Traumgesichte: Sterne, Gebet, Mitfahren, 'Liebes'-Überfall
Endzeitprophetie
Geschrieben von Epidophekles am 08. Oktober 2005 00:03:46:
Ich verspreche nicht viel, die Erinnerung ist lückenhaft.
Wo soll ich beginnen? Nicht einmal das weiss ich, die Reihenfolge ist mir unklar.
Aber darüber schweigen möchte ich nicht.Da war eine grosse Schreinerei in meinem Heimatort.
Wir kamen am Morgen früh zur Arbeit, sahen das Gebäude von aussen, gingen die Treppe hoch. An einer Wand sah man ein grosses Fenster, links neben der Treppe. Ich kam irgendwie zuhinderst hoch, sah aber darum auch das Bild, das vom Fenster ausging. Die vor mir Gekommenen hielten oben am Anfang des offenen Raumes mit den Arbeitsstellen an und wurden begrüsst mit begleitenden Worten, ich konnte länger das Bild betrachten, das sich mir an der Wand dort hinaus ins Freie oder in die Ferne bot. Es war ein Nacht-, Morgen- oder Abendhimmel mit wenig Sternen, einem seltsamen Streifen, ich weiss nicht mehr so genau, aber ich sah doch ganz genau hin, staunte und fragte mich, was das bedeute, erhielt einesteils Bestätigung, ich weiss nicht.... Bei solchem Betrachten hörte ich auch die Worte, die uns zum morgendlichen Empfang und zum Arbeitsbeginn dargereicht wurden. Zunächst glaubte ich, es sei von meinem Bruder, der Helfer in der Notabteilung der Kranken und Verunfallten ist, dann aber nahm ich doch wahr, dass es eine fernere, höhere Stimme als die meines Bruders war. Ich weiss kein Wort mehr, ich weiss nicht einmal, ob ich dort Worte wahrnahm oder "zwischen den Zeilen" hörte. Auf alle Fälle waren es keine gewöhnlichen Worte. Es war eine Art Gebet oder Aufklärung zum Arbeitsbeginn, so soll es jeden Tag geschehen, merkte ich, und fand das wunderbar, mich fragend, ob sich das Geschäft solches leisten kann ....Man hörte zu, stille war es von unserer Seite, wir lauschten aufmerksam den Worten. Sie begannen das Herz zu berühren und rührten es an, die Augen wurden feucht. Ich sah neben mir weinende Personen, die die Tränen nicht mehr zurückhalten konnten. Auch ich hätte mich gerne hingegeben und hätte weinen können, doch genierte ich mich oder dachte: "so kann man nicht zur Arbeit gehen...".
Zweimal durfte ich mitfahren, einmal kam mein einstmaliger Chef daher, traf mich unterwegs und hielt an, um mich mitzunehmen, das andere Mal setzte ich mich hinten auf ein landwirtschaftliches Gefährt, das doch tatsächlich dort an der Bushaltestelle anhielt, wo ich auch absteigen musste. Einen Moment befürchtete ich, dass ich falsch aufgestiegen sei und nun zu weit mitgeführt würde....
In einem Gebäude, wo viel Leute arbeiteten, nicht mehr die Schreinerei, sondern umgewandelt in ein Hospital mit einer Abteilung Textilverarbeitung oder so ähnlich, war ich als Schnupperlehrling oder Besucher anwesend, musste aber meinen Schlüssel in der Garderobe holen und vielleicht noch Arbeitskleider. Dies benötigte einige Zeit, ich fand nämlich den Abgang zur Garderobe nicht so schnell und wurde überall aufgehalten und merkte das, so dass ich mit der Zeit etwas in Not kam. Im ersten Obergeschoss gab es nämlich keine Möglichkeit, ins Untergeschoss hinabzugehen, sondern es gab dazu nur vom zweiten Obergeschoss die Möglichkeit mit einer Treppe oder einem Lift. Als ich also auf dem Weg zur Treppe nach oben war, noch unterwegs im langen Saal, wo die Textilverarbeitung mit einigen anwesenden Frauen war, holte mich eilig eine 'Seele' ein und wollte mich mit einem Kuss verknutschen. Sie erwischte mich knapp seitlich am Mund, bis ich sie abwies und ihr sagte, solches dürfe nicht missbraucht werden, sondern müsse durch wachsende Liebe in Vertrauensarbeit gewonnen werden. Ich machte mir nachher, noch im Traum, Gedanken darüber, was wohl die Absicht dieser Seele gewesen sei? Es war eine etwas einsame Seele, die vor den anderen zeigen wollte, dass sie einen Freund hat, also nur um ihrer selbst willen. Wäre ich nämlich auf sie eingegangen, hätten wir uns ja geküsst, umarmt und liebkost, von meiner Seite aufgrund blossen Wohlbefindens an solcher Schmeichelei, von ihrer Seite aus eben im Geltungsbedürfnis, einen Geliebten vorzeigen, bzw. Beliebtheit vortäuschen zu können.Interessante Inhalte ...
Liebe Grüsse - Epidophekles
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