seine Kraft, den Erdkreis gegründet durch Seine Weisheit, durch Seine Einsicht den Himmel ausgespannt. Läßt Er Seine Stimme ertönen, dann rauschen die Wasser am Himmel. Wolken führt Er herauf vom Rand der Erde; Er läßt es blitzen und regnen, aus Seinen Kammern entsendet er den Wind.

Töricht steht jeder Mensch da, ohne Erkenntnis, beschämt jeder Goldschmied mit seinem Götzenbild; denn seine Bilder sind Trug, kein Atem ist in ihnen.
Nichtig sind sie, ein Spottgebilde. Zur Zeit ihrer Heimsuchung gehen sie zugrunde.

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