Absolute Wahrheit = Vollkommenheit
• Gerichtszeit
Geschrieben von Epidophekles am 17. Juni 2004 17:01:02:
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Wir können die Wahrheit aus der Höhe zugeleitet bekommen, und es ist eine Gnade, direkt von oben belehrt zu werden.Es ist aber zu verstehen, dass Menschen, die nicht in dieser Weise belehrt werden, daran zweifeln und eher das als Wahrheit ansehen, was sie durch eifriges Nachdenken und durch rege Verstandestätigkeit als Ergebnis gewonnen haben. Und da diese von Mensch zu Mensch verschiedener Art sind und sie sich weder der einen noch der anderen Begründung oder Ausführung ganz verschliessen können oder wollen und so das Richtige kraft ihres Verstandes niemals zu erkennen vermögen, ist die Behauptung aufgestellt worden: „die Wahrheit ist relativ“.
Dies ist ein gewaltiger Irrtum!
Mit dieser Behauptung verwerfen sie auch den Urheber der Wahrheit, jenes Wesen, das von Ewigkeit besteht, und zwar besteht in eben dieser Wahrheit, das sich niemals wandeln kann, ansonsten es unwahr würde wider Sich Selbst.Die Wahrheit ist Grundgesetz!
Wie die Dinge liegen, muss von Ewigkeit begründet sein, denn die Wahrheit ist gleich der ewigen Ordnung, gleich dem Gesetz, das ewig unumstösslich ist, weil es aus GOTT, dem vollkommensten Wesen, das Sich niemals widersprechen kann, hervor gegangen ist.Im Erdenleben steht es dem Menschen kraft seines freien Willens frei, von der Wahrheit abzuweichen und das Gesetz der ewigen Ordnung umzustossen. Doch wird es sich stets zum Schaden des Menschen selbst auswirken, weil Widergesetzlichkeit nicht übereinstimmt mit der dem Menschen von Gott zugeführten Wahrheit..
Es gibt eine Wahrheit - und diese ist bei GOTT.
Alles, was Gott zustrebt, sucht zuerst in diese Wahrheit einzudringen, die einst im Zustand der Vollkommenheit sein Anteil war, nun aber getrübt oder verunstaltet ist und im Zustand der Unvollkommenheit nicht mehr erkannt wird.‚Vollkommenheit’ und ‚Wahrheit’ sind nicht zwei Begriffe, sondern eins ergibt sich aus dem andern.
Wo also noch verschiedene Anschauungen als Wahrheit gelten, ist auch der Reifegrad der Menschen verschieden, der die Urteilsfähigkeit bestimmt und damit die helle Erkenntnis des Göttlichen, wozu die reine Wahrheit zählt.
Der Reifegrad eines Menschen bedingt einen dem göttlichen Willen entsprechenden Lebenswandel, er bedingt ein Anpassen an die ewige Ordnung, an das Gesetz der Liebe, in der Sich die Ewige Gottheit Selbst bewegt. Dann steht der Mensch in vollster Wahrheit, - und er erkennt auch, dass es nur eine Wahrheit geben kann - und dass diese nur von GOTT als der EWIGEN WAHRHEIT ausgehen kann. Und er erkennt auch, dass es Ziel des Menschen auf Erden ist, in den Besitz der Wahrheit aus Gott zu gelangen - und dass darum diese Wahrheit zu finden sein muss, sie also auch nicht abgestritten werden kann, ansonsten jeglicher Glaube an Gott hinfällig wäre, der Glaube an EIN WESEN, DAS VOLLKOMMEN WAR, IST UND BLEIBT BIS IN ALLE EWIGKEIT!
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