Aussterben von Tieren


Endzeitprophetie

Geschrieben von Epidophekles am 27. September 2004 23:19:55:

Als Antwort auf: Begründung? geschrieben von Guerrero am 27. September 2004 22:22:33:

>>>Heute sterben ja immer mehr Spezien aus.
>>>Neue kommen nicht hinzu.
>>Das ist schlicht falsch.
>-------------------------------------------------------------------------
>
>Buen día.
>Begründung?
>Saludo
>Guerrero
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Kettenreaktion

Das Aussterben von Tieren und Pflanzen setzt eine Kettenreaktion in Gang und ist damit weitaus dramatischer als bisherige Prognosen vermuten lassen.

So kann das Verschwinden einer einzigen Tierart wie der südamerikanischen Wanderameise Eciton burchelli bis zu 100 Vogel, Käfer- und Milbenarten ihrer Existenzgrundlage berauben und viele von ihnen verschwinden lassen. Diese Berechnungen stellt ein internationales Forscherteam im US-amerikanischen Wissenschaftsmagazin «Science» vor. Die Wissenschafter warnen, dass die bisherigen Zahlen bedrohter Arten nicht das Gesamtbild reflektieren. Nach ihren Kalkulationen muss die Welt zusätzlich mit dem Verschwinden von 6300 «abhängigen» Arten rechnen. Im Jahr 2003 hatte die Weltnaturschutzunion (IUCN) 12 259 Arten als gefährdet oder gar vom Aussterben bedroht aufgelistet. Insbesondere in komplexen Lebensräumen wie dem tropischen Regenwald seien viele Tierarten voneinander abhängig. Sterbe eine «Schlüsselart» aus, ziehe sie oft viele abhängige Arten nach sich. Derartige Abhängigkeiten bestehen beispielsweise zwischen Beute- und Raubtier, Wirt und Parasit oder Pflanzen und auf sie spezialisierte Pflanzenfresser.
(sda)




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