BD-Kurzfassung 233-240 – Gottes Einsprache und Gebet


Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!

Geschrieben von Epidophekles am 30. Mai 2004 15:13:16:

Als Antwort auf: B.D.-Kurzfassung 223-232 - Aufklärung, Arbeit an der Seele geschrieben von Epidophekles am 28. Mai 2004 18:39:27:

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Des Heilands Zuwendung

All Seine Liebe will doch der Heiland euch geben, darum werdet ihr durch das Gefühl des Verlassenseins immer aufs neue zu Ihm gedrängt, denn der Herr kann nur geben dort, wo ihr inniges Verlangen habt nach Ihm.

So viele Pflichten und Aufgaben stehen dir noch bevor....
Um auszureifen, gehört auch ein williges „sich dem Herrn überlassen“ .... nur dann findest du Ruhe und inneren Frieden.

Leise tönt Seine Mahnung an dein Herz:
„Bleibe Mir treu.... auch in der Stunde der Not.... “, denn dreifach will dich der Herr belehren:
Er will dich gewinnen für das ewige Reich....
Er will dir göttliche Weisheiten übermitteln und dich lehren, immer den Weg der Liebe zu gehen....
Denn nur über diesen findest du auch den Weg zu Ihm.

Nach menschlicher Berechnung gibt es keine Verbindung zwischen Himmel und Erde. Und ist dies auch ein Gnadenakt von erhabenster Größe, er zeugt von Gottes Liebe zu den Erdenkindern.
Es kann ein jedes Wesen zu jeder Zeit zum Himmelsvater sprechen und Ihm sein Anliegen vortragen.... so würdigt euch der Vater auch Seiner Antwort, so ihr nur um eures Seelenheils willen diese erfleht.

An Seiner Güte und Barmherzigkeit dürfet ihr nicht zweifeln .... sie hat von Anbeginn der Welt gegolten allen Wesen und währet bis in alle Ewigkeit.
Darum gibt der Vater euch immer wieder zu verstehen, daß das kleinste Wesen sich zu Ihm wenden darf .... es wird stets empfangen, weil der Vater alle Seine Kinder liebt. Begehren dürfet ihr stets, und immer wird euch Erfüllung, so euer Begehren eurem Seelenheil dienlich ist .... denn der Herr will euch bereiten ein ewiges Reich.... begehret ihr dieses, so wird es euch gewährt.


Gefahr durch Irrlehren

An eurer Seele zu arbeiten ist doch eure Aufgabe, und zu diesem Zweck will euch der himmlische Vater Einblick gewähren in das göttliche Wirken .... Denn immer mehr verfallen die Erdenkinder den Irrlehren, immer weiter entfernen sie sich von der reinen Wahrheit, und immer weniger wollen sie die Lehren unseres Herrn Jesus Christus anerkennen .... Und so geraten sie in Not der Seele, denn allein .... ohne Christi Hilfe, kann der Mensch nimmermehr den Grad der Vollkommenheit erreichen....

Der Heiland ist so nahe einem jeden, doch in seiner Blindheit erkennt der Mensch nicht Seine Liebe und ist auf dem Weg, sich völlig zu verlieren an die Mächte der Finsternis ....
Doch um sie zu erretten, gibt Sich Gott den Menschen kund auf außergewöhnlichem Wege. Was Er euch durch diese Gnade bietet, könnet ihr in eurem jetzigen Zustand nicht voll bewerten.... ihr könnet nur bitten, daß euch diese Gnade erhalten bleibe, bis ihr fest seid im Glauben und euch die Liebe zum Heiland so fest mit Ihm verbindet, daß ihr gefeit seid gegen alle Angriffe des Bösen.


Des Heilands Hilfe

Solange Sich der Heiland mit euch vereint durch diese Kundgebungen, seid ihr alle, die ihr diese aufnehmet in euer Herz, wohlbehütet in Seiner Liebe, und es ist euch der Weg nach oben so klar vorgezeichnet, daß ihr nicht fehlgehen könnet....
Machet euch dieser Gnade wert .... bleibet dem Herrn treu, und erlöset euch alle durch die Liebe, die euch der Herr predigt durch Sein Wort. Weihet Ihm euer Herz und horchet immer und unablässig auf die Stimme in euch, so werdet ihr im Segen bleiben, und die göttliche Gnade wird euch zufließen bis an das Ende eures Lebens.
(234)

An des Heilands Worten sollet ihr erstarken:
„Bittet, so wird euch gegeben werden.... klopfet an, so wird euch aufgetan....“
Und darum könnet ihr immer frohen Herzens durch das Leben gehen, denn über euch wachet Einer, Der euch behütet, stellt ihr euch nur vertrauend unter Seinen göttlichen Schutz.

Das ist es, was den Menschen mangelt .... das gottgläubige Bewußtsein, im Schutz des Herrn zu stehen .... Deshalb müsset ihr leiden auf Erden, denn mit diesem Glauben an die immer-willige Bereitschaft Gottes, euch zu helfen, würde euch das Erdenleben viel weniger Leid und Sorgen bringen....
Solange ihr betet aus tiefstem Herzen, seid ihr nicht verlassen .... ihr könnet euch sorglos der führenden Vaterhand anvertrauen und brauchet nicht zagen.... Erst, wenn ihr euch zu festem Gottvertrauen durchgerungen habt, wird euch auch der Friede der Seele beschieden sein, denn es ist nicht eines ohne das andere.

Der Herr hat euch doch so oft den Beweis Seiner Liebe und Güte gegeben .... wie könnet ihr immer wieder zweifeln daran .... denn das tut ihr, wenn ihr euch niederdrücken lasset von den täglichen Sorgen. Erhebet nur gläubig eure Hände zum Herrn .... und eure Sorgen werden von euch genommen zu jeder Zeit. Am Ende eurer Tage blicket ihr dann zurück, und euer Leid wird sein, daß ihr dem Heiland euch zu wenig anvertraut habt....

Weit mehr könnt ihr erreichen, verbindet ihr euch nur stets mit Ihm, Dessen Liebe euch allen gilt.... Unablässig mahnt Er euch und möchte Besitz ergreifen von eurer Seele .... daß sie sich voll und ganz nur Ihm zuwende ....

Doch ihr Menschen höret diesen Mahnruf so wenig, sonst könntet ihr nicht in Leid und Kummer durch das Leben gehen. Froh und leicht würdet ihr es tragen, und auch in allen Nöten wird die innere Stimme euch tröstend zusprechen, und ihr werdet überwinden, blicket ihr immer nur zum Heiland auf...


Segen des Gebets

In deinem Herzen, liebes Kind, muß die Liebe und das Vertrauen zu deinem Heiland so tief verwurzelt sein, daß du leuchtenden Auges alles ertragen kannst, was dir der Vater sendet .... was dir zur Förderung dient.
Brauchst du Trost, so erbitte ihn vom Vater, und Er erhört dich.... Doch wende dein Herz nicht ab von Ihm, von wo allein dir Hilfe kommt...

Schütze dich vor trüben, gottabgewendeten Gedanken durch das Gebet .... ein inniger Stoßseufzer zum Vater gibt dir Seine Gnade. Diese Verbindung mit Ihm allein schon erlöst dich aus der Gewalt finsterer Mächte .... denn jeder unwillige Gedanke .... jede lieblose Regung ist eine Einwirkung dieser. Doch immer ist die stärkste Waffe dagegen das Gebet.

Ihr könnet gar nicht genugsam den Segen des Gebetes empfangen ....
Auf daß ihr teilhaftig werdet aller Gnade, genügt ein heißes Flehen zum Vater, Der Seine Kinder nie verläßt.

Darum lasset keinen Tag vorübergehen, ohne euch innig dem Vater zu empfehlen.... dann seid ihr geschützt gegen alle Einflüsse des Bösen, und überwinden werdet ihr alles und wirken zur Ehre Gottes.
(235)


Gesegnete Weihnachtszeit

Gesegnet, wer Mein Wort aufnimmt und sein Herz verlangend Mir zuwendet....

In jeder Kreatur siehst du ein Geschöpf Gottes .... und ein jedes Geschöpf Gottes wiederum ist ein Teil des ewigen Lichts .... im Licht allein ist Leben.... deshalb strebet nach dem Licht, wenn ihr leben wollet in Ewigkeit....

Das göttliche Licht kam zur Erde, um Erleuchtung zu bringen denen, die in der Finsternis wandelten....
In Meines Vaters Reich aber wird euch das ewige Licht leuchten, und keine Dunkelheit werdet ihr fürchten brauchen .... darum strebet auf Erden nach dem göttlichen Licht....


Dem Heiland bereitet euer Herz in dieser geweihten Nacht, daß Er Aufnahme findet.

Mein Kind, es gehen in dieser Nacht der Boten viele durch das Land .... überall suchen sie, den Willen des Heilandes zu erfüllen, indem sie der Menschen Gedanken hinwenden auf die Stunde der Geburt Christi und sie so wieder empfänglich zu machen suchen für Seine Lehren und den Zweck Seines Wandelns auf Erden.... In dieser Nacht wendet sich so mancher Gedanke himmelwärts....
O könnten wir doch so tief in ihre Herzen dringen, daß sie sich von diesen Gedanken nimmer lösen, daß sie beginnen möchten, ihren Gedanken täglich und stündlich diese Richtung zu geben!....

Tatenlos müssen wir oft zusehen, wie den Erdenkindern der Weg nach oben immer schwerer wird.... wie sie allem Göttlichen sich entfremden und Anschauungen annehmen, die nicht im Einklang stehen mit den Lehren unseres Herrn Jesus Christus.... Wir sehen es und können ihnen nicht helfen, weil keines von diesen Menschenkindern uns zu Hilfe ruft.... All unser Einwirken-Wollen auf ihre Gedanken ist vergeblich, sie weisen alles zurück, und in solchen Zeiten ist alle Mühe an den Erdenkindern vergeblich....

Doch jetzt
sind oft die Herzen der Menschen solchen Regungen zugänglich ....
es ist eine gesegnete Zeit, wo so Mancher Gedanken unbewußt sich in geistigen Regionen verlieren ....
und wo wir solches spüren, sind wir sofort bereit, diese Gedanken weiterzulenken und in ihren Seelen ein Fünkchen des Erkennens zu entzünden.
Dem Herrn möchten wir Seelen zuwenden ....
und den Menschen möchten wir das Licht der Erkenntnis bringen ....
Der Dunkelheit möchten wir die Seelen entreißen und sie in einen glückseligen Zustand versetzen,
indem wir ihnen die Erkenntnis der göttlichen Wahrheit vermitteln .... daß sie nimmer wandeln in der Dunkelheit des Geistes....
(236)


Liebe-Licht

Jedes Walten und Wirken in der Natur hat seinen Ursprung in Gottes großer Liebe .... es ist wie ein ständiges Ausstrahlen leben-erzeugenden Lichts, durch das alles Sein und Werden auf Erden und im ganzen Weltall beeinflußt wird. Und um dieses Werden zu gestalten nach Gottes weisem Willen, lässt der Herr fortgesetzt das Licht erstrahlen....

Wenn dich die Unendlichkeit des Weltalls schreckt und du dir der eigenen Winzigkeit bewußt bist, dann dürfen dir dennoch nicht Zweifel kommen an der Liebe Gottes und Seiner Sorge um jedes einzelne Wesen.
So, wie das Licht der Sonne die Erde erleuchtet, wie sie erwärmt und belebt alles, was auf Erden ist, wie sie den Pflanzen ihr Gedeihen ermöglicht .... wie sie Helligkeit und Wärme gibt allen Geschöpfen der Erde .... so strahlen zahllose Sonnenkörper ihr Licht aus, auf dass das ganze Weltall unter dem Einfluß der göttlichen Leuchtkraft steht und das Licht nie und nimmer erlöschen wird .... denn der himmlische Vater Selbst ist das Licht, von Dem ausgeht alles Leben....

Ewig ist das Licht und ewig ist die Liebe.... Beides ist der Inbegriff von Gott und bleibt bestehen bis in alle Ewigkeit....

Der Herr hat in Seiner unendlichen Liebe und Güte Seine Wesen im Licht erschaffen, und daher wird ein jedes Wesen auch dem Licht zustreben, und wer im Licht wandelt, dessen Weg führt nach oben.
Wer im Verlangen nach göttlicher Erleuchtung sich zum Herrn wendet, den wird helles Licht umstrahlen, denn schon der Wille, wieder in den Urzustand zurückzukehren, bringt euch diesem näher....


Hilfreiche Kräfte
gegen Feindliche Mächte

Und doch hat der Mensch in großem Ausmaß Kämpfe zu bestehen mit feindlichen Mächten, die das Verlangen nach dem Licht auf ewig in ihm ausschalten möchten .... es ist ihr Ziel, den Geist des Menschen.... die Seele.... in vollkommene Dunkelheit zu hüllen und ihr den wahren Zweck des Lebens zu verbergen, um größere Macht über den Menschen zu bekommen und sie dem Lichtkreis, dem sie unbewußt zustreben, zu entfernen und herabzuziehen in die ewige Finsternis....
Gottes Liebe und Sorge gilt unausgesetzt diesen von der Finsternis bedrohten Erdenkindern! –

Der Mensch selbst ist ein willenloses Geschöpf, sobald er in die Macht dieser Finsternis gerät .... Ohne göttliche Hilfe könnte er sich nimmermehr aus dieser Macht lösen, darum sind ihm so viele geistige Kräfte zur Seite gestellt, auf daß kein Erdenkind ungewarnt dem Schicksal überlassen bleibt.
Wie auf einer Seite der Widersacher .... so wirkt auf der anderen Seite die Liebe der edlen Geistwesen auf die Erdenkinder ein und kämpft um die Seele.... Es ist für das Menschenkind ein leichtes, wenn es nur ein wenig sich den guten Kräften überläßt, denn die Kraft des Guten.... die Kraft der Liebe, ist ungleich stärker als die des Bösen....

Doch der Mensch ist oft so verblendet .... sein Wille, der ihn lenken sollte dem himmlischen Vater entgegen, versagt oft gerade dort und ist umgekehrt wieder so stark, ohne Bedenken anzunehmen, was ihm von Seiten des Widersachers vorgehalten wird.... Darum ist es auch seine eigene Verantwortung, da er die Kraft und den Willen, die ihm gegeben zur Förderung der Seele, anwendet zum Abfall von Gott....


Dich, mein Kind, brauchet der Herr ....
es sollen dienstwillige, dem Herrn ergebene Arbeiter den Schwachen helfen, daß sie den rechten Weg beschreiten und durch die Lehre unseres Herrn Jesus Christus wieder zurückfinden zum Vater....

Es ist von unschätzbarem Wert, wenn den Menschen die Kenntnis der reinen Wahrheit übermittelt wird .... denn durch jahrelangen Kampf der Kirchen gegeneinander wurde die Lehre Christi den Menschen so dargeboten, daß sie diese heut schwerlich annehmen wollen.... Es ist ihnen nicht mehr zu Herzen gehendes Leitwort, von Gottes Liebe geboten, sondern sehr oft nur ein übernommenes, ihr Inneres kaum berührendes, ihrem Glauben nach menschlich entstandenes Erziehungswerk, das sie eben nicht mehr ernst nehmen, sondern viel eher ablehnen möchten.

Darum will der Vater in neuer Form Sein Wort ihnen vermitteln, daß sie darin die göttliche Liebe spüren und ihre Herzen öffnen mögen der Stimme von oben.


Der Heiland weilt wieder unter den Menschen!

Er wird immer mitten unter euch sein, die ihr Seine Lehren verkündet.... Er wird euch helfen, daß ihr die rechten Worte wählet .... daß ihr selbst ausübet, was ihr lehret ....
Und so wird Sein Wort wiederum eindringen in die Herzen der Menschen,
und alle diese werden wieder wirken in Liebe füreinander ....
denn Licht soll werden allen
und aus der Dunkelheit soll sich lösen jedes Wesen,
sowie ihnen nur ein kleiner Strahl des göttlichen Lichtes leuchtet,
denn das Streben nach dem Licht wird währen bis in alle Ewigkeit.
Amen.
(237)


Ein Verstorbener leidet - Belehrung

Es spricht zu dir ein alter Vater, sein Geist weilt lange schon bei dir.... er legt dir inständig ans Herz, seines Sohnes nicht zu vergessen, der in deiner Nähe weilte, doch seine Erdenlaufbahn nun auch beenden mußte. Er geht bei dir aus und ein und verfolgt dein Streben.... und kann doch nicht erfassen, weshalb er sich nicht mit dir verbinden kann....
In seiner Erdenzeit wollte er sich nicht belehren lassen und hat der Stunde des Todes nie gedacht, nun hat ihn der Herr abgerufen, doch sein Geist weilt noch beständig in Erden-Nähe, es ist ihm noch nicht Erkenntnis geworden von seiner Aufgabe im Jenseits.
Sein Vater sorgt sich um ihn und bittet dich um dein Gebet für ihn.
Gewähre ihm dieses....
(238)


Es will eine jede Stufe errungen werden....
mühelos kommt keiner zum Ziel,
und nur steter Kampf führt zum Sieg.
Verliere nie die Zuversicht
und kämpfe an gegen die Ermüdung des Geistes.

Drüben in der Welt, die euch noch verschlossen ist, verharren viele Seelen in einem Zustand, aus dem sie sich schwer zu lösen vermögen. Und zwar ist das dann der Fall, wenn ihnen weder auf Erden noch in ihrer jetzigen Lage klargeworden ist, daß sie selbst sich eine Änderung dieser Lage schaffen können. Solange dieses Bewußtsein in ihnen noch nicht erwacht ist, irren sie rat- und tatenlos durch das All.... immer voll Verlangen nach der Erde und ihrer von ihnen verlassenen Umgebung.... Bis ihnen endlich die Erkenntnis wird, daß sie streben können und müssen, dauert es oft lange Zeit.

Und wieder wollen wir dich darauf hinweisen, daß diese erdgebundenen Wesen sich oft in deiner Nähe aufhalten. Ehe sie begriffen haben den Sinn und Wert deiner geistigen Arbeit, müssen sie viel beobachten .... und ständig bist du von solchen irrenden Seelen umgeben. Das schon allein muß dir ein Ansporn sein, nicht nachzulassen.

Und auch dein Arbeiten an dir selbst wird von ihnen verfolgt und bleibt nicht ohne Eindruck .... Haben sie erst erfaßt, wie segensreich sich die Verbindung vom Jenseits zur Erde auswirkt, dann erwacht auch in ihnen der starke Drang, sich zu beteiligen .... zu helfen, wo es ihnen möglich ist, und voll Verlangen wenden sie sich einem jeden Lichtstrahl zu, in der Hoffnung, in hellere, licht-durchstrahlte Umgebung zu kommen.
Es ist dies immer leichter möglich bei denen, die sich den geistigen Gedanken nicht ganz ablehnend gegenübergestellt haben, doch wie vielen war auf Erden alles Geistige fremd.... wie viele stellten sich diesen Fragen stets verneinend entgegen. Ehe diesen die Erkenntnis kommt im Jenseits, vergeht oft lange Zeit....


Siehe, mein Kind, deshalb mußt du treu ausharren, aus Liebe zum Heiland, Dem ein jedes Wesen, eine jede noch in der Dunkelheit des Geistes verharrende und irrende Seele am Herzen liegt .... es kann ein einziger Mensch mit gutem Willen und mit Liebe zum Heiland so unendlich viel Segen bringen solchen Wesen.... er bringt sich selbst in große Gnade .... er kann den Menschen auf Erden helfen und weist zahllose arme Seelen auf den rechten Weg....
(239)


Gott und Natur
Bewusstes Arbeiten an sich selbst

Das ganze Leben baut sich auf aus einer Reihe in göttlicher Weisheit gesetzmäßig gefügter Vorgänge, die ihr mit dem einfachen Wort Natur bezeichnet....
Eine jede Entwicklungsstufe ist gleichsam ein Vorgang, an dessen gesetzmäßigem Sich-Abwickeln ihr den Schöpfer erkennen solltet.

Die ganze Regelmäßigkeit muß einem Willen unterliegen ....
gerade das Leben in der Natur zeugt von göttlichem Einwirken ...
Alles, was um euch geschaffen wurde, ist ein Wunder....
es ist ein beständig euch nach oben hinweisendes Geschehen, das ihr nur deshalb ohne Wirkung an euch vorübergehen laßet, weil euch Erdenmenschen das Verständnis für solche Wunder fehlt durch die immer wiederkehrende Regelmäßigkeit dieser.

Der göttliche Wille allein belebt alles und fügt, dass diese Wunder unaufhörlich sich in der Welt vollziehen, doch der Mensch, der täglich vor diesen Wundern erbeben und in Ehrerbietung zum Schöpfer all dieses aufsehen müsste, sucht für alles eine Erklärung, die seinem Leben, seinem Denken, besser entspricht ....
und wählet für das Wort „Gott“ das Wort „Natur“....
doch der Sinn ist der gleiche....
nur daß er das ewig sich Wiederholende im Weltall anerkennt mit diesem Wort, nicht aber das Eingreifen einer höheren Macht in das Schicksal eines jeden Wesens ....
und daß zwischen jedem - auch dem kleinsten Wesen und dieser höheren Macht - eine Verbindung geschaffen werden kann durch eigenen Willen....
Dieses alles erkennen sie nicht an, wenngleich sie das Wirken in der Natur stets und ständig verfolgen und anerkennen müssen....

So ist auch die Verschiedenartigkeit im Glauben zu erklären....

Das persönliche Eingreifen....
das Zuhilfe-Kommen von Gottes Liebe
als Folge innigen Gebetes....
das Warnen ungläubiger Erdenkinder....
das alles wollen sie nicht sehen.... Ihnen ist nur glaubwürdig, was sie täglich sehen und somit nicht ableugnen können.... denn im täglichen Geschehen und der gesetzmäßigen Wiederholung aller Naturereignisse können sie nicht anerkennen, daß diesem ein höherer Wille zugrunde liegt .... daß doch alles um eines bestimmten Zweckes willen so eingerichtet wurde und daß dieser Zweck lediglich wieder nur die Vollendung eines jeden einzelnen Wesens ist.

So erkennt der Mensch immer nur an, was er sieht und fassen kann, dort aber, wo der Glaube ihm über mangelndes Wissen hinweghelfen sollte, dort lehnt er ab.

In regelmäßigen Abständen jedoch ist in der Natur ein Werden und Vergehen zu beobachten ....
genau dasselbe hat der Mensch zu erwarten....
Liegt nun der Gedanke nicht viel näher, daß das göttliche Wesen, Dem alles Geschehen in der Natur unterstellt ist, den Menschen ebenso betreut und sein Werden, seine Entwicklung, gleichfalls Seinem Willen unterliegt? ....

Und wenn nun der Mensch gelenkt wird von einem göttlichen Willen.... weshalb verharrt er dann in der Ansicht, daß ihm eine Verbindung mit dieser Göttlichkeit unmöglich sei? ....
Erst dort, wo er bewußt diese Verbindung sucht, ist ein Anstreben der Vollkommenheit denkbar ....


Wenn ihr nur darüber nachdenket, müsset ihr wankend werden in eurer Überzeugung, daß ihr allein Lenker eures Schicksals seid .... ihr müsset dann die ewige Gottheit, Die euer Leben und Schicksal in Händen hält, anerkennen .... und dann müsset ihr auch glauben .... dann ist es euch erst zur Gewißheit geworden, daß ihr einem göttlichen Willen untersteht, dann werdet ihr euch auch als Kinder dieser Göttlichkeit fühlen .... ihr werdet Zuflucht nehmen zum Gebet.... das das Kind mit dem Vater verbindet, und ihr werdet dann auch die Segnungen des Gebetes an euch selbst erfahren .... und dann erst arbeitet ihr bewusst an eurer Vollendung.
(240)

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Antworten:


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