"Im ANFANG war das WORT" .... Doch was ist "das Wort" und was der
"Anfang"? - - - GOTT ist das WORT, der EWIGE und HEILIGE. Er ist
Geist, Er ist Leben, unser LEBEN.
"Und das WORT ist FLEISCH geworden" ... in JESUS. Durch Jesus ist
uns die GNADE geworden, wo vorher das GESETZ galt. Jesus kam, um uns
zu erretten, nicht um uns zu richten. Nur wer die Errettung ausschlägt, wählt das
Gericht. - Doch wovon sollte uns Jesus erretten wollen? Sind wir
erlösungsbedürftig? -
Gott schuf göttliche Wesen kraft Seines Geistes durch das Wort. Das sind
wir nicht geblieben. Wir sind gefallene Wesen und nun in Ketten gebunden, in
den Fesseln der Materie. Das ist uns zumeist nicht bewusst. Das Reich Gottes
aber ist nicht von dieser Welt.
Wir sollen neu geboren werden, nicht im Fleisch, sondern im Geist. Dazu ist
uns das Wort Gottes gegeben, dazu ist Jesus gekommen. In Jesus ist uns das
Wort Gottes begegnet, der Geist Gottes. Seine Speise ist das Brot des
Himmels und das Wasser des Lebens sein Labsal.
Jesus legte Zeugnis ab für den Vater von Ewigkeit, und Gott stand Jesus
bei, bezeugte durch die Taten des Sohnes, dass Er mit ihm war. Jesu Wille war
ganz des Vaters Wille.
Oben angeführte Worte scheinen banal zu sein, für die Einen eine
schlechte Wiederholung von längst Bekanntem, die Andern wissen überhaupt
nichts damit anzufangen, was das heissen soll, "Gott sei das Wort" ? Sicher gibt
es noch eine ganze Menge anderer Meinungen und Ansichten, Vorstellungen
und Erkenntnisse. Wichtig ist mir das, auf was ich hinaus will, und das braucht
seinen Weg und seine Zeit, um sich zu entwickeln. Dieses Abteil meiner
Homepage, wo Gedanken zur Bibel zu Wort kommen, soll sich entwickeln und
zu einem immer stärkeren Licht werden.
Zum "Wort" möchte ich anmerken, dass damit ein Klang gemeint ist, mit
welchem ein Zeichen verbunden ist, das etwas mitteilen will. Im Wort ist eine
Kraft enthalten, die uns einen Impuls vermitteln will. Ein Gedanke, eine Idee
können Ausgang des Wortes sein. Der Gedanke oder die Idee sind ein
umfassenderes Gebilde als unsere Worte, die wir unter uns Menschen
austauschen. Unsere Worte, die wir im Umgang miteinander austauschen, sind
abhängig von unserem "Training", unserer seelisch-geistigen Konditionierung
und unserem daraus hervorgehenden Verständnis. Worte sind nicht nur
aneinandergereihte Buchstaben, sondern enthalten einen Sinn.
Aneinandergefügte Worte sollen Inhalte noch anschaulicher machen und wollen
mehr mitteilen als nur ein einzelnes Wort. Eine Idee taucht auf, man versucht sie
in Gedanken zu fassen und in Worte zu prägen. Das erste Wort aber war
bereits die Idee, die nicht hätte sein können ohne das Wort in der Idee. Das
Wort ist Anteil der geistigen Welt und ist viel mehr als unser ABC, wo schon in
nur einem Buchstaben schon wieder vielmehr als nur ein Wort enthalten ist. Das
ABC ist ein Versuch, uns an den Anfang zu bringen, unsere persönlichen
Empfindungen, Ideen und Gedanken in ein Gefäss zu bringen, mittels welchem
wir Inhalte an den Mann bringen.
Soeben sind wir an eine Stelle im Wort geraten, die heute wieder
umgedeutet werden soll: "An den Mann bringen" wurde lange richtig
verstanden. Jetzt hintersinnt sich die Frauenwelt, wie ihre Wichtigkeit grössere
Anerkennung erfahren könnte und möchte dieses Wort am liebsten austilgen.
Doch das führt nun zu weit. Das Wort kann uns viel zu weit führen und alles
kompliziert machen und zu grosser, babylonischer Verwirrung führen. Hier sind
wir heute wieder angelangt! Es ist damit weniger die Vielsprachigkeit zu
verstehen, sonden die Verwirrung in der Lüge, welche entstand, weil der
Mensch sich vom Wort Gottes weit entfernt hat und das ABC Gottes nicht
mehr lernen will.
GOTT, der SCHÖPFER ist der grösste Philosophe und kein noch so
grosses menschliches Genie kann Ihm das Wasser reichen. Seine Philosophie ist
höchste, für den Menschen niemals erreichbare Weisheit, soll aber dennoch
angestrebt werden. Wer erkennt, dass dem so ist, der wird erkennen, dass der
Mensch einen Weg gehen muss, um zu rechter Weisheit zu gelangen. In rechter
Weisheit ist nichts anderes als nur immer reine, lautere Wahrheit enthalten, alles
andere ist beschmutzt von geschöpflichen Blähungen und Abirrungen. Weisheit
können wir niemals selbst kreieren, sondern können sie nur annehmen, wie sie
in Gott seinen Ursprung hat. Damit haben wir genug zu tun. Wir sollen sie also
annehmen, d.h. vorerst dieses erkennen, dann wissen, woher sie kommt, wie sie
uns mitgeteilt wird. Und Gott sagt uns, dass er uns deshalb Sein Wort gibt. Wir
sollen eine Liebe zu seinem Wort entwickeln!
LIEBE zu Gottes Wort! Nicht, um uns daran zu bereichern und dann damit
davon zu eilen und uns eine eigene Welt aufzubauen, sondern um in Gottes
unerschöpflicher Weisheit lebendig zu werden, welche aus der Liebe geboren
wird.
Wo und wann die Fortsetzung folgt, weiss ich nicht, und worin sie besteht,
ebenfalls nicht. Der Vater der Liebe und der Weisheit und der Kraft möchte sie
uns schenken. Sie hat Form angenommen in JESUS CHRISTUS, um uns näher
zu sein und uns aus dem Schlamm babylonischer Selbstgefälligkeit zu
erlösen.