Bertha Dudde - Zusammenfassung 182 - 200 (Originaltexte)
• Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!
Geschrieben von Epidophekles am 26. Mai 2004 09:40:07:
Wie Bertha Dudde eingeführt wurde
(gilt für jeden von uns)
Geistiges Streben
Siehe, mein Kind, alles, was du beginnst, hat den Segen in sich, daß dein Denken unausgesetzt dem Geistigen zugewendet ist, und wer so strebt, dessen Handlungen werden im Sinne des Höchsten sein.
(182)Deshalb dürfet ihr vertrauen immer auf den Herrn, daß Er in Seiner Macht und Herrlichkeit euch, Seinen Kindern, Hilfe bringt wider das, was nicht von Ihm kommt, wenn nur ein Rufen .... ein um Hilfe flehender Gedanke zu Ihm dringt ....
Darum preiset den Herrn, Der in göttlicher Liebe einem jeden den Platz auf Erden anweiset, der ihm dienlich ist zu seinem Heil.
Dir, mein Kind, wird die Gnade zuteil, deinen Heiland in deiner Nähe zu wissen, wenn du von Liebe zu Ihm erfüllt bist ....
Dein Herz wird jubeln, in steter Verbindung mit Ihm bleiben zu dürfen, doch gib Ihm alles hin, was dir lieb und wert ist .... und immer reicher wird dein Leben sein, denn die Gnadensonne wird dir dann strahlen in Ewigkeit.
(183)Siehe, mein Kind, in allen deinen Lebensnöten liegt eine tiefe Bestimmung, und um diese zu erfüllen, mußt du alles in Geduld tragen, was der Herr dir auferlegt.
Die kurze Erdenzeit recht, d.h. nach Gottes Sinn, auszufüllen mit stetem Streben nach Vollkommenheit ist das höchste Gut, was der Mensch sein eigen nennen kann, liegt es nur in seinem Willen.
Wer in Sorge um sein Seelenheil alles tut, was ihm zur geistigen Förderung verhilft, sieht dem Tod des Leibes nicht mit Schrecken entgegen .... er erblickt darin ja nur den Eingang in ein anderes Leben, das ihm erfüllen wird seines Herzens Sehnen, verbunden zu sein mit seinem Herrn und Heiland.
Darum achtet der Trübsal auf Erden nicht .... sie ist nur ein Mittel, euch zu lenken auf den rechten Weg, der euch führen soll zum ewigen Frieden.
(184)
Gottes WortGott gab, bevor der Heiland Mensch geworden, Seinen Propheten Seine Stimme und übermittelte durch sie Seine Gebote. Gelehrt wurde, daß der Messias komme, aus dem alles Heil widerfahren sollte der Menschheit.
Wie Gott zu den Seinen spricht auch heut, so gab Er immer schon den Menschen kund, zu wandeln im Glauben und in der Liebe zum Schöpfer.
In keinem Hause sollten die Worte Gottes fehlen, doch wenn auch das alte Buch nicht mehr gibt, was euch Trost sein kann, dann verwerfet es dennoch nicht ... die Zeit ging darüber hin und mit ihr auch die Sprechweise der Menschen .... Verleugnet nicht Gottes Wort, sondern bittet den Vater inständig, daß ihr leset in Erleuchtung .... daß ihr recht versteht, was Er durch die Propheten euch gegeben .... und daß euch die Lehren der Wahrheit vermittelt werden mögen.
Nur reines, lauteres, Gott zugewandtes Denken bürgt für die Wahrhaftigkeit der Worte, die Gott in Liebe durch Seine Werkzeuge den Erdenkindern übermittelt. Vermischt sich dieses Denken mit irdischem Bestreben.... ist es nicht ausschließlich dem himmlischen Vater zugewandt, dann wird eine jegliche Arbeit von Menschenhand nicht mehr rein göttlich, sondern menschlich irrend entstehen .... und so sind zu erklären die geistigen Lehren, die anzunehmen sich sträuben so viele geistig Forschende.
Doch wiederum gilt auch hier das eine, daß Wissenschaft dies nicht zu ergründen vermag, was Wahrheit ist und was falsche Lehren.... die Erkenntnis wird nur denen, die ihre Zuflucht nehmen zum himmlischen Vater und Ihn um Erleuchtung bitten.
Diesen wird Er die Gnade nicht versagen und sie führen auf den rechten Weg .... den Weg des Erkennens.
(185)Beachte, daß alles, was der Herr dir sendet, deinen Geist aufleben läßt .... daß du in mancher Stunde schon dir Trost holen konntest aus Seinen Worten .... daß dir vom Heiland nur solches gelehret ward, was deinem Fassungsvermögen entspricht ....
Vollendet wird doch Sein Werk mit solchen Gaben, die dich einführen werden in die tiefste Wahrheit und dir ein geistiges Wissen vermitteln, daß du die Größe
Seiner Liebe und Macht daran erkennen wirst.
Strebe nach diesem tiefen Glauben, der die Grundlage ist für dein ferneres Wirken.
Immer und ewig bestehen Gottes Lehren, und immer findet der Herr, die Ihm dienen und Seine Lehren verbreiten helfen unter der Menschheit. Aber nicht immer ist das menschliche Herz und Ohr bereit, sie anzunehmen.
Was der Herr schon an Wundern geschehen ließ .... sie wurden nur selten anerkannt als solche....
Zu Christi Zeiten geschahen der Wunder viele, und selbst da wandten sich nur wenige Ihm zu, denn der Mensch ist verhärtet durch den Einfluß des Bösen und glaubt diesem mehr als Seinem Schöpfer.
Gesegnet nun, wessen Herz sich erschließt für alles, was von oben kommt.... wer im Glauben an den Heiland sein Wirken auf Erden in den Dienst des Herrn stellt.
Alle diese wird der Herr erleuchten und ihnen die Kraft geben, nach Seinem Willen zu wirken für das Seelenheil der Menschenkinder....
Das Aufnehmen der Worte Gottes ist dir Gewähr, daß der Herr mit Seiner Gnade bei dir ist und dich segnet. Demütig, willig und ergeben alles entgegennehmen und den Geboten des Herrn nachkommen .... und immer gefestigter wird dein Glaube sein, der dich hinanführen wird zur Höhe.
(186)
Hilfe den NotleidendenEs flehen dich unzählige Seelen an, ihnen zu helfen aus der Not, aus der Gewalt der bösen Mächte. Allen diesen ist der Weg noch so weit, bis sie dahin gelangen, wo ihnen die ewige Seligkeit beschieden ist ....
Dir ist die Möglichkeit geboten, durch rastlose Arbeit auf Erden auch eine große Zahl dieser Armen zu erlösen, kannst du doch viele, viele Menschen darauf hinweisen, ebenfalls in Liebe für so viele Geistwesen zu wirken....
Es ist oft ein schwerer Kampf um solche Seelen, und so du helfend eingreifen kannst .... wo du deinen Geschwistern auf Erden vermitteln kannst unsere Lehren, werden dir zahlreiche Wesen dies danken, und darum verfolgen sie dein Bemühen mit steter Sorge und Hoffnung.
O könntet ihr Menschen nur annähernd ermessen, wie viel Segen ihr geben könnt mit eurer Arbeit .... ihr würdet fortan nur dem Heiland dienen und aufgehen in Liebe für eure Mitmenschen .... und jederzeit würdet ihr nur dem Ziel zustreben, euch zu schaffen die ewige Herrlichkeit.
(187)
GebetIn allen Nöten hat der Vater Seinen Kindern eins gegeben .... das Gebet .... Was ist das Flehen-Dürfen zu Ihm für ein Gnadenbeweis Seiner göttlichen Liebe! .... Er gibt allen die Möglichkeit, nur durch Zuwenden inniger Gedanken an Ihn sich Hilfe zu verschaffen zu jeder Zeit .... Erbarmend kommt der Vater einem jeden entgegen, der Ihn anruft in seiner Not. Wer unter euch diese Gnade zurückweisen will, dem ist jede Möglichkeit verschlossen, daß göttliche Hilfskräfte ihm sein Wirken auf Erden erleichtern. Auf sich selbst gestellt, wird ihm die rechte Erkenntnis mangeln .... er wird seinen Lebensweg gehen in Irrtum und Dunkelheit des Geistes ....
Im Gebet will der Herr euch prüfen, denn was ihr als Form eines Gebetes anwendet, genügt nicht .... es dringt nicht zum Vater, solange nicht euer Herz spricht .... Es ist nur dann von Wert und Wirkung, legt ihr euer ganzes kindliches Flehen hinein in das Gebet, sei es in Worten oder in Gedanken ....
Darum übergebt alle eure Sorgen vertrauensvoll eurem Vater, Der so, wie es euch von Nutzen ist für die Ewigkeit, euer Gebet erhören wird.... Und unterwerfet euch stets Seinem Willen. Denn Er allein weiß, was euch frommt, und wird euch geben, daß es euch Segen bringt ....
(188)Die Freuden der Welt können ein solches Kind nicht mehr betören, denn in der Gnade Gottes zu leben, in Seiner Liebe täglich auf Erden zu wandeln ist unvergleichlich wertvoller.
Wachet und betet! Auf daß ihr nicht dem Versucher erliegt, der unausgesetzt sucht, den Menschen abwendig zu machen vom göttlichen Streben. .... bleibet im Gebet, und rufet den Vater mit jedem Gedanken um Hilfe an, daß Er segnen möge euer Streben und euch Kraft gebe zu glauben.
(189)
Schicksals-FügungDie Liebe unseres Herrn und Heilands ist so unermeßlich, und immer ist Er bedacht, den Seinen Labsal und Kraft zu geben auf ihrem Pilgerweg zur wahren Heimat.
(190)Hart und schwer ringen so manche Menschen um ihr Dasein, und wieder anderen fällt das Glück in den Schoß, und sie haben wenig Verständnis für die Not und Leiden der anderen.
Wenn ihr nun meinet, daß der Herr diese verlassen hat, so sehet einmal näher hin und beachtet, daß dort, wo der Mensch kämpfen muß um sein tägliches Leben, viel eher Seine Gebote erfüllt werden als dort, wo den Menschen ein leichtes Los beschieden ist .... Und merket daher, daß der Mensch in Sorgen viel eher den Gedanken jene Richtung gibt, die zu seinem Heil führen .... daß aber dem Menschen, der unbeschwert durch das Leben geht, jeder Gedanke an eine Rechtfertigung vor dem himmlischen Vater unbequem ist und er solchen schnell abweist, wenn er sein Inneres einmal ausfüllt.
Vergleichet ihr nun, wie Christus auch Sein Leid willig auf Sich nahm, aus Liebe zur Menschheit, weil Er den Erdenkindern den Lebensweg dadurch erleichtern wollte, so geht daraus hervor, wie wenig Leid euch der Herr aufbürden wollte und wie Er bemüht war, diese Last zu verringern, indem Er geduldig das Leid der Menschheit auf Sich nahm. Anderer Wesen Leid zu tragen, ist die Größe Seiner Liebe fähig gewesen, und für andere Sich zu opfern, hat Sich der Herr ans Kreuz schlagen lassen.
„Ist wohl einer unter euch, an dessen Herz Ich nicht geklopft hätte? .... Ist wohl einer unter euch, dem Ich Mich nicht genaht hätte, um aufgenommen zu werden von ihm?"
In Kürze werdet ihr es erleben, wie der Vater die Seinen schützt und ihnen Kenntnis gibt von Seiner Liebe .... Dann erwachet auch ihr, die ihr lange gezögert habt, den Herrn aufzunehmen in euer Herz. Denn kurz ist die Zeit, die euch beschieden ist auf Erden.
(191)
WeltfreudenDas Gebet vergißt sehr oft der, dessen Leben wenig Kampf um sein Dasein ist .... Diese Armen verhärten mit der Zeit ihr Herz ganz gegen die guten Einflüsse der Geistwesen, die ihnen zu ihrem Schutz zugeteilt sind.
Allen, die mit irdischen Gütern gesegnet sind, ist der Drang zum Genießen-Wollen eigen, und darin liegt die große Gefahr, denn je mehr sie der Welt ihr Sinnen und Trachten widmen, desto mehr entfernen sie sich von der geistigen Welt .... und werden sie einmal darauf hingewiesen, daß der eigentliche Zweck des Lebens doch ein anderer ist, so versuchen sie nur doppelt, sich solche .... sie auf den rechten Weg weisende Gedanken durch irdische Genüsse zu betäuben. Sie leben dahin, als käme nie ein Ende ihrer Tage ....
Allen kommt die Stunde, ob früh oder spät; und ein langes Leben gelebt, ohne den Sinn erfaßt zu haben, ist unsagbar schmerzlich....
Wem die Möglichkeit geboten ist, einzuwirken auf solche Herzen, der soll es nicht versäumen .... wohl brauchen sie unendlich viel Hilfe auf Erden, weil das Denken dieser Armen immer verblendeter sich vom Geistigen abwendet.
(192)
Feinde GottesEs verbergen sich unter den Menschen zahllose Feinde der geistigen Lehren .... Nichts ist ihnen heilig, was außerhalb des menschlichen Wissens und Könnens liegt, und vernichten möchten sie alles Streben um geistiges Gut unter den Menschen. Und wo es ihnen nur möglich ist, lehren sie, daß alles Leben, alles Bestehen für den Menschen mit dessen leiblichem Tode erloschen ist. Und dadurch rauben sie ihm jeglichen Glauben .... sie verhindern jegliche geistige Einstellung zu einem höheren Wesen .... vernichten den Glauben an ein Jenseits, an eine Rechtfertigung .... überhaupt alles das, was der eigentliche Sinn und Zweck der kurzen Zeit ist, in welcher der Mensch die Gnade hat, verkörpert zu sein auf Erden.
Mit solchen, alles Göttliche abweisenden Einstellungen erreicht der Mensch aber noch weniger im Leben als nichts .... denn nicht nur, daß seine Lebenszeit für ihn vollständig nutzlos verstrichen ist .... er ist noch dazu in die Macht der Finsternis dadurch gefallen, die ihn immer mehr hinabzieht ins Verderben....
Wo kein eigener Antrieb da ist, dieser Macht zu entrinnen, ist es schlimm für die Menschheit bestellt. Denn Gut und Böse wird sie nimmer auseinanderhalten können, sie wird urteilslos alles anerkennen und gutheißen, was diese Vertreter des Widersachers in schönen Reden den Menschen schmackhaft machen wollen .... und übrigbleiben wird von alledem nichts als ein in Irrtum wandelndes, Gott und Seine Lehren abweisendes Volk.
Und wiederum wird dieses sich auch noch teilen in viele Parteien, und es wird ein Tasten und Irren im Dunklen sein auf allen Seiten ....
Was Gott gelehrt hat und was Christus auf Erden den Menschen gab, sucht man zu vernichten und gibt es unwahr und verzerrt wieder .... doch ihr, Seine Getreuen, dürfet nicht verloren gehen lassen dieses höchste Gut, ihr müsset wirken in Liebe und Eintracht .... daß den Menschen erhalten bleibe die Verbundenheit mit Gott und durch diese und das Gebet auch die Gewähr, daß der Herr und Heiland helfen wird zu rechter Zeit einem jeden, der Ihm anhangt.
Doch werden noch harte Kämpfe eurem Wirken vorangehen, denn wo die Lehre Christi angefeindet wird, dort wird man auch denen mit Maßnahmen gegenübertreten, die sich zu dieser Lehre bekennen und für Jesus Christus streiten .... und um für diese Kämpfe gerüstet zu sein, werdet ihr noch erbitten müssen viel Gnade und Kraft vom himmlischen Vater .... aber der Heiland Selbst steht euch bei, und „Der Sieg ist euer .... ", spricht der Herr .... denn Er segnet alle, die Sein Wort verkünden, und führet sie zum Sieg....
(193)
TrostBewahre dir ein gläubiges Herz, so wird dir Gott nahe sein allezeit. Und legt dir der Herr auch auf, was dir untragbar erscheint, mit Seiner Hilfe und Gnade kannst du alles überwinden ....
Berichtigung – Freier WilleEs hat der Herr beschlossen, dich einzuweihen in die Gefahren des Christentums, wie es heut auf Erden gelehrt wird:
Wenn in allen Zeiten Sein Wort so aufgenommen wurde, daß es galt, dem Nächsten Zwang aufzulegen, so war das ein großer Irrtum und Fehler der Lehrenden.... Denn durch Zwang will der Herr keines Seiner Kinder zu Sich ziehen, sondern ganz aus freiem Willen sollen sich die Kinder entscheiden, ob sie den Vater wählen oder Ihn ablehnen wollen.
Wir betrachten daher jeden Zwang, den die Kirche oder die Diener Gottes ausüben wollen auf die Menschheit, als nicht von Gott gewollt und nicht von Ihm in Seinen Lehren angeordnet. Deshalb fällt eine solche Kirche in sich zusammen, weil ihr ja die Grundbedingung fehlt .... volle Freiheit des Willens.
Wo Bestimmungen getroffen werden, dies und jenes einzuhalten unter Androhung von Strafen, dort kann keine geistige Freiheit bestehen, und dort wäre auch der Zweck nicht erfüllt, auch wenn die Erdenkinder diesen Zwangsbestimmungen nachkommen.
Im Erkennen dieser heiligsten Grundbedingung, das ganze Wandeln des Menschen auf freiem Willen zu gestalten, fallen so viele andere Bestimmungen in das Reich des Irrenden....
Aller Zwang ist von Gott nicht gewollt und daher nur hinderlich dem Menschen auf dem Weg zur Ewigkeit .... Lehren dürfet ihr wohl Seine Worte, doch nicht mit Bedingungen verknüpfen, die das Menschenkind in eine Art Zwangslage versetzen und ihm ein anderes Bild von Gottes Güte und Liebe zu geben imstande sind.
Liebe und Verlangen nach dem Vater soll aus dem Herzen kommen, nicht aber unter Druck erzwungen werden .... Die menschliche Seele erklimmt dann eine viel höhere Stufe und schreitet unter der Gnade Gottes, die sie aus eigenem Antrieb erfleht, viel schneller vorwärts ....
Darum suchet, wo ihr könnt, den Menschen verständlich zu machen, daß sie nicht einer Lehre anhangen sollen, sondern in ihrem innersten Herzen die Lehre Gottes hören sollen, die sie hinweist auf ihre Gotteskindschaft; und als Kinder Gottes das Verlangen zu schüren, zum Vater zu gelangen, ist, was euch die Grundlage des echten Christentums sein soll .... und dann wird euch vom Vater der Weg gewiesen werden in Liebe und göttlichem Erbarmen.
(194)Nur die Liebe des Herrn Jesu vermag euch dahinzuführen, und durch die Liebe zu Ihm werdet ihr Sein werden in Ewigkeit.
(195)
NächstenliebeSo, wie ihr zumesset, so wird euch zugemessen werden .... Dieses Wort hat der Herr gegeben und den Erdenkindern damit das Gebot der Nächstenliebe ....
Es ist gewiß ein segensvolles Bemühen, wenn ihr euch erst einmal klarmacht, daß ihr doch alle Kinder Gottes seid und in euch nur Liebe füreinander wohnen müßte, kraft derer ihr euch gegenseitig immer nur Liebes antun solltet, anstatt euch zu befeinden oder in Gleichgültigkeit nebeneinander einherzugehen..
Im Erdenleben will euch der Vater Gelegenheit geben, euch in dieser Nächstenliebe zu üben, denn im Jenseits ist die Liebe das vornehmste Gebot .... dort wirkt nur einer für den anderen .... Und was ihr im Erdenleben versäumt habt, an Liebe zu geben, das wird euch dort schwer bedrücken.
Alle guten Taten auf Erden hat Gott gesegnet, sie bringen vielfältige Frucht im Jenseits, denn ein jeder wird ernten, was er gesät hat, und wird den Lohn seiner Liebe auf Erden wieder in Liebe empfangen von unserem Herrn und Heiland. Denn Gott ist die Liebe, und in Seiner Liebe leben zu dürfen ist ewige Seligkeit.
(196)
MitarbeitSiehe, mein Kind, wir alle sind glücklich über deinen Eifer und bringen dir voll Freude die Gaben entgegen, die der Heiland für dich bereit hat. Wohl wirst du noch oft kämpfen müssen, ehe du ganz eingedrungen bist in Gottes Weisheit .... doch desto inniger wirst du dich an den Heiland anschließen, denn Seine Liebe lässt nicht von Sich, die Ihm treu sind....
Voraussage
In kurzer Zeit schon beginnt es zu tagen auf dem Erdball .... einhergehen wird der Herr durch alle Lande und wird den Seinen Trost sein und Hoffnung, und vernehmen wird Seine Donnerstimme die Menschheit, wenn Er wachrufen wird alle Ungläubigen und geistig Schlafenden.
Ihr alle aber, die ihr Trost suchet beim Herrn, werdet in Seiner Liebe wohlgeborgen sein. Seine Kinder wird Er schützen vor Ungemach, und sie werden fühlen die Nähe ihres Herrn und Heilandes und sich Ihm gläubig anvertrauen, dass Er sie errette aus aller Gefahr.
Deshalb wendet euch alle in kindlichem Vertrauen an euren Vater im Himmel, auf daß Er euch behüte jetzt und allezeit.
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Bertha Dudde
Nicht allen ist ein gleiches Los beschieden, körperlich und geistig so wirken zu dürfen, wie es der Herr und Heiland dir zugedacht hat .... doch wenden sich deine Blicke allzeit nach oben, so wirst du beidem nachkommen können und stets die sorgende Vaterhand spüren.Lehre I
.... Im Anbeginn der Welt war aller Geist vereint .... es war eine Wesenheit umstrahlt vom Licht der ewigen Sonne .... Das Weltall durchschwirrten Elemente, die das Licht scheuten und das göttliche Licht zu zerstören versuchten. Im Kampf der Dunkelheit mit dem Licht verloren unzählige Atome die Verbindung mit dem Licht, und diesen im Weltall irrenden Lichtkörperchen sagten die Elemente der Finsternis den Kampf an, um ihre Lichtfülle, die jedes dieser kleinen und kleinsten Wesenheiten barg, zu verlöschen und diese Wesenheiten dann in den Bannkreis der Finsternis zu ziehen ....
So entstand der Kampf zwischen Gut und Böse, er währet bis in unabsehbare Zeit....
Und einem jeden Lichtwesen gab Gott die Freiheit, sich zu wenden nach eigenem Willen.
Das ist der Kreislauf nach Gottes Willen, daß ein jedes Wesen in freiem Willen, unter Einsetzen seiner ganzen Kraft, unterstützt von der Liebe des alles Licht erzeugenden göttlichen Vaters, sich zuwendet Diesem und so wieder den Weg zurückfindet zur Vollkommenheit und wieder weilen darf in der Nähe des himmlischen Vaters .... dem ewigen Licht.
(198)Wo die Wesen des Lichtes mit der Finsternis streiten, wird kein Körnchen verloren gehen .... es ersteht alles von neuem, immer mit dem Streben nach dem Licht .... Die kleinsten Wesenheiten bleiben im Weltall bestehen und formen sich je nach der Dauer ihres Lebens immer wieder um .... sie gelangen endlich in einen Zustand, wo sie nach eigenem Ermessen über sich selbst verfügen können, doch immer dem Willen des Schöpfers untertan. Wo dann ihre eigene Willensfreiheit einsetzt, tragen sie nun auch die Verantwortung für den weiteren Werde- und Entwicklungsgang.... für die Reife ihrer Seele ....
Ihre Bestimmung ist, zurück zum ewigen Licht zu kommen, von welchem sie ausgegangen sind, doch in welcher Zeit sie diese Bestimmung erreichen, ist ihnen selbst überlassen worden .... darum ist unausgesetzt das Ringen dieser Lichtwesen gegen die Macht der Finsternis.
Wer aus diesem Kampf siegreich hervorgeht, trägt nun seinerseits dazu bei, dem Schwachen zu helfen.
Und die schärfste Waffe im Kampf gegen den Widersacher ist die Liebe ....
(199)In kleinen Abständen von Zeit und Raum bewegen sich unzählige Lichtwesen, die in verkörpertem Zustand im Tier- und Pflanzenleben ihre Entwicklungszeit durchmachen. Und immer wieder streben sie auch da dem Licht entgegen unbewußt. Nach einer langen Zeit, während welcher sie in verschiedenen Stationen sich immer höher entwickeln, tritt dann das letzte Stadium vor ihrer geistigen Wiedergeburt ein .... die Verkörperung als Mensch.
In dieser Verkörperung als Mensch beginnt dann der Kampf mit der Finsternis, die dieses Erdenwesen seiner Bestimmung entreißen und die Seele ganz hinabziehen möchte in die Dunkelheit. Und da der Mensch in diesem Stadium freien Willen hat, sich nach eigener Wahl zu entscheiden für Gut oder Böse .... für Licht oder Dunkelheit, so ist dieser Kampf ein so ungeheuer verantwortlicher, denn sein Abfall vom himmlischen Vater, dem ewigen Licht, würde für ihn wieder ein jahrtausendewährendes Ringen bedeuten, bis auch diese Seele durch die immer wieder um sie bemühte Liebe der im Licht stehenden Geistwesen endlich erlöst wird.
Wo die Allmacht und die Liebe Gottes wirkt, geht keines dieser winzigen Lichtwesen verloren, darum wird auch immer wieder darauf hingewiesen, daß in der Unendlichkeit ein jedes Wesen in der Obhut des Vaters seinen Weg wandelt, der ihm vorgeschrieben ist und der seiner Entwicklung dienlich ist.
Es ist dies ein Gesetz, das in seiner Tiefgründigkeit euch nicht faßbar erscheint, doch werdet ihr alle auch nicht die unendliche Größe eures Vaters im Himmel begreifen können, ehe ihr nicht sein werdet, was eure Bestimmung ist .... eins mit dem göttlichen Vater ....
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- B.D.-Kurzfassung 201-210 - Liebe und Jenseits Epidophekles 26.5.2004 14:35 (3)
- B.D.-Kurzfassung 211-222 - Gottes Hilfe ist so nötig Epidophekles 28.5.2004 05:26 (2)
- B.D.-Kurzfassung 223-232 - Aufklärung, Arbeit an der Seele Epidophekles 28.5.2004 18:39 (1)
- BD-Kurzfassung 233-240 – Gottes Einsprache und Gebet Epidophekles 30.5.2004 15:13 (0)
• Laudate Dominum - Lobpreis dem Herrn!