607 ua. - Jünger des Herrn


Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!

Geschrieben von Epidophekles am 31. Mai 2004 15:34:43:

Als Antwort auf: 221 ua. - Leitstern in dunkler Nacht geschrieben von Epidophekles am 31. Mai 2004 10:21:53:

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Ungewöhnliches geistiges Erleben.... Mahnung....

B.D. 4323 / 6.6.1948

Das große geistige Erleben soll euch nachdenklich machen und euch die Gewißheit geben, daß Ich Selbst Mich eurer annehme, daß Ich euch gewinnen will und daß Ich daher in euer Leben eingreife in offensichtlicher Weise.

Ihr sollt euch immer vor Augen halten, daß ihr etwas Nicht-Alltägliches erlebt, daß ihr in direkter Verbindung steht mit dem Reich, wo ihr Mich suchet, so ihr an Mich glaubt, und daß ihr von dort belehrt werdet in ungewöhnlicher Weise. Ihr sollt ferner bedenken, daß ihr Antwort empfanget auf Fragen, die euch bewegen, daß Ich Selbst, euer Gott und Vater von Ewigkeit, Es bin, Der zu euch redet, daß ihr also das Wertvollste aufzuweisen habt .... sprechen zu können mit dem größten Geist der Unendlichkeit und von Ihm der Gnade einer Antwort gewürdigt zu werden, und daß alles dies in tiefster Liebe zu euch sich vollzieht ....

Ihr steht in einem so großen Erleben, daß ihr nicht dankbar genug sein könnt ob Meiner Liebe zu euch, denn ihr habt etwas Seltenes, Kostbares aufzuweisen, das euren Mitmenschen versagt ist .... Würdigt dieses Geschenk, bleibt euch der großen Gnade bewußt, nehmet es nicht als selbstverständlich hin, sondern versenket euch oft in das Ungewöhnliche, und lasset es nicht zu einer Alltäglichkeit werden.

Bedenket, welches Wissen euch schon zugeführt wurde,
bedenket, welches Licht in euch entzündet wurde,
welchen geistigen Reichtum ihr euer eigen nennen dürfet
und mit welcher Klarheit die tiefsten Probleme gelöst werden,
bedenket ferner, daß nimmermehr Menschen euch ein solches Wissen vermitteln könnten
und niemals ein Mensch ohne Studium über ein so umfangreiches Wissen verfügen kann,
wie ihr es gewonnen habt durch die ständigen Unterweisungen von oben, die euch Meine Liebe geboten hat.

Und so ihr euch dies ernstlich vor Augen haltet, müsset ihr voll Liebe und Ehrfurcht zu Mir aufschauen, ihr müsset tief demütig sein und bleiben und wie Kinder zu Mir kommen in tiefster Dankbarkeit und alles tun, was Ich von euch verlange ....

Ihr könnet selig sein schon auf Erden, daß ihr in dieser Gnade stehet, daß Meine Liebe euch erwählt hat, Mitarbeiter zu sein auf Erden.

Und darum sollet ihr euch Mir ganz zur Verfügung stellen und tun, was Ich von euch fordere;
ihr sollt Mir dienen durch Verbreiten der reinen Wahrheit, die ihr auf so ungewöhnlichem Wege von Mir empfanget ....
ihr sollt euch bemühen, Meinen Willen zu erfüllen, und emsig mitarbeiten,
d.h. für die Verbreitung Meines Wortes Sorge tragen, wie und wo es euch möglich ist.

Denn immer wieder sage Ich es euch,daß Ich euch brauche in der letzten Zeit vor dem Ende, und immer wieder werde Ich daher euch beistehen und eure Gedanken hinlenken auf das Außergewöhnliche des Geschehens an euch. Und Ich werde nicht nachlassen, weil Ich euch nicht verlieren will, so ihr einmal für Mich tätig waret, Ich werde immer und immer wieder zu euch reden, bis ihr euch dessen bewußt seid, daß euer Gott und Vater, euer Schöpfer von Ewigkeit, euch benötigt und daher Selbst zu euch kommt im Wort.... bis ihr euch voll und ganz Seinem Willen unterstellt und für Mich tätig seid, weil ihr Meine Liebe zu euch und Meine Gnadengabe erkennet und sie nicht mehr verlieren wollt ....

Amen
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Mitarbeiter des Herrn - Vorbedingung - Auserwählte Menschen
B.D. 607 / 8.10.1938

Wen immer nach der Wahrheit dürstet,
dem gibt der Heiland Worte des ewigen Lebens.

Ein reines Herz und ein empfangsfreudiges Gemüt sind Vorbedingung,
um diese Worte in sich zu vernehmen.

Desgleichen müssen alle Sinne zu Gott gerichtet sein,
dann wird sich das Denken des Erdenkindes so vergeistigen, daß nunmehr der Geist Gottes Sich kundgeben kann
und aus dieser Verbindung des Gottesgeistes mit dem Seelenleben des Menschen ein ungeahnter Vorteil erwächst.

Es ist immer nur eine Frage der Zeit,
ob der Mensch diesen Kundgaben tiefste Weisheit entnehmen will
oder sich mit weniger begnügt....

Das Arbeiten an sich selbst vergrößert auch die Aufnahmefähigkeit.
Der feste Wille und tiefe Glaube sind gleichfalls nötig,
um in die Tiefen göttlicher Weisheit eindringen zu können.

Und so muß sich das ganze Wesen des Menschen einer langsamen Wandlung unterziehen, will er als Mitarbeiter des Herrn auf Erden schon tätig sein, von Ihm unterwiesen und in alle Weisheit geleitet werden.
So bedarf es nur einer rechten Ausdauer, um größte Erfolge zu zeitigen, denn jede Arbeit ist ihres Lohnes wert.
Der Segen aber, der aus solcher Arbeit sich über das Erdenkind ergießt, ist unsagbar groß.

Es werden wenige ein solches Amt erfüllen können, weil das nicht mit Händen Greifbare sie immer wieder stocken läßt und sie sich deshalb nicht
voller Vertrauen dieser Arbeit hingeben. Es kann dann natürlich auch nicht erwartet werden, daß die ersten Versuche hohe Ergebnisse zutage fördern, sondern in emsiger Arbeit, in Geduld und Ausdauer muß sich der Mensch üben, will er dem Herrn treuer Mitarbeiter sein und des Himmels Lohn empfangen.
Alle Bemühungen, auf anderem Wege zu solchen Ergebnissen zu gelangen, werden erfolglos sein, denn es versteht sich von selbst, daß, wer in die Geheimnisse göttlicher Liebe eindringen will, sich der ewigen Gottheit völlig unterstellen muß und somit auch alle ihm gestellten Bedingungen erfüllen als Willen Gottes....

Wer den Willen des Herrn erfüllt, wird begnadet sein über alle Maßen schon auf Erden, und diese Gnade wird sich dem Menschen so zuwenden, daß er die tiefe Verbundenheit zum göttlichen Schöpfer fühlen und in sichtbarem Segen stehen wird.


Es hat auf der Erde wohl zu allen Zeiten Menschen gegeben, die in innigstem Verhältnis zu Gott standen, und diese waren jederzeit von Gott erkenntlich gemacht worden durch außergewöhnliches Wirken, auf daß Seine Gnade sichtbar zum Ausdruck kam. Jene Menschen waren jedoch meist außerhalb der Kirche stehend, d.h. außerhalb dessen, was die Menschheit sich aufgebaut hatte in falscher Erkenntnis. Sie hatten im innersten Herzen den Weg zu Gott gefunden und in der tiefsten Verbundenheit zum göttlichen Heiland ihr Leben ganz in den Willen Gottes gestellt, - und diesen offenbarte Sich der Herr und gab ihnen die Krone des Lebens schon auf Erden.
Es waren dies in den meisten Fällen wohl Bekenner des reinen Wortes Gottes, doch alle Äußerlichkeiten, allen Prunk und Selbstliebe verabscheuend, und so fanden sie inmitten von Falschheit und Lüge den rechten Weg zu Gott und wurden daher auch durch außerordentliche Gnadenbeweise jederzeit gekräftigt...


(608) Doch zu jeder Zeit wurde auch diesen Meinen wahren Jüngern Widerstand entgegengesetzt von den Mich verleugnenden, Meine Lehre zerstören wollenden Menschen. So manche falsche Darlegung Meiner Lehre brachte zustande, daß der Menschheit Sinn sich von ihr abwandte und Meine wahren Jünger nicht angehört wurden, die ihnen wahrlich Gold statt Steine bieten konnten.

Wo sich die Vermessenheit der Menschen so weit verstieg, daß selbst Mein Name zum Deckmantel falscher Lehren benutzt wurde, dort konnte sich in der Folge auch keine reine Lehre erhalten, denn es war das Fundament baufällig geworden, und was von Menschenhand nun erbaut wurde,
konnte Meinen Segen nimmermehr beanspruchen.

Still und eifrig, gläubig und liebenden Herzens aber predigten Meine wahren Jünger das Christentum....
und wer diese Lehre annahm, ging ein in Mein Reich....


Dem Werk, das nun unter deiner Hand entsteht,
liegt wiederum Mein Wille zugrunde,
der Menschheit den Lebensquell zugänglich zu machen.





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