Geheimnisvoller Austausch - Glauben und opfern
• Gerichtszeit
Geschrieben von BD 354/2141 am 10. Juli 2004 23:54:01:
Als Antwort auf: Geheimnisvoller Austausch - Gnaden geschrieben von Bilder Epidophekles am 10. Juli 2004 23:23:53:
.
Glauben....
B.D. 354 / 30.3.1938Und wer im Glauben bleibt, wird immer gestärkt durch das Leben gehen, denn niemals läßt der Herr wankend werden, die an Ihn glauben....
Der Vorbote aller Seligkeit ist der Glaube....
Und deshalb wird ein jeder, der ihn willig angenommen, sich vorbereiten allen Ernstes für die Ewigkeit.Das sonstige geregelte Dahinleben ohne Glauben
entspricht nur einer maschinenhaften Tätigkeit
ohne jeden weiteren Wert....
Es ist der Mensch dann ein Lebewesen, das nur die Erdoberfläche füllt,
ohne jeglichen weiteren Nutzen für sich selbst. Wohl können sie anderen Erdenkindern noch zum abschreckenden Beispiel dienen, für sich jedoch bleibt ihnen kein Ergebnis, das zu ihrem Vorteil wäre für die Ewigkeit.
So legt der Herr Sich auch dort ins Mittel, wo tiefe Glaubenslosigkeit den Menschen untüchtig macht, für sein Seelenheil zu sorgen. Er will ihm beistehen und zwingt ihn durch Umstände, irdische Not, Krankheit und Leiden aller Art, nachzudenken über die eigene Unzulänglichkeit. Wenn es dem Menschen gelingt, sich von seiner starren Ansicht frei zu machen.... wenn er fühlt, daß er einem höheren Wesen unterstellt ist und ohne Dieses nichts erreichen kann.... dann ist er gerettet für die Ewigkeit.
Erreicht auch sein Zustand nicht den Grad der Vollkommenheit, so wird ihm doch die Fortbildung seiner Seele im Jenseits mit der Erkenntnis, die ihm auf Erden wurde, um vieles leichter fallen, als wenn er in völliger Blindheit und Verstocktheit in das Jenseits eingeht.Dieses Ringen und Kämpfen einer solchen Seele ist so über alle Maßen beschwerlich, daß ihr.... wüßtet ihr davon.... euch alle bemühen würdet, einzudringen im Erdenleben in das Wunder des Glaubens mit allen seinen Segnungen.
Ihr findet die Verbundenheit mit Gott doch nur durch den Glauben....
Annehmen, was ihr wohl im tiefsten Herzen fühlt als Wahrheit,
auch wenn ihr es nicht handgreiflich beweisen könnt.... das ist Glaube....
und euch in diesem Glauben bedingungslos hingeben dem Vater der Schöpfung....
Was ihr seid, seid ihr doch alles nur durch Ihn, Der euch erzeugt, euch geschaffen hat....Dieses müßt ihr doch anerkennen, denn wer sonst gab euch das Leben? ....
Belehren euch die Weisen anders, so wird fortan der Lebenszweck ein verfehlter sein, denn nur durch den Glauben an den ewigen Gott.... an Jesus Christus, Der zu eurer Erlösung zur Welt gekommen ist.... gelangt ihr zum wahren Leben.... d.h. zum Erfassen alles Geistigen in und um euch, denn was ihr sonst auf Erden betreibet, sei es, was es sei.... ist ohne diesen Glauben nur eitles Machwerk, das vergänglich ist und euch nur weltlichen Nutzen einträgt, der aber hinfällig ist bei eurem Scheiden von dieser Welt.
Und was ihr euch auch schaffet.... denket daran, daß schon der nächste Tag eurem Leben ein Ende setzen kann....
Wer hat es in seiner Gewalt, das Leben einen Tag, eine Stunde zu verlängern, wenn der Herr ihn ruft? ....
Stellet euch das eindringlich vor Augen, und dann wird es euch doch ratsamer erscheinen, die Verbindung mit dem ewigen Vater zu suchen als die Verbindung mit der Welt....
Denn mit der Gewißheit, ein Kind dieses Vaters zu sein, wandelt ihr doch viel leichter und froher durch das Erdental als ohne Glauben.... Denn so seid ihr verlassen und behänget euch nur mit Schätzen dieser Erde, die eure geistige Leere nur verhüllen sollen.... doch der Glaube erschließt euch himmlische Freuden und strahlende Schätze für die Ewigkeit....Amen
.
Geben, um zu empfangen
Opfer bringen
B.D. 2141 / 5.11.1941Bringet dem Herrn des Himmels und der Erde jedes Opfer, auf daß Er euch bedenken kann eurer Liebe gemäß.
Die Seele verlangt zumeist nach der Welt, sie verlangt nach dem, was dem Körper zuträglich ist, und dies hindert sie, mit dem Geist in ihr in Verbindung zu treten, es hindert sie, dem Begehren des Geistes nachzukommen.
Vorteil kann ihr aber nur die Erfüllung dessen eintragen, was der Geist in ihr sie zu tun heißt.Sowie euch nun der Körper drängt nach Erfüllung seiner Begierde, sollt ihr ihm widerstehen, denn dann erst kann sich der Geist in euch entfalten, und was euch der Geist vermittelt, wiegt alle irdischen Genüsse und Freuden auf.
Der Geist aber, der sich in euch äußert, so ihr ihm dazu die Möglichkeit gebt durch euren Willen, ist ein Funke des göttlichen Liebegeistes, er ist eine Ausstrahlung Gottes, also ein Teil von Ihm, und dieser göttliche Liebesfunke soll in euch zu einer helleuchtenden Flamme werden. Und es ist dazu nichts weiter nötig, als daß ihr diesem Funken ständig Nahrung zuführt, daß er sich zu einer hellen Flamme entwickeln kann.
Ihr müsset ständig geben, auf daß ihr empfangen könnt, d.h. alles Irdische hingeben, um Geistiges zu empfangen.
Also muß eure Seele nur mehr das befolgen, was der Geist in euch fordert, und alles Verlangen des Körpers unbeachtet lassen. Sie muß opfern, was dem Körper Freude macht, und darf dafür ungeahnte geistige Schätze entgegennehmen, die jedes Opfer ausgleichen.Wer hingibt, der empfängt; wer aber nimmt, dem wird gleichfalls genommen werden.
Geistiges Gut aber wiegt jedes Opfer auf, denn es ist wertvoller als jegliche irdischen Reichtümer.
Die Zuwendung geistigen Gutes ist immer ein Akt der Liebe, es schließt Gott das Erdenkind voller Innigkeit an Sein Herz, Er teilt also Seine Liebe aus, und es empfängt der Mensch etwas überaus Kostbares, wenn diese Liebe sich in eine äußere Form kleidet .... wenn Gott dem Menschen Sein Wort vermittelt ....Das göttliche Wort ist sonach ein sichtbares Zeichen der Liebe Gottes zu den Menschen ....
Das göttliche Wort ist aber auch nur dann entgegenzunehmen, wenn der Mensch gibt .... wenn er dahingibt, was dem Körper bisher Freude bereitet hat.
Es muß der Mensch opfern, um empfangen zu können, denn Opfer bringen bezeugt Liebe ....
Gibt der Mensch selbst etwas hin, was ihm wertvoll erschien, so beweist er diese Liebe. Und Gott lohnet ihm seinen Willen .... Er bedenket den Menschen nun mit Seiner Gnade, denn Seine Liebe ist unendlich, und Er will nicht, daß das Erdenkind darbet, sondern daß es empfängt.
Doch es darf ihm dann nichts Irdisches wertvoller erscheinen, so daß es dieses begehrt .... dann verwehrt es der göttlichen Liebe den Eingang zu seinem Herzen, dann unterbindet der Mensch das Wirken des göttlichen Geistes. Und dann ist des Menschen Herz noch nicht aufnahmefähig für die Gabe, die Gott ihm bieten möchte .... denn er kann nur empfangen von Gott, wenn er dahingibt, was der Welt angehört ....Amen
.
- Geheimnisvoller Austausch - Unvergängliche Schätze Epi's Geheimnissen 11.7.2004 00:31 (0)
• Gerichtszeit