Was für Schwierigkeiten?
• Gerichtszeit
Geschrieben von Sonnenschein am 06. Juli 2004 06:50:31:
Als Antwort auf: Damit bekämst du aber Schwierigkeiten geschrieben von Ichtys am 05. Juli 2004 23:08:47:
Ich denke mit dir kann ich vernünftig reden. Deine Antwort hat mir gefallen, wenn ich ihr auch nicht ganz zustimmen möchte.
"Oder ein Anknüpfungspunkt um den Weg frei zu machen für die Welteinheistkirche der laut der Offenbarung des Johannes der Prophet des Tieres vorstehen soll."
Daß in der Offenbarung des Johannes von einer "Welteinheitskirche" die Rede ist, ist deine Interpretation. Es kommt natürlich darauf an was du als Welteinheitskirche verstehen willst. Mir kommt es hier nicht darauf an die Göttlichkeit Jesus wegzurelativieren. Da wirst du jetzt vielleicht sagen, daß das andere wollen. Das bestreite ich auch nicht, wie auch immer sowas dann aussehen mag.
"Ich persönlich sehe solche Bestrebungen mit Sorgen."
Solche Bestrebungen einer Welteinheitskirche die dir nicht passt?
"Der Islam hat das ursprüngliche Christentum gerade unter den Aramäern ziemlich dezimiert. Und trotz allem hat eine kleine Minderheit bis heute überdauert."
Ich muß gestehen darüber nichts zu wissen. Ich weiß allerdings, daß es Kriege von "beiden Seiten" aus gegeben hat. In welche Zeit datiert sich denn die von dir angesprochene Dezimierung von aramäischen Christen? Generell denke ich, daß sowas immer auch einen Grund hat und sei es ein solcher wie bei Hiob. Auch die Endzeit wird ihren Grund haben, der nicht nur in Eigenmächtigkeit des Teufels liegen wird, wenn du mich fragst.
Wenn du meinst, daß der Islam zu Gottes Plan zu Harmageddon gehört, was denkst du denn was Jesus damit bezweckt? Ich hoffe, ich habe dich richtig verstanden.
"Es kommt auf die Sichtweise an. Wenn die Bibel als Gotte Wort angesehen wird, und dieses als göttlich inspirierte Schrift wahrgenommen wird, dann war es Gottes Wille diese Kriege zu führen."
Ersteres setzte ich mal voraus. Wir müssen uns hier nicht unnötig relativieren, oder? Ansonsten ein interessanter Aspekt deiner möglichen Antwort auf die Frage über den letzten Zitat.
"Es wird wohl toleriert das Muslima Kopftücher tragen, aber Christinen die langes Haar und Röcke tragen sind mit Terroristen gleichzusetzen."
Erlebst du das? Mir kommt diese Äußerung etwas merkwürdig vor. Ich kann mir kaum vorstellen, daß in unsrem Kulturraum Frauen besonders häufig wegen langen Haaren und Rock angefeindet werden.
"Vielleicht weil es einfacher ist nur mit einem monotheistischen Weltbild einen Gutteil der Menschen ins Verderben zu reissen?"
Und du meinst Jesus würde das über so lange Zeit tolerieren, wenn es nur diesen Sinn hätte? Das erscheint mir fragwürdig.
"Zudem können sich dann ja Strukturen entwickeln wie sie sich heute bei den Übergriffen auf das Abendland zeigen. Die Masse aus der die Personen ausgewählt werden können ist einfach grösser wenn alle an den selben "Gott" glauben."
Ich bin mir nicht sicher ob du die Fähigkeit polytheistischer Religionen hierzu richtig einschätzt. Was meinst du?
Ja, du hast im Sinne einer Diskussion zu meiner Zufriedenheit geantwortet.
Ich weise nochmal auf meine Kernfrage hin ob der Ursprung des Islam nicht vielleicht doch christlicher war, als wir heute annehmen. Das ist sicher spekulativ aber ich habe einige Hinweise genannt.
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