Umkehr hier oder im Jenseits.
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Geschrieben von Guerrero am 10. Juni 2004 22:04:34:
Als Antwort auf: Umkehr hier oder erst im Jenseits? geschrieben von Epidophekles am 10. Juni 2004 09:04:02:
>Noch etwas, lieber Guerrero
>Erkennt sich das Böse, wenn es sich austobt?
>Erkennt der Böse sein Böses vielleicht erst, wenn ihm das Gute zum Vergleich begegnet, oder steigert sich sein Hass dadurch noch?
>Oder erkennt er das Böse allein deshalb, weil es ihn schwächt?
> - Und dann: wie geht es weiter: hat das Böse die Kraft, seine Schwäche zuzugestehen und die Liebe zu ergreifen?
>Wie findet das nach Erkenntnis Strebende zur notwendigen Demut? Indem es merkt, dass alles Wissen noch nichts mit Liebe zu tun hat, also durch zunehmende Selbsterkenntnis eher unglücklicher wird? Wie entsteht Demut, wie wird sie geübt? Und durch welche Impulse oder Kräfte reift Liebe heran?
>Fehlt da nicht irgendetwas, wenn wir glauben, das Gefallene wandle sich von selbst zur Liebe?
>Auf welcher Stufe und in welcher Situation tritt Glaube an Jesus in Funktion, um die Seligkeit des Gotteskindes erleben zu dürfen?
>Du erklärst ja selbst sehr gut, wie die Tat 'nach aussen' drängt und dann Erkenntnis durch Reibung stattfindet.
>Dazu ist aber doch die Reflexionsmöglichkeit im irdischen Dasein mittels des Verstandes nötig, oder nicht? Oder kommt der Gehirn-Verstand mit ins geistige Reich? Ich habe das anders verstanden.
>Wie also soll die Mehrzahl der Geister erst im Jenseits zur Erkenntnis kommen und sich dann aus dem Wissen heraus für Jesus entscheiden? Muss da nicht bereits auf Erden - durch Selbstbeobachtung - der Weg zur Liebe eingeschlagen worden sein, um für die Schwingungen der Liebe empfänglich zu sein, die dann die Führung übernehmen kann?
>Ich meine, die Willens-Wandlung muss dort stattfinden, wo die Möglichkeit und die Fähigkeit zur Selbst-Reflexion gegeben ist.
>Gott in Jesus ist ja wohl nicht zur Erde hernieder gekommen, um die grösste Möglichkeit der Rückgewinnung im Jenseits zu schaffen.
>Gruss
>Epidophekles
------------------------------------------------------------------------Estimado Epi.
1.
Das Ziel ist es,
hier auf dieser Erde,
in diesem Leben,
die "Wiedergeburt" zu erreichen.
Also zu Gott zu finden.
Gott zu finden.
Doch was ist mit denjenigen,
die das nicht schaffen?Diese haben dann "Drüben" ihre vielen Wohnungen,
wo sie ihrem Reifezustand,
ihrem Entwicklungsstand entsprechend "Zuhause" sind,
um dann dort weiter reifen zu können,
um Gott näher zu kommen.2.
Kommt das "Böse"
zum Ausbruch,
so es sichtbar.Das "Böse" das im Menschen ist,
wird durch die Tat sichtbar.Auch wenn der Täter das "Böse" noch nicht als "Böse" einsehen will,
so sind doch die Betroffenen und die Gesetze
gegen den Täter gerichtet,
so dass dieser die entsprechenden
negativen Folgen erlebt.Er lernt also daraus
Er kann zum Schluss kommen,
es ist besser wenn ich nicht weiter ander Leute bestehle
und verletze,
weil ich sonst immer länger im Gefängnis bin.
Oder er kommt so weit zu erkennen,
dass dies eine "Böse" Tat ist,
seinen Mitmenschen gegenüber,
und er darum aus Überzeugung nicht mehr
stehlen will.Im ersten Fall ist er unter dem Gesetz.
Er ist nicht frei.
Er beendet das Stehlen und Körperverletzen,
weil ihm die Folgen (Gesetz)
nicht schmecken. (Zwang)Im zweiten Fall
beendet er seine bösen Taten aus Überzeugung.
Aus freiem Willen.
Er steht nicht mehr unter dem Gesetz, sondern über diesem.
Das Gesetz ist für ihn nicht mehr relevant.
Er hat erkannt und angenommen,
dass man seine Mitmenschen nicht schaden sollte.Saludo
Guerrero
- Wahre Umkehr - bewusster Willensentscheid Epidophekles 16.6.2004 14:38 (0)
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