Kalenderblatt - Wie eine Blume fällt ....


  Endzeitprophetie  

Geschrieben von Neukirchener St-L am 21. November 2004 11:52:40:

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Der Mensch
geht auf wie eine Blume
und fällt ab, flieht wie ein Schatten
und bleibt nicht.

Doch du tust deine Augen über einen solchen auf,
dass du mich vor dir ins Gericht ziehst.

Hiob 14,2, 3


Hiob setzt sich mit der Grundfrage des Menschen auseinander: Wer bin ich eigentlich? Was ist mein menschliches Leben wert? Dabei bringt er die Erfahrung, die wir täglich machen, realistisch auf den Punkt: Unser Leben, das bei der Geburt so wunderbar beginnt und sich in den Kinder- und Jugendjahren entwickelt und entfaltet, ist wie eine Blume, die im Frühling aufblüht und bunte Farben zeigt.
Bald kommt dann die Hitze des Sommers oder der heiße Wüstensturm, und alle Pracht verdorrt und stirbt ab.

So ist unser Leben - das Glück huscht wie ein Schatten ständig davon. - Und Hiob klagt: "Wenn doch wenigstens Gott mich in Ruhe ließe! Warum fordert er noch Rechenschaft von mir und zieht mich vor Gericht? Damit wird alles völlig unerträglich. Es wäre besser, Gott kümmerte sich überhaupt nicht um mich."

Doch Hiob kommt von Gott nicht los. Er weiß im Grunde seines Herzens: Gott, der ihm den Weg verbaut, ist der einzige, der seinem Leben Wert und Inhalt verleihen kann.

St-L
Hiob 14,1 - 22
2. Mose (Exodus) 19,3 – 9




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