Im Innersten ist das wahre Leben .
Endzeitprophetie
Geschrieben von Guerrero am 03. September 2005 18:33:
Als Antwort auf: "Inneres Christentum" als Zukunftsperspektive geschrieben von TamLin am 03. September 2005 11:38:
>Theologisch gesehen bedeutet „Inneres Christentum“ auch, dass die „inneren Motive“ eines Menschen wichtiger sind als sein äusseres Tun, das allerdings dann "stimmig" wird, wenn auch die Motivation "stimmig ist".
>Denn in der „Motivation“ liegt die „Matrix“ für all unsere Empfindungen, Gefühle, Gedanken, Worte und Taten.
>“Gott schaut ins Herz“ heißt es „volkstümlich- religiös“.
>Auch die Bibel berichtet von diesen Dingen und zitiert hierzu Jesus, der wusste, dass das „Reich Gottes inwendig“ in uns (allen) ist.
>Ein Satz, der über Jahrhunderte hinweg schlichtweg verdrängt wurde, war er doch ausserordentlich hinderlich beim Aufbau eines veräusserlichten„Kirchenapparats“, der vor allem äusserlich in Erscheinung trat in Form von ( zumeist heidnisch abgeleiteten oder gänzlich übernommenen ) Zeremonien, Gewändern, Titeln, Priesterschaften, Reliquien- und Heiligenverehrungen etc.......
> Diese „veräusserlichte Apparat“ listet „Vergehen“ gegen diese „äusseren Handlungsanweisungen“ u. a. in Form von sogenannten Dogmen auf, die er in den Vordergrund stellte und sie - ähnlich dem Flensburger Punkteregister - noch in der katholischen Form in „Sünden- Kategorien“ einteilte.
>Die „innere Kirche“ oder dieses „innere Christentum“ aber, oft auch das“mystische Christentum“, das „esoterische Christentum“ ( im Gegensatz zum „exoterischen“=“äusseren“ Christentum ) genannt, besitzt keine „materielle Präsenz“ in der Welt, außer in den Herzen eines jeden Menschen, also im „Tempel des heiligen Geistes“.
>Viele Menschen, die der „inneren christlichen Tradition“ angehör(t)en sahen und sehen die „neue Zeit“ kommen, in der das „innere Christentum“, das an die ursprüngliche und einfache Lehre Jesu anknüpft, erneut erblühen wird.
>Das „innere Christentum“ ist ein „Christentum“, das überall dort in Erscheinung tritt, wo sich Menschen aufhalten und darum bemühen, der „frohen Botschaft“ der Liebe zu Gott und unseren Brüdern und Schwestern im irdischen Leib, sowie zu unseren „kleinen Geschwistern“, den Tieren und überhaupt der Natur, konkret helfenden und vorbildhaften Ausdruck zu verleihen.
>Dazu bedarf es jedoch „im Prinzip“ einzig der „Tempel aus Fleisch und Bein“ und nicht der „Tempel aus Stein“ .
>Dazu bedarf es nicht der Riten, Zeremonien und Dogmen, sondern einzig (!!) eines liebenden Herzens im „inneren Tempel des Menschen“.
>Eines Herzens, das einzig an Gott / Christus „gebunden bzw. mit diesen verbunden“ ist und einzig diese als –heilig- „anerkennt“, in ihrem Sinne „fühlt, denkt, redet und handelt“ und einzig ihnen „die Ehre“ erweist durch ein „vorbildhaftes Leben“ nach der Lehre Jesu und den Geboten Gottes.
>Wer auf ein solches „Christentum“ baut hat sein Haus auf „Fels“ gebaut, wie es Jesus in der Bergpredigt ausdrückte.
>Wind und Wasser werden dieses „Christentum“ nicht mehr „hinwegspülen“, es wird „ewigen Bestand“ haben und weder verurteilen, noch einklassifizieren in „Verdammte und Nicht-Verdammte“ sondern allem Sein „Wert und Achtung“ zusprechen und erweisen.
>Ein solches „Christentum“ ist jedoch nicht „naiv und verblödet“ sondern wird auch mal „Tacheles“ reden, jedoch nicht verurteilen und verdammen und schon gar nicht irgendwelche Waffen erheben um seinen „Bestand“ zu verteidigen und zu festigen.
>Wer will sich einem solchen freien und unabhängigen „Christentum“, ohne äußere Bindung und Mitgliedschaft, ohne Riten Zeremonien und Dogmen, ohne Hierarchien und Priesterschaften, anschließen ?
>Einzig eine Entscheidung, die man vor sich selbst und vor Gott „treffen“ muss und nicht vor irgendwelchen Menschen und menschlichen Organisationen, also „äußerem Machwerk“, ist hierzu vonnöten.
>
>TamLin
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Amen.Saludo
Guerrero
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