Kalenderblatt - Das Kleine ist bei Gott angesehen
Endzeitprophetie
Geschrieben von Neukirchener am 18. August 2005 09:05:47:
Als Antwort auf: Kalenderblatt - Neben Lobpreis auch Klage geschrieben von Neukirchener am 17. August 2005 05:52:42:
Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung.
Nicht viele Weise nach dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene
sind berufen.
1 Kor 1, 26
"Wenn ihr die Menschen Revue passieren last, aus denen eure Gemeinde besteht, was bekommt ihr dann für einen Eindruck?" So fragt Paulus die Christen in Korinth. "Gibt es bei euch eine stattliche Anzahl von gebildeten und einflussreichen Menschen?"Die Antwort ist klar. Die Auswahlkriterien Gottes entsprechen nicht jenen, die wir anwenden, wenn wir mit Menschen Staat machen wollen. Das hat seinen guten Grund: In der Gemeinschaft, die Gott repräsentieren soll, wird es nie darum gehen dürfen, mit Menschen Staat zu machen. Nur was Gott im Leben dieser Männer, Frauen und Kinder gewirkt hat, soll bestaunt und gerühmt werden. Das ist das Einzige, was zählt.
Wenn die Gemeinde - auch die heutige Gemeinde - ins Visier genommen wird, soll nur eins ins Auge fallen: wie erstaunlich und wunderbar Gott im Leben dieser Menschen gehandelt hat und handelt. Seine lebensverändernde, rettende Kraft soll derart sichtbar sein, dass klar wird. Hier gibt es nur einen zu rühmen - Gott.
J-B
Heiland, deine größten Dinge beginnest du still und geringe.
Was sind wir Armen, Herr, vor dir?Aber du wirst für uns streiten und uns mit deinen Augen leiten,
auf deine Kraft vertrauen wir.Dein Senfkorn, arm und klein, wächst ohne großen Schein doch zum Baum,
weil du, Herr Cbrist, sein Hüter bist,
dem es von Gott vertrauet ist.Albert Knapp 1824
Was für ein Gott!Es war ein herrlich warmer Sommerabend. Ich saß draußen vor dem Bibelheim Männedorf, im Schoß eine Biographie von Dorothea Trudel. Ich wollte wissen, wer die Frau war, die dieses Haus gegründet hatte, ein Haus, in dem vor 150 Jahren die hoffnungslosesten Fälle unter den körperlich und psychisch Kranken Zuflucht und Heilung gefunden hatten. Nun entstand vor mir das Bild einer Frau aus erbärmlichen Verhältnissen, einer einfachen Seidenweberin, einer wenig gebildeten Frau mit einem schwachen, verunstalteten Körper. Und zugleich das Bild einer Frau, deren Glaubenskraft, verbunden mit einer unvorstellbaren Hingabe an ihre Kranken, ausreichte, Wunder um Wunder zu vollbringen. "Was für eine Frau!", fuhr es mir durch den Kopf. Fast im selben Moment war mir, als ob jemand klar und deutlich in meine Gedanken hinein sagen würde: "Sag nicht: Was für eine Frau! Sag: Was für ein Gott!"
Seither werde ich oft an dieses Erlebnis erinnert. Gott hat eine Dorothea Trudel gebraucht, um sich gewaltig und herrlich als Heiland zu erweisen. Wie sollte dieser Gott nicht auch uns gebrauchen können, wenn wir ihm vertrauen!
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