Re: Zeugen JESU CHRISTI - Nur durch IHN finden wir zu GOTT


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von Frieden am 29. Dezember 2005 23:06:39:

Als Antwort auf: Zeugen JESU CHRISTI - Nur durch IHN finden wir zu GOTT geschrieben von Alois am 29. Dezember 2005 22:35:23:

>>###
>>(1. Timotheus 2:5-6) Denn da ist e i n Gott und e i n Mittler zwischen Gott und Menschen, ein Mensch, Christus Jesus, 6 der sich selbst als ein entsprechendes Lösegeld für alle hingegeben hat — [dies] soll zu seinen eigenen besonderen Zeiten bezeugt werden.
>
>Es gibt nur einen Mittler zwischen uns und Gott.
>Wer Jesus Christus hintanstellt, gelangt nicht zu Gott, auch wenn der Zeuge Jehovas noch so bestrebt ist, alles im Namen Jehovas zu tun!
>Dies soll bezeugt werden: Jesus Christus ist der eine und einzige Erlöser!
>Wer etwas anderes lehrt, der ist ein Irrlehrer!
>Wer lehrt, wir sollten Jehovas Zeugen sein, leugnet die Mittlerschaft Jesu, wie es im 1. Timotheus 2:5-6 geschrieben steht!
>Ihr Zeugen Jehovas seid hier der Irrlehre überführt - aufgrund bibl. Aussagen!
>
>In meiner Bibel stehen die beiden Verse so geschrieben:
>Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, dass solches zu seiner Zeit gepredigt würde...

###

Antwort:

Für Gottes Namen Zeugnis abgelegt

Jesus lehrte seine Nachfolger beten: „Unser Vater in den Himmeln, dein Name werde geheiligt [oder: „werde heiliggehalten“, „werde als geheiligt behandelt“]“ (Mat. 6:9, Fußn.). In der letzten Nacht seines irdischen Lebens sagte Jesus im Gebet zu seinem himmlischen Vater: „Ich habe deinen Namen den Menschen offenbar gemacht, die du mir aus der Welt gegeben hast. Sie waren dein, und du hast sie mir gegeben, und sie haben dein Wort gehalten. Und ich habe ihnen deinen Namen bekanntgegeben und werde ihn bekanntgeben, damit die Liebe, mit der du mich geliebt hast, in ihnen sei und ich in Gemeinschaft mit ihnen“ (Joh. 17:6, 26). Hauptsächlich zu diesem Zweck kam Jesus auf die Erde. Was schloß es ein, Gottes Namen bekanntzugeben?

Jesu Nachfolger kannten und gebrauchten Gottes Namen bereits. Sie sahen ihn, wenn sie in den hebräischen Schriftrollen der Bibel lasen, die in ihren Synagogen auslagen. Auch stießen sie auf ihn, wenn sie in der Septuaginta lasen — einer griechischen Übersetzung der Hebräischen Schriften, die sie beim Lehren und beim Abfassen von Schriftstücken verwendeten. In welchem Sinne hatte Jesus ihnen den göttlichen Namen offenbar gemacht oder bekanntgegeben, wenn sie ihn doch schon kannten?

In biblischer Zeit waren Namen nicht lediglich Bezeichnungen. In dem Werk A Greek-English Lexicon of the New Testament von J. H. Thayer heißt es: „Der Name Gottes im N[euen] T[estament] steht für alle Eigenschaften, die in den Augen seiner Anbeter in diesem Namen zusammengefaßt sind und durch die sich Gott den Menschen zu erkennen gibt.“ Jesus gab Gottes Namen nicht nur dadurch bekannt, daß er ihn gebrauchte, sondern auch indem er die Person offenbarte, die hinter dem Namen stand — ihre Vorsätze, Tätigkeiten und Eigenschaften. Da Jesus „am Busenplatz beim Vater“ gewesen war, konnte er den Vater schildern wie kein anderer (Joh. 1:18). Außerdem war Jesus ein so vollkommenes Abbild seines Vaters, daß seine Jünger den Vater im Sohn „sehen“ konnten (Joh. 14:9). Jesus legte durch das, was er sagte und tat, für Gottes Namen Zeugnis ab.

Er legte über Gottes Königreich Zeugnis ab

Als der „treue Zeuge“ war Jesus ein herausragender Verkündiger des Königreiches Gottes. Er sagte ausdrücklich: „Ich [muß] die gute Botschaft vom Königreich Gottes verkündigen, denn dazu bin ich ausgesandt worden“ (Luk. 4:43). In ganz Palästina verkündigte er dieses himmlische Königreich und ging dabei Hunderte von Kilometern zu Fuß. Er predigte überall, wo Menschen waren, die ihm zuhörten: an Stränden und Abhängen, in Städten und Dörfern, in Synagogen und im Tempel, auf Marktplätzen und in Privathäusern. Jesus wußte allerdings, daß er nur ein begrenztes Gebiet bearbeiten und einer begrenzten Zahl Menschen Zeugnis geben konnte. (Vergleiche Johannes 14:12.) Als er seine Jünger für das Verkündigen des Königreiches schulte und sie aussandte, hatte er ein weltweites Predigtwerk im Sinn (Mat. 10:5-7; 13:38; Luk. 10:1, 8, 9).

Jesus war ein fleißiger, eifriger Zeuge, der sich nicht von seiner Aufgabe ablenken ließ.

Wie steht es aber mit Jesu Nachfolgern? In der Zeit der Gegenwart Jesu behaupten Angehörige vieler verschiedener Kirchen, Christus nachzufolgen (Mat. 7:22). Die Bibel sagt hingegen, daß ‘da e i n Glaube ist’ (Eph. 4:5). Woran kann man also die wahre Christenversammlung erkennen, die Gottes Anerkennung besitzt und von ihm geleitet wird? Dazu muß man untersuchen, was die Bibel über die Christenversammlung des ersten Jahrhunderts sagt, und darauf achten, wer heute diesem Vorbild folgt.

Frieden





Antworten:


  Endzeitprophetie