Jesus ist der Weg und die Wahrheit - Bild


Gerichtszeit

Geschrieben von Epidophekles am 18. Juni 2004 15:43:44:

Als Antwort auf: Re: Wie prüfen wir die Wahrheit? geschrieben von albamireia am 18. Juni 2004 08:55:19:

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JESUS SPRICHT

ICH BIN DER WEG, DIE WAHRHEIT UND DAS LEBEN
NIEMAND KOMMT ZUM VATER DENN DURCH MICH

(Joh. 14.6)


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albamireia schrieb
ein paar Gedanken zum Thema:

Hallo Epidophekles,

du stellst grosse, gewichtige Fragen, um deren Lösung die Menschheit schon seit Jahrtausenden mehr oder weniger erfolgreich ringt.

So waren Philosophen, Wissenschaftler, Heilige, Künstler, Mystiker... und einfach Menschen dazu angeregt die Wahrheit zu finden, den Sinn des Lebens zu ergründen - haben auch immer wieder an ihren Erkenntnissen gezweifelt oder sind gar an diesen Fragen verzweifelt.

Wenn du Gott als die Wahrheit benennst, so wird sie kaum durch Worte erfassbar, auszudrücken sein, denn dann ist sie unfassbar, gross und lebendig, ausgedehnt in Bereiche, wo unser Sprachverständnis nicht hinreicht. Es können also nur 'Teilwahrheiten', 'Ansatzpunkte' zu uns gelangen über das gesprochene oder geschriebene Wort, die aber Hilfe sein können den Weg zu finden, ihn nicht zu verlieren. So wie Gott nicht nur das Vollkommene, Gute umfasst und erreicht, so dürften auch unvollkommene Umwege und Umschreibungen im Sinne der Wahrheit wirken - schon das Ringe darum bewegt einiges. Je nach Verständnis und Gemütslage eines Menschen, können verschiedene Ausdrucksmittel sinnvoll und angebracht sein, um Resonanz zu finden.

Ich glaube nicht, dass es notwendig ist, tausende von Büchern zu studieren, um sich der Wahrheit zu nähern. Ein inniges Gebet kann uns Gott näher bringen. Waren nicht auch Heilige einfache, naturverbundene Menschen, die unverbildet innerlich berührt, betroffen wurden von einer Gewissheit um Gott, um Wahrheit? Es gibt Menschen, die werden durch eine Not (Krankheit, Todesgefahr, unvorhergesehene Umstände) innerlich getroffen und völlig umgekrempelt, so dass ihr Leben ganz anders ausgerichtet wird, was einem Eintauchen 'in die Wahrheit' nahe kommt. So sehe ich ein 'innerliches erreichbar Sein' als Voraussetzung, um eine Gewissheit für die Wahrheit zu entwickeln. Es ist wie lesen lernen (im Buch des Lebens), ohne dass Eigenes hineininterpretiert wird. Wahrheit erkennen kann auch heissen: loszulassen von Vorstellungen, Angelerntem, Angenommenem, Gewohntem... (um den Geistesnebel zu lichten, der uns die klarere Sicht verdeckt).

Schriften und Lehrer in dieser Welt können uns 'freistützen', d.h. wir werden mit der Zeit immer weniger äussere 'Geländer' brauchen und finden, dafür wächst die innere Sicherheit und Ausrichtung. Die Wahrheit ist nicht als Ziel erreichbar, wir können an ihr reifen, uns entwickeln zu Grösserem und zur Ganzheit hin, das wird auch die Seele nähren und beflügeln.
Auf diesem Weg wünsche ich uns allen ein gutes Gelingen im Fortschreiten. Mit den besten Segenswünschen albamireia

Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich. (Joh. 14.6)


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