Formgläubige, horchet auf!
• Gerichtszeit
Geschrieben von BD 4061/63 am 11. Juli 2004 09:53:36:
Als Antwort auf: Kirche der Gläubigen - Ende geschrieben von BD 4027/28 am 11. Juli 2004 09:26:14:
.
Arbeit der Diener Gottes an den Formgläubigen ....
Kirche Christi ....
B.D. NR. 4061 / 11.6.1947Eure Aufgabe ist es im besonderen, einzuwirken auf die vielen Gläubigen, die sich zur Kirche gehörig fühlen und doch nicht zu Meiner Kirche zu zählen sind, denn sie stehen nicht mehr auf dem Fundament des Glaubens. Sie haben ihre Kirche auf Sand gebaut, der unter ihren Füßen zerrinnen wird, so der Glaube erprobt werden soll. Sie wähnen sich gläubig und bekennen auch mit dem Munde alles, was ihnen die Kirche zu glauben vorschreibt.
Dennoch ist keine Glaubenslehre in ihnen zur tiefsten Überzeugung geworden, keiner würden sie restlos beistimmen können, so sie ernstlich dazu Stellung nehmen müßten.Und dieser Formglaube, der nur angenommen wurde und nicht fallengelassen wird der Außenwelt wegen, ist fast noch schlimmer als der Unglaube, denn einem ungläubigen Menschen gegenüber kann in Form von Debatten, sogar in strittiger Weise, Aufschluß gegeben werden, während bei dem ersteren wenig Gelegenheit ist, ihn zu belehren, weil er wieder nur mit dem Munde sich zu allem bekennt und doch weit davon entfernt ist, überzeugter Vertreter dessen zu sein, was er mit dem Munde bekennet. Und er wird zu jenen gehören, die abfallen, so der Glaubensentscheid von ihm gefordert wird.
Denn nun erst nimmt er Stellung zu den strittigen Fragen und wird keine Kenntnis haben und folglich auch nicht die Bedeutung und den Wert des rechten Glaubens erkennen und völlig unwissend hingeben das Wertvollste: den Glauben an Mich als Schöpfer des Himmels und der Erde, den Glauben an Jesus Christus als Erlöser der Welt und den Glauben an ein Fortleben nach dem Tode, der ihn dazu veranlassen würde, sein Leben auf der Erde der Verantwortung entsprechend zu führen, die er Mir als Vater und Richter von Ewigkeit schuldig ist.Sie werden aber keine Gnade finden vor Meinen Augen, denn die Gelegenheit wird ihnen des öfteren geboten, einzudringen in Glaubenswahrheiten und sich selbst einen lebendigen Glauben anzueignen, doch sie nehmen keine Belehrung an und treten auch nicht mit Gegenansichten an die Öffentlichkeit, sondern sie lassen nur immer den Mitmenschen im Glauben, selbst zu der Kirche zu gehören, die Ich als Mensch auf Erden gegründet habe.
Ich fasste die gläubige Gemeinde in dem Wort „Meine Kirche“ zusammen und werde immer nur die Menschen zu Meiner Kirche gehörig betrachten, die einen lebendigen Glauben ihr eigen nennen, denn Meine Kirche ist keine weltliche Organisation, sie ist nicht nach außen hin erkenntlich gemacht, sondern sie ist lediglich der Zusammenschluß gläubiger Menschen auf Erden, es ist Meine Gemeinde, die zwar klein, aber Mir überaus lieb ist.Die Formgläubigen aber stehen außerhalb Meines Liebestromkreises, können aber jederzeit angegliedert werden an Meine Gemeinde, so daß, was sie glauben zu sein, Wirklichkeit geworden ist, so sie den lebendigen Glauben besitzen und in seinem Besitz selig sind.
Und es ist dies ein Zeichen des lebendigen Glaubens, daß sie mit Freuden reden über göttliche Dinge, daß sie geistige Gespräche suchen und voll Eifer führen und daß sie Aufklärung geben, wo die Mitmenschen im Dunklen tappen.
Denn wer einmal Meiner Kirche angehört, der weiß auch Meine Schätze zu würdigen, er weiß um die Bedeutung der Zeit und um das nahe Ende. Er wird Meiner Kirche treu bleiben, denn für ihn gibt es auf Erden nichts mehr, was begehrenswert wäre. Der lebendige Glaube hat ihm dieses Wissen erschlossen, und er weiß auch um die erschreckende Auswirkung des Formglaubens, um das Los der Seele im Jenseits, und er wird auch alles dazu beitragen, sie aufmerksam zu machen auf die Gefahr, in der sie schweben; er wird versuchen, es ihnen verständlich zu machen, auf daß sie noch in letzter Stunde zum lebendigen Glauben gelangen können.Doch ob es Erfolg hat, ist lediglich vom Willen des Menschen abhängig, dessen Freiheit nicht eschnitten wird, soll die Seele sich aufwärtsentwickeln.
Und doch ist es eure Aufgabe, soweit als möglich auf die Formgläubigen einzuwirken, schweben sie doch in größter Gefahr, und daher sind sie hilfsbedürftig, weil ihnen die Erkenntnis mangelt, und wo Hilfe nötig ist, soll sie geleistet werden, auf daß niemand sagen kann, an ihm seien die Gnaden der göttlichen Barmherzigkeit vorübergegangen....Ich will allen Menschen helfen,
doch ob Meine Hilfe angenommen wird, das bestimmen die Menschen selbst,
und Ich lasse ihnen ihre Freiheit ....Amen
.
.Macht und Herrlichkeit Gottes - Seine Liebe
B.D. NR. 4063 / 15.6.1947Groß ist die Macht und Herrlichkeit Gottes,
unendlich tief Seine Liebe,
unübertroffen Seine Weisheit,
und Seiner Vortrefflichkeit kommt nichts gleich,
weder im Himmel
noch auf Erden.Und dennoch steht Er in engster Fühlungnahme
mit dem kleinen, ob seiner Unvollkommenheit unbedeutenden Geschöpf, dem Menschen.Der Mensch ist ein Teil von Ihm, und um dieses Teilchens willen lässt Er ihn nicht verrlorengehen, Er streckt Seine Arme nach ihm aus, um alles, was Ihm zugewandten Sinnes ist, an Sein Herz zu ziehen und es auf ewig selig zu machen.
Er steigt in die tiefste Tiefe, um das von Ihm Abgefallene, in die Tiefe Gesunkene emporzuheben, um es in einen Zustand zu versetzen, der das Verweilen des Geschöpfes in Seiner Nähe zuläßt.
Er kommt dem Schwachen, Hilflosen entgegen und unterstützt es mit Seiner Kraft ....
Er vermehrt die Kraft dessen, der sie in Empfang nimmt von Ihm, Er wirket durch Seinen Geist in den Menschen, die Ihn lieben und sich Seinem Wesen anzupassen suchen, denn Er will auf ewig verbunden sein mit dem, was Er erschaffen, was aus Seiner Liebekraft hervorgegangen und zum Zwecke der Vervollkommnung auf Erden wandelt.
Denn Seine Liebe ist grenzenlos ....
Sie kommt zum Ausdruck in Seinem Wort,
das Seinem Munde entströmt als Kraft,
den Weg zu Seinen Geschöpfen auf Erden nimmt
und dort wirkt je nach dem Willen des Empfängers ....
überall Kraft und Licht spendend dem, der es hungrigen Herzens entgegennimmt,
und den Weg zu Sich weisend allen Menschen, auf daß sie diesen Weg beschreiten
und ewig selig werden.Seine unendliche Liebe will geben allen, die bedürftig sind, sie will zur Vollkommenheit führen, was unvollkommen ist, sie will sich zusammenschließen, um zu beglücken, denn nur die Liebe ist glückspendend, nur die Liebe ist vollkommen, und was ohne Liebe ist, ist auch der Nähe Gottes unwert, weil die ewige Liebe Sich nur zusammenschließen kann mit gleichem, mit Geschöpfen, die ebenfalls zur Liebe geworden sind.
Und es ließ die Liebe Gottes darum Schöpfungen entstehen, deren einziger Zweck ist, das unvollkommene Wesenhafte aufzunehmen und es seiner Bestimmung gemäß heranzubilden zu Wesen, die Gott erkennen und Ihn lieben lernen und Ihm nun bewußt zustreben ....Und so das Geschöpf in den seiner selbst bewußten, erkenntnisfähigen Reifegrad gelangt ist, führt Seine Liebe ihm nun auch die Kraft zu in Form Seines Wortes und gewährt ihm jegliche Unterstützung, auf daß es sein Ziel erreiche ....
Das Wort aber bezeuget Ihn Selbst,
das Wort gibt Kenntnis von Seiner Macht und Kraft und Herrlichkeit,
das Wort bekundet Seine Liebe und vermittelt Seine Weisheit,
es spendet Licht und Kraft und führt alles der ewigen Seligkeit entgegen,
was nur den Willen hat, zu Gott zu gelangen, zu dem Vater von Ewigkeit,
Der auf ewig mit Seinen Kindern verbunden sein will, weil sie aus Seiner Liebe hervorgegangen sind ....Amen
.
- Gegenwart des wahren Hirten Gottes BD 4303/04 11.7.2004 16:13 (3)
- Innere oder äussere Kirche - Merkzeichen BD 4431/4429 11.7.2004 16:17 (2)
- Der Glaube wird geprüft werden BD 4941/4768/4525 11.7.2004 18:51 (1)
- Vertrauen, Gebet - und Gottes Antwort BD 4720/4769/4775 11.7.2004 20:01 (0)
• Gerichtszeit