Komme gut an


Gerichtszeit

Geschrieben von Hans am 06. Juli 2004 17:08:09:


Komme gut an

Komme gut an, das ist das Thema, und nun schreibe, mein Kind.
Du hast gut und ausgiebig geschlafen. Ich habe über deinen Schlaf
gewacht. Ich bin bei dir, vergiß es nicht. Du erlebst schwere Tage und
tust gut daran, sie mit Arbeit und Ruhezeiten auszufüllen. Höre mich,
höre mich, mein Kind, alles Leid wird vergehen, so auch diese Zeit.
Du lernst jetzt viel, und du wirst es brauchen. Es wird ein Tüpfelchen
auf deiner Reife sein.

Laß dich nur nicht fallen. Der Gegensatz wartet nur darauf, daß
er dich fallen sieht. Bleibe in deiner Kraft, bleibe in deiner Mitte. Alles
sind Prüfungen, und es folgen noch mehr. Dein Grundschliff muß
fertig sein, sonst kann Ich dich nicht in die ,,Welt“ hinausschik-
ken. Mein liebes Kind, all das was jetzt geschah und geschieht, mußte
sein, damit du hören lernst. Vertraue mir - mir deinem Gott und Herrn.

Du fühlst dich verlassen, du bist es aber nicht. Ich prüfe dich
laufend und alles an dir, deine Liebe, deinen Gehorsam, deine Zuver-
sicht, deine Standfestigkeit, auch deine Enttäuschungen. Ich nehme
dich hart heran, weil Ich dich liebe! Vertraue mir, deinem Heiland. Ich
mache alles heil.

Ich bin das ,,Heil“ und dazu auf die Erde gekommen, heil zu
machen, heil die Herzen, die Seelen und die Körper, auch den Kör-
per der Erde, der schon zuckt in seinem Schmerz, und der reagiert,
wenn Ich ihm Heil zukommen lasse. Alles, was ihr merkt, wenn die
Erde reagiert, sich aufbäumt, ist ihr Schmerz - ist der Schmerz ihrer
Seele, ihres Bewußtseins. Die Erde reagiert, und die Menschen
wandeln blind umher. Sie sehen nicht der Erde Schmerz.

Wenn eine Blume noch in voller Blüte steht um zu zeigen, wie
schön sie ist, aber an den Wurzeln schon verdorrt, so dauert es nicht
lange und es kommt ins Sichtbare. So ist es auch mit der Erde. Sie
versucht immer noch ihr schönstes Kleid anzulegen, um zu zeigen, wie
schön sie ist. Aber die Menschen erkennen nicht ihre wahre Schön-
heit und nicht ihren Schmerz dahinter.

Es wird weiter zerstört. Es ist wie ein reißender Fluß. Baut end-
lich die nötigen Staus ein, daß der Fluß Ruhe bekommt! Sonst rast er
dahin, bis er austrocknet, verdorrt und leblos wird. Was nützt euch
eine ausgedörrte Erde. Die Wüstengebiete werden immer größer, und
die Wälder verschwinden im Eiltempo. Welch ein Frevel an eurer schö-
nen Erde.

Ihr seid Gäste auf dieser Erde... und -
habt ihr euch wie Gäste aufgeführt?

Wie habt ihr euch an der reich gedeckten Tafel dieser Erde ver-
halten? Wie oder wo war eure Liebe zum Gastgeber dieser Erde?
Freut euch, daß ihr noch Leben habt. Jeder Tag ist ein Geschenk - ein
Geschenk, das ihr leben dürft. Dankt dem Herrn für diese Gnade,
und ihr werdet euch, eures Selbstes bewußt, wer ihr seid und was ihr
tut, was zu tun ist - jetzt zu tun ist - jetzt auf dieser Erde.

Fangt mit euch an! Wenn ihr noch Natur habt - und wäre es noch
so klein - euer Stück Erde, so fangt es an zu lieben. Betrachtet sie,
nehmt sie in euch auf, arbeitet mit ihr, berührt sie, sie will geliebt wer-
den. Wollt ihr nicht alle geliebt werden? Ihr seid doch der Liebe wert,
wie auch alles, ja, alles der Liebe wert ist.

Liebt eure Erde, liebt euren Teil, den ihr vor euch habt. Es ist
genau der Teil, den Ich euch gab, den ihr lieben sollt, der Anteil, der
zu euch gehört, Teil vom Ganzen, euer Puzzle, das ihr seid. Ihr spielt
doch so gerne Puzzle. Das Spiel ist ein Vorspiel, das ihr alle schon
gespielt habt. Ihr habt alle schon etwas zusammengesetzt und euch
gefreut, wenn etwas zusammenpaßte, sich einfügte.

Fühlt ihr den tiefen Sinn dieses Spieles, daß sich alles einfügen
muß. damit es sozusagen paßt? Ihr seid das Stück im Ganzen, das
sich einfügen muß. Ihr paßt genau in die Lücke, die für euch vorgese-
hen ist. Ihr seid der Funke aus dem Licht, der zurückkehren muß
und wird, damit das Licht ein Ganzes wird.

Es kann nur wieder richtig strahlen, wenn jeder Lichtfunke ein-,
ja heimgekehrt ist. Kommt heim, kommt an, kommt gut an, ihr meine
Kinder! Ich rufe euch! Ich habe euch alle gerufen, Ich habe euch alle
beim Namen gerufen. Ihr habt alle meinen ,,Ruf“ vernommen und
verstanden. Ob er zu euch direkt oder indirekt kam. Es kam auf das
Gehör an, ob ihr verstehen wolltet, ob und wann ihr mir folgen wolltet
oder jetzt geht.

Geht meine Kinder, solange wie euch eure Füße tragen. Hört das
Weinen der Menschen, die physisch nicht mehr sehen können. Ist es
nicht genug, daß ihr die geistige Blindheit habt, die geistige Ge-
hörlosigkeit? Muß das sein? Müssen eure physischen Körper zur
Unbeweglichkeit kommen, ehe ihr die geistige Unbeweglichkeit be-
merkt? Fragt diese Menschen, die diese Leiden haben, wie sie sich
fühlen. Ist das euer Ziel, als ,,Behinderter“ den Weg zu gehen? Wie
viele sind ihn - aber erst als Behinderter - gegangen.

Muß dieser herrlich gebaute Mensch, der in allen Dimensionen
herrlich ist, zuerst ein Behinderter werden - ein geistig seelischer und
körperlich Behinderter werden, um den ,,Weg“ zu gehen um anzu-
kommen? Spüre meine Liebe, spüre mein ,,Wort“. Wo du stehst,
bleibe stehen,... und jetzt besinne dich. Erinnere dich, was dich im
Leben am meisten bewegt hat, zur Rückkehr, und dann kehre um.
Kehre um, um gut anzukommen.

Du bist mein von ewigen Zeiten an, und Ich habe dich gerufen.
Höre auf meinen Ruf, und du wirst Allem ledig, was dich bedrückt
und von mir entfernt. Ich warte auf dich! Komme heim, mein Sohn,
meine Tochter!

Geht zu denen, die schon auf dem Weg sind und fragt sie, es gibt
ihrer schon viele. Uberall sind schon Menschen, die mir ,,folgen“, die
,,heimgehen“. Der große ,, Treck“ hat begonnen. Du brauchst dich
ihrer nur anzuschließen. Du warst heimatlos, du warst vertrieben. Du
hast es sogar physisch erlebt, und nun gehe heim, heim in dein wahres
Zuhause.

"SO SEI ES!“




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