Geschaffenes kreiert selbst nur eine falsche 'Ordnung'
• Gerichtszeit
Geschrieben von Epidophekles am 23. Juni 2004 12:08:39:
Als Antwort auf: Re: Klares Wort zur wahren Ordnung (Link zu BD 5462 ff.) geschrieben von Guerrero am 22. Juni 2004 21:06:46:
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Guten Tag
Guerrero, hast du noch etwas Geduld, war das dein letztes Wort zur Ordnung bei Anita Wolf?
Ja, aus eigener Überzeugung sollen wir den Weg zur Liebe wählen.
Vorerst aber will der Mensch sich vergewissern, ob das der Weg sei, der uns gelehrt wird, und beginnt zu forschen - weil er Gottes Liebe abweist.
Einer, der in Demut die Liebe sofort wählt ohne zu forschen, erlebt die Wahrheit schneller.
Der Forschende aber wird dahin geleitet, dass er merkt, dass er die Wahrheit mit seinem Verstande fassen will, und wird merken müssen, dass ihm das Studium nichts nützt, ausser zu der Einsicht, dass es ohne Tat kein Leben gibt.Wenn du glaubst, die wahre Ordnung sei nicht aus der Liebe geboren, dann irrst du. Nur wer sich davor sträubt und selbst schützen will, baut sich ein System auf, das ihm Erfolg verspricht, wo er sich im Mittelpunkt dünkt.
Ich wiederhole: der Weg der Erkenntnis ist der falsche Weg, aber nun mal derjenige, den wir gewählt haben. Wenn du lehrst, dass das der rechte Weg sei und diesen in den Vordergrund stellst, wirfst du die wahre Ordnung über den Haufen. Denn der direkte Weg ist der Weg der Liebe. Und diese findet die wahre Ordnung, denn Chaos entsteht nur ohne Liebe.
Es klingt vieles schön und wahr, wenn man die Wahrheit an einem Zipfel aufhängt, z.B. beim Geschöpf anstatt beim Schöpfer Selbst.
Sadhana als geschaffenes Wesen wollte sich selbst in den Mittelpunkt stellen; das ist ihr Geist, von dem die falschen Propheten noch heute zehren. Den Luzifer kann ja bekanntlich kein Mensch mit seiner Intelligenz konkurrenzieren.Schade, dass du dich hast verführen lassen.
Es bleibt uns nur noch, unsere eigenen Wege zu gehen.
Schade, dass wir noch mit dieser Welt konfrontiert sind und Hindernisse überwinden müssen. Vielleicht hat das mit Liebe zu tun, dem Gefallenen Stütze beim Aufrichten zu sein und Schutz vor jenen, die wieder umstossen wollen.Gruss
Epidophekles