B.D.-Kurzfassung 201-210 - Liebe und Jenseits


Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!

Geschrieben von Epidophekles am 26. Mai 2004 14:35:20:

Als Antwort auf: Bertha Dudde - Zusammenfassung 182 - 200 (Originaltexte) geschrieben von Epidophekles am 26. Mai 2004 09:40:07:

Einführung in jenseitige Sphären
Liebe-strahlende Worte


Worte des Heilandes

Mein liebes Kind, was sollte Ich Mir wohl angelegentlicher sein lassen, als dich vor
Irrtum zu schützen?.... Du sollst im Glauben an Mich alle Worte aufnehmen und nichts
fürchten. Wer unter den Meinen sich befleißigt, Meine Stimme zu hören, dem wird
jederzeit ein geistiger Schutz zur Seite gestellt, der alles Böse von ihm abhält ....
So begehre nur weiter, zu vernehmen die Weisheit Gottes, und scheue keine Mühe, um sie zu empfangen.

Mein liebes Kind, unsagbare Wonnen sind für dich bereit, und das Leid der Erde ist nur die Leiter zu dieser dir zugedachten Seligkeit, und Ich leite Meine Kinder alle nach weisem Plan. Gerade dort, wo ihr zu versagen droht, muß Ich euch kämpfen lassen, damit ihr euch selbst überwindet, so daß ein jeder aus eigenem Antrieb den Vater sucht. Doch mit Meiner Gnade stehe Ich euch immer bei ....
Wenn Wetterwolken bedrohen euren geistigen Horizont, dann wird ein jeder von
euch, Meine Getreuen, vor die Aufgabe gestellt werden, standzuhalten dem drohenden Unwetter. Denn es bilden sich schon diese Wolken, und sie werden ihre Schatten werfen auf alle, die Mir zu dienen bereit sind ....
(201)


Dämonen gehen durch das Weltall

Dämonen gehen durch das Weltall .... überall reizen sie die Menschen, sich aufzulehnen gegen die Gebote Gottes, und überall wird ihnen Einhalt geboten werden dort, wo der Vater um Hilfe angefleht wird .... Es ist ein weises Gesetz, daß der Herr regieret die Welt .... daß diesen Dämonen der Wille des Schöpfers entgegengesetzt wird zu allen Zeiten. Auf sich gestellt, würde der Mensch diesen unterliegen, wenn nicht der Herr Erbarmen hätte mit der tiefen Not, die den Erdenmenschen umfängt .... und so wendet euch nur Ihm zu, auf daß Er euch helfe.
Es wird in Ewigkeit die Erde im Gebet verharren müssen, will sie sich lösen von der Gewalt dieser finsteren Mächte ....
Brauchet ihr euch sorgen, wo euch durch das Gebet Hilfe wird aus aller Not? ....
Nie hat der Vater euch Einhalt geboten im Gebet .... unermeßlich könnet ihr dadurch
an Gnade schöpfen .... Dieses Mittel steht euch immer und jederzeit zu Gebot, deshalb nützet es zu eurem Segen und flehet den Vater an aus tiefstem Herzen um Erlösung von den Mächten der Finsternis.
Willst du in der Gnade des Herrn verbleiben, so gib Ihm stets dein Herz zu eigen, und unterwirf dich Seinem Willen. Was Seine Liebe dir bereitet, mußt du annehmen in Ergebung aus Seiner Hand, denn einst werden alle Schmerzen und Leiden dir zur Auferstehung des Geistes verhelfen, und loben wirst du Gottes Weisheit in Ewigkeit.
Amen
(202)

Irrende Seelen

Siehe, im Äther-Raum ist ein wirres Durcheinander suchender und irrender Seelen, und die Gefahr des Alleinseins ist diesen Seelen das Schrecklichste ....
Wo der Herr ihnen aber geistige Wesen zusendet, die sich bemühen um diese Seelen und sie darauf hinzuweisen versuchen, daß sie auch im Jenseits streben müssen, um sich zu vervollkommnen, dort beginnt für diese Seelen schon das erste Werk der Liebe.
Sie schließen sich diesen guten Geistwesen innig an und erstreben so langsam den Weg zur Höhe ....
Gottes Güte und Liebe waltet überall und verbirgt sich in jedem kleinsten
Geschehen und Vorgang .... sowohl auf Erden wie im Jenseits .... immer göttliche Weisheit und göttliches Lenken aller Wesen ....
Wandelt ihr auf Erden schon in geistigem Streben, so wird euch beim Eintritt in die
Ewigkeit helles Licht empfangen, ihr werdet erkennen und wissen .... und das Irren in
der Dunkelheit mit all seinen Kämpfen bleibt euch erspart .... Je näher ihr dem Heiland auf Erden seid, desto strahlendere Helligkeit wird euch umfangen dereinst, und es wird euch eine unsagbare Befriedigung bereiten, im Kampf des Lebens schon zum Herrn gefunden zu haben, und ohne Zögern werdet ihr euch am Liebeswerk im Jenseits beteiligen und innerstes Verlangen spüren, in rastloser Liebesarbeit dem Herrn immer neue Seelen zuzuführen und ihnen den Weg zum Licht zu weisen.
( 203)

Viele Seelen der Verstorbenen gehen gleich nach ihrem Tode in ein ihnen bestimmtes Land, in dem es keine Mühe und Sorgen gibt. Diesem Land steht ein Engel Gottes vor, Gabriel mit Namen, und dieser bereitet einem jeden ein Dasein in Ruhe und Frieden. So manche müde Seele lernt dort erst einmal die stille Einsamkeit in beschaulichem Nachdenken kennen und wird gleichsam entschädigt für mühevoll verbrachte Erdentage, ehe sie dann nach dieser Ruhe sich ihrer Bestimmung im ewigen Reich zuwendet .... Es schimmert die Morgenröte, ein mildes Licht ergießt sich über das ganze Tal, fortgesetzt weidet sich der Blick an Gestaden wundervoller Schönheit .... kein Schatten trübt diesen Blick, und nichts Unharmonisches stört den in dieser Schönheit Ruhenden .... es ist nur ein Singen und Klingen um ihn ....
Und in dieser Rast stärkt sich die Seele, bis sie erwacht aus diesem Dahin-Träumen und es sie drängt, sich zu betätigen in Liebe ....
Wer diesen Grad auf Erden erreicht hat, daß er nach dem Tode eingeht in dieses
Tal des Friedens, dem naht Sich der Herr in Liebe und erwählt ihn nun zu neuer
schöner Arbeit im Jenseits.

O folget doch alle eurem Herzen .... erkennet die Bestimmung, die ihr auf Erden habt, um in dieses Tal einzugehen .... einen Blick nur zu werfen in jenes Land würde euch alles, alles auf Erden ertragen lassen ....


So merket auf: Jeder, der dem Heiland treu Ihm sein Herz schenkt auf Erden, dem verheißt der Herr das Leben ....
Doch was heißt Leben, wenn ihr es nicht in Seiner Nähe genießen dürft? ....
Dieses Land ist nur ein Vorgeschmack auf das Leben in des Heilands Nähe ....
Es ist nur ein Übergang aus dem trüben Erdendasein zu den licht-umstrahlten Gefilden der Seligkeit ....
Worte vermögen euch nicht zu beschreiben die Herrlichkeit, die von des Heilands Nähe ausgeht, und um diesen Glanz ertragen zu können, braucht die Seele eine Übergangszeit inmitten unsagbar schöner Gegenden, von denen sich das Menschenherz nichts träumen läßt.
(204)


Firmament

O mein Kind, siehe dir das Firmament an .... wenn es leuchtet in der Pracht seiner
Sterne .... nicht einer davon ist unabhängig vom Willen des Schöpfers, nicht einer davon kann den Weg wandeln anders als der Herr es bestimmt hat.
Alle Gläubigen vernehmen den Ruf Gottes, schauen sie sich dieses Wunder im Weltall immer wieder an.
Beherbergt nun der Herr Wesen in großer Zahl auf einem jeden dieser Sterne, so wird dir ein Begriff werden von der Unendlichkeit des Weltalls .... von der Zahllosigkeit Seinem Willen unterstehender Geistwesen .... und von Seinem immerwährenden Walten und Wirken um alle diese Wesen, die alle ein Teil sind des ewigen Lichts.
O ihr glaubet nicht, wie unfaßlich es ist für euch Menschenkinder, ihr könnt euch
nicht annähernd einen Begriff machen, sonst würde euch die Gewaltigkeit, das Ausmaß der jenseitigen Regionen erdrücken ....
Doch jedes kleinste Geschehen wird geleitet vom Vater Selbst, jedes kleinste Wesen wird betreut nach Seinem Willen, und unzählige hochentwickelte Geistwesen stehen Ihm zur Seite, um auszuführen alles, was im Plan der göttlichen Schöpfung liegt ....
Worte vermögen nicht, euch das zu erläutern, nur sich demütig beugen vor der Größe und der Allmacht des Herrn.... nichts anderes vermögt ihr jetzt in dem Zustand auf Erden dieser gewaltigen Erkenntnis gegenüber.

Hat euch der Herr die Gnade gegeben, nur den kleinsten Einblick in Sein Walten, in
Sein Reich und Sein Wirken zu nehmen, so ist euch schon dadurch ein unermeßlicher
Segen zuteil geworden. Denn ein Kind, das solchem geistigen Erleben fern steht, dem fällt es ungleich schwerer, ein sichtbares Wirken Gottes anzuerkennen, solange es nicht in jedem kleinsten Ereignis nur den Willen des Herrn zu erkennen vermag ....
(205)


Sendboten - Gebet - Mahnung

Es lässt der Herr Seine Boten in emsiger Arbeit durch das Erdental gehen .... wo immer sich ein Erdenkind findet, das in Liebe zum Herrn empfänglich ist für Seine Lehren, dort darf sich dieses der Gnade Gottes erfreuen und darf Ihm dienen schon auf Erden im Liebeswerk an unwissenden, irrenden Mitgeschwistern.
In dieser Zeit der Not, in der so manche Seele auf Erden wandelt, bringt der Herr so viel Hilfe durch Seine Diener, so daß ergreifen kann die rettende Hand des Heilands ein jeder, der ernstlich verlangt nach Hilfe.
Durch stilles Gebet dringt sein Flehen empor zum Vater .... und ein wenig Vertrauen nur, daß ihr erhört werdet .... und viele hilfsbereite Wesen lenken euch, daß ihr der Not eurer Seele entgeht .... daß ihr frei werdet von bösen Einflüssen und ohne Bedenken annehmt, was der Vater für euch bereitet und euch durch Seine Boten zugehen läßt.
Wer ernstlich will, dem sind die Bitten erhört worden, denn der Vater liebt Seine Kinder.

Liebes Kind, vernimm:
Bedenke, es ist ein jeglicher bestimmt, in göttlicher Verbindung sein Ziel auf Erden zu verfolgen .... wieder eins zu werden mit dem Vater, Der ihm dieses Leben auf Erden gegeben hat, um seiner geistigen Entwicklung förderlich zu sein....
Dieses Ziel, dieses Streben als Wichtigstes im Leben anzusehen, gibt euch der Herr in Liebe zu verstehen; keines von euch darf achtlos darüber hinweggehen, daß er sich einst rechtfertigen muß, hat er sein Leben nicht recht verwertet für die Ewigkeit. Und wie bitter wird er es dereinst zu bereuen haben, und wie viel schwerer wird ihm im Jenseits das Streben nach Vollkommenheit werden, wenn er, nur auf die Liebestätigkeit anderer höherer Geistwesen angewiesen, sich selbst emporschwingen muß durch rastlose Arbeit an sich selbst....
Wo ihr auf Erden Gnade über Gnade schöpfen dürfet, die euch der Heiland in
großem Maß gewährt, so ihr nur darum bittet.... warum wollt ihr euch nicht bemühen, dieser Gnade teilhaftig zu werden?....

Darum nehmet an alle Lehren, die der Herr euch sendet .... werdet stark im Glauben, lebet in der Liebe und betet .... betet ohne Unterlaß, dann werdet ihr reich gesegnet im Erdenleben euren Zweck erfüllen und dieses Leben nützen für die Ewigkeit.
(206)


Schätze für das Jenseits

Der ärmste Mensch auf Erden vermag sich emporzuringen zu Gott .... denn ihm wird durch sein Leid auf Erden die Erkenntnis oft leichter kommen als den mit irdischen Gütern bedachten Menschen.
In allen von euch steckt das Verlangen nach irdischem Gut .... ein jeder sieht darin die Erfüllung seiner Wünsche .... es ist das Ziel seines Strebens auf Erden, Güter zu erringen ....
und doch so töricht!
Nichts davon könnt ihr verwerten in der Ewigkeit, es bleibt alles zurück, und nur das, was ihr euch geschaffen habt an geistigem Gut, wird angesehen vom Herrn.
Und wehe euch, die ihr in geistiger Armut das Erdenleben verlasset! ....
Wehe euch, die ihr nichts aufzuweisen habt für die Ewigkeit! In langer Zeitdauer müsst ihr nun im Jenseits ringen, um Stufe für Stufe zu erreichen nach oben, ihr müsset ringen in mühseliger Arbeit .... Und wehe euch, wenn ihr euch nicht im Leben durch Werke der Liebe Schätze gesammelt habt, durch die euch dann die Gnade wird, wieder Liebe zu empfangen - und durch diese Kraft, um an euch selbst zu arbeiten.
Hier im Erdenleben fehlt euch oft die Erkenntnis .... doch Mittel sind euch geboten in großem Ausmaß zur Erlangung dieser und zu segensvollem Wirken auf Erden. Drüben aber im Jenseits werden euch diese mangeln .... da ihr nun erkannt habt .... und euer Ringen wird weit schwerer sein im Jenseits.
Verlasset euch nie auf später .... kurz ist oft das Erdenleben, und unvorbereitet einzugehen durch das Tor des Todes ist bitter für einen jeden ....
In jeder Stunde der Not klopfet bei euch der Heiland an, daß ihr Ihm Eingang gewähren möget .... lasset diese Stimme nicht ungehört vorübergehen....
Immer müsset ihr darauf bedacht sein, daß ein jeder Tag euer Ende sein kann....
Und so leben, daß euch dieser Gedanke nicht in Schrecken versetzen kann, ist, was euch der Herr und Heiland immer wieder durch Seine Sendboten kundgeben läßt....
Darum horchet auf euer Herz und bleibet in der Gnade Gottes.
Amen
( 207)


Erwachen aus der Nacht

Gelobet sei der Name des Herrn allezeit und in Ewigkeit! ....

Erwachet aus dem Schlaf ihr alle, denen noch geistige Nacht ist!
Es melden sich bereits die ersten Zeichen des anbrechenden Tages, und es ertönet die Stimme des Vaters.... und wo man sie hören wird, dort wird eine leise Furcht die Herzen befallen, und rettungslos verloren wird sein, der dieser Stimme nicht Folge leistet....
Brechen die ersten Strahlen der Morgensonne durch das Dunkel, dann ist es Zeit, daß ein jeder sich dem Licht zuwendet.... Denn es wird beben, wer Seine Macht verleugnen wollte, es wird erzittern, wer sich mächtig glaubte.... denn keines wird von sich sagen können: „Dem Demütigen gibt der Herr Seine Gnade .... "
Denn Demut kennt keiner von allen denen, die Ihn heut verleugnen.
Der Wille zu herrschen ist überstark, und in diesem Bewußtsein sich selbst unterzuordnen, das ist es, wogegen sie sich innerlich wehren solange, bis die höhere Gewalt doch ihrem Treiben ein Ende setzen wird....
In Seiner Größe und Güte gibt der Herr so oft Beweise Seiner Macht und Seines Wirkens. Doch wie verblendet sind die Menschen.... sie achten nicht der Fingerzeige, die der Herr sendet, um sie zu warnen.... es wird ihnen alles alltäglich, sie halten Augen und Ohren verschlossen und tappen wie die Blinden immer weiter im Dunklen, bis der Herr Sich Selbst melden wird....
Dann wird es furchtbar sein ....


Tätigkeit

Es gehen durch die Lande der Sendboten viele.... überall bleibt ein Körnchen zurück, wo sie gesät haben, und dieses Körnchen wird wachsen, und in der Pflege der Diener des Heilandes wird es sich ausbreiten und dereinst Früchte tragen, wenn die Zeit gekommen ist.
So sollet ihr in Liebe pflegen überall den Glauben .... ihr sollt die Menschen hinweisen auf die Tage des Schreckens, auf dass sie nicht blind in ihr Unglück .... in das Unglück der Seele, hineingehen.


Von Gott gelehret

Immer wird dem Forschenden das Eindringen in die göttlichen Wahrheiten versagt
bleiben .... dem Kind Gottes aber, das sich dem Herzen Jesu ergibt und Ihn in heißer Liebe anfleht, wird Einblick gewährt werden in ewige Weisheiten.... Es wird vom Heiland Selbst unterwiesen werden und wird aufnehmen können lichte und reine Wahrheiten, und sein Wandeln auf Erden wird gesegnet sein, solange es im Herrn verbleibt.
Dessen sollst du dir immer bewußt bleiben, daß du im Schutz des Herrn stehst, wenn
du nur immer Ihm in Liebe all dein Handeln und Denken zum Opfer bringst .... wenn
du dich Ihm vertrauensvoll überlässest und dich ergeben und demütig Seinem Willen
unterordnest.
In Tagen der Not wird der Herr dir beistehen, und so sollst auch du beistehen jenen, die auch in Not um Hilfe für ihre Seele bitten. Der Herr führt dich solchen Seelen zu, und es ist deine Aufgabe, immer zu geben, so wie dir gegeben ward.
( 208)


Weitergabe der Worte

„Ich brauche dich", ruft der Herr dir zu ....
Voll Erstaunen nimmt man Kenntnis von deinen Schriften.... Es liegt über allem ein
Hauch von Reinheit und Liebe, und das ist es, was bewertet wird und zu Herzen dringt.
Leise tönen die Worte in seinen Ohren nach, seine Gedanken weilen bei dir, und im
Aufnehmen der Worte Gottes bereitet er sich selbst und uns innige Freude. Und denn-noch wird es ihn nicht überzeugen können und abbringen von dem Gedanken, daß du geistiges Gut anderswo aufgenommen und nun wiedergegeben hast, weil es ihm unfasslich ist, daß Gott solche Gabe einem Menschen gegeben, dessen Lebenslauf nicht im Einklang steht zu den Lehren seiner Kirche. Ein Gott-gläubiges, frommes Gemüt hat ihn jederzeit den rechten Weg wandeln lassen, und innerlich verbunden mit dem Heiland gab er stets den Menschen das Beste....
Doch willst du dem Heiland dienen, dann stelle Ihm vertrauensvoll alles Weitere anheim .... So, wie dir die Erleuchtung ward, so wirket Er überall zur rechten Zeit, doch überall in anderer Weise. Und gab Er dir kund, was dir Erfüllung und Trost ist, so bereitet Er auch jenen, was zu ihrem Heil ist.


Segen

Siehe, mein Kind, Beredsamkeit läßt Worte fallen, die oft nicht im Einklang stehen zu des Vaters heiligen Lehren, dennoch hat der Herr Verständnis, lässt doch die Liebe zu Ihm oft einen Eifer aufkommen, dessen Auswirkungen im Widerspruch stehen zur reinen Lehre Christi .... Doch wo der Wille gut ist, wird dadurch kein Unheil entstehen, schützt doch der Vater die Seinen, die Ihm anhangen.
Doch sorge nun dafür, daß dir die Lehren ohne Unterbrechung übermittelt werden
können, es ist ein Segen ohnegleichen, bleibst du in dauernder Verbindung mit uns....
Wir berichten dir, wie es der Wille des Heilands ist....
Rastloses Arbeiten an dir selbst, schrankenlose Hingabe an deinen Heiland und grenzenlose Liebe zu Ihm werden dich empfänglich machen für jede geistige Strömung, und zufließen wird dir an Weisheiten und Belehrungen unschätzbares Geistesgut .... Der Herr wird deine Arbeit segnen .... bleibst du doch in Seiner Gnade, solange dein Herz Ihm innig zugewandt ist.
Fröhlichen Mutes gehe deshalb deinen Weg weiter, wohlbehütet und geleitet von
unserem Schutz.
Amen
( 209)


Gefahren - Macht der Liebe

Es ist ein Widerspruch, daß Gott den Seinen Leid sendet, um sie dann mit Seiner Gnade und Liebe zu erquicken .... doch nur ein Widerspruch denen, die den weisen Sinn von Gottes Handeln und Lenken nicht verstehen ....
Volles Vertrauen und restlose Hingabe wird euch ein Wissen vermitteln .... daß ihr alles andere willig aufgebt und nur immer mehr verlanget nach göttlicher Weisheit.

Gebet daher nicht vorzeitig etwas unendlich Kostbares auf .... ein Ziel wird euch schnell genug gesetzt sein, denn kurz ist das Leben ....

Gefahrlos ist ein Streiten um die Wahrheit nicht .... es sendet der Widersacher in gleichem Maß seine Versuchungen, um Hindernisse auf dem Weg, den ihr wandelt, entgegenzusetzen .... und kein Mittel scheut er, kann er dadurch ans Ziel gelangen.

Der innere Kampf in dir zeugt von der Gefahr, in der du schwebst ....
Doch wird dir das Gebet helfen, und es kann nicht ein Kind untergehen, das so starkes Verlangen hat nach dem Vater wie du ....
Du wirst die Liebe in deinem Herzen spüren, du wirst erkennen, daß der Geist der
Liebe nur dann göttlichen Ursprungs ist, wenn im Denken alles klar und rein ist und ein jeder bemüht ist, für den anderen zu sorgen und zu wirken.

Ihr erkennet alle die Macht der Liebe noch nicht, sie geht über Zeit und Raum hinaus, oft unverständlich im Entstehen und doch die unausbleibliche Folge des rechten Erkennens. Und in solcher Kraft lebt sie auf, daß Jahrhunderte keine Abschwächung vermögen...

Das Erdenleben ist nur eine kurze Spanne Zeit in der Ewigkeit, die Liebe aber hat gewirkt schon vordem und wirkt bis in Ewigkeit.

So sorgt der Herr, daß auf der Erde sich verbinden, die eines Willens sind .... die Jesus Christus als ihren Herrn anerkennen und in liebender Hingabe Ihm dienen wollen .... Und ob auch gleich alle ihre Wege verschieden gehen .... sie finden sich zusammen im Wirken der Liebe, sie geben einander aus dieser Liebe heraus und fühlen in ihren Herzen das innige Verlangen, hinzuführen einen jeden der Mitmenschen zum Himmlischen Vater.
In seligem Versetzen in geistiges Wissen, im Betätigen in Werken der Liebe, in unausgesetztem Streben nach Vervollkommnung erreicht der Mensch jene Stufe, die ihn befähigt, nach seinem Ableben eine lichte Gestalt anzunehmen und ihn der Erdenschwere entrückt.
Wisset ihr, welche Gnade das ist .... Leid und Sorge überwunden zu haben?....
Gott nimmt euch das Leben, um es euch wiederzugeben in ungeahnter Lichtfülle und ungeahnter Seligkeit ....
Amen
(210)




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Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!