221 ua. - Leitstern in dunkler Nacht


Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!

Geschrieben von Epidophekles am 31. Mai 2004 10:21:53:

Als Antwort auf: 4360 - Der HERR Selbst sucht die Seinen geschrieben von Epidophekles am 30. Mai 2004 09:26:22:

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Des Heilands Wort - Leitstern in dunkler Nacht
B.D. NR. 221 / 10.12.1937

Vernimm unsere Lehren, mein Kind,
und gib dich unseren Worten vertrauend hin:

Alles, was der Herr bereithält für dich, ist dazu angetan, in schwachen Stunden Trost gebend auf dich einzuwirken.

Kraft und Trost wirst auch du gebrauchen können im Leben,
und dieses soll dir aus den Worten zufließen, so daß du dich stets daran aufrichten kannst.

Seinem Willen entspricht es, daß du belehrt werdest zu jeder Zeit, wenn dein Verlangen nach dem Himmelsbrot uns fühlbar ist.... es erkläret der Herr in Seiner Liebe und Güte alles, wonach Sein Kind verlangt.... Er führet sie ein in die Lehre Christi, um ihnen fortan treuer Berater zu sein auf dem Lebensweg. Und welches Kind kann dann fehlgehen in so treuer Hut?



Und so sie erst in euch eingedrungen, dann werdet ihr nimmer davon lassen, denn nichts Irdisches kann euch ersetzen die herrlichste Gabe Gottes.... Nichts wird in gleicher Weise den Frieden euch ins Herz gießen, als des Heilands Lehre es vermag.

Und wenn ihr empfangen habet, dann trachtet danach zu leben, wie es der Heiland verlangt....
gestaltet euch so, daß Sein Blick wohlgefällig auf euch ruhe.... daß euch strahlende Helligkeit umgibt, die ihr Seinen Worten Folge leistet.

Denn wessen Worte sollten noch eindringlicher auf euch wirken, wenn nicht des Herrn?....

Und hat euch Gott den Frieden bereitet schon auf Erden, dann seid ihr unermeßlich reich,
und nun von eurem Reichtum abzugeben ist eure Bestimmung, die ihr in der Gnade des Herrn wandeln dürfet auf Erden.

Amen
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Erkenntnis seiner selbst.... Liebe....
B.D. 0471 / 18.6.1938

In diesem wie in jenem Leben
hat nur das einen bleibenden Wert,
daß sich die Seele selbst erkennt;
erst dann ist es ihr möglich, den Weg nach oben zu gehen.
Ein Fortschreiten ohne diese Erkenntnis ist völlig ausgeschlossen, denn in der geistigen Finsternis wird jede Handlung, ob hier oder im Jenseits, sich nur materiell auswirken.... d.h. ihr werden immer materielle Interessen zugrunde liegen, und solche können niemals das Seelenheil fördern.

Wenig wertvoll ist es deshalb, wenn der Mensch auf Erden auch gute Handlungen nur aus ebensolchem Grunde begeht.
Solche Taten sind nicht angesehen von Gott, denn ihre Kraft ist gering....

Was nicht aus Liebe getan wird, ist auch nicht wohlgefällig vor Gott....
Es ist nur Tribut an die Welt....


Regen Geistes wird der Mensch erkennen müssen, daß die Erde mit allem, was auf ihr besteht, immer nur das Mittel zum Zweck ist.... Daß also niemals die Güter der Erde selbst begehrt werden sollen, sondern nur alles auf der Welt dazu dienen soll, als irdisch erkannt und gemieden zu werden oder dazu verwandt, Taten der Liebe durch solche ausüben zu können....

Der Herr gibt euch so reichlich Mittel in die Hand, die euch dem ewigen Ziele zuführen können....
Ihr aber benützet diese für euch selbst, ihr freuet euch daran und gieret danach....
und so werden diese Mittel für euch Werke des Teufels, durch die er euch in seine Fallstricke zu ziehen versucht....
Erkennet ihr aber den Unwert alles Irdischen und erkennet ihr euch selbst, dann werdet ihr den Sieg davontragen über solche Versuchungen.

Hingeben alles, was ihr besitzet, um dem Nächsten damit zu helfen, trägt den größten Segen in sich.

Ist die geistige Erkenntnis des Menschen so weit gereift, daß er nun die Arbeit an seiner Seele beginnen kann, dann wird er auch voller Eifer sein Streben verfolgen, und immer wird der Gedanke für ihn Leitstern sein, daß er durch sein Streben dem Heiland nahekommt, daß alles, was er auf Erden freiwillig hingibt, dereinst durch die Nähe des Heilands vergolten wird.


Erst wenn die Liebe völlig euer Herz erfüllt, wird all euer Denken und Handeln auf Erden so sein, daß es dem Sinn der ewigen Gottheit entspricht....

Darum pfleget die Liebe, und euch wird ein Maß zuteil werden in der Ewigkeit, daß ihr überselig seid in der Nähe des Herrn....

Amen
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Sendungen vom Himmel
Vorbedingungen

B.D. 1159 / 4.11.1939

Die Mich begehren, sind Mir willkommene Diener,
denn Ich sehe ihren Willen und ihr allzeit Mir zugewandtes Herz.

Die Bereitschaft, für Mich und Meinen Namen zu kämpfen, sichert ihnen Meine immerwährende Liebe, und es müssen zur Höhe gelangen, die Meine Liebe erfaßt und zu Mir hinanzieht.

Die Vereinigung mit dem Vater des Alls werdet ihr erstreben mit allen Sinnen, denn Ich lasse euch nicht, so Meine Liebe euch einmal erfaßt hat.... Ich weise euch den Weg so deutlich, und euer Herz wird euch allzeit Meinen Willen kundtun. Darum seid ihr in Meinem Schutz und wohlgeborgen, solange ihr auf Erden wandelt, denn das Licht der Sonne leuchtet euch am Tage und der Leitstern Meiner Liebe in der Nacht ....

Meine Gnade ist in jedem Strahl der Sonne und in jedem Stern, den euer Auge erblickt.
Immer und überall ist Meine Liebe für euch bereit, und nimmer bin Ich euch fern, denn euer Gedanke allein genügt, daß Ich euren Ruf nach Mir erkenne, und Ich folge diesem Ruf jederzeit, Meinem Kind auf Erden Schutz zu gewähren gegen alle Not und Gefahr. Und so das Kind keinen Schritt geht ohne Mich, werde Ich bald ganz in sein Herz einziehen und immer bei ihm verbleiben bis in alle Ewigkeit.

So lasset dies zum Trost euch sagen:
Die Sendungen vom Himmel bestätigen euch diese Meine Worte.
Sie können nur dem Erdenkind geboten werden, das Mir sein Herz anträgt.
Und der Wille, mit Mir vereinigt zu sein, ist Vorbedingung, Mein Wort zu vernehmen.
Und so also das Wort zu euch herniedersteigt,
so muß sich der Geber des Wortes mit dem Empfänger vereinen ....

Und doch soll das Kind in aller Tiefe und Gründlichkeit sich gestalten und muß daher ständig dazu angeregt werden, auf daß die Sehnsucht so stark werde, daß es nur noch der Vereinigung mit Mir lebt, daß alle seine Gedanken sich vergeistigen und es mit allen Sinnen nach Vollkommenheit strebt, um Mich aufnehmen zu können in sein Herz.

Und so muß das Leben scheinbar ohne äußerliche Veränderungen vorübergehen, auf daß das Erdenkind nicht erlahme in seinem Streben, auf daß es nicht vorzeitig sich reif wähnt, sondern unausgesetzt die Hände bittend zum Vater emporstreckt, daß Er es schütze und der großen Gnade würdig mache.... Denn es sollen Meine Kinder vollkommen werden und teilhaben an aller Herrlichkeit, die Meine Liebe ihnen dereinst bieten möchte ....

Amen

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Vernehmen des Wortes erst nach Kreuzestod
B.D. NR. 6195 / 22.2.1955

Das Hören Meines Wortes in euch
ist eine Äußerung Meines Geistes, der in euch wirkt,
sowie ihr die Bedingung erfüllt: daß ihr euer Herz zur Liebe gestaltet ....


Ich habe euch versprochen, Meinen Geist zu senden, der euch einführt in alle Wahrheit ....
Solange Ich Selbst auf Erden wandelte, wirkte Mein Geist an und im Menschen, so Ich dies wollte .... doch allein, ohne Mein Zutun, hätten die Menschen Meine Stimme noch nicht vernehmen können, denn in jener Zeit war die Menschheit so völlig im Banne Meines Gegners, daß er es nicht zuließ, denn die Menschen waren noch nicht erlöst ....

Dennoch sprach Ich durch den Mund der Propheten stets und ständig vor der Zeit Meiner Niederkunft.
Es waren diese Propheten dann von Meinem Geist getrieben .... Ich benützte ihren Mund, um Mich durch sie zu äußern, um zu reden zu den Menschen, die sich von Mir abwandten ....
Und diese Propheten mußten reden, wie es ihnen Mein Wille gebot ....

Der Urzustand, Meine Stimme direkt zu vernehmen, war schon lange Zeit vor Meiner Niederkunft den Menschen verlorengegangen.... Es waren immer nur einzelne, deren Herzen Mir gehörten und die als Seelen von oben Leitsterne sein sollten für ihre Mitmenschen, die in weitester Entfernung von Mir standen. Denn der Satan hatte über alle Menschen noch die ungebrochene Macht, die er zuerst gebrauchte, um die Menschen von Mir abzudrängen. Und diese Macht mußte Ich erst brechen durch Meinen Kreuzestod. - Ich mußte die Menschen erlösen, Ich mußte die Verbindung herstellen zwischen dem Reiche des Lichtes und den Menschen, auf dass denen der Weg frei wurde zu Mir, die es ernstlich wollten. -


Es wurden die Menschen durch Meinen Tod geboren zu neuem Leben....
es wurden die Menschen, die freiwillig diese Wiedergeburt anstrebten
durch einen Lebenswandel in Liebe - entsprechend Meinem Lebenswandel auf Erden -
nun von Meinem Geist erfüllt. - Mein Geist konnte wirken in ihnen.

Ich Selbst also war den Menschen gegenwärtig, und so auch konnten sie nun Meine Stimme vernehmen.... Ich konnte sie selbst ansprechen.... nicht nur Mich ihrer bedienen, um zur Menschheit zu reden .... Ich konnte jeden einzelnen mit Nahrung für seine Seele versorgen .... Ich konnte Mich Selbst ihnen zur Speise geben, Der Ich das Wort bin von Ewigkeit ....

Doch dieses war erst möglich durch Mein Erlösungswerk, ansonsten die Menschen nicht die Wiedergeburt der Seele erlangen konnten, ansonsten sie nicht das Reich der Finsternis hätten vertauschen können mit dem Reiche des Lichtes.

Ich sagte zu Meinen Jüngern, daß Ich ihnen Meinen Geist senden wolle ....
Ich unterwies sie zwar in dem Vorgang, in sich Meine Stimme zu vernehmen.... doch völlig begreifen konnten sie noch nicht, was Ich zu ihnen redete, weil auch sie noch in der Fessel Meines Gegners lagen, die Ich erst löste durch Meinen Kreuzestod.
Dann sandte Ich ihnen Meinen Geist, was sichtlich vor sich ging an diesen Meinen Jüngern.


Die Ausgießung Meines Geistes können nun aber alle Menschen erleben an sich, wenn auch nicht in jener offensichtlichen Form. - Sie können sich durch ihren Willen in einen Zustand versetzen, in dem sie mit Mir in Verbindung stehen. - Sie können durch ein Liebeleben nach Meinem Vorbild wiedergeboren werden - und nun kann der Vater mit Seinem Kind sprechen, und das Kind wird Ihn hören. -
Es kann der Vater nun Seinem Kind die rechte Kost verabreichen, die es benötigt zum Ausreifen, um das zu werden, was sein Ziel ist auf Erden - ein Wesen voller Kraft und Licht, das wieder in den Urzustand eingegangen ist, in dem es einstmals erschaffen wurde. -

Diese Ansprache, Mein Wort, ist das Zeichen des Wirkens des Geistes im Menschen ....
es ist die Ausgießung des Geistes, die Mein Erlösungswerk erst ermöglicht hat.



Und daß er dazu fähig ist, dafür starb Ich am Kreuz und erwarb ihm die Gnade eines verstärkten Willens, denn zuvor hielt ihn Mein Gegner gefesselt und hinderte ihn an dieser innigen Verbindung mit Mir, die das Vernehmen Meines Wortes bedingt.
Die Menschen aber, die zuvor gewürdigt wurden, Meine Stimme zu vernehmen, erfüllten damit einen Auftrag, zwecks dessen ihre Seelen verkörpert wurden auf Erden.... Es waren immer nur einzelne Menschen, die eine Mission zu erfüllen hatten: hinzuweisen auf Meine Niederkunft und die Menschen zum Glauben zu führen. -
Nach Meinem Kreuzestod aber ist es allen Menschen möglich, Mich zu hören, die es nur ernstlich wollen, die Meine Gebote halten und also die Bedingungen erfüllen, unter denen Ich Mich offenbaren kann. -
Im Glauben an Jesus als an Gottes Sohn und Erlöser der Welt, in Dem Ich Selbst Mich verkörpern konnte, geht dem Menschen auch die Kraft zu, Meinen Willen zu erfüllen. Er kann nun ohne gehindert zu werden von Meinem Gegner den Weg der Liebe gehen und sich selbst gestalten zu einem Aufnahmegefäß Meines Geistes, was zuvor nur wenigen möglich war - diese wenigen aber noch mit der Sündenschuld belastet waren und darum auch für sie der Weg noch nicht frei war zu Mir. -

Die Liebe also, die die Bindung zwischen den Menschen und Mir herstellte, war durch die Einwirkung Meines Gegners fast ganz erkaltet und darum die Menschen auch überaus entfernt von Mir. - Durch den Menschen Jesus wurde diese Entfernung verringert .... er war gänzlich Mir verbunden, und er litt und starb für die Menschen, um die trennende Schuld zu tilgen, auf daß nun auch die Menschen ungehindert zu Mir kommen und dann auch die Stimme des Vaters vernehmen konnten.

Der Urzustand sollte wiederhergestellt werden, der einen Vollkommenheitsgrad voraussetzt. -
Dieser Vollkommenheitsgrad aber war nur zu erreichen nach Tilgung der großen Urschuld der Abkehr von Mir. -
Also starb Ich für euch den Tod am Kreuz, weil anders diese Schuld nicht getilgt werden konnte.

Und nun kann jeder Mensch den Grad erreichen, der ihn fähig macht, Meine Stimme zu vernehmen - jeder Mensch kann sich zum Aufnahmegefäß Meines Geistes gestalten, in jeden Menschen kann Ich nun Meinen Geist ausgießen, der ein Leben führt nach Meinem Willen und Meine Gebote hält. - Ihm kann Ich Mich offenbaren, wie Ich es verheißen habe! -

Amen
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