Stigmata - Wundmahle Christi
• Gerichtszeit
Geschrieben von BD 2519/20 BZSf am 27. Juli 2004 07:03:06:
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Geistiges Wirken
Werkzeug Gottes
B.D. 2519 / 19.10.1942Die tiefste Liebe und Erbarmung bewegt Gott angesichts der großen geistigen Not der Menschen.
Und Er sucht ihnen zu Hilfe zu kommen in mancherlei Weise.
Wo der Glaube zu schwinden droht an Jesus Christus, den göttlichen Erlöser, dort tritt Er Selbst den Menschen entgegen, ihnen unleugbare Zeichen gebend, an denen die Menschheit Ihn erkennen soll. Er äußert Sich Selbst durch Menschen, deren Herzen völlig zur Liebe geworden sind, Er benützet ihre körperliche Hülle, um durch sie zu wirken vor den Augen der Menschen. Dieses Zeichen Seiner übergroßen Liebe soll die Menschen zum Glauben an Ihn zurückführen, es soll sie stutzig machen und ihr Augenmerk lenken auf außergewöhnliche Erscheinungen, die menschlich nicht zu erklären sind.Und es hat Gott Sich erwählet, die sich schrankenlos Ihm hingeben, die nur in Seinem Willen zu leben sich bemühen und die alles aus Seinen Händen entgegennehmen als ein Gnadengeschenk, sei es Freude oder Leid, denn diese setzen Seinem Wirken keinen Widerstand entgegen. Und so nimmt der göttliche Erlöser ganz von ihrem Herzen Besitz, Er steigt wieder zur Erde, und es erlebt nun der Mensch, dessen Körper dem göttlichen Erlöser Hülle ist, das Wunder des Kreuzestodes Jesu.... Denn er leidet, wie Jesus gelitten hat am Kreuze .... er fühlt alle Qualen, und selbst äußerlich sind diese Qualen erkennbar, um die Menschen den Glauben gewinnen zu lassen, der ihnen genommen werden soll.
Gott hat die Menschen überaus lieb, die um der Mitmenschen willen größtes Leid auf sich nehmen, diese Liebe aber ist die Gegengabe Gottes, weil auch das Erdenkind Ihm heißeste Liebe entgegenbringt, eine Liebe, die alles erduldet für Ihn, für den göttlichen Erlöser, die auch bereit ist, zu leiden, um ihren Mitmenschen ein Sühneopfer zu bringen.
Verständlicherweise wird ein solch liebefähiger Mensch auch ein vorbildliches Leben führen, er wird Gott in allen Dingen die Ehre geben .... er wird alles tun, was er als göttlichen Willen ansieht.
Er wird auch die Gebote innehalten, die menschlicherseits gegeben wurden, weil er sie als göttlich ansieht und den göttlichen Willen unbedingt erfüllen will. Und also ist er auch tauglich als ein Werkzeug Gottes, und die göttliche Liebe äußert sich nun durch dieses.Die göttliche Liebe führt unzählige Menschen zusammen, und sie alle erleben ein Wunder, das weit über ihr Vorstellungsvermögen geht .... sie sehen das Leiden und Sterben Jesu sich wiederholen an einem schwachen Menschen, der alles Leid geduldig auf sich nimmt und glücklich ist, für Jesus Christus leiden zu dürfen.
Und also erwecket Gott durch die Liebe jenes Menschenkindes den Glauben der Menschen zu neuem Leben. Er beweiset ihnen die Wahrheit der Überlieferungen, Er beweiset ihnen, daß der Kreuzestod Christi unwiderlegbar ist, und führet dadurch viele Menschen wieder zum wahren Glauben zurück ....
Amen
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Konnersreuth - Frömmigkeit
B.D. 2520 / 20.u.21.10.1942Wer in das geistige Reich zu schauen vermag, dessen Geist ist erweckt worden, und durch die Verbindung mit dem Geistigen außer sich vollbringt er Dinge, die der Mitmensch als ein Wunder ansieht. Es ist jedoch nur geistiges Wirken, das eben dem Menschen möglich ist, der sich durch einen Gott-gefälligen Lebenswandel die geistigen Kräfte zunutze machen kann, mit denen sich der in ihm sich bergende Geistesfunke zusammenschließt.
In welcher Weise nun diese Kräfte wirken, das bestimmt der Mensch selbst durch seinen Willen bzw. durch sein Verstandesdenken.
Er kann also gewisse Dinge zur Ausführung bringen, die ihm gedanklich erstrebenswert erscheinen; er kann etwas wollen, was er sich gedanklich zurechtgelegt hat, und er bringt diese Gedanken zur Ausführung. Es ist dies geistiges Wirken, wobei der Mensch selbst sich jene Kräfte zuleitet durch seinen Willen und die geistigen Kräfte diesem Willen nachkommen, weil der gottgefällige Lebenswandel ihr Wirken möglich macht.
Es gibt aber auch ein geistiges Wirken, wo der Wille des Menschen ausscheidet, wo Gottes Wille allein sich äußert, wo der menschliche Körper nur eine Form ist, die den göttlichen Geist in sich birgt.
Diese Formen sind also nur die Hüllen, die dem menschlichen Auge die Gottheit verbergen, die aber wiederum die ewige Gottheit benützt, um Sich der Menschheit zu offenbaren, um sie zum Erkennen der ewigen Gottheit zu führen.
Was nun diese Form tut, kann nicht mehr menschlich bewertet werden, sondern es muß mit dem Maßstab göttlichen Wirkens gemessen werden.
Jegliches Geschehen, jegliche Äußerung und jegliches Wunder verrät eine göttliche Kraft, die unmittelbar wirkt. Also muß die Form vollkommen sein, daß sie geeignet ist als Aufnahmegefäß des göttlichen Geistes, als Wohnung des göttlichen Herrn und Heilands.Diese Würdigkeit kann nur durch die tiefste Liebe zur ewigen Gottheit erreicht werden, durch tiefstes innerliches Empfinden und bewußtes Unterstellen des Willens unter den göttlichen Willen ....
Es muß dieses Unterstellen des Willens unter den göttlichen Willen gefordert werden, wenn Gott Selbst durch einen Menschen wirken will.
Es muß also der Gott sich zu eigen gebende Mensch alles tun, was er vor Gott für richtig hält, er muß gleichsam sich den Willen Gottes zu eigen machen, indem er seinen eigenen Willen völlig aufgibt. In diesem Stadium der Hingabe wird er alles zu durchschauen vermögen und daher alles wissen und auch alles können, denn nun wirket der göttliche Geist Selbst ....Gott benötigt solche Menschen, um durch sie zu wirken.
Er will der Menschheit zu Hilfe kommen, die im Glauben zu erlahmen droht,
Er will ihr Sich Selbst nahebringen,
Er will, daß sie hingewiesen werden auf den göttlichen Erlöser
und jede Zweifel verlieren an das Erlösungswerk Christi.Tiefer unerschütterlicher Glaube und hingebende Liebe zum Heiland können die Seele des Menschen so gestalten, daß Gott in Seiner ganzen Fülle in dem Menschen Aufenthalt nehmen kann. Und dann ist jeder Zustand möglich, Leid und Schmerz, Glück und Seligkeit. Und es kann der Mensch die Aufgabe erfüllen, die ihm von Gott gestellt ist für sein Erdenleben.... Denn Gott sieht den Willen und die tiefe Liebe und Glaubensstärke eines solchen, Gott sich hingebenden Menschen voraus und läßt entsprechend das Lebensschicksal an ihm sich abspielen, wie es Sein Wille ist. Gott erwählet ihn zu außergewöhnlichen Dingen, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf Sich zu lenken. Alles Göttliche tritt dabei in Erscheinung, und nun gilt es, den Glauben zu beweisen.
Ein Mensch, der mit Gott so innig verbunden ist, daß er die innere Stimme vernimmt, der sieht auch die Ereignisse der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft. Also ist solchen Erlebnissen durchaus Glauben zu schenken.
Es wirket Gott Selbst durch jene Menschen, und immer wird dies geeignet sein, die Glaubenskraft zu erhöhenAußergewöhnlichem Wirken liegt eine besondere Frömmigkeit zugrunde, und diese kann sich wohl auch auf äußere Formalitäten erstrecken, doch immer wird das Herz dabei beteiligt sein, also es wird tiefste Liebe zum Heiland den Menschen erfüllen, die dadurch zum Ausdruck kommt, daß er alles erfüllt, was von ihm gefordert wird - er handelt immer aus Liebe zu Gott, er bringt Gott jedes Opfer.
Und diese Liebe erkennt Gott an und Er stellt sie der gesamten Menschheit als Beispiel hin, weil jede Handlung, jedes Wort und jeder Gedanke nur die Auswirkung dieser tiefen Liebe zu Gott ist.
Also wendet Sich die Liebe Gottes diesem Erdenkind zu - Er holt es zu Sich in Sein Reich, so seine letzte Stunde gekommen ist.
Alles, was der Mensch tut, denkt und spricht, hat immer die gänzliche Vereinigung mit Gott zum Ziel und muß sonach auch gut, d.h. Gott wohlgefällig sein.Alles, was den Zusammenschluß mit Gott herbeiführt, muß dem göttlichen Willen entsprechen, und deshalb zeigt Er den Menschen den Weg, den sie gehen sollen, um den endgültigen Zusammenschluß mit Gott zu finden. Und Er steigt Selbst zur Erde hernieder und wirket durch die Menschen, deren Leben ein ununterbrochenes Liebeswirken ist, und die sonach von der göttlichen Liebe erfasst werden und Großes vollbringen. –
Amen
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