Damit bekämst du aber Schwierigkeiten


Gerichtszeit

Geschrieben von Ichtys am 05. Juli 2004 23:08:47:

Als Antwort auf: Ursprung des Islam besser? geschrieben von Sonnenschein am 28. Juni 2004 08:46:23:

Shalom Sonnenschein,

nun doch hier. Denn ich unterhalte mich gerne ruhig und gemütlich. Und beleuchte auch gerne ein Thema von allen Seiten. So diese auch zur Diskussion gestellt werden.

>Themenkomplex? Ohne Islamist zu sein, frage ich mich, was von der geistigen Welt
>her dazu geführt hat, daß der Islam sich so weit ausgebreitet hatte.

Der Islam hat das ursprüngliche Christentum gerade unter den Aramäern ziemlich dezimiert. Und trotz allem hat eine kleine Minderheit bis heute überdauert.

>Irgendetwas wird Jesus ja damit bezweckt haben, sonst würde etwas
>derartiges dämonischen Ursprungs nicht diese Wirkungen haben.

Da bin ich der schon einmal aufgestellten These treu, daß dies zu Gottes Plan dem Harmageddon gehört. Denn gerade die Unruhe und die Ängste die eine dermassen "fundamentalisische" Religion in den Gemütern der Menschen schürt wird auch den Christen das Leben schwer machen. Wenn die Welteinheitsreligion kommt und die Christen aus "fundamentalistischen" Gründen diesem nicht zustimmen wird, dann ist sehr viel Verfolgung vorprogrammiert. Denn dann wird die Gewaltbereitschaft der einen mit dem pazifismus der anderen gleichgesetzt. Das hatten wir übrigens schon mal in einer Variante. Die Hutterer und die Menonniten (und auch andere Glaubensgemeinschften) sind aus Deutschland geflohen, da sie dem Staat den Wehrdienst (also das Soldat sein) verweigerten. Und diese Verfolgung wird wird wieder entstehen. Sie ist ja jetzt schon zum Teil recht heftig Vorhanden. Gib doch mal in der Firma an daß du gläubiger Christ bist, die meisten werden dir den Vogel zeigen. Wenn du aber dann noch erklärst, daß deine Frau Röcke trägt weil Paulus dies als die vernüftigste Kleidung für Frauen in der Bibel angeregt hat, dann wirst du in eine Fundiecke geschoben. Und genau das ist die Gefahr quasi die von der Toleranz dem Islam gegenüber ausgeht. Es wird wohl toleriert das Muslima Kopftücher tragen, aber Christinen die langes Haar und Röcke tragen sind mit Terroristen gleichzusetzen.

>Zu Zeiten Mohammeds gab es einige Leute, die sich vom damaligen
>Götzenkult in Mekka losgesagt hatten, wohl inspiriert von Christen- und
>Judentum. Mohammed agitierte gegen diesen vorherrschenden
>Götzenkult und verließ nach Konflikten die Stadt. Daß er dann begann
>sich kriegerisch mit den Mekkanern auseinanderzusetzen, kann man aus
>christlicher Perspektive mit Sorge betrachten. Der jüdische Teil der Bibel
>aber ist ja auch gespickt mit derartigem Vorgehen.

Es kommt auf die Sichtweise an. Wenn die Bibel als Gotte Wort angesehen wird, und dieses als göttlich inspirierte Schrift wahrgenommen wird, dann war es Gottes Wille diese Kriege zu führen.

>Vielleicht gibt es im Urgrund mehr Gemeinsamkeiten zwischen "Islam"
>und christlicher "Kirche" als viele heute glauben? Könnte das nicht auch
>ein Anknüpfungspunkt sein, "sich" zu begegnen?

Oder ein Anknüpfungspunkt um den Weg frei zu machen für die Welteinheistkirche der laut der Offenbarung des Johannes der Prophet des Tieres vorstehen soll.
Denn dann bekäme man ja einen guten Teil der Weltreligionen unter einen Hut.

Ich persönlich sehe solche Bestrebungen mit Sorgen. Aber das liegt eben an der Sichtweise.

>Der Text auf den du in deinem Link hingewiesen hast enthält auch
>folgende Passage (Mohammed):
>"Ich benützte alles, von dem ich wußte, daß es dem Volke
> gefallen würde, denn ich wollte in meinem Ehrgeize ein
> großer Mann werden, und daher log ich zusammen, was
> ich für gut fand. Ich war im vollsten Sinne des Wortes ein
> Lügner oder falscher Prophet, so lange ich auf der Erde
> lebte. Als endlich mein Tod kam, ging der große Prophet
> Allahs in die tiefste Finsternis der untersten Hölle und nicht in
> den siebenten Himmel!"

*g*, ich glaube das solltest du besser keinen gläubigen Muslim zeigen. Könnte massivsten Ärger provozieren.

>Ich bin mir nicht sicher, ob es das trifft? Ich frage nocheinmal: Warum ist der
>Islam von der Verbreitung her so groß geworden, wie er einmal war? Früher standen um die Kaaba in Mekka etliche Götzenbilder. Diese hat Mohammed zerstören lassen, nachdem Mekka sich seiner Armee ergeben hatte.

Vielleicht weil es einfacher ist nur mit einem monotheistischen Weltbild einen Gutteil der Menschen ins Verderben zu reissen? Zudem können sich dann ja Strukturen entwickeln wie sie sich heute bei den Übergriffen auf das Abendland zeigen. Die Masse aus der die Personen ausgewählt werden können ist einfach grösser wenn alle an den selben "Gott" glauben.

Ich hoffe ich habe diesesmal zu deiner Zufriedenheit geantwortet ;o))

GBY
Ichtys



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