Gedicht - Jesu Trost und Zuversicht
• Gerichtszeit
Geschrieben von Epidophekles am 07. Juni 2004 15:52:04:
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Jesus sei unser Trost
und unsere Zuversicht!
Was habt ihr da für Sorgen,
ihr kommet an kein End.
Mir tauet da der Morgen
ein wunderschönes Kind.Ich denke, wenn ihr erkennt,
was Gottes Grösse ist,
euch immer nur versenkt
in Gottes Liebegeist,
dann müsstet ihr gehorchen
der Ewigkeiten Sinn.So liegt noch eine Spanne
Entscheidungszeit vor uns
und jeder kann sich fragen,
wie gut er denn gedeiht,
wenn er gleich dem Johannes
dem Geist sein Leben leiht
und vor den letzten Tagen
doch kaum vernehmlich summt.Gesetze sind gegeben,
zu finden klaren Sinn,
wenn dies mit Müh erklommen,
nun deine Liebe find.
Damit die Engel kommen,
werd frei für deren Gang,
so wird die Herzensgegend
verkünden frohen Klang!Wenn Juden nun das erste Volk
von Gottes Gnaden war,
und Jesus uns zurückgeführt
in Geistes Gegenwart,
so ist erblühend aufgewacht,
wer Jesus hat erkannt,
und in der Liebe grosser Macht
als seinem Unterpfand,
auch in der Stimme, die ihn rührt
und segnend Gut gebiert,
er ist ein Teil des neuen Volks
das Gott nun wirklich liebt,
und wird erkennen hohe Lehr',
die nun darin besteht,
dass nur gehört zu Seinem Heer,
der Lebendigkeit begehrt.Verstand ist gut und ordnet uns
- doch nur soweit die Lieb' gedeiht.Wenn Wissen blank und knöcherig,
das erste Leben abverheit,
erwächst ihm nicht die heilig Kunst,
zu fassen Jesu stet's Geleit,
wird grosse Höh elendiglich
vertauschen mit der Tiefe Leid.
Epidophekles, 7. Juni 2004.
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- Re: Gedicht - Jesu Trost und Zuversicht albamireia 07.6.2004 17:58 (1)
- Sonnenwirbel - bescheiden dienend Epidophekles 07.6.2004 20:54 (0)
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