Roland Wölfl – Informationsblätter 1 - 44


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von Epidophekles am 23. Februar 2005 11:23:10:





Ungefährer Inhalt von Info-Blatt 00:

"Der Gegner Gottes weiss genau, dass er den Neuoffenbarungsfreunden die Neuoffenbarungen nicht ausreden kann. Also muss er bei diesen eine andere Strategie entwickeln. Und wie geschickt hier vorgegangen wird, das kann der Leser nachfolgend aus den Gegenargumenten und Info-Blättern entnehmen, denn der Gegner Gottes tritt bei den Gläubigen auch sehr gerne unter dem Deckmantel der Frömmigkeit als Verkläger auf (Offb. 12,10), um dadurch die Willigen zu irritieren und bei diesen Zweifel und ein falsches Schuldbewusstsein zu wecken und sie in ihrem Glauben zu schwächen und abzuhalten von ihrer Tätigkeit."
Durch Gegenargumente stiehlt der Gegner Zeit durch endlose Disputationen.

RW ( - Roland Wölfl - ) erwähnt den Lorber-Verlag und die Lorber-Gesellschaft, wie diese bereits seit über 50 Jahren streng darauf bedacht sind, das Offenbarungswerk von Bertha Dudde wider besseren Wissens totzuschweigen.

RW warnt vor blinder Annahme der Kundgaben, ohne den geistigen Sinn zu berücksichtigen, sonst praktizieren wir das, was viele Bibel-Fundamentalisten tun, was leicht zu Missverständnissen und falschen Schlussfolgerungen führen kann.
Als Beispiel schreibt RW:
"Natürlich steht das so, doch wenn es z.B. in der Kundgabe Nr. 5335 heisst: 'Wo Lüge und Irrtum sich festgesetzt haben in den Menschenherzen, dort kann nur mit rücksichtsloser Gewalt das Reinigungswerk durchgeführt werden' - heisst das denn dann, dass der, der sich hier angesprochen fühlt, deswegen auch tatsächlich mit rücksichtsloser bzw. körperlicher Gewalt gegen jeden Irrtum vorzugehen im Sinne des Wortes? - Wie irrig wäre solche eine Annahme, gibt es doch zahlreiche Kundgaben, die ausdrücklich sagen, dass alles, auch die Berichtigung von Irrtum, nur im Geiste der Liebe geschehen darf, und die gleiche Kundgabe Nr. 5335 sagt insofern am Schluss dann auch etwas verständlicher, was unter der 'rücksichtslosen Gewalt' eigentlich zu verstehen ist: 'Darum muss Mein Knecht in der Erkenntnis dessen - ohne Rücksicht - die Folgen der Irrlehren aufdecken, und er darf sich nicht scheuen, den Vertretern des Irrtums die Wahrheit ins Gesicht zu sagen.' "

"Gerade bei den Kundgaben von B. Dudde möchte ich somit darauf hinweisen, dass der Leser sehr oft den Eindruck gewinnen kann, dass mit einer oder wenigen Kundgaben bereits alles gesagt ist, was es dazu zu sagen gilt.. doch der Leser wird später feststellen, dass er sich in manchen Fällen damit zu voreilig eine endgültige Meinung gebildet hat, weil es in den Kundgaben fortgesetzte Ergänzungen gibt, die wie ein Puzzle ineinander greifen."


Dürfen Personen bzw. Falschquellen namentlich angesprochen werden?

"Ja, das ist nötig und leider in diesen Fällen nicht zu umgehen, wenngleich es mir hauptsächlich um Sachargumente und nicht um die Personen geht, denn es handelt sich um Informationsblätter, die den Leser möglichst umfassend und klar informieren sollen, und es kann folglich nicht richtig sein, dem Leser nur halbe Informationen zu geben, indem die persönlichen Hintergründe dem Leser vorenthalten bleiben. Der Leser könnte dann leicht den Eindruck gewinnen, dass es sich zumindest teilweise um Übertreibungen und um Erfindungen handelt..."

"Nur dem Gegner Gottes und seinem Anhang kann se angelegen sein, möglichst viel zu vernebeln und ja nicht zu viel aufzuklären, denn mit einer restlosen Aufklärung könnten die Leser ja hellhörig werden, indem sie nun klar auch die Ursachen und deren Verursacher erkennen. Werden jedoch die Ursachen und ihre Verursacher klar erkannt und auch genannt, ist die Gefahr oder das Missverständnis auch schon so gut wie gebannt."


Wer diese Info-Blätter überflüssig findet und meint, jeder solle selbst seinen Weg gehen, oder fragt, wofür zusätzliche Belehrungen denn noch gut sein sollen, gesteht damit seine versteckte Eigenliebe ein und zeigt Verantwortungslosigkeit gegenüber den Mitmenschen.

"Dass ein jeder Mensch auf Erden seinen Weg selbst gehen soll und auch gehen muss, das ist bekannt, doch es ist auch bekannt, dass der Mensch viele Wege gehen kann und nicht alle Wege die rechten sein können. Und auf dass er auch den richtigen Weg geht, der zum Ziel führt, muss er unbedingt Kenntnis von der Wahrheit aus Gott erhalten, um möglichst den kürzesten und damit geradlinigsten Weg einzuschlagen und keine Umwege, denn das Erdenleben ist viel zu kurz und zu kostbar und die Folgen für die Ewigkeit sind viel zu schwerwiegend, als dass es einerlei wäre, welche Wege der Mensch beschreitet."

"... es ist völlig unrealistisch, anzunehmen, dass der Mensch keine Hilfen auf seinem Weg benötigt, nur weil er seinen Weg selbst gehen und seine Entscheidungen selbst treffen muss, denn ein jeder Mensch braucht auch Hilfen durch andere Menschen noch und noch, sei es weltlich oder geistig. So gut und so vollkommen kann also demnach gar kein Mensch sein, dass er niemand mehr benötigt, den dafür hat Gott das Schicksal eines jeden Menschen so gefügt, dass dieser sich mit anderen Menschen ergänzen muss, wenn dieser sein Ziel erreichen will. - So kann das Argument, dass ein jeder selbst wissen muss, was er glauben soll, oder, dass ein jeder Mensch selbst seinen Weg gehen muss, als kurzsichtig und somit einseitig und irreführend betrachtet werden, denn der Mensch weiss tatsächlich in vielen Fällen eben nicht, was richtig und was falsch ist, und ist somit auch ohne die Hilfe anderer Menschen, wenn diese ihn nicht begleiten auf seinem Weg, sehr bald am Ende mit seiner Weisheit."

Den Vorwurf, dass wir alles wachsen lassen sollen bis zur Zeit der Ernte, lässt RW nicht gelten, denn nun stünden wir in der Zeit der Ernte. Jetzt soll das Unkraut gesammelt und in Bündel gebunden und verbrannt werden.

"Um die Menschen in der heutigen Zeit noch wachzurütteln, deswegen stellt Jesus durch sein Wort der Neuoffenbarungen auch sehr oft die Wahrheit dem Irrtum gegenüber, damit beide gegeneinander gehen sollen (Nr. 5207), denn um sich recht entscheiden zu können, muss der Mensch auch beides vorgesetzt bekommen. (Nr. 5391)"

In Sachen Toleranz gelte es grundsätzlich immer, die Sache, d.h. die Wahrheit oder Unwahrheit, von der Person zu unterscheiden.


Dem Argument, dass wir Menschen nicht richten und andere Menschen verurteilen dürfen, begegnet RW mit der Aufforderung, dass wir alles prüfen und nicht blind glauben sollen. Prüfen habe sehr wohl mit Urteilen und Richten zu tun, wobei zwischen be-urteilen und ver-urteilen zu unterscheiden sei!


Es würden viele Halbwahrheiten die Wahrheit bedrängen und vernebeln. Wenn einerseits Gott spricht, der Mensch brauche nur IHN allein anzugehen und das zu befolgen, was ER lehrt, so sagt Gott ebenfalls, dass ER Diener hat, durch welche ER zu uns spricht.

Die Warnung davor, das Lebenswasser (die Kundgaben) mit Zugaben und fremdem Zusatz zu vermischen, gelte wohl für das Wort Gottes, das so bewahrt bleiben soll, wie es gegeben ward, aber verbiete nicht das eigene Denken und Reden darüber und Vergleichen, denn gerade unsere Lebendigkeit und geistige Freiheit sei gefragt.

usw.


"Der Leser mag selbst beurteilen, ob nun die Info-Blätter auch mit dem Wort Gottes übereinstimmen, oder ob damit Widersprüche und neue Lehren vertreten werden. Der Leser mag selbst beurteilen, ob die Info-Blätter nur Auslegungen sind von Kundgaben, oder ob diese mehr sind als nur blosse Auslegungen... Der Leser mag also bedenken, ob es vor Gott nur eine Möglichkeit der Verbreitung gibt, oder ob Gott nicht unendlich viele Möglichkeiten besitzt, um damit uns Menschen zu erreichen, sei es durch die Schrift, die Neuoffenbarungen, oder auch mittelbar durch Gottes Boten und Menschen, um damit das Herz der Menschen zu berühren, weswegen es auch in der Kundgabe Nr. 5372 heisst: 'Ich bringe ihm die Wahrheit näher auf verschiedenen Wegen, doch stets bin Ich Selbst der Austeilende, so Ich begehrt werden.' "

Die Info-Blätter bildeten gewissermassen ein geistiges Konzentrat, welches geeignet sei, eine geistige Brücke zu schlagen, um umstrittene Themen durch mehr Transparenz verständlicher zu machen.

Weiter würden durch die Info-Blätter Abgrenzungen aufgezeigt, was echte Neuoffenbarungen seien und was nicht.

"Nun stehen die Christen vor einer völlig neuen Situation, indem es jetzt nicht mehr um die Auslegung der Bibeltexte geht, sondern um die Quintessenz aus allem, d.h., es geht darum, nun aufzuzeigen, dass die Bibel und die echten Neuoffenbarungen übereinstimmen und andererseits unter den Neuoffenbarungen auch eine Bereinigung vorzunehmen, weil nicht alle Neuoffenbarungen echte Neuoffenbarungen sind. Es gilt also nicht nur, Menschen zu finden, die bereit sind, die Neuoffenbarungen anzunehmen, sondern auch darum, im zersplitterten Lager der Gläubigen Irrtum, Vorbehalte und Missverständnisse zu beseitigen, denn auch diese Aufgabe wird den Neuoffenbarungsfreunden durch die Neuoffenbarungen angetragen, aber gerade diese Aufgabe am wenigsten erfüllt, sondern eher umgekehrt immer mehr zersplittert als geeint - was ein Zeichen der Endzeit ist. - Es gilt also hier nicht nur, zwischen den Bibel-Christen und Neuoffenbarungsfreunden eine Brücke zu schlagen, sondern auch unter den Neuoffenbarungsfreunden, und zwar zwischen den sog. 'Lorber- und Dudde-Freunden', und ich verweise hierbei besonders auf die Info-Blätter Nr. 4, 5, 9, 19, 21, 29 und 30."




RW: " Der Leser kann nun sicherlich verstehen, warum diese Informationsblätter geschrieben wurden und immer noch geschrieben werden, und ich hoffe, das sie ihm nicht überflüssig erscheinen, denn wenn diese tatsächlich überflüssig wären, dann würde das bedeuten, dass die Christen hier auf Erden ihr Ziel erreicht und eine Herde und damit eines Geistes sein müssten. Wahr ist jedoch, dass das gesamte Christentum vollständig zersplittert ist, d.h., sowohl unter den Bibel-Fundamentalisten als auch unter den Neuoffenbarungsfreunden, und es deswegen auch grosse Verständigungsschwierigkeiten gibt, was ein wesentlicher Grund dafür sein kann, wenn diese Info-Blätter auf Kritik und Ablehnung stossen. Ich bin mir insofern auch bewusst, dass ich mir mit diesen Info-Blättern nicht nur Freunde, sondern auch Gegner schaffen - wenngleich unter dem Deckmantel der Frömmigkeit, versteht sichm wie mir das 1978 überdeutlich angezeigt wurde. Und so kommen zunächst so gut wie fast alle Widerstände nicht aus dem Lager der Ungläubigen, sondern aus dem Lager der Gläubigen, und in diesem Fall von Neuoffenbarungsfreunden, und mit der Zeit werden die verschiedenen Glaubensrichtungen auch immer mehr gegeneinander gehen und erst ganz am Schluss alles verboten und verfolgt werden, wo Bekenner des Glaubens und Gottes Wort zu erblicken ist.

Wenngleich das Offenbarungswerk von Bertha Dudde sehr viele trostreiche und lehrreiche Kundgaben enthält, so darf jedoch andererseits nicht übersehen werden, dass wiederum die endzeitlichen Kundgaben von Bertha Dudde eine „harte Kost“ sind und alles in den Schatten stellen, was jemals die Welt an Offenbarungen empfangen hat. Es wird insofern nur derjenige bereit sein, auch die endzeitlichen Kundgaben anzunehmen, dem die Welt und ihre Obrigkeit nichts mehr bedeutet, weil dieser den Heilsplan Gottes erkannt hat.

Ich wünschte, dass diese Arbeit überflüssig wäre, aber leider bleiben solche Vorstellungen nur Wunschträume, denn wären diese Info-Blätter tatsächlich überflüssig, dann müssten sich ja die Neuoffenbarungsfreunde und Bibel-Fundamentalisten untereinander alle einig sein, was jedoch nicht der Fall ist und auch nicht sein wird, bis dass sich die Prophezeiungen erfüllen werden, denn letztlich dann wird erst diejenige Sprache gesprochen, die endlich jeder Christ verstehen wird, sei es zu seiner Rettung, oder auch zum Gericht.

Dass dieses Informationsblatt und alle anderen Informations-Blätter als zusätzliche Hilfe möglichst vielen Menschen zum Segen gereichen mögen, dazu verhelfe allen Lesern Gott."






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