3722 - Das Himmelreich leidet Gewalt
• Gerichtszeit
Geschrieben von Epidophekles am 05. Juni 2004 08:47:39:
Als Antwort auf: Löwe des Lichts - Gottes Reich breitet sich aus geschrieben von Epidophekles am 04. Juni 2004 07:17:53:
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Im Namen Jesu Amen!
Das Kapitel über das "Reich Gottes", das sich "gewaltsam" ausbreitet, macht mir Sorgen.Ein Amerikaner vertritt in "Der Löwe des Lichts" diese Ansicht (Scott MacLeod ist Amerikaner).
Aber er ist keineswegs alleine.
Wir sehen an der Weltgeschichte, wohin es führt, wenn jemand meint, seine Religion so verbreiten zu müssen.
Es gibt da viele schlechte Beispiele, von der römisch katholischen Kirche über den Islam bis zum heutigen Amerika.Es geht also darum, Matth. 11,12 recht zu verstehen.
Viele Gedanken lassen sich zu diesem Thema machen.
Wir können uns fragen, was an der Bibel falsch verstanden wird,
warum Menschen das Reich Gottes auf Erden errichten wollen
und warum Gott dazu schweigt
- und vieles mehr.Gott schweigt nicht.
Und das wollen wir herausfinden und verständlich machen hier in diesem Forum.
Schauen wir, wohin das führt.Nachfolgend ein Wort aus der Sicht Jesu über das Kapitel "Das Himmelreich leidet Gewalt".
Um aber diesem Wort Glauben schenken zu können, braucht es Vorarbeit, muss in uns etwas vor sich gehen oder schon vorgegangen sein.Es hat zu einem grossen Teil mit falschem Bibelverständnis zu tun, wenn wir glauben, Jesus rede nicht mehr durch Propheten, finde keine Herzen mehr, die Seiner Ansprache lauschen und sich dazu hergeben, ihre Botschaft öffentlich zu machen. Falsche Stimmen schliessen nicht aus, dass es doch die Stimme des Hirten gibt, die uns ruft, ermahnt und den Weg weist. Nur falsches Verhalten und falsche Erwartungen 'gläubiger' Menschen führten und führen weiter dazu, dass Irrlehren entstehen konnten, falsche Propheten mehr Zulauf haben und Gottes Wort in der Wüste ungehört verhallt.
Solange Menschen über das Wort Gottes bestimmen und nicht das Wort Gottes die Menschen, haben wir keinen Frieden. Das Wort Gottes aber sagt uns eindeutig, dass es ewig wahr ist und ewig sein wird und immer unter uns weilt. Um diese Erkenntnis zu vertiefen und den Weg aus der Misere herauszufinden, sind wir hier und können wir uns austauschen. Vorläufig mache ich das aber fast allein und es braucht einiges an Mut und innerer Stärke, sich an den Berg zu machen, der versetzt werden soll. Ohne eine gewisse Gewalt geht es nicht - innere Gewalt gegen eigene weltliche Bequemlichkeit.
Wir leben in der Endzeit, weil sich die Menschheit immer mehr vom Willen Gottes abwandte und die Vertreter des Gotteswortes Menschenworte daraus machten. Darüber möchten wir uns hier Gedanken machen.
"Das Himmelreich leidet Gewalt.... "
B.D. 3722 / 23.3.1946
Der HERR spricht:
So lasset Mich euch eine Erklärung geben, in welcher Weise Ich Mein Wort verstanden haben will:
"Das Himmelreich leidet Gewalt, und nur, wer Gewalt braucht, reißt es an sich .... "
Es ist nicht eine Ausübung von Gewalt dem Mitmenschen gegenüber zu verstehen, sondern nur die Gewalt über sich selbst, über die eigenen Begierden, die dem Menschen zum Besitz verhilft, zur Einnahme des himmlischen Reiches in aller Herrlichkeit. Es kann ihm dies nicht gegeben werden, sondern er muß es sich erringen, er muß einen Kampf führen um das höchste Gut, um die ewige Seligkeit.
Und solange der Mensch auf Erden weilt, wird dieser Kampf seinen körperlichen Begierden gelten müssen, deren Erfüllen immer hinderlich ist für die Erreichung des Zieles: geistige Aufwärtsentwicklung. -
Wer siegen will in diesem Kampf, der muß sich selbst Gewalt antun ....
Und also muß er kämpfen mit seinem Gegner, der in ihn stets körperliche Begierden, das Verlangen nach irdischen Gütern, hineinlegen wird, der ihn also lockt mit weltlicher Pracht und irdischem Glanz.Auf alles zu verzichten, was ihm solcherart geboten wird, erfordert eine Willensstärke, es erfordert Gewalt an sich, kraft derer er aber ganz gewiß das Himmelreich an sich reißen wird, denn wer Mir zuliebe opfert, der empfängt in reichstem Maße, und was ihm geboten wird, was Ich ihm biete, ist wahrlich von unbeschreiblichem Wert.
Nimmermehr kann das Himmelreich kommen zu Menschen, die lau und träge sind, die nicht ringen, sondern alles ihren Gang gehen lassen.... die durch Worte nur und Wünsche ihr Verlangen nach dem Himmelreich bezeugen, die aber nimmermehr Worte und Wünsche zur Tat werden lassen.
Und also ist die Zeit gekommen, wo mehr denn je Gewalt angewendet werden muß, soll das Himmelreich den Menschen offenstehen....
Doch Ich komme in Meiner Liebe allen Kämpfenden entgegen....
Ich helfe ihnen im Kampf gegen sich selbst,indem Ich ihnen die Verlockungen dieser Welt verringere, indem Ich ihnen die Hinfälligkeit und Vergänglichkeit alles dessen vor Augen stelle, was sie begehrten und was aufzugeben einen harten Kampf wider sich selbst erfordert ....Ich weiß um die Schwäche des Menschen und bewerte seinen Willen, ihm also beistehend, so er nur Mich und Mein Reich erringen will, es ihm jedoch an Kraft mangelt, Gewalt anzuwenden wider sich selbst und seine Begierde. Und so fordere Ich nicht mehr Anwendung von Gewalt, als er fähig ist.... Ich lasse ihn durch irdische Not gehen, um ihm das Himmelreich begehrenswert zu machen, und so er nur die geringste Gewalt anwenden will, wird es ihm auch gelingen, das Himmelreich an sich zu reißen.
Doch immer muß sein Wille selbst tätig werden. Er muß gegen seine Begierden ankämpfen, er muß alles Weltliche verachten lernen und also opfern, was ihm lieb ist.... und so seine Kraft und sein Wille dazu nicht ausreicht, wende Ich Gewalt an: Ich ziehe ihn zu Mir und nehme ihm, was er von selbst nicht aufgeben will....
Und so er sich ergeben in Meinen Willen schickt, hat er den innerlichen Kampf bestanden. Er hat gleichfalls Gewalt angewendet und das Himmelreich an sich gerissen mit Meiner Unterstützung, die Ich keinem versage, der willig ist und Mir durch sein Gebet dieses bezeugt. Ihm steht das Himmelreich offen, und so er die kurze Erdenlebenszeit zurückgelegt hat, wird er aufgenommen von Mir in Mein Reich der Herrlichkeit, wie Ich es verheißen habe, und er wird ewig selig sein ....Amen
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