Entrückung 29 – Liebe und Wahrheit – Jenseits
Endzeitprophetie
Geschrieben von 3168-69 LAEc BD am 12. Dezember 2004 02:45:59:
Als Antwort auf: Entrückung 28 - Erlösung von Urschuld geschrieben von 8652 PIUs BD am 06. Dezember 2004 23:59:23:
Widerlegen der Einwände des Ungläubigen
B.D. 3168 / 23.6.1944Der wissende Mensch wird jeden Einwand widerlegen können, den der ungläubige Mensch anführt, um seinen Unglauben damit zu begründen. Denn so er einmal das rechte Wissen, die göttliche Weisheit, entgegengenommen hat, wird er jede falsche Ansicht entkräften können, weil ihm selbst jeder Zweifel gelöst und jede Frage beantwortet worden ist und er somit die eigene Erkenntnis den Einwänden des Ungläubigen entgegensetzen kann. Er kann nun sein Wissen verwerten, er kann selbst aufklärend wirken, Irrtümer berichtigen, Fragen beantworten; er kann lehren und Weisheiten austeilen, die jedoch nur dann als Weisheit erkannt werden, wenn der Zuhörer ernsten Verlangens nach Wahrheit ist.
Denn um einen Ungläubigen zum Glauben zu gewinnen, muß der Lehrende fähig sein, alle Bedenken in ihm zu zerstreuen, er muß ihm die göttliche Wahrheit in einer Weise nahebringen, daß auch der verstandestätige Mensch sich ihr nicht verschließen kann, so er ernstlich über das Vernommene nachdenkt. Er muß das Wissen, das er dem Mitmenschen weitergeben will, logisch zu begründen suchen, so daß selbst der Kritiker nicht restlos ablehnen kann, sondern er dazu Stellung nehmen muß.
Das Wissen, das er selbst empfangen hat, verpflichtet ihn zum Weiterleiten, es befähigt ihn aber auch dazu, so daß er nur etwas ausführt, wozu er vorbereitet worden ist durch das Zuleiten der Wahrheit aus Gott.
Zwar werden ihm Gegner erstehen, die gar mächtig an seinem Wissen rütteln wollen, denn überall, wo die Wahrheit verbreitet wird, sucht auch der Gegner Gottes sich durchzusetzen, um jene zu unterbinden. Doch wer um der Wahrheit willen sich für diese einsetzt, wer nicht irdisch Ehre und Ruhm zu gewinnen sucht, der wird keinen Gegner zu fürchten brauchen, denn er spricht nur im Auftrag Gottes, und er steht nun auch in der Kraft Gottes, so er Sein Wort vertritt.
Was Gott zuvor dem Menschen in Seiner Liebe vermittelt hat, um ihn als Wahrheitsträger auszubilden, das bleibt unwiderruflich sein geistiges Eigentum, selbst wenn er gedanklich es noch nicht ganz beherrscht, doch so er die lehrende Tätigkeit ausübt, werden ihm die Gedanken zuströmen, wie er sie benötigt, um für die Wahrheit zu sprechen.Und es werden seine Worte auch überzeugen, so auch der Partner um der reinen Wahrheit willen eine Aussprache gesucht hat.
Doch erfolglos werden sie an den Ohren dessen verhallen, der nur aus Streitlust Einwände aufwirft, an deren Widerlegung ihm nichts gelegen ist. Doch der Vertreter der reinen Wahrheit wird dies bald erkennen und mit seinen Worten sparsam umgehen, denn sein Wissen teilet er nur aus, wo es begehrt wird, weil Gott es ihm ins Herz legt, weil es kostbares Gut ist, das auch er nur empfangen konnte durch inniges Verlangen danach ....
Amen
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Vorzeitiges Abscheiden letzte Gnade
B.D. 3169 / 24.6.1944Ungezählte Seelen gehen in unreifem Zustand bei ihrem Ableben in das geistige Reich hinüber, und ihr Los ist darum wenig beneidenswert. Das Lichtreich ist ihnen verschlossen, und sie sind in einer Umgebung, die ihrem unreifen Zustand angepaßt ist .... die ihnen aber durchaus nicht zusagt, denn in diesen Seelen ist die Ichliebe besonders stark entwickelt, weshalb sie auch auf Erden wenig Liebe am Nächsten geübt haben und keinen hohen Entwicklungsgrad erreichen konnten.
Die Ichliebe nun läßt sie ihr mangelhaftes Los besonders schwer empfinden, denn nirgends wird sie diese befriedigen können. Zwar stellt ihr das eigene Verlangen alles vor, was sie sich wünscht, doch sowie sie es zu ergreifen sucht, erkennt sie, daß es nur Trugbilder sind, und diese Erkenntnis ist desto quälender, je verlangender sie die irdischen Güter begehrt. Sie hat im Erdenleben die Materie noch nicht überwunden und nimmt das Verlangen danach mit in das Jenseits hinüber, und folglich hat sie auch nicht das Bedürfnis, auszuteilen und die Seelen, die ihr Los teilen, zu beglücken, weil sie auch auf Erden wenig Mitgefühl hatte für die Leiden und Sorgen der Mitmenschen.
Und doch gewähret Gott auch diesen Seelen noch Gnaden und gibt ihnen erneut Entwicklungsmöglichkeiten, so daß sie auch im Jenseits noch zu höherer Reife gelangen können. Denn durch ihren Hang zur Erde, der allen unreifen Seelen eigen ist, halten sie sich noch vorwiegend in Erdennähe auf, und sie können nun die durch Menschenhand ausgeführten Vernichtungen sehen, sie erkennen daraus die Wertlosigkeit irdischer Güter, sie sehen die irdische Not auf Erden und können sogar dadurch sich veranlaßt fühlen, ihren Hilfswillen zum Ausdruck zu bringen.Und also trägt die irdische Not bei einzelnen Seelen zur Änderung ihres Denkens bei, und sie überwinden die Ich-Liebe und stehen nun im Anfang ihrer Höherentwicklung im Jenseits.
Diese Gnade wird heut unzähligen Menschen noch von Gott gewährt, daß also die Lieblosigkeit der Menschen zwar ihr irdisches Ende herbeiführt, da das Erdenleben nicht genützt wird zum Zwecke der Höherentwicklung der Seelen, daß aber die nun abgeschiedenen Seelen sich dennoch in Erdennähe aufhalten dürfen, um nun an dem Leid und Elend der Menschen ihre Gesinnung zu wandeln, um die Wertlosigkeit irdischer Güter einzusehen und das Verlangen danach zu unterdrücken.Ist aber die Ichliebe außergewöhnlich stark, dann trägt auch diese irdische Not nicht zur Änderung bei, dann wird das Verlangen nur immer heftiger werden nach den Gütern der Welt, und die eigene Phantasie wird ihm alle Dinge vorgaukeln, die das Wesen sich ersehnt. Dann ist aber auch der Zustand außergewöhnlich quälend, und es ist die Seele in größter Gefahr, sich rückschrittlich zu entwickeln und die letzte Gnade im jenseitigen Reich nicht mehr zu nützen.
Es ist diese Gefahr groß, und doch ist das Ableben vor dem letzten Ende für solche unreife Seelen noch eine Gnade, denn dann gibt es keine Möglichkeit mehr, zu reifen im Jenseits trotz niedrigen Reifegrades.Es ist darum das vorzeitige Ableben ein Beweis der göttlichen Liebe, die solchen Seelen noch Rettung bringen möchte, da sie im Erdenleben versagt haben. Es ist ein letztes Mittel, sich zur Liebe zu wandeln, und Gott lässt kein Mittel unversucht, um allem Wesenhaften noch Rettung zu bringen, ehe es zu spät ist. Doch wie es diese Mittel nützet, ist seinem freien Willen anheimgestellt ....
Amen