weihnachtsgeschichte


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von rosi am 24. Dezember 2005 09:20:09:

für euch, meine lieben geschwister.

was mir unmöglich erschien, ist nun passiert.
dazu will ich euch eine wahre begebenheit aus meinem leben erzählen.
nur das wesentliche, da ich mich nicht hervorstellen will.

vor drei jahren am um diese zeit, trennten sich die wege meines mannes von mir.
in einer fremden welt mit einer sprache die ich nicht recht beherrschte.
ein dreiviertel jahr später wurden mir meine beiden kids entführt. ich konnte mich dagegen nicht wehren.
freunde hatte ich dort wohl. trotzdem ich für sie tat was ich konnte, ohne eigennutz half, liesen sie mich im stich.
zeit später wurde sehr krank, war ganz allein in einer kleinen wohnung.
lag auf dem bett und fieberte sehr.
nur meine bibel, die ich nicht lesen konnte, da meine augen so brannten. nur wasser nahm ich zu mir und kroch auf allen vieren auf die toilette.
gallenkoliken kamen dazu. ich war so ziemlich am ende.
von familie und freunden verlassen.
meine gebete waren nur ein einziges flehen.
ich wollte aufgeben. nimm mich doch von dieser erde weg - vater. ich weis nicht mehr weiter.
drei tage dauerte es. in der dritten nacht hatte ich einen traum.
den will ich euch erzählen:
ich hatte eine sehr schöne wohnung. alles fein säuberlich und ordentlich. es kamen mich gäste besuchen. immer mehr - meine wohnung füllte sich zusehends. sie bewunderten meine hübsche wohnung und fühlten sich sehr wohl. ich freute mich sehr, dass es ihnen bei mir gefiel.
als die wohnung gefüllt war, fingen sie plötzich zu lärmen an. sie machten grossen caos und brachten alles durcheinander. sie amüsierten sich und ich konnte sie nicht abhalten.
überall, wo ich hinsah, entstand nur caos. ich fing an zu heulen. dann bekam ich so eine grosse, tiefe innere wut. wurde plötzlich ganz stark und öffnete die wohnungstür schrie dabei: RAUS - alle RAUS verschwindet aus meiner wohnung.

sie senkten die köpfe und verliessen meine wohnung. das caos das sie hinterliessen war gross. ich nahm meine beiden kids und setzte mich auf das treppchen vor meine wohnungstür und heulte fürchterlich.
vor meiner türe führte ein weg entlang.
irgendwann kamen leute vorbei, sie blieben bei mir stehen und sagten zu sich gegenseitig: warum weint sie denn blos so fürchterlich. da muss man doch helfen. sie legten einig münzen neben mich und gingen ihrer wege.
immer wiedr kamen menschen bei mir vorbei und legten einige münzen zu mir.
dann wachte ich auf.

ich hatte kein fieber mehr und auch absolut keine schmerzen. musste über das geträumte nachdenken.
die wohnung war mein herz, das ich aus liebe zu meinen mitmenschen über die jahre gefüllt hatte. sie waren mir immer das wichtigste.
mein glaube stand immer etwas abseits. zuerst kamen die menschen, denen ich helfen wollte. so manchesmal hatte ich nicht gebetet.
ich suchte mehr nach dem leben mit all seiner habe.

doch musste ich erst am eigenen leib erfahren, dass dies nicht recht ist. das ich mich erst innerlich frei machen muss. nicht, dass ich die menschen nicht mehr achten und helfen soll, aber sie müssen hinten anstehen. nur wenn mein herz leer ist, kann jesus einziehen.
so ist es auch geschehen.
es ging dann stückchenweise bergauf. ich bekam eine schöne grössere wohnung und am 1.11.2003 meine beiden kids zurück.
wir lebten sehr einfach und bescheiden. aber sehr friedlich und glücklich. abends nahm ich sie zu mir in das grosse bett und erzählte ihnen geschichten aus der bibel. wir beteten miteinander. sie waren sehr traurig, dass sie ihren vater nicht mehr haben konnten und beteten jeden tag, dass er doch wieder für sie da wäre.
auf ganz besondere weise, hat mich der herr wieder nach deutschland mit den kids geschickt. im sommer letzten jahres war das.
schwer mussten wir drei uns in deutsche verhältnisse wieder gewöhnen. mit nichts sind wir gekommen. heute haben wir alles wieder, was man zum leben braucht. auch hier leben wir weiter einfach und bescheiden.
wir mussten innerlich von unserer geliebten wahlheimat loslassen. ich wollte mich hier nach einem neuen partner umsehen. so fing ich an verschiedene flirtlines zu durchforsten. ich wollte erneut nach dem leben greifen. aber es kam anders.
irgendwie sagte mir mein innerstes. nein, keinen mann mehr. bleib mit den kids allein. es geht dir gut. niemand da der dir vorschriften macht. geh deinen weg mit den kids.
ich habe im august diesen jahres drei lieben männern abgesagt.
es waren alles drei wohlhabende männer. gute aussichten, dass es uns dreien materiell gut gehen würde. aber ich konnte nicht anders.
dann habe ich oft stundenlang im internet spiele gespielt. wusste nicht, was ich tun konnte. meine gesundheit erlaubte keine tätigkeit.
zwei monate bevor ich nach deutschland zurückkam hatte ich einen bösen unfall. ich war mit dem fuss in ein strassenloch geraten, dass ich nicht gesehen hatte und ihn so schlimm umknickte, dass ich erst mal eine halbe stunde auf dem gehweg sitzen bleiben musste. erst dann konnte ich mit der unterstützung meiner zwei kids nachhause humpeln.
mein fuss schwoll mächtig an und war blutunterlaufen. zu einem arzt konnte ich nicht. wochenlang musste ich zuhause bleiben. die kids gingen brav in ihre schule und halfen nachmittag zuhause, sie übernahmen den einkauf. wir drei waren ein team.
als der letzte schultag kam, musste ich mit, um meine tochter in die nächst höhere schule anzumelden, fest in der überzeugung, es wird schon weitergehen. doch noch etwas wackelig auf den füssen. mein sohn rannte immer vor und zurück. auf dem schulhof überrannte er mich so unglücklich, dass ich wieder stürzte. diesmal auf den linken arm und schulter. der schmerz war so gross und trotzdem musste ich in der schule warten bis ich dran kam.
alles hatten wir erledigt, bis wir nachhause kamen waren meine finger dick geschwollen.
die schulter schmerzte. aber ich durfte keine schwäche vor den kids zeigen. so verbiss ich mir meine schmerzen. ich dachte darüber nach, ob es sinn macht hier weiter zu bleiben. ob ich es noch verantworten konnte. mit dem rückenleiden kam ich gerade so zurecht. aber jetzt noch dies?
da änderte sich alles ganz kurz und plötzlich. innerhalb weniger zeit. hierrüber will ich nichts schreiben.
wir bekamen die möglichkeit nach deutschland zurückzufliegen. etwas in mir sagte: du musst es jetzt tun. denk nicht mehr zurück. nimm deine beiden kids und fliege.
ich habe es getan. alle drei hatten wir im flugzeug tränen in den augen. keiner sagte etwas.
nach einer odysee von vielen kleinen verschiedenen aufenthalten haben wir eine hübsche kleine wohnung bekommen. wir waren glücklich.

nun vor zwei wochen geschah es, dass mein mann nach so langer zeit seine kids besuchen kam. kein groll, kein böses wort - grosser friede. wir sprachen nicht sehr viel. er wohnte woanders für die zeit und holte seine kids ab.
er wollte zurück. dort wartete seine arbeit, seine junge, neue freundin (mit der ich nicht mithalten konnte) die heimat, die ja nun seine geworden war.
wir mussten ihn wieder ziehen lassen.

vor drei tagen schrieb er eine mail. er vermisst die kids sehr und auch, dass ich nicht mehr schreibe.
auch ihm hatte ich von dem grossen geschehen schon im oktober berichtet. er der nie liebe annehmen wollte.
ich schieb ihm eine lange mail. schrieb ihm, er solle erst lästern, wenn das nächste jahr da ist und nichts passiert ist.
versuchte ihm am anderen tag nocheinmal in einer langen mail verschiedenes zu erklären.
eine stunde nachdem ich diese mail abgeschickt hatte, rief er an. er würde gerne nochmal kommen, mit uns weihnachten feiern und ob uns dies recht wäre.
dies seh ich als geschenk des himmels an.
heute abend kommt er zu uns.
nicht dass ich denke, er will zu seiner familie zurück. nein, ich denke, er soll das grosse wunder göttlicher liebe und barmherzigkeit erfahren.
liebe, die er immer ablehnte.
wir werden sehen wie es kommt.
gestern, nach meinem schreiben an euch ging es mir nicht so gut. immer wieder erflehte ich eine antwort und liege im zweifel mit mir.
so bekam ich einen traum heut nacht.
ich träumte, mein mann war gekommen, wir waren freunde. wir umarmten uns herzlich. standen irgendwann vor einem rießigen pool. ich wollte mit im ins wasser, doch er weigerte und sträubte sich noch etwas.
ganz plötzlich darüber kam mir die melodie und dieser text in den sinn:
wer hat an der uhr gedreht, ist es denn schon gar so spät, ich komm wieder keine frage.
so bin ich aufgewacht. die melodie noch in den ohren klingend.
auch dies sehe ich dankend als zeichen des himmels auf meine gebete.
das wasser des lebens - wollen wir es alle annehmen.
heute ist der tag der geschenke. dies ist mein geschenk an euch.
anderes habe ich nicht.
denken wir an die grosse liebe und barmherzigkeit des herrn. er lenkt unsere geschicke, oft anders als wir es gern hätten.
ich habe mich ihm hingegeben und meinen willen ihm zu eigen. nichts tue ich ohne seinen willen.
es ist nicht schwer, was er von uns verlangt. uns allen müsste es freude machen, ihn in unseren herzen tragen zu dürfen.
ich wünsche euch ein geseegnetes, friedliches weihnachten.
in liebe zu meinen geschwistern
rosi





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