Kalenderblatt - 'Wissen' kann täuschen
Endzeitprophetie
Geschrieben von Neukirchener am 02. Januar 2005 13:26:08:
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Woher
kommt denn
die Weisheit?
Und wo ist die Statte der Einsicht?Gott weiß den Weg zu ihr,
er allein kennt
ihre Stätte.Hiob 28, 20. 23
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Man kann viel lernen von menschlicher Weisheit, von Philosophen, Naturwissenschaftlern, von Pädagogen, Psychologen und Soziologen. Aber ohne einen Bezug zum lebendigen Gott wird ihre Weisheit zur Torheit. Alle bewundernswerten Erfolge menschlicher Intelligenz und Technik sind nicht in der Lage, echte Weisheit zu erschließen. Sie ist weder mit wissenschaftlicher Erkenntnis noch mit Geld zu erwerben. Gott allein ist weise (Röm 16, 27). Sich ihm zuwenden bedeutet, den Weg zur Weisheit zu finden.
Der Weg zu wahrer Weisheit geht über das demütige und ehrfürchtige Bitten an Gott, der uns durch seinen Heiligen Geist in alle Wahrheit leiten will. Im Neuen Testament bekommt die Weisheit sogar einen Namen: Jesus Christus. In ihm liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis verborgen (Kol 2,3). Deshalb gilt es, in der Heiligen Schrift, die von Christus zeugt, zu forschen und zu graben. So wird unser Denken von Weisheit geprägt zum Segen für alle.
Kö-W
Johannes 18,28 - 32
Hiob 28,1 - 28
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Halte dich an Gottes Wort
1799 schreibt Matthias Claudius an seinen Sohn Johannes:
Lieber Johannes!
Es ist nicht alles Gold, was glänzt, und ich habe manchen Stem vom Himmel fallen sehen. Es ist nicht groß, was nicht gut ist; und es ist nicht wahr, was nicht besteht. Halte dich zu gut, Böses zu tun. Hänge dein Herz an kein vergänglich Ding. Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, lieber Sohn, sondern wir müssen uns nach ihr richten. Was du sehen kannst, das siehe, und brauche deine Augen, und über das Unsichtbare und Ewige halte dich an Gottes Wort. - Lerne gerne von anderen, und wo von Weisheit, Menschenglück, Licht, Freiheit, Tugend geredet wird, da höre fleißig zu. Doch traue nicht flugs und allerdings, denn die Wolken haben nicht alle Wasser. Worte sind nur Worte, und wo sie so gar leicht und behände dahinfahren, da sei auf deiner Hut, denn die Pferde, die den Wagen mit Gütern hinter sich haben, gehen langsameren Schrittes. - Nicht die frömmelnden, aber die frommen Menschen achte und gehe ihnen nach. Ein Mensch, der wahre Gottesfurcht in seinem Herzen hat, ist wie die Sonne, die da scheint und wärmt, wenn sie auch nicht redet..
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