Die Sibyllinen
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Geschrieben von Epidophekles am 04. Juli 2004 14:37:14:
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Freunde,
im Proph-Forum
hat Bernhard Bouvier einen wichtigen Text von Sibyllinen hineingestellt.1999 besuchte ich Vorträge an der Uni mit Themen über verborgene Bücher und geheime Schriften. Es ging da unter anderem auch um die Sibyllinischen Orakel.
Damals staunte ich schon, wie nahe sich die Aussagen ganz speziell einer Sibylle und derjenigen von Bertha Dudde sind. Welche es war, weiss ich leider nicht mehr, vielleicht Sibylle von Cumae oder Sibylle von Persien.
Während des Vortrages schrieb ich einiges mit, das ich als Antwort auf diesen Beitrag hier niederzuschreiben versuche.Epidophekles
Jetzt der oben erwähnte Text:
A)
652 Dann sendet Gott vom Osten(!!!) einen König,
653 der auf der ganzen Welt dem schlimmen Krieg ein Ende macht.
654 Die einen tötet er, und mit den andern schließt er sichere Verträge ab.
655 Doch tut er alles dieses nicht aus eigenem Entschluß;
656 er folgt des großen Gottes Ratschlüssen.
657 Des großen Gottes Heiligtum erstrahlt in reichstem Schmuck,
658 in Gold und Silber, Purpurschmuck.B)
671 Hernach kommt das Gericht für sie vom großen Gott,
672 und alle gehen durch eines Ewigen Hand zugrunde.
673 Vom Himmel fallen Feuer-Schwerter(!) auf die Erde.
674 Es kommen große Fackeln, die mitten unter diesen Menschen leuchten.
675 Die Allmutter, die Erde, bebt in jenen Tagen
676 durch eines Ewigen Hand.
677 Die Fische im Meer und alle Tiere auf der Erde, der Vögel ungezählte Arten
678 und alle Menschenseelen, ein jeglich Meer,
679 erschaudern vor des Ewigen Gesicht. Da herrscht ein riesengroßer Schrecken.
680 Und er zerreißt der Berge jähe Gipfel samt den Hängen,
681 so daß das schwarze Dunkel allen sichtbar wird.
682 Die Nebelschluchten in den Bergen
683 sind von den Leichen angefüllt.
684 Vom Blute strömen Felsen: die Bäche füllen ganz die Ebene.
685 Der Feinde schöngebaute Mauern stürzen all zu Boden,
686 dieweil sie das Gesetz des großen Gottes
687 und sein Gericht nicht anerkennen.
688 Ihr stürmet gen das Heiligetum in Torensinn und schwingt dawider eure Lanzen.
689 Es richtet alle Gott mit Krieg, mit Schwert,
690 mit Feuer und mit Wolkenbrüchen.
691 Und Schwefel fällt vom Himmel und Hagelsteine,
692 gar viel und hart. Dem Tod verfällt das Vieh.
693 Alsdann erkennen sie den ewigen Gott, der also richtet.
beschädigen sie nicht; denn Gottes Hand wird über ihnen sein.C)
796 Ich nenn dir jetzt ein deutlich Zeichen,
797 daß du erkennst, wann schon das Ender aller Dinge auf die Erde kommt:
798 Erscheinen am gestirnten Himmel nächtlich Schwerter (!)
799 am Abend und am Morgen,
800 dann kommt alsbald ach Staub (!!)
801 vom Himmel auf die Erde.
802 Der Sonne Glanz verschwindet von dem Himmel mitten an dem Tag.(!!)
803 Des Mondes Strahlen kommen dafür sichtbar auf die Erde.
804 Ein Zeichen kommt aus Felsen mit Blutstropfen.
805 Ihr seht in den Wolken einen Kampf von Fußvolk und von Reitern,
806 gleich einer Jagd auf wilde Tier, den Nebeln ähnlich.
807 Das ist das Ende, das jetzt der Himmelsgott dem Kriege setzt.
808 Deswegen müssen all dem großen König opfern.
809 Dies sind des Gotteszornes Taten.
- Text einer Sibylle über das Gericht Epidophekles 04.7.2004 17:27 (0)
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