Löwe des Lichts - Gottes Reich breitet sich aus
• Gerichtszeit
Geschrieben von Epidophekles am 04. Juni 2004 07:17:53:
Als Antwort auf: Epi will Berge versetzen geschrieben von Alois am 03. Juni 2004 12:19:51:
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Ein weiterer Auszug aus
"Löwe des Lichts":
Das Reich Gottes breitet sich «gewaltsam» ausEs gibt keine Neutralität im Reich Gottes. Jesus selbst hat uns gesagt: « ... das Himmelreich [leidet] Gewalt, und die Gewalttätigen reissen es an sich.» (Matthäus 11, 12) Aus diesen Worten entnehmen wir, dass sich das Reich Gottes nur dadurch ausbreiten kann, wenn wir mit entschlossenem Angriff gegen die gegnerischen feindlichen Mächte vorgehen. Um einen Krieg wirklich zu gewinnen, benötigt man eine unnachgiebige Entschlossenheit und standfeste Hingabe. Satan lässt seine Gefangenen nie ohne einen heftigen Kampf ziehen. Wenn wir uns ständig nur in der geistlichen Verteidigungsposition befinden, werden wir Land verlieren. Es ist wirklich wahr ein entschlossener Angriff ist die beste Verteidigung.
Viele Christen leiden unter Niederlage, Enttäuschung oder sogar tragischen Verlusten. Allzu oft ist unsere erste Reaktion, wenn wir verletzt oder enttäuscht werden, uns zu verschliessen. Wir werden vorsichtig und nehmen eine Haltung der Verteidigung und der Neutralität ein. Der Herr sucht aber niemals nach unserer natürlichen Reaktion, selbst dann nicht, wenn wir schändlich versagt haben. Er erwartet eine übernatürliche Reaktion... und die nennt man Glaube! Übernatürlicher Glaube ist überwindender Glaube. Alle, die wirklich im Glauben vorangehen, können standhalten und gegen jede Übermacht siegen, weil sie in jeder Lage «eine feste Zuversicht (haben) auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.» (Hebräer 11, 1)
Viele Menschen, die in der Gemeinde Gottes verletzt und enttäuscht worden sind, sagen sich: «Warum sollte ich noch einmal hoffen oder noch ein Risiko eingehen, wenn das doch nur zu Versagen, Schmerz und Bedauern führt?» Deshalb legen sie ihre radikale Berufung und brennende Vision nieder, welche sie früher mit grosser Begeisterung und kindlichem Glauben voran getragen haben. Sie lassen sich nieder und richten sich ein; sie machen es sich bequem und werden, wie man dann sagt, «konservativ».
Nachdem sie sich eher von ihrer Furcht als von ihrem Glauben leiten lassen, wollen diese verletzten Menschen nun alles kontrollieren und gründlich durchdacht haben. Sie sind dermassen «ausgeglichen» geworden, dass niemals irgendetwas Entscheidendes geschieht. Sie sitzen am Rande des Spielfeldes und sagen sich: «Aber wenigstens kann uns nichts passieren!» Das denken sie jedenfalls. Aber leider täuschen sie sich dabei, weil es einfach eine Tatsache ist, dass der einzig wirklich sichere Ort für einen guten Soldaten Jesu Christi der Kampf an der vordersten Front ist, wo er von ganzem Herzen genau das tut, was ihm sein Oberster Befehlshaber befohlen hat.
(Scott MacLeod)
Nachtrag am 15. Dezember 2009:
Der gesamte Text von "Der Löwe des Lichts" ist nun im Netz
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