Re: Helga, Anka, Werner, Michael etc
Endzeitprophetie
Geschrieben von GimK am 29. März 2005 13:23:26:
Als Antwort auf: Re: Helga, Anka, Werner, Michael etc geschrieben von Epidophekles am 29. März 2005 00:54:28:
Zitat Epi: "warum gehst du nicht auf meine Bedenken ein?"
Lieber Epidophekles,
weil diese Aufzählungen m.E. alle der Wahrheit entsprechen und nur zu menschliche Regungen sind, und bei jedem mehr oder weniger vorhanden sind, nur gehen Menschen in unterschiedlicher Weise mit solchen Regungen um, die einen ersticken diese im Keim, die anderen lassen sie zu, wissen dies aber unter einer Maske zu verdecken und wieder andere eben, tragen diese ungenierlich offen heraus.
Zitat Epi: " Wir machen uns allzugerne Vorstellungen, wie der Nächste zu sein hat und tätig sein soll und sehen nicht, dass er mit Worten und seinem ganzen Verhalten vielleicht mehr Liebe lebt als ein Mensch, der sich durch grosse Taten profilieren will."Es tut mir leid wenn ich das, was ich sagen wollte, unzureichend formuliert hatte, so das Du daraus verstehen mußtest, man müsse sich durch die Taten der uneigennützigen Nächstenliebe profilieren um als Christ durchzugehen; keinesfalls wollte ich diesen falschen Eindruck erwecken. Denn solches trifft lediglich auf die "Namenschristen" zu, die entweder diese "guten" Taten aus Berechnung tun (darum aber keine guten Taten mehr sind), um vor anderen gut dazustehen oder wohl möglich glauben; allein durch Worte, Liebe geben zu können. Worte, denen keine Taten folgen, sind Schall und Rauch, sind leeres Geschwätz, damit ist weder der eigenen Person und noch weniger dem Nächsten gedient.
Um es klarzustellen; mir ging es schlicht um die uneigennützige Nächstenliebe, bei der, für die eigene Person, keineswegs und in keinster Weise ein Vorteil dabei herausschaut, weder geistig (Dank ) noch materiell (Lohn ), wo es eigens nur die Linderung der Not eines Nächsten im Vordergrund steht. Dies kann geschehen; durch materielle Unterstützung oder geistige Unterstützung, indem man materielles (Nahrung, Kleidung, Geld gibt) oder geistiges (Aufmunterung oder Trost) uneigennützig hingibt. Man Opfert Bspw. auch Zeit um sie dem Nächsten zu widmen ohne einen Dank zu erwarten. Man will jemanden Freude machen. Punkt. Nicht mehr.
Zitat Epi: " Und auch Kritik kann eine gute Tat sein, ja, sehr wohl. Ganz sicher aber nicht zwanghaftes Hinweisen auf die Mängel des Nächsten, der darunter schon selbst leidet. Denn dieser hat Demut, der hartnäckige Besserwisser aber vielleicht nicht."
Da sind wir einer Meinung, lieber Epidophekles, denn es gehört ja auch zur Nächstenliebe jemanden in Liebe loszulassen, so er nicht bereit ist irgendeine Hilfe anzunehmen, denn jeder hat seinen freien Willen vom Herrn bekommen und so ist das auch im besonderen Maße zu berücksichtigen, denn die eigene Freiheit soll und darf nur soweit gehen, wo die Freiheit des anderen beginnt.
Zitat Epi: "Wir müssen erkennen, dass letztendlich alles Gnade ist! Die Liebe allein zählt, welches aber eine rechte Liebe sein muss, wie sie Jesus lehrt!"
In der Tat, müssen wir uns, durch die Gnade des Herrn, zunächst selbst erkennen, müssen erkennen, das der Mensch von sich aus nicht gut ist, weil er körperlich aus gefallener Materie besteht, also in Sünde gekleidet ist um es mal bildlich zu formulieren, daraus resultiert eben auch seine Bestrebung, vorwiegend seinen körperlichen Trieben nachzukommen, was ihn aber mehr und mehr an die Materie bindet, gemeint ist alles; was über die täglichen lebenserhaltenden Maßnahmen hinaus geht, tötet die Seele und macht sie für geistiges blind. Dieser Mensch, lebt vor lauter Eigeniebe (widergöttlich) in der Finsternis und er darum die Bedürfnisse seines Nächsten auch garnicht sehen kann, und sich darum auch nicht um irgend eines Bemühens in dieser Richtung, genötigt sieht irgend eine uneigennützige Hilfe anzubieten. Dieser sieht nur sich und hat vor allem Angst selbst zu kurz zu kommen und sieht darum immer erst auf die eigenen Bedürfnissen. Wie der Kain, in meinem vorigen Beispiel, der u.a. auf sein Recht besteht, bzw. sich immer ungerecht behandelt glaubt und darum selbst richtet, obgleich dies allein Gott vorbehalten sein sollte.
Erkenntnis, erfahren wir also auch nur durch die große Gnade des Herrn, gemäß unserer Liebe zu ihm und dementsprechend auch unserer Taten. Wenn wir dieses tief in unserem Herzen erkannt haben, dann erst sind wir wahrhaft demütig, weil wir nun erst erkennen, was für ein jämmerliches und elendes Nichts wir sind, dass niemand, aber auch NIEMAND vor dem anderen etwas voraus hat, weil alles nur der Gnade Gottes unseres Herrn Jesus Christus zu verdanken ist. Aus uns selbst heraus sind wir nichts und können nichts und was wir sind, dass sind wir rein aus Gnade.
Aus dieser Erkenntnis wächst die Liebe und die Dankbarkeit zum Herrn und wer aus dieser, seiner Liebe lebt, wo alles Streben nur dem Herrn gilt, gemäß seiner Liebegebote, der kann sich von den weltlichen Befriedungen des eigenen Selbst lösen, weil er nun dieses Blendwerk Luzifers erkannt hat, kann dadurch dem Herrn immer mehr Raum im eigenen Herzen geben und kann nun auch die Liebe des Herrn, dem Nächsten zukommen lassen, denn was einer nicht zuvor vom Herrn empfangen hat, dass kann er auch nicht seinem Nächsten geben und dann erst weiß er wahrhaft, wo es dem anderen fehlt und gibt alles im Namen des Herrn, denn das alles tut dann der Herr durch ihn.
Vorher ware es die Eigenliebe, die Dank und Lohn dafür erwartet, die Eigenliebe, die wenig gibt um mehr für sich zu behalten, die Eigenliebe ist es, die sich mit guten Taten nur profilieren will. Die Liebe aber, die einzig vom Herrn kommt, die will nichts für sich , sie will nur den anderen glücklich sehen, damit auch er am Glück im Herrn teilhat. Und das aus ganzem Herzen; das verstehe ich unter wahrhaft dienende, sich selbst nicht berücksichtigende Nächstenliebe, das ist wahre Jesusliebe.
Ein jeder möge sich JETZT darum bemühen und sich mit ganzem Herzen unserem Herrn zuwenden, um die kommende Not abzuschwächen oder gar abzuwenden. Man schaue auf unsere Gesellschaft, man schaue auf die Zeichen der Zeit, man höre auf die Mahnungen des Herrn ( Erd- bzw. Seebeben ) dann weiß man was die Stunde geschlagen hat, denn ein Großteil der Menschen redet von Liebe und meint in Wahrheit, die Befriedigung des eigenen Selbst, sei es geistig oder leiblich.
- Re: Helga, Anka, Werner, Michael etc Epidophekles 30.3.2005 02:39 (9)
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