Kalenderblatt - Gott gibt es auch nicht?
Endzeitprophetie
Geschrieben von Neukirchener Hob-W am 29. Oktober 2004 01:05:38:
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Jesus aber antwortete
und sprach zu ihnen:Ihr irrt
weil ihr weder die Schrift kennt
noch die Kraft Gottes.Mt 22, 29
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So hart weist Jesus die Sadduzäer zurecht, die alles ablehnen, was nicht wörtlich in den fünf Büchern Mose steht und die deshalb auch die Auferstehung der Toten leugnen.
"Ihr kennt weder die Schrift noch die Kraft Gottes", sagt Jesus.Wer sich in der Schrift auskennt, der weiß von Gottes unendlicher Kraft.
Gott kann und wird in seinem kommenden Reich etwas völlig Neues schaffen.
Wo die Sadduzäer die Erfahrungen dieser Welt auf Gottes neue Welt einfach übertragen, sagt Jesus: Es wird alles ganz anders sein.
So läuft die Argumentation der Sadduzäer ins Leere, und was als Beweis der Unmöglichkeit der Auferstehung gedacht
war, wird zu einem Erweis des Unglaubens der Fragesteller. - Doch dann lenkt Jesus mit entwaffnender Logik ein. "Ist euch denn noch nicht aufgefallen", so fragt er, "dass in den fünf Büchern Mose vom Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs die Rede ist? Damit ist doch nicht ein Gott von Toten gemeint! Über Menschen, mit denen sich der lebendige Gott verbindet, hat der Tod niemals das letzte Wort."So holt Jesus die unwissenden Besserwisser ab und hilft ihnen, ihre Bibel zu verstehen.
Matthäus 22, 23 - 33
Hob-W
.Gott - den gibt's doch gar nicht
Markus, ein kleiner Junge aus unserer Nachbarschaft, ist mein Freund. Wenn er mich im Garten arbeiten sieht, kommt er gerne an den Zaun, und wir plaudern.
Einmal fragte ich ihn, ob sein Papa ihm manchmal etwas von Gott erzähle oder ihm etwas aus einer Kinderbibel vorläse (seinen Urgroßvater kenne ich von unseren Allianz-Gebetswochen).
"Gott, den gibt's doch gar nicht. Wer an den glaubt, der ist doof", antwortete Markus im Brustton der Überzeugung und sah mich mit seinen klaren Augen groß an.
Ich lächelte zurück: "Soso, da glaubst du also, dass ich doof bin." –
"Nee", schüttelte er entschieden den Kopf.
"Nun, ich glaube aber an Gott und habe in meinem Leben erfahren, dass alles stimmt, was über ihn in der Bibel steht. Soll ich dir mal was aus unserer Kinderbibel vorlesen?"
Verlegen bestieg er sein Fahrrad: "Ich muss jetzt nach Hause."
Nachdenklich arbeitete ich weiter.
Er weiß nichts und glaubt, voll im Bilde zu sein.
Ich kannte nun meine neue Aufgabe.Vielleicht kennen auch Sie einen "Markus" in Ihrer Nachbarschaft.
Hob-W
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