Antwort @Kuddel im Proph-Forum - Rom
Endzeitprophetie
Geschrieben von Epidophekles am 22. Dezember 2005 21:20:47:
Als Antwort auf: Re: Die kath. Krche wird an ihrer Lehre festhalten ! geschrieben von Epidophekles am 22. Dezember 2005 10:28:49:
Grüß Dich Epi
Da sich schon seit Urzeiten gewaltige Naturschauspiele ereignen und sich diese auch bis zum Ende des gesamten Weltalls abspielen werden, stellt sich die Frage, in wie weit sie sich zur Beurteilung eines endzeitlichen Geschehens heranziehen lassen.
Man kann das Erscheinen von Kometen an kirchlichen Feiertagen als Zufall oder Zeichen betrachten. Auch ein Himmelskreuz könnte nicht mit letzter Sicherheit als endzeitliches Zeichen gedeutet werden.
Es bleibt dem Christen nur übrig, aus dem Glauben an die eine öffentliche Offenbarung heraus seinen Lebensweg zu gehen und die spektakulären Privatoffenbarungen ergänzend im Hinterkopf zu bewahren.
Ich deute Weltende und Endzeit eher in Richtung des persönlichen Überganges von dieser Welt in die Nächste. Auch einen Bewußtseinswechsel in Richtung Geistleben könnte ich mir vorstellen.
Sollte die neue Erde und der neue Himmel Wirklichkeit werden, dann müsste der gesamte Kosmos seine physische Realität verlieren- nur dann könnte der Löwe beim Lamm liegen und ein von Überschwemmungen und Asteroideneinschlägen befreites Leben ohne Schmerz, ohne Werden und Vergehen, führen.
Nur an einem Ort, wo Werden und Vergehen nicht mehr sind, braucht es keine Zeit. Nach Friedrich Weinreb ist es der Baum des Lebens, der das Werden und das Sein darstellt. Er hat das Endzeitliche, Zeitlose in sich. Hier finden wir das Vorbild für das Werdende im Sein.
Der Baum der Erkenntnis hat nur das Werden in sich, die Entwicklung, das Werden und Vergehen im Kosmos und auf Erden. Wer von ihm isst, der trägt nicht das Ziel, das Fertige , das Sein, den Schöpfer in sich und läuft wie Kain unstet und flüchtig durch die Welt.
Somit ist eine endzeitliche Lebenshaltung auch die, in dem Bewußtsein zu leben, jeden Moment das Zeitliche verlassen zu müssen und dürfen.Gruß
Kuddel
Zitrone hat bereits gut geantwortet und mit den Wehen einer Frau verglichen.
Dann ist es eben so, dass der Ort des Geschehens aussagekräftig ist, und ebenso der Zeitpunkt.
Im Fall der römisch-katholischen Kirche wäre Rom ein solch möglicher Ort,
und der Zeitpunkt wäre dann, wenn Rom zu obsiegen scheint ...Der Zusammenhang ist hergestellt, nun werden wir sehen, was auf uns zukommt.
Falls Rom morgen schon erschüttert wird, sähe ich das bereits als erfülltes Zeichen.Gottes Zeitrechnung kenne ich aber nicht.
Wohl dem, der solche Zeichen nicht benötigt und Gottes Stimme im Wort erkennen kann!
Denn dazu sind uns die Kundgaben, alle göttlichen Lehren und Prophezeiungen gegeben.Viele lesen die Mitteilungen Gottes nicht und argumentieren auf menschliche Weise dagegen, obwohl ihnen diese alle schon widerlegt sind, nur kennen sie sie nicht. Und so tappen sie im Dunkeln und erkennen die selbstverschuldete Finsternis nicht.
Gruss - Epidophekles
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