Re: Propheten heute


Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!

Geschrieben von Epidophekles am 30. Mai 2004 02:55:01:

Als Antwort auf: Re: Propheten heute geschrieben von Josh am 29. Mai 2004 13:40:15:

Hallo Josh

Jesus war nicht nur ein Prophet, Er war und ist viel mehr.
Dein Text von Pastor Wegert, will uns belehren, dass es keine von Gott gesandten Propheten mehr gebe. Damit überhebt sich der Autor aber selbst, gerade ein solcher Prophet zu sein, obwohl er das verleugnet, denn er spricht als letzter das Wort, dass es nun keine Propheten mehr gebe - als ob er selbst Jesus noch präzisieren wolle. Welch eine Vermessenheit!

Jesus ist unser Herr und Er wird uns Seine Propheten senden!
Was ein Prophet spricht oder schreibt, ist das Wort des Herrn, das Wort Jesu!

Wegert zitiert ebenfalls Johannes von der Offenbarung, der ja eine aussergewöhnliche Aufgabe eben auch als Prophet nach Jesus erfüllte, damit, dass nur Christus der vollkommene Prophet sei; also ein Mensch führt eine prophetische Rede, die besagt, dass er selbst kein vollkommener Prophet sei (und doch tut er so, als ob er es wäre!). Dann werden die Aussagen, die für das Buch der Offenbarung gelten, von Pastor Wegener auf alle weiteren Bücher ausgedehnt, die später geschrieben würden, nämlich die Aussage, dass nichts dazugefügt und nichts weggetan werden dürfe, und der Autor kommt zum Urteil, dass Gott nun schweigen würde - also in der Bibel das Wort Gottes fertig und fixiert wäre.
Eine solche Haltung ist verständlich, wenn der Schriftgelehrte sich in seinem Wissen aus der Bibel hochschaukelt und sich davor schützen will, dass der Herr einen anderen Menschen direkt belehrt, und zwar über Dinge, die der eingebildete Gelehrte aus sich selbst und dem Buchstaben noch nicht weiss und auch nicht erkennen kann. Er sichert sich einfach selbst ab und handelt egoistisch, verbietet anderen das eigene Nachdenken und eine eventuell tiefere Sicht - und verbietet dem Herrn, weitere Wort zu sprechen.

Solche Sicht- und Verhaltensweise bedeutet aber ganz klar einen Stillstand, ja letzlich eine Verweigerung gegenüber dem lebendigen Wort, das Jesus an jeden Menschen richtet, der dafür bereit ist oder den Jesus als Wortträger auserwählt, um solche Fehlinterpretationen wie durch den Autor hier zu berichtigen. Dieser Autor sieht sich also als berechtigter Interpret an, als sozusagen letzter Redner in Sachen Prophetie und verbietet jedem eine andere Meinung, ein anderes Verständnis, ja, er verbietet Gott die Korrektur der menschlich verdrehten Auslegung.

Der Widersacher ist es, der nicht will, dass der Herr sich weiter kundtut. Der Widersacher will damit die Aufdeckung seiner späteren Bemühungen um die Unterjochung der Menschen unterbinden.

Jesus aber ist stets gegenwärtig, er bleibt im Wort, das lebendig aus seiner auferstandenen Wesenheit quillt, immer bei uns. "Wer Seine Gebote hat und sie hält, der ist es, der Ihn liebt. Wer Ihn aber liebt, der wird von Seinem Vater geliebt werden, und Er wird ihn lieben und Sich ihm offenbaren (Joh. 14, 21).

Lies auch aus Joh. die Kapitel 14, 15, 16 und 17 - und verstehe die entsprechenden Hinweise für die erneute Geistausgiessung über einzelne Menschen.

Gruss
Epidophekles


Antworten:


Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!