Re: Des Himmelreichs Schlüssel...


Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!

Geschrieben von Tawa am 22. Mai 2004 22:59:19:

Als Antwort auf: Re: Des Himmelreichs Schlüssel... geschrieben von Epidophekles am 22. Mai 2004 20:56:59:


>Nur eine kleine Frage dazu: Wir sind immer beim Vater geblieben?
>- Und der verlorene Sohn, mit wem ist der gleichzusetzen?

Grüß Dich, Epi!

Eine gute Frage, welche ich nur ansatzweise beantworten möchte (und kann) nach meinem persönlichen Verständnis:

In unserem Innersten (unser Geist) wissen wir, daß wir ein Gedanke des Vaters sind, mit Bewußtheit beschenkt. Freiheit bedeutet, daß wir (der bewußte Gedanke) alle Wege gehen können, alles ausprobieren müssen, um von der Dunkelheit zurück zum Licht zu finden, um aus eigenen Stücken unseren Willen (welcher uns vom Vater geschenkt wurde) diesen dem Vater zu unterstellen und freudig und freiwillig des Vaters Willen durch uns wirken lassen. Manch einer mag Irrwege gehen - diese bezeichne ich als "verlorenen Sohn". Doch letztlich kehren alle zurück zum Vater und zur Liebe (ausnahmslos). Wir sind Teil Gottes, nicht als Materie, sondern als seine Kinder geschaffen. Im Geist sind wir eins mit seinem Geist, aus seinem Geist.

Sind wir des Vaters Gedanke, mit eigener Bewußtheit versehen, welche verschiedene Wege probieren, um die Freiheit und die Bewußtheit zu erforschen, so sind unsere "Spiegelbilder" auf Erden (verzeih diesen seltsamen Ausdruck in dem Zusammenhang) nur Gedanken oder Emotionen von unserem "Gedanken-Selbst". Unser Selbst (des Vaters Gedanke) ist immer bei Gott geblieben.

Anmerkung: Jesu ist eins mit dem Vater, Jesu ist die Liebe des Vaters, quasi bildlich als "Herz" zu verstehen. Jesu ist Gott. So wie der Heilige Geist immer und überall zugleich sein und wirken kann und nur Bestandteil (Teil-Eigenschaft) Gottes ist.

Satan hingegen ist Gottes erstgeborener Sohn / erstgeborene Tochter (wir tragen alle beide Prinzipien in uns), ein mit Bewußtheit beschenkter Gedanke (keine Eigenschaft wie Jesu oder der Heilige Geist), so wie wir auch.

Frag mich mal, wie ich das alles besser beschreiben soll, so daß man es auch versteht? Keine Ahnung :-). Ist eigentlich auch unerheblich zu wissen oder beschreiben zu können - es zählt ausschließlich die Erfahrung, welche wir sammeln, um zum Licht zurückzufinden. Die uns geschenkte Freiheit bedingt sowohl Licht als auch Dunkelheit, welche wir "austesten" müssen. Andernfalls wären wir ja nur "Marionetten", und dies erlaubt des Vaters Liebe zu uns nicht. Unsere Schöpfungen müssen wir in jeder Beziehung erfahren, um daraus zu lernen.

Schluß jetzt, sonst verhedder ich mich noch total. Bin eh schon abgekommen von der Fragestellung :-).

Liebe Grüße
Tawa


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