Verantwortung der geistlichen Führer


Gerichtszeit

Geschrieben von BD 4421 am 23. Juni 2004 19:36:17:

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Geistiger Hochmut der Führer
(zur Lorberfrage - und anderes)

B.D. 4421 / 28.8.1948

Der geistige Hochmut lässt die Menschen die Wahrheit nicht annehmen, die ihnen durch euch von Mir geboten wird. Sie fühlen wohl das Göttliche darin, nehmen aber Anstoß an dem Überbringer und wollen sich ihm nicht unterordnen.
Es ist sonach auch die reine Wahrheit ohne Eindruck auf Menschen, die sie erkennen müßten kraft ihrer Urteilsfähigkeit.
Doch im Herzen können sie die Wahrheit nicht ablehnen, weil sie deren Wirkung verspüren als vermehrtes Wissen und Verständlichkeit dessen, was ihnen zuvor unverständlich war. Sie nehmen also von der Wahrheit Besitz, die sie verwerten, erkennen sie jedoch nicht als solche an den Mitmenschen gegenüber - sie sind unwahr gegen sich selbst. -
Es ist dies eine grobe Versündigung, weil sie gegen besseres Wissen ablehnen das Kostbarste, was ihnen geboten werden kann.


Doch wie blind sind die Menschen im Geist, und welchem Irrlicht gehen sie nach! –
Jeder rechten Lenkung ihres Blickes trotzen sie und fühlen sich wohl in der Dunkelheit, und Ich vermag nichts auszurichten, wo so offener Widerstand entgegengesetzt wird.

Sowie der Schleier vor ihren Augen fällt, erkennen sie licht und klar den Irrtum und Blindgang derer, die nur als Mitläufer durch das Erdenleben gehen und sich selbst nicht um den Weg kümmern, den sie beschritten haben.
Und darum sollen die Führer den rechten Weg wählen, denn sie tragen eine große Verantwortung für alle, die ihnen folgen. So aber ein des Weges Kundiger ihnen Winke gibt, weil er sieht, daß der gewählte Weg vom Ziel abführt, sollen die Führer nicht erhaben vorübergehen und auf den ihnen Ratenden herabsehen; erkennen sollen sie die Hilfe von oben und dankbar annehmen.

Amen
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