Re: Sacharja 14. Kapitel


Gerichtszeit

Geschrieben von plusmehr am 05. Juli 2004 14:15:20:

Als Antwort auf: Sacharja 6. Kapitel geschrieben von Sacharja am 01. Juli 2004 06:11:55:

Hallo liebe Freunde im Herrn,

hab mal kurz hier reingeschaut und gesehen das ihr euch fleißig mit Sacharja auseinandersetzt. Da ich dies auch schon mal versucht habe und speziell in den Versen des letzten 4tels der Prophtie durch Sacharja fündig für die Jetztzeit wurde, möchte ich euch den Deutungsverusch nicht vorenthalten.

Es geht auch daraus hervor, das besonders das letzte Drittel für unsere Zeit bestimmt ist.

Wer " Freude " daran hat, der lese es, und zawr mit dem Augen der Entsprechungen als zeitlose Verständigungsebene jener Menschen dies des Herr´n sind.

Sacharja hat auch im Hinblick auf unsere Zeit eine Schauung.
Desweiteren nimmt er unter den alten Propheten eine Sonderstellung ein, weil er selbst die Offenbarung in Gesichten bekommen hat, und sie ohne die Hilfe eines Engels nicht verstehen konnte. Das klärende Gespräch mit dem Engel gab ihm erst ein Licht zu seinem eigenem " Gesicht"!

So unterteilt sich die gesamte Schauung in drei Teile, wobei der letzte Teil, Vers 12 bis 14 , sich mit der "Last" über die heidnischen Völker und der "Last" über Israel beschäftigt. Dieser letzte Teil ist abermals in zwei Reden unterteilt, die zum einen sich speziell mit der Gerischtdrohung über heidnische Völker beschäftigen und eine messianische Weissagung über Israel beinhalten,....zum anderen beschäftigt sich die zweite Rede des dritten Teils, also speziell jetzt die von dir hier angeführten Worte ( Vers 14 ) mit dem Gerichtswort über die untreuen Hirten. Einige der Worte weisen auf die Zeit Jesu hin! Ob aber die ganze Rede so gedeutet werden kann ist fraglich. Es wird wohl so sein das diese unsere baldige Zukunft und Jetzt Zeit hier eine entsprechende Rolle spielt.

Die anderen beiden Teilé enthalten zum einen Traum oder Nachtgesichte und Reden an Israel selbst zu der damaligen Zeit. Ca. 520 v. Christi.

Dies zur Einleitung um unseren Kollegen etwas besser in den Griff zu bekommen.

Selbstredend ist es wohl kaum möglich diese Vers ohne den Entsprechungsschlüßel zu deuten. Jedoch, auch wenn vieles von dem was hier steht einen geistigen Grund hat, wird es natürlich nicht ohne Auswirkungen auf das Reale Leben sein.


Jerusalem und die Völkerwelt am Tage des HERRN

14 1 Siehe, es kommt für den HERRN die Zeit, dass man in deiner Mitte unter sich verteilen wird, [a]was man dir geraubt hat.

>>>>Was haben die Völker oder Feinde des irdischen Jerusalems, dieser Stadt als dem Zentrum der mosaischen Gesetzestreue geraubt? Das Erstgeburtsrecht! Was ist das Erstgeburtsrecht? Das Recht auf die Einhaltung der Gebote, die jetzt mit des Herrn Zeit nur noch auf das Gebot der Liebe beschränkt ist.
Was heißen will, das die Einhaltung dieses Liebesgebotes die Freiheit und Unsterblichkeit des Geistes beinhaltet. Somit ist das irdische J. jetzt zum geistigen J. geworden und aufgeteilt unter alle Völker der Erde,....auch den Heiden!

2 Denn ich werde alle Heiden sammeln zum Kampf gegen Jerusalem. Und die Stadt wird erobert, die Häuser werden geplündert und die Frauen geschändet werden. Und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, aber das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

>>>>>Irdisch gesehen ist dieser Kampf ja nun schon fast 2000 Jahre voll zu Gange. Kreuzritter, Islamisierung und Eroberung durch die selbigen, sowie heute durch die Eroberung eines so ganz und gar nicht mosaischen Zeitgeistes, bzw. durch die Eroberung der Fundamentalisten.
Geistig jedoch steht J. ( das himmlische und neue ) für die Reinheit des Liebevollen, Weisen und kompletten Geistmenschen.
Der Kampf des Heidentums gegen dies neue J., ist der Kampf der Leiblichkeit ( Geschäfte des Fleisches, Materialismus ) gegen die Tugenden des erweckten Gottesgeistfuncken in uns drin. Welcher sich beim Bewohner des neuen J. äußern muß, um zu einer Vollendung zu gelangen,....und das ist jetzt besonders wichtig um den Kern dieser Bostchaft mit dem Ölberg zu verstehen, ....in einer Verinnerlichung ( Osten ---Reinigung der Seele, Öffnung des Herzens ) und der aktiven Liebsstat durch den gelebten Glauben ( Westen ).

NB) Der geneigte Leser mag sich daran erinnern wie wir vor kurzem den Stern aus dem Osten und das Licht aus dem Westen recht geschickt mit Verinnerlichung und Liebsstat zu deuten wußten!!!

>>>>>" Die Stadt wird erobert",....heißt der Materialismus, der äußere Mensch, hat vorerst die Oberhand gewonnen!!
" Die Häuser werden geplündert " ,....heißt das auch das letzte Fünkchen Verstand ( Licht der Seele ) zum Zwecke der Äußerlichkeit benutzt wird.
" Die Frauen werden geschändet ",.....heißt das der Geburtsvorgang im geistigen Sinne durch die Wiedergeburt des neuen Menschen, verkommt zu einer Farce der rein nach außen orientierten Menschheit,...so wie es heute ja der Fall ist. Eine Frau zu schänden heißt, das Wunder der leiblichen und in der Entsprechung der geistigen Neugeburt mit der größten Lustbarkeit ad absurdum zu führen.

>>>>>>>Somit wird die eine Hälfte J., der Leib mit all seinen Wundern und Notwendigkeiten, gefangen weggeführt werden,.... was heißen soll,.... das der Leib so wie wir ihn kennen nicht am neuen und himmlischen J. teilhaben wird. Gefangen heißt, er bleibt da wo er ist,....im Staub bei den Maden!
Der geistig - seelische Teil des Menschen wiederum, wird auch nach der Eroberung der Stadt durch die Heiden Völker oder eben der Leiblichkeit und des Materialismusses, nicht im Hades der Maden und Vergänglichkeit landen. Die Seele, bleibt unsterblich, egal ob sie nun so oder so gesinnt ist. Mag sein das sie im extremsten Fall zerbröselt wird in ihre Einzelteile,...aber selbst dies Extrem bleibt unsterblich!...und kann auch noch nach Jahr Millionen Mitglied des himmlischen J. werden, ...was heißen will, ...wird nicht ausgerottet werden!!

3 Und [a]der HERR wird ausziehen und kämpfen gegen diese Heiden, wie er zu kämpfen pflegt am Tage der Schlacht.


>>>>>>Der Tag der Schlacht ist die gesamte Menscheitsentwicklung. Gestern! Heute! und Morgen! Das " Wie " ist mit den Waffen der Sanftmut, Geduld, Liebe und Weisheit.

4 Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberg, der vor Jerusalem liegt nach Osten hin.


>>>>>>>>NB: Hmmmh!! Hier haben wir eine solche Fülle an Entsprechungen, das würde Stunde dauern dies auf Genauste der Weisheit gemäß auseinander zu klamüsern. Tun wir es kurz der Liebe gemäß und wir werden merken das der Geist in uns, uns bei der Deutung hier weiterhelfen wird, ohne das es übermäßig vieler Worte bedarf. Sonst würd ich nämlich morgen früh noch an dieser Mail sitzen.

Jerusalem und Füße irdisch gesehen, heißt die Leiblichkeit gemäß dem Gleichnis vom " Staub von den Füßen schütteln " ( Mt. 10,14, Apg. 13,51 ) aus der unsterblichen Gemeinschaft des himmlsichen J. abzusondern!

J., Füße und Öl - Berg zusammen geistig gesehen heißt , Überfluß haben am Leben. Siehe hierzu das salben der Füße mit Öl durch Maria Magdalena oder das Eintauchen der Füße in Öl bei 5. Mo. 33,24, und Hi 29,6 als Zeichen des Überflußes an sich!

Zur Bekräftigung eines Sieges setzte man damals die Füße auf den Hals des Unterlegenen. Das erinnert stark an das Bild der Frau aller Völker aus der Apokalypse die der Schlange ( Materie, Satana ) ebenfalls ihre Füße auf den Hals setzt zum Zeichen des himmlischen Sieges.

Da alles zusammen in Verbindung mit Osten ( verinnerlichter Mensch, Reinigung der Seele, Öffnung des Herzens, Stern aus dem Osten ) steht, und der Ölberg zum damaligen Besitztum des auferweckten Lazarus gehört ( Auferweckung des geistigen Menschen aus der Leiblichkeit, oder Entstehung des himmlischen J. aus der irdischen Stadt J. (( Gesetzestreue, Liebsgebot)), .....können wir davon ausgehen das Sacharja hier einfach den Sieg des Herrn über die materielle Welt gesehen hat.


Und der Ölberg wird sich in der Mitte spalten, vom Osten bis zum Westen, sehr weit auseinander, sodass die eine Hälfte des Berges nach Norden und die andere nach Süden weichen wird.

>>>>>>>>Der Ölberg, also die Auferstehung/ Wiedergeburt des leiblichen Menschen ( Lazarus ) hin zum feinstofflich geistigen Menschen wird sich spalten,...was heißen soll, das es mit dem Sieg über das irdische J. ( mosaische Gesetzestreue ), ein neues himmlisches J. ( geistige Unsterblichkeit, Liesbesgebot) geben wird. " In der Mitte spalten", soll heißen das es eine klare Abgrenzung geben wird zwischen dem vergänglichem Leib mit all seinen Fähigkeiten ( weltlich und materiell gesinntem Menschen) und dem unsterblichem Leib der Seele so sie denn die Geistigkeit erlangt hat.

Das sich hier alles ausdehnt von Ost ( Innerlich, Seele, Geist ) hin zu West ( äußerlich, Körper, Leib und Materie, Liebestat, Licht aus dem Westen ) hinüber zu Nord ( Mittag, Vollendung des Menschen, Ziel der Menschwerdung) und Süd (irdische Räumlichkeit, Erdenkreis, Lauf der Sonne, ...im Osten geht die Sonne auf, im Süden nimmt sie ihren Lauf etc.) will heißen, daß das neue himmlische J. bereits hier auf Erden ein grenzenloses Dasein in den Herzen der gläubigen und wiedergeborenen Menschen finden wird. Das neue J. wird also den gesamten Erdkreis umspannen,....und doch nur in den Herzen der Menschen zu finden sein.

Was mich zu dem Fazit veranlaßt, zu sagen das hier in keinem Fall das irdische J. gemeint sein kann, auch wenn sich erst aus diesem irdischen J. ( Gesetzestreue ) das neue J. ( Unsterblichkeit ) entwickeln kann und wird. So wie sich ja der unsterbliche Geistige Mensch ja auch erst durch den sterblichen, leiblichen Menschen entwickeln kann.

5 Und das Tal Hinnom wird verstopft werden, denn das Tal wird an die Flanke des Berges stoßen. Und ihr werdet fliehen, wie ihr vorzeiten geflohen seid [a]vor dem Erdbeben zur Zeit Usijas, des Königs von Juda. Da wird dann kommen der HERR, mein Gott, und alle Heiligen mit ihm.
6 Zu der Zeit wird weder Kälte noch Frost noch Eis sein.
7 Und es wird ein einziger Tag sein - [a]er ist dem HERRN bekannt! -, es wird nicht Tag und Nacht sein, und auch um den Abend wird es licht sein.
8 Zu der Zeit werden [a]lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, die eine Hälfte zum Meer im Osten und die andere Hälfte zum Meer im Westen, und so wird es sein im Sommer und im Winter.
9 Und der HERR wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der HERR der einzige sein und sein Name der einzige.


>>>>>>>>König sein über alle Lande, heißt König sein auch über den Leib als Ausdruck des materiellen Daseins. Denn auch der Leib, wo wir bisher ja dachten das die Leiblichkeit, der Materialismus nur dem Argen zuzusprechen ist, hat seine entwicklungstechnische und äußerst positive Bewandtnis, und ist unweigerlich nötig um auch die Zwei Länder, Seele und Geist, wo der Herr ja sowieso schon immer in unseren Köpfen und Herzen der König war, ebenfalls zu veredeln, respektive zu erwecken oder zu vergeistigen. Im Sinne der Notwendigkeit dem Probeleben und der Schulungsstätte!!
Der Herr der zukünftig und schon immer der Einzige war ist die Weisheit! Sein Name, ebenfalls Einzig und schon immer da gewesen ist die Liebe!!

Tschüß

plusmehr



10 Und das ganze Land wird verwandelt werden in eine Ebene, von Geba bis nach [a]Rimmon im Süden. Aber Jerusalem wird hoch liegen und an seiner Stätte bleiben, vom Tor Benjamin bis an die Stelle des ersten Tors, [b]bis an das Ecktor, und vom Turm Hananel bis an des Königs Kelter.
11 Und man wird darin wohnen; es wird [a]keinen Bann mehr geben, denn [b]Jerusalem wird ganz sicher wohnen.
12 Und dies wird die Plage sein, mit der der HERR alle Völker schlagen wird, die gegen Jerusalem in den Kampf gezogen sind: Ihr Fleisch wird verwesen, während sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in ihren Höhlen verwesen und ihre Zungen im Mund.
13 Zu der Zeit wird der HERR eine große Verwirrung unter ihnen anrichten, sodass einer den andern bei der Hand packen und seine Hand wider des andern Hand erheben wird;
14 und auch Juda wird gegen Jerusalem kämpfen. Und man wird zusammenbringen die Güter aller Heiden ringsumher: Gold, Silber und Kleider über die Maßen viel.
15 Und so wird dann diese Plage auch kommen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und alle Tiere, die in diesem Heer sind; sie werden von ihr geschlagen gleichwie jene.
16 Und alle, die übrig geblieben sind von allen Heiden, die gegen Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, um anzubeten [a]den König, den HERRN Zebaoth, und um das Laubhüttenfest zu halten.
17 Aber über das Geschlecht auf Erden, das nicht heraufziehen wird nach Jerusalem, um anzubeten den König, den HERRN Zebaoth, über das wird's nicht regnen.
18 Und wenn das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird auch über sie die Plage kommen, mit der der HERR alle Heiden schlagen wird, wenn sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.
19 Darin besteht die Sünde der Ägypter und aller Heiden, dass sie nicht heraufkommen, um das Laubhüttenfest zu halten.
20 Zu der Zeit wird auf den Schellen der Rosse stehen [a]»Heilig dem HERRN«. Und die Töpfe im Hause des HERRN werden den Becken vor dem Altar gleichgestellt sein.
21 Und [a]es werden alle Töpfe in Jerusalem und Juda dem HERRN Zebaoth heilig sein, sodass alle, die da opfern wollen, kommen werden und sie nehmen und darin kochen werden. Und [b]es wird keinen Händler mehr geben im Hause des HERRN Zebaoth zu der Zeit.





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