Re: Das "heilige Land" in uns....


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von TamLin am 13. November 2005 08:50:

Als Antwort auf: Roms Kirchen geschrieben von Meer am 12. November 2005 17:52:50:

>Unter den unzähligen Kirchen Roms sind es vor allem die alten Basiliken, wie San Clemente und Santa Maria in Cosmedin, die mich entzücken. Dort spüre ich die Verbannung der Menschheit auf Erden, dort fühle ich, daß wir nicht in diese Welt gehören und als Fremde durch dieses Leben gehen. Anderswo ist unsere Heimat. Zwischen diesen Wänden und diesen Säulen, in dieser frommen Dämmerung haben Geschlechter nach Geschlechtern ihre Liebe zu Jesus gesungen und leidenschaftlich ihre Sehnsucht zu Gott gestammelt.
>Ich bin den alten christlichen Zeiten nahe, als Jesus noch lebte und umherging durch das Heilige Land und die Worte sprach, von denen wir immer noch leben. Die ekstatischen Augen der Gläubigen sahen das große Kreuz von Golgatha und den Gottessohn mit Nägeln daran festgenagelt wie den verächtlichsten Verbrecher. Man hörte sein verzweifeltes Beten am Ölberg, als seine Seele betrübt war bis in den Tod. Man zitterte vor Mitleid, vor Hoffnung und Liebe bei der Geschichte seines Leidens, seiner Worte und seiner Taten; man flehte ihn an wie nie zuvor in seinem Leben, man hungerte nach seinem Körper, man dürstete nach seinem Blute, die das ewige Leben geben. Was sind alle Schmerzen, Entbehrungen und Qualen, wenn man an seine Schmerzen denkt? Wenn dieser Gedanke lebendig geworden ist in einer Seele, wenn man das Warum begreift und die Liebe Christi zu den Menschen versteht, kommt dann nicht ein unermeßliches Licht in die Finsternis des Lebens? Wird der Wert der Dinge nicht gänzlich geändert und bekommt nicht jeder Augenblick einen göttlichen Glanz? In der dämmerigen Pracht dieser alten Basiliken ahne ich den Glauben der Jahrhunderte.

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Hallo Meer !


Ich denke uns sollte nach beinahe 2000 Jahren nicht sein Leid, seine Qual und sein Blut wirklich beschäftigen, als vielmehr das "Bewusst(e)-Sein" um seine Auferstehung, seine immerwährende "lebendige ( geistige )Gegenwart" und die Verwirklichung seiner Lehre der Bergpredigt im Alltag eines jeden Einzelnen von uns.

Der Glaube alleine ( !! ) muss endlich ausgedient haben, er hat zu den Zuständen geführt, wie sie heute in der Welt herrschen.

Was gefragt ist, ist die aktive christliche Tat, die Erfüllung der Gebote Gottes und der Bergpredigt, wo auch immer wir uns befinden.
Ob nun in Beruf, Familie, Wirtschaft, Politik oder wo auch immer.....

Das Friedensreich Christi wird nicht durch den Glauben an ihn "vom Himmel fallen" sondern durch Menschen entstehen, die den Glauben zur aktiven Tat werden lassen, die die Liebe Christi in Form der Erfüllung (!!) der Gebote "umsetzen" und Werke der Nächstenliebe an Mensch, Tier und Natur "begehen", diese achten schützen und ihnen zur friedvollen Entfaltung unter optimalen Lebensbedingungen verhelfen.

Dann erst wird der Mensch der wahre Bruder seiner Mitmenschen, der Hüter und Beschützer der Tiere und Natur werden, so wie Gott selbst es geboten hat.

Das "heilige Land" Gottes ist inwendig in uns Menschen und nicht irgendwo ( im nahen Osten ) zu finden.
Denn "ER" sagte sinngemäss:

"Ihr seid der Tempel des heiligen Geistes, das Königreich Gottes ist inwendig in Euch"

"Es" sollte auch im Äusseren seinen Ausdruck finden und zwar allüberall wo es Menschen gibt, die sich dieser Wahrheit bewusst sind und diese im Materiellen umsetzen, so dass der ganze Erdplanet zum "heiligen Land" wird.

Dann hört die Suche im Äusseren auf und die "Verwirklichung" des Inneren=des Königreich Gottes im Äusseren beginnt.
Die wahre Transformation der Erde mit der (inneren) Hilfe Christi kann dann ihren Lauf nehmen.

Gruss

TamLin



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